Der schmale und der breite Weg….entscheiden kannst nur Du allein !

Hallo Ihr Lieben…..

…..ich möchte heute einmal, ein ganz persönliches „Zwischen-Fazit“ der Erlebnisse und Erkenntnisse, der letzten vergangenen 2 Jahre anbringen und welche Schlüsse ich daraus ziehen und entnehmen konnte.

Dass natürlich wiederum nur in subjektiver Form (also aus „meiner“ Sicht heraus), dass versteht sich, so denke ich, von selbst…. 🙂

Es ist eine übergreifende und dadurch bedingt, auch nur eine sehr allgemeine Rückschau, in der kleinste Details nicht zum Tragen kommen und allenfalls nur angedeutet werden, weil es aufgrund von Dichte und Menge, sonst auch die Form eines mittel-dicken Buches beinhalten müsste/würde.

Es geht also hierbei und heute nicht um Einzelbereiche und bis ins Kleinste hinein aufgeschlüsselt…..sondern ich trete einmal 10 Schritte zurück….und betrachte es aus der Gesamtübersicht und Vogelperspektive,….zumindest soweit es mein überaus geringer menschlicher Verstand, auch überhaupt in der Lage ist….es zu erfassen und überblicken und verarbeiten zu können… 🙂

Um sich nicht gleich anfangs schon wieder, auch grundsätzlich neu zu verstricken und endlos zu verwurschteln, muss man sich zwingend, auch erst einmal an eine recht pragmatische Linie halten, welche einzig der Hauptproblematik folgt.

Ich denke, den Begriff „Erb-Sünde“, muss ich hier nicht noch einmal näher erläutern oder aufschlüsseln….ein Jeder weiß wohl, was hiermit gemeint ist…..und wehrt sich recht sicher, auch ganz standhaft, gegen eine solche „Pauschal-Verurteilung“ J …..hier die Schuld für die Taten „Anderer“ (Adam, Eva) zu übernehmen….obwohl doch Niemand von uns, etwas dafür kann, was die Beiden damals, so groß fahrlässig und blauäugig, nun im Paradiese Unsägliches verbrochen und angestellt haben…. 🙂

Und doch…..hat es eine solch` riesige Tragweite….deren Auswirkungen, tatsächlich jeder einzelne „Nach-Geborene“, tagtäglich und ihn begleitend, am eigenen Leibe zu spüren bekommt und ein Leben lang, auch mit sich herum zu schleppen hat.

Was passiert war…ist klar…..Adam und Eva waren ungehorsam….glaubten der Schlange (dem Teufel und Verführer) „mehr“ als Gott….fielen dadurch ab (gerieten somit in Trennung von Gott)….und Gott übergab daraufhin dem Teufel die Herrschaft über die Erde und die Menschen, als Fürst und Herr dieser Welt (nicht für immer – jedoch für eine von Gott festgesetzte Übergangs-Zeit).

Was nun aber, ist eigentlich „Sünde“ ?

Wir wissen und verstehen es heute zumeist so, dass alle Verstöße gegen die Gebote und Auflagen Gottes, welche der Mensch ständig und täglich begeht, unter den Tatbestand der Sünde fallen…….wir reden hier also zumeist von „Taten“, welche der Mensch ausführt.

Was jedoch, ist die Ur-Bedeutung des Wortes „Sünde“ ?

Im Griechischen, der Sprache des Neuen Testaments, heisst sündigen soviel wie „das Ziel verfehlen“ – etwa so, wie ein Bogenschütze seinen Pfeil daneben schießt. Dadurch wird die Bedeutung des Wortes Sünde noch schärfer: Sünde bezeichnet verfehltes Leben – ein Leben, das an Gott vorbei gelebt wird.

Das deutsche Wort „Sünde“ ist wahrscheinlich mit dem altdeutschen Wort „Sund“ verwandt:

Das bezeichnet den Meeresgraben zwischen zwei Landstücken (z.B. der Öresund zwischen Dänemark und Schweden). Sünde bezeichnet demnach eine Trennung, eine Entfernung.

Wenn wir das deutsche Wort Sünder gebrauchen, so schwingt darin die Bedeutung mit: Der Mensch lebt von Gott getrennt – wie durch einen großen Graben.

Und hier lässt sich dann auch tatsächlich die Ursache und Begründung finden, was Sünde wirklich ist…..Sünde = Trennung !!!

Trennung vom Schöpfer….und so sind Sünden-Taten….immer auch Taten des Menschen, welche ihn weiter von Gott entfernen….anstatt sich ihm wieder anzunähern bzw. ihn zu suchen.

Ein Sünder trennt sich also stets „selbst“ von Gott und läuft aus freien Willem vor Ihm davon und kann natürlich dann auch nicht von Ihm erwarten, trotzdem wieder freudig in seine Arme geschlossen und von ihm aufgenommen zu werden und für die Ewigkeit bei Ihm zu erwachen….dafür reicht selbst einfache menschliche Logik noch aus. 🙂

Wir können also festhalten…..Adam und Eva, die ersten Menschen….sind tatsächlich auch für diese Trennung (Sünde) von Gott verantwortlich….und dies hatte zur Folge, dass nach ihnen, wirklich jeder einzelne und nach ihnen geborene Mensch, in die Sünde (Trennung) hinein, geboren worden ist.

Wenn also gesagt wird, wir alle werden als „Sünder“ auf der Erde geboren….so müsste die korrekte Bezeichnung heißen….alle geborenen Menschen, nach Adam und Eva, werden und wurden als „Getrennte“ (von Gott) in diese Welt hinein geboren…..

Wenn also Sünde wortwörtlich „Trennung“ bedeutet…..dann bedeutet es auch, wenn geschrieben steht „Alle Menschen sind Sünder“….nicht anderes als…“Alle Menschen sind „Getrennte“….(also von Gott Getrennte)…..

….und dass dem tatsächlich so ist….kann wohl auch Niemand bestreiten… 🙂

Es gibt nicht einen einzigen Menschen (außer dem Herrn Jesus, Gottes eingeborenem Sohn), welcher sich keiner „trennenden“ Tat, gegenüber Gott freisprechen könnte, zumindest wenn er sich selbst gegenüber auch absolut „ehrlich“ verhält…..und so wissen wir nun auch….dass es genau diese unsere Handlungsweisen sind, welche uns von Gott weiter entfernen und was Er uns als Sünden (Trennungen) in seinem Wort betitelt und uns erklärt…..

….und Er auch genau deshalb möchte, dass wir diese Trennung (Sünden) nun endlich aufgeben und auch wieder sein lassen….denn Er will keine Trennung….er will dass wir uns rück-verbinden mit Ihm….

…..aber wie soll dass gehen, wenn wir den Graben der Trennung mit unserem täglichen Tun, weiter und weiter „verbreitern“, anstatt ihn zu schließen….so lange, bis die Abspaltung von Gott dermaßen groß geworden ist, dass der Point of no Return erreicht worden ist ?…..dann ist es aber wirklich und endgültig aus !…..und auch für alle Ewigkeit dann…..wollen wir das wirklich ?

Merken wir uns:….“Wir sind alle „Getrennte“ (auch Sünder genannt – ist absolut dasselbe).

Für manch` Einen, mag diese Formulierung etwas angenehmer und weniger verurteilend erscheinen….entbindet uns jedoch keinesfalls davon….uns jenen Weg zu wählen und darauf hin zu arbeiten, welchen wir dann letztlich auch gehen möchten….es gibt jedoch auch nur zwei…..entweder vollständig „mit“ Gott und in seinem Sinne….oder gänzlich „ohne“ Ihn !!!

Ich hatte in meiner siebenjährigen Erfahrungssuche und alle nur möglichen, spirituellen Bereiche abklappernd…..herum- und ausprobierend, mit sehr vielen und zumindest damals so empfundenen „Gleichgesinnten“ zu tun….habe viele von Ihnen kennen gelernt und gute Gespräche und inspirierenden Austausch und Kommunikation mit ihnen führen dürfen.

Was haben wir für herrliche Sommernächte durchgemacht….und hätten noch Tage, ja gar Wochenlang weiter, über diese und jene Themen erörtern und philosophieren können…..

…..und dann gab es da, aber auch zwei-drei von Ihnen….mit denen ich gleichlautend, auf einen vorzeitigen Endschluss gekommen bin…..es war anfangs auch nur rein intuitiv, von beiden Seiten aus…..

…..und die Komplexität aller bestehenden Möglichkeiten war uns wohl bekannt….und wir waren sehr vertraut mit der Materie aller Eventualitäten…..und doch trieb uns völlig eigens und unabhängig voneinander, dieser eine Gedanke immer wieder um…..

„Diese ungeheuerliche Vielfalt an Möglichkeiten, welche dem Menschen hier und heute zur Verfügung steht……Was, wenn dies alles nur „Täuschung“ ist ?…..denn es ergibt so gar keinen rechten Sinn !…..

Was wenn es letztlich alles, aber sowas von „einfach“ ist, dass selbst kleine Kinder es problemlos verstehen können ?….und es durch diverse Hintergrundabsichten….gezielt und gesteuert, so dermaßen verkompliziert und verschleiert vor uns wird….weil man uns da etwas ganz Wichtiges vorenthalten bzw. uns von fernhalten möchte ?….was wir als Wahrheit, so niemals erfahren sollen ???

Ich weiß heute, dass es auch nicht einen Menschen auf der Welt gibt, welcher nicht mit einem „Loch“ im Herzen geboren wird…..eine der schlimmsten Folgen der „Erb-Trennung“ (Erb-Sünde)….

…..aber machen wir bitte, nun Adam und Eva jetzt keine großen Vorwürfe deswegen….sondern überlegen uns einmal….ein jeder ganz selbst für sich,….wie er sich wohl damals an ihrer statt entschieden hätte ?….hätten „Wir“ denn der Versuchung widerstanden ?…..oder hätten wir gar ebenso gehandelt ?….ob nun aus Neugier oder Unwissenheit, da doch die verbotenen Früchte immer noch am besten schmecken 🙂 ….wenn auch meist dann nur „einmalig“ 😦 …..

Ich denke, es gibt wohl kaum Einen unter uns, der diese Frage, mit einem eindeutigen „Nein“ beantworten könnte….also…NEIN, ich hätte es nicht getan !…..zumal die verheerenden Konsequenzen daraus, auch für sie, so noch nicht für sie ersichtlich und erkennbar waren.

Und eine dieser Haupt-Konsequenzen ist nun einmal, dass jedes Neu-Geborene, bedingt durch die Trennung von Gott (Sündenfall = Trennungsfall), nun auch dieses „Loch“ im Herzen hat und schon seit frühester Kindheit, seine Un-Vollkommenheit zu spüren in der Lage ist.

Diese unglaubliche Sehnsucht nach einem bestimmten „Etwas“….dieses tiefe innere Gefühl, irgendwie nicht ganz „komplett“ zu sein…..diese intuitive Gewissheit, dass da was ganz Entscheidendes und Wichtiges „fehlt“ !……kennt wohl Jeder, auch an sich selbst….

Das sehnsüchtige Verlangen nach innerer Geborgenheit und bedingungsloser Liebe, welche einem doch irgendwie auch zustehen sollte, uns aber trotzdem verwehrt bleibt…..und das Gefühl, dass hier irgendwie alles so komplett falsch läuft….und man nur durch ein Versehen oder den Irrtum eines schläfrigen „Beamten“ hier angelandet sein kann ?

Dies alles…..erzählt uns schon mal sehr viel, von unserer wahren Herkunft….wenn wir nur auch bereit dafür sind bzw. werden, dieser Stimme auch einmal genau zu zuhören……

…..aber darauf, lassen sich leider nur die Allerwenigsten ein….stattdessen versucht man….sich verbissen und mit aller Macht und Kraft, selbst aus diesem Dschungel und Sumpf und einzig durch Eigen-Bemühungen zu retten und da nun wieder heraus zu ziehen…..und scheitert damit jedes Mal erneut und kläglicher und kläglicher…..

…..und dann wird wieder etwas Neues ausprobiert…..und das nächste…..und das nächste….aber am Ergebnis, ändert sich rein gar nichts…..das „Loch“ bleibt offen….die innere Verlorenheit, kehrt immer wieder zu Einem zurück…..

….selbst wenn es zwischenzeitlich Hoch-Wochen oder gar Monate schon gegeben hat…..es ist und will einfach nicht „dauerhaft“ bleiben…..

….und dies ist das wirklich große Problem daran…..aber auch der einzige Vergleichsaspekt den wir haben, in Bezug auf die Nachhaltigkeit, hier auch gezielt unterscheiden zu können…..“welchen“ der Energien ich nun erlaube, auch an mir tätig zu werden ?

…..erlaube ich es lieber „göttlichen“ Energien…..oder erlaube ich es den „kosmischen“ Energien…..da stoßen zwei verschiedene Welten aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten……

….die erst Genannte, ist niemals auch an Bedingungen geknüpft….die Zweitgenannte jedoch immer und in jedem Fall……die erste ein bedingungsloses Geschenk…..die zweite ein bindender Vertrag…..die erste befreit (komplett)…..die zweite versklavt…..die erste gibt Dir „Alles“, was Du tatsächlich auch brauchst……die zweite, alles was Du Dir wünschst (auf bestimmte Zeit)…..aber nimmt sich am Ende, dass „Wertvollste“, was Du je selbst besessen hast……..denn so ist nun mal dann auch der Deal ! (immer schön auch das Kleingedruckte mitlesen ! 🙂 )

Als ich vor etwas über zwei Jahren, dann auch das erste Mal darüber nachdachte….ob es tatsächlich und wahrhaftig so sein kann,…..dass es in der Tat….nur diesen EINEN „schmalen Weg“ geben sollte….und alle anderen…..somit komplette Irrwege sein sollten und gänzlich falsch wären ?……glaubt mir,….ich habe mich überaus standhaft dagegen gewehrt, dies auch nur ansatzweise glauben oder gar annehmen zu können.

Denn dies würde ja gleichfalls dann bedeuten, dass weit über 90% der Menschheit, einzig nur auf Irrwegen unterwegs wären, welche ins reine „Nichts“ bzw. in die ewige Verdammnis führen würde….so wie wir hier und heute alle unterwegs sind ?

Und dass war eine, für mich absolut nicht akzeptable Vorstellung…..und eine ganz Schreckliche noch dazu !

Und so konnte ich dies auch keinesfalls auf sich beruhen lassen…..nein….ich musste es unbedingt und zwingend selbst prüfen…..schlimmer noch….ich „musste“ es „wissen“ ! ….denn es schien mir so unwahrscheinlich, als dass dies nun wirklich auch „wahr“ sein könnte……

…..der erste Gedanke…ein paar Monate später war jener:….“Hätte ich nur je und niemals mit dieser Recherche angefangen……

…..der zweite und weitere 12 Monate später dann….“Gott sei Dank, dass Du genau mit diesen deinen Nachforschungen, damals nun auch wirklich begonnen hast“ !!

Wir konnten also bisher feststellen:….“Der Teufel ist tatsächlich der Herr dieser Welt“….

Gott hat ihm (befristet) die Herrschaft über den Menschen übergeben und uns seinem Joch überlassen. Aber warum hat er so Unfassbares nun getan ?

Ganz einfach…..weil wir es so gewollt haben !…..

…..nun gut, nicht wir persönlich….aber unsere Vorfahren, sprich die ersten beiden Menschen. Und da Gott niemals gegen seine eigenen Gesetze verstoßen kann, noch will oder jemals werden wird (er hat ja versprochen, dass seine Gesetze ewiglich Gültigkeit haben), hat er auch unseren freien Willen beachtet….bzw. den von Adam und Eva….welche dem Teufel (der Schlange), mehr geglaubt haben als Ihm….und hat sich somit zurückgezogen….und das menschliche Spielfeld, seinem Widersacher überlassen.

Nun wissen wir auch….warum ein liebender Gott, „Das alles so zulässt“….und es dies ganze Leid und Elend hier auf der Welt gibt….weil wir selbst uns so entschieden haben und uns (unsere Vorfahren), uns für den Teufel, anstatt für Gott entschieden haben….

….und so brauchen wir uns nicht auch weiterhin darüber zu beschweren, dass wir alle nun auch die Konsequenzen hiervon zu tragen haben.

Ich finde es immer wieder sehr daneben, wenn Menschen sich darüber aufregen, dass Gott dies alles zulässt…..aber wenn man sie dann fragt….glauben sie nicht einmal an Gott !….wie paranormal ist dass denn ?……

…..oder sie glauben nicht an Ihn….“weil“ er dies alles zulässt….denn wenn es ihn wirklich gäbe….so würde er dies nicht tun….soweit geht dann ihre Argumentation, ohne sich auch nur einmal mit den wahren Hintergründen dieser Tatsachen beschäftigt zu haben….Wissen vermitteln zu wollen, ohne Wissen zu haben, geht natürlich immer auch in die Hose…..

Jene solche….sind ja noch um Längen schlimmer als es Adam und Eva waren….sie regen sich darüber auf, dass sie für unsere Trennung von Gott (nicht vergessen, Sünde = Trennung) verantwortlich sind.

Und genau diese Trennung ist auch der Grund dafür, warum nun jeder Mensch, mit diesem großen Loch im Herzen geboren wird. Dieses Loch und diese übergroße Sehnsucht nach irgendetwas, erzeugt bei jedem einzelnen Menschen, deshalb auch den unbändigen Drang, dieses mit irgendwas, wieder zu füllen und zu stopfen, um endlich auch wieder komplett zu sein/zu werden.

Und auch der Teufel weiß genau darum !…..weshalb er uns auch Tausende von Möglichkeiten zur Verfügung stellt, dieses Vakuum provisorisch auszugleichen….inkl. aller und von ihm selbst geschaffenen Religionen….

….ich wiederhole….“ALLER“ Religionen….einschließlich, der sich offiziell als christlich bezeichnenden, welche mit dem wahren Evangelium (dem heiligen geschriebenen Wort Gottes), so gut wie nichts mehr gemein haben.

Aber anstatt sich nun tatsächlich rück-zu-besinnen…..was tut der Mensch stattdessen ?….er nimmt wiederum und erneut, lieber die Gaben den Teufels an, welche ihn wiederum mehr und noch und weiter von Gott entfernen, als es je Adam und Eva gekonnt hätten…..aber regt sich über ihre so schändliche Tat von damals auf….und ist doch selbst, noch 10x schlimmer in seinem Hochmut….bzw. auch seiner Unwissenheit…..

Ich möchte hier ganz gewiss, keinem einzigen religiösen Menschen zu nahe treten oder ihn gar verurteilen….keinen Katholiken, keinen Evangelisten, nicht die Zeugen Jehova`s, keinen Mormonen, Schamanen oder Anhänger, einer der östlich-okkulten Religionen.

Es sind die nettesten und liebsten Menschen darunter, welche man sich nur vorstellen kann…..Menschen, welche aus ethisch-moralischer Sicht, die allerhöchsten Ansprüche erfüllen und täglich, ihren Mitmenschen gegenüber auch authentisch so „leben“ !

Ihr einziges Manko besteht darin, dass sie aus Unwissenheit oder auch eigenem Unglaube heraus, versuchen ihre guten Werke, mit der falschen Kraft und der falschen und mit einer unreinen Energie zu bewerkstelligen….bzw. auch aus eigener Egomanie und Überheblichkeit, der Meinung sind, sie könnten sich und andere „selbst“ befreien und ihr Loch im Herzen, durch eigene Anstrengungen, wieder auffüllen und sich somit selbst heilen.

Dieses Loch jedoch, hat eine einmalige und ganz genau definierte Passform….und nur ein einziges Puzzelteil, findet dort so exakt und absolut psss-gerecht Platz, dass nicht die kleinste Luftlücke dann mehr verbleibt, welche noch Nebenluft ziehen könnte….

…und auf diesem Passstein, steht in großen Lettern der Name Gottes…..und die Bibel hat uns und jedem der an ihn glaubt, seinen Namen offenbart…und sein Name lautet…“Vater“ !…..

….jedoch auch nur für Jene, welche ihn auch als ihren wahren Vater annehmen….und nicht unabsichtlich oder gar absichtlich vor ihm fliehen, ihm nicht den Rücken zukehren und vor ihm das weite suchen…..denn all` Jene hat er verblendet….so dass sie nicht sehen können…..denn sie haben sich freiwillig von ihm abgewandt….

….sondern einzig für Jene, welche ihn wahrhaft suchen….ihn dann mit absoluter Sicherheit auch finden (wenn sie es wirklich ernst meinen)….ihn aufnehmen….und „Ihm“ ab dato die eigenen Lebensgeschicke und die Führung ihres eigenen Lebens anvertrauen und überlassen.

Und dieser schmale Weg, führt einzig und „nur“ über den Sohn…..weder über Gott selbst (der Mensch kann keinen direkten Kontakt mit Gott aufnehmen)….das können übrigens nicht einmal die Engel….auch sie müssen über den Sohn mit Gott in Verbindung treten….und auch nicht über irgend geartete andere religiöse Umwege….im Gegenteil, diese führen einen stets weiter und weiter weg von Gott und der Rettung der eigenen Seele und direkt hinein ins Verderben.

Es ist so einfach, dass es für die Meisten schon „zu“ einfach ist, als dass sie es glauben könnten….was so simpel und einfach ist, kann aus ihrer Sicht heraus, dann auch unmöglich wahr und richtig sein.

Warum nun aber, haben die „wahren“ Christen (ich meine nicht die „nur“ Namens-Christen und sonntäglichen Kirchengänger), also die „wahren Christus-Nachfolger“, welche die Christi Worte „folget mir nach“, tatsächlich auch ernst genommen und befolgt haben, nun eine solche innere Gewissheit und Überzeugung, dass sie zu wahren Kindern Gottes geworden sind ?….uns dass sie tatsächlich in Gottes Familie aufgenommen sind und sich in absolutem Vertrauen fallen lassen können, egal was in der Welt da draußen auch passiert ?

Dies wiederum liegt an dem „Pass-Stein“….dem größten Geschenk auf Erden, welches einem Menschen zuteil werden kann…..denn hat man Gott und seinen Sohn dann wahrhaft angenommen und ihm die Lebens-Lenkung anvertraut und überlassen….so wird man alsbald mit dem heiligen Geist getauft, der ab dato ständig bei und mit Einem ist und ist somit auch in permanentem Kontakt mit dem Sohn…und über ihn, auch mit dem „Vater“……

…..aber noch viel wichtiger für unser diesseitiges Leben (von der jenseitigen Sicherheits-Garantie einmal ganz abgesehen)…..kommt der heilige Geist nicht mit leeren Händen….nein….er bringt „das Geschenk“ aller Geschenke mit sich….den „Pass-Stein“….welcher das ewig klaffende Loch….die ewige Wunde in jedem menschlichen Herzen….vakuumdicht und Tresortürähnlich….ein für allemal abdichtet, schließt und felsenfest versiegelt….und das Loch m Herzen „war“ einmal und ist nicht mehr !!!

Der breite Weg, ist nicht nur „ein“ Weg….es sind Tausende von Wegen und Angeboten, die uns der „Herr dieser Welt“ (der Teufel) hier anbietet und zur Verfügung stellt….und sie führen tatsächlich auch allesamt an das „gleiche“ Ziel…..nämlich immer weiter und weiter weg von Gott….und allesamt auch dorthin….wo eigentlich Keiner von uns wirklich hin wollte…in die ewige Trennung von Gott….im Diesseits….und viel tragischer noch, dann auch im ewigen Jenseits !

„Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden“.

(Matthäus 7, 13-14)

http://der-weg.org/fileadmin/images/Reich_der_Welt_300ppi+cr.jpg

 

Kehret um….und folget mir nach !……

Dies war und ist schon immer die Hauptbotschaft der gesamten heiligen Schrift gewesen…im AT auf vorbereitender Basis….im NT auf ausführender (bzw. ausgeführter) Basis.

Dafür muss man nicht einen Spruch oder Psalm der Bibel je gelesen haben….es so einfach, dass selbst kleine Kinder es verstehen können….man muss es nur tun….und dieses Geschenk auch für sich selbst in Anspruch nehmen….welches Einem hier völlig kostenfrei und frei Haus angeboten wird….ohne Misstrauen oder gar eine Abzocke dahinter zu vermuten…..

….Menschen, mit einem geschlossenen Herzen (nicht zu verwechseln mit ver-schlossenem – ist das genaue Gegenteil), erkennt man….selbst wenn man sie noch gar nicht kennt…..oder gerade erst kurz kennen gelernt hat…..an ihrer Ausstrahlung….ihrer absoluten inneren Ruhe….ihrem unendlichen Langmut und ihrer Geduld in allen Belangen….ihrer förmlich nicht zu erklärenden Angstfreiheit der Welt und gar dem Tod und Teufel gegenüber…..

Sie stehen felsenfest und fundamental (sie haben ein felsenfestes Fundament) in der Brandung der weltlichen Sturmwellen…..weder kippen noch wanken sie….weil ihr Fundament auf „Stein“ und nicht auf Sand gesetzt ist !……

….das einzige Problem hieran ist nur….es gibt leider viel zu Wenige von ihnen… 😦

 

Und was ist nun mit Deinem Loch im Herzen ?……

….dabei bräuchte es doch nur 5 Sekunden….. 🙂

 

….liebe Grüße an Euch alle…..johannes

 

 

 

 

 

 

 

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Von Babylon nach Indien und Tibet….

 

Kinder….wisst Ihr,…was ich in letzter Zeit öfter mal so denke ?….ich denke schon auch oft daran, wie einfach und leicht unser Leben, ohne einen wahrhaft existenten Gott wäre.

Nicht dass es dadurch weniger Kriege, Verbrechen, Mord und Totschlag gäbe….oder weniger Lüge, Gier und Neid und Hass….dass wohl nicht….eher noch mehr davon, wenn auch noch die letzten Gläubigen, Gott aufgegeben und ihre Geschicke in ihr eigenes Vermächtnis und ihre Hände gelegt haben würden.

Und trotzdem wäre alles so viel leichter und einfacher…..denn man müsste sich um Niemanden mehr Sorge oder schlaflose Nächte bereiten, wenn jeder einzelne Mensch, alleinig und voll verantwortlich, für alle seine ethisch und moralisch verwerflichen Taten und in vollem Umfang haftbar zu machen wäre….und dann einfach „Aus“ das eigene menschliche Leben….und auch „fertig“ dann mit allem….

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(14 Stunden später……)

…..was bin ich doch froh, diesen Beitrag heute (gestern) Vormittag nicht schon fertig gestellt bekommen und öffentlich eingestellt zu haben…..denn er strotzt nur so von Überlegungen, die eigene Faulheit fördernd und von träger Unzulänglichkeit, sich meiner Aufgabe entziehen zu wollen….einem Jedem der da fragend kommt und ist….auch passend Antwort geben zu wollen/müssen….um der Unwissenheit nicht weiterhin Tür und Tor öffnend, nun nicht mehr entgegen zu treten und darauf reagieren bzw. angemessen, erklärend einwirken zu müssen…..

….sich also „sauber“ aus der Affäre ziehen zu können…..ohne die geringsten Selbstvorwürfe oder das eigene Schuldbekenntnis….dafür nun nicht mehr verantwortlich zu sein, dass soviel Unkenntnis und Irrglaube auf Erden Verbreitung findet….gegen welchen man eh` nie in der Lage sein wird, derart vorzugehen, jenen offen und verständlich darzulegen und aufzudecken, so dass er auch allseits erkannt und angenommen werden kann…..

….und es geht auch nicht darum, dass mich selbst nun neue Zweifel plagen würden, nein….es geht darum, mich aus der Verantwortung stehlen zu wollen, weiterhin dafür tätig zu sein und nicht aufzugeben, sich meiner Verantwortung dauerhaft zu stellen…..

……nur weil es für mich selbst sehr viel einfacher wäre….diesen leichten Weg des geringsten Widerstandes einzuschlagen und zu wählen…..und ich schäme mich richtiggehend, für meine derart egomanen und rein eigennützigen Gedanken von heute morgen…..und bin auch deshalb nun sehr froh….es eben noch nicht heraus gesandt…..und ohne darüber noch einmal sinniert und nachgedacht zu haben.

Soweit nur kurz….meine jetzt erst nachträglich eingeschobene Zwischenbemerkung…. 🙂

…..was jedoch meiner ursprünglichen Grundüberlegung, dass alles sehr viel einfacher, mit einer beweisbaren „Nicht-Existenz“ Gottes wäre, keinen Abriss tut…..sondern einzig meiner eigenen Verantwortung in diesem Zusammenhang der Gesamt-Komplexität geschuldet ist.

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Bei heute ca. 1,2 Milliarden Atheisten (weltweit),….plus den etwa 400 Millionen Buddhisten, welche ja ebenfalls zu einer atheistischen Glaubensrichtung mit gezählt werden können, nur halt, mit dem kleinen Unterschied, dass sie glauben immer wiederzukehren und sich Millionen von neuen Leben Zeit lassen zu können, ihre Ziele irgendwann dann auch zu erreichen….nach dem Motto:…“schaff` ich`s heut` nicht….schaff` ich`s morgen“….. 🙂

Wenn es also „keinen“ allwissenden und allmächtigen Schöpfergott gäbe…und selbst mit Reinkarnation…hin oder her….wäre so vieles dann auch völlig egal…

…..jeder könnte ganz nach eigenen Dünken walten und handeln und wäre auch alleinig für alle seine Taten verantwortlich und auch für die Konsequenzen, welche sich dann daraus ergeben….Keiner könnte mehr Mitleid oder Mitgefühl von einem Anderen erwarten, denn er hat sich ja alles….nur ganz allein und selbst eingebrockt…..

….Moment mal !….dass sind doch genau auch die Karma-Prinzipien des Hinduismus und des Buddhismus ?…..nur einmal so ganz ohne Gott und Götter….und einmal mit 330 Millionen verschiedenen Göttern (wie im Hinduismus)….

…..und dann gibt es ja auch noch diese unzähligen Vermischungen der unterschiedlichsten Glaubensmuster, wie z.B. im „tibetanischen Buddhismus“….einer Zusammenlegung von Buddhismus und Schamanismus…..also ein Buddhismus, welcher wiederum Millionen von Göttern anzubieten hat.

Ab und zu…..mache ich gern mal so ein paar Rechenübungen, welche „normalen Menschen“, in dieser Art, wohl nie freiwillig, auch in den Sinn kommen würden… 🙂

…und so habe ich mir auch einmal Folgendes durchgerechnet:

Wenn es, wie z.B. im Hinduismus, stolze 330 Millionen bekannte und benannte Götter gibt…und ich auf der Suche nach dem „Einen und Wahren“, dem „richtigen“ und nur zu mir passenden, also meinem ganz persönlichen Gott ginge…….wie viel Zeit ich dafür wohl investieren müsste…   um mir einen dieser „Götter“ zu erwählen….welchem ich dann dauerhaft dienen und ihn anbeten und verehren möchte…..

….müsste ich dazu, natürlich erst einmal, die gesamte Auswahlpalette auch kennen lernen…..also würde ich wohl einen „weisen“ Hindu fragen, ob er mir alle seine Götter, nun auch erst einmal vorstellen könnte.

….und angenommen, er würde sich darauf einlassen und mir als vorerst, nur einzig einmal ihre Namen bekannt geben und mir vorlesen….und er bräuchte vielleicht so ca. 3 Sekunden für jeden einzelnen dieser Namen….

…..so würde er allein nur dafür….in einer Stunde auf 1200 Götternamen kommen….an einem Tag dann also und bei täglich 12 Stunden angesetzt, kämen wir auf auf 14.400 (abzüglich der Schlafens- und Essenzeiten bzw. der körperlichen Hygiene)….in einem Monat dann auf 432.000….und in einem Jahr, könnte er mir schon 5.256.000 Götter-Namen verkündet haben….

…..in 10 Jahren dann 52.560.000….und in 62,7 Jahren, hätte er mir dann zumindest, tatsächlich auch alle seine Götter mit ihrem Namen nennen können…puhhh…..

……und angenommen, wir hätten diesen Kraftakt beide mit dem 18. Lebensjahr begonnen, so müssten wir also mindestens auch knapp 81 Jahre alt werden, um dies in einem Durchgang zu absolvieren und auch abschließen zu können….also weit über das Rentenalter hinaus und ohne auch nur einen einzigen Tag im Leben gearbeitet zu haben….denn dafür verbliebe uns ja auch gar keine freie und weitere Zeit… 🙂

 

….so….nun kenne ich zwar schon einmal „alle“ Namen der Hindu-Götter, aber habe noch immer so gar keine Ahnung davon, welcher Gott nun auch für „Was“ steht und welchen Charakter ihnen allen dann so innewohnt ?

Wie kann ich mich nun also, schon jetzt, für Einen von ihnen entscheiden ?

Da wir beide, der sehr geduldige und verständnisvolle Hindu und auch ich, nun schon sehr alt, gebrechlich und müde geworden sind und unsere Tage gezählt sind….bliebe uns wohl nichts anderes übrig, als uns für das „nächste“ Leben und wiederum mit Vollendung unseres 18. Lebensjahres, genau wieder hier und an diesem Ort zu verabreden und uns erneut zu treffen, um mit unserer Arbeit fortzufahren.

Allerdings verlöre diese unsere Verabredung ihre Gültigkeit….insofern denn Einer von uns, als Schnecke, Katze oder Wasserbüffel wiedergeboren und inkarniert werden sollte….denn diese Gefahr besteht ja noch zusätzlich…. 🙂

Aber gehen wir theoretisch einmal davon aus, dass wir Beide, nun auch wieder als Mensch inkarnieren und uns punktgenau an unserem 18. Geburtstag, hier wieder treffen sollten.

Nun möchte ich natürlich, auch noch so einiges mehr und näheres zu jedem dieser 330 Mill. Götter erfahren und wissen…..um mich dann endlich auch entscheiden zu können, welcher denn nun der richtige für mich ist ?

Darauf würde mir der Hindu dann vielleicht folgenden Vorschlag unterbreiten:…..

Entweder…ich erzähle Dir täglich und wiederum 12 Stunden/Tag, von jedem der Götter, eine Stunde lang, von seinen wichtigsten Eigenschaften und Eigenarten….dann können wir 12 Götter pro Tag abhandeln….das wären 360 im Monat….4380 pro Jahr….und 271.560 in diesem jetzigen Leben (wiederum bis zu unserem 80. Lebensjahr)…..wir bräuchten also gerade einmal 1215 weitere Leben und Inkarnationen, um alle Götter einzeln und für jeweils eine Stunde pro Gott näher zu beleuchten und kennen zu lernen….

….nun ist aber eine Stunde eigentlich viel zu wenig, um auch alle Facetten, eines Gottes komplett zu erfassen….und lediglich eine Art von Quick-Manual-Info….es müsste uns schon als absolutes Minimum, ein ganzer Tag pro Gott zur Verfügung stehen…

…..dann jedoch würden wir monatlich lediglich 30/31 Götter abhandeln können…..jährlich also 365….in einem Leben gerade einmal 22.630 von ihnen und….und für alle 330 M. zusammen, bräuchten wir dann 14.582 neue Leben und Reinkarnationen….und dann erst, hättest Du eventuell auch ausreichend genügende Informationen, um Dir „einen“ dieser Götter, für Dich zu erwählen…..

Also wähle bitte, wie wir jetzt weiter vorgehen wollen ?…..

Was ich daraufhin nun tun würde, dürfte wohl recht klar sein…..ich würde mich auf der Stelle, auf dem Absatz herumdrehen und mich offiziell und vor aller Augen zum überzeugtesten aller Atheisten weltweit taufen lassen…. 🙂

….und noch viel schlimmer, wenn es Reinkarnationen denn auch wirklich so geben würde, wäre es wohl, nach diesen 14.582 Leben dann letztlich festzustellen und zu erkennen, dass es sich hierbei wahrlich nicht um Götter, sondern um einzig um Dämonen, also selbst gefallene Engel handelt, welche sich nur zu Göttern erklärt und die Menschen schändlichst hinters Licht geführt haben.

Und doch….war dieses unsäglich, realitätsfremde Gedanken-Experiment, dann letztlich doch nicht so ganz umsonst und sinnfrei gewsen, wie Anfangs von mir angenommen….hat es mir doch überzeugend vor Augen gebracht und vermitteln können…..warum nun unbedingt diese s.g. Reinkarnations-Theorie mit „erfunden“ werden musste…..man wäre ja sonst, auch wirklich in arge Erklärungsnöte geraten….ohne diese „passende“ Antwort, auf all` die unzählig vielen Fragen nach diesen unzählig vielen „Göttern“….. 🙂

Und trotzdem, hat fast jedes Dorf in Indien und Tibet seinen ganz eigenen Götzen-Gott….und das Schlimmste daran, sie wissen es selbst sogar ganz genau, dass sie Götzen und Dämonen verehren und anbeten….

….und sie haben derart Angst vor ihnen, dass es z.B. kaum einen Tibeter gibt, welcher sich getraut, des Nachts und beim Schlafen das Licht zu löschen….sie schlafen immer bei Licht, so wie wir es nur von Kindern oder früher auch von uns selbst kennen….aber geben trotz alledem, ihren Irrweg dieser Dämonen-Anbetung nicht auf……ob nun aus Dummheit, Ignoranz oder auch nur reiner Faulheit, entzieht sich leider unserem westlich geprägten Verständnis, bezüglich jener Kultur ?….

Sie alle wissen sehr genau und von ihren Ältesten und den noch erhaltenen Überlieferungen, dass es da draußen, höchstwahrscheinlich und tatsächlich diesen „Einen“ Gott geben muss, jenen Schöpfer, der „alles“ gemacht, erschaffen und hervorgebracht hat…..aber nur sehr Wenige, setzten sich ihren Religionen und Traditionen zum Trotz auch gegen ihre eigenen Familien durch und begeben sich…..selbst auf die Gefahr hin, für allezeit vom Dorf und der Familie verstoßen zu werden…..auf die Suche nach diesem „einen“ Schöpfergott, aus dem alles ist, was ist.

….und Wer da wahrhaft suchet……Ihn auch mit absoluter Sicherheit findet !…..was nun wiederum, mein „eigenes“ Zeugnis der Wahrheit ist….und nichts fremdes Übernommenes !

Was habe ich mich damals, doch selbst auch lange Zeit, mit den buddhistischen Schriften und auch Büchern der Veda befasst und sie förmlich verschlungen…..dabei jedoch das Wichtigste gänzlich vergessen und außer Acht gelassen…..nämlich….wie ein Leben in einer dieser Religionen, dann auch in der täglichen Praxis jener dort Menschen aussieht und welche authentischen Probleme und Hürden von ihnen dabei gemeistert werden müssen….bzw. welche Selbsteinschätzung, sie ihrem eigenen Glauben zugestehen…..denn erst dieses, wird dann zu einem wahren „Augen-Öffner“….und fegt einem, auch nun erst, die Blindheit vom eigenen Angesicht, für allezeit hinfort…!!!

Die nun folgenden 3 Beiträge, befassen sich einerseits sehr tiefgründig und auch sehr spannend mit dem tibetanischen Buddhismus….interessant dabei, auch das dem West-Europäer, sehr widersprüchlich erscheinende Rollenverständnis von Mann und Frau…

…..sowie im zweiten Vortrag („Der Geisterbaum“)…die Geschichte von je einem Inder und einem Tibeter und dessen Vater, welche sich eigenmächtig auf die Suche nach Gott begeben haben….und dabei auch fündig geworden sind….

…..und im dritten und letzten Vortrag erklärt auch Roger Liebi noch einmal und absolut gleich lautend wie auch im ersten Vortrag von „Tibet bis Babel“, wie sich die Quelle aller Religionen, bis nach Babylon zurück verfolgen lässt….und das weltweit….

…..und dass so gut wie jedes noch so weit entlegene und entfernte Volk, in seinen ältesten Überlieferungen, sehr wohl auch, von diesem einen Schöpfergott Kennmis hatte….ihn aber bewusst ablehnte und durch ihre babylonisch inspirierten Religionen und Götzen-Götter und durch Anbetung, der die Finsternis beherrschenden unreinen Geister ersetzte.

Auf jedem Kontinent, lässt sich auch heute noch dass alte Wissen wieder finden, wie es im ersten Buch der Bibel beschrieben steht….

…..als da wären….der komplette Schöpfungsbericht, von und durch den „einen“ Gott, aus dem alles ist, was ist…..das Wissen um den Abfall des Menschen durch seinen eigenen Ungehorsam verschuldet…..die Sinnflut und den Turmbau zu Babel….sowie auch die anschließende Zerstörung desselben, die Sprachenverwirrung und letztlich auch das Wissen um die Zerstreuung aller Völker über die gesamte Erde….

……also alle Beschreibungen von Mose 1-11, sind hier weltweit auch heute noch vertreten und wieder zu finden, wenn auch oftmals tief vergraben und im allgemeinen Volke, schon lange in Vergessenheit geraten bzw. absichtlich und vorrangig aus Machtinteressen von den Herrscher-Kasten, vor dem Volke fern gehalten und verheimlicht…..

Dann jedoch (nach Babylon), endet ihr Wissen abrupt und an genau derselben Stelle, da sie Babel damals verließen und keinen Zugang mehr zum weiteren Verlauf hatten…

….ganz zu schweigen natürlich, von dem wichtigsten Ereignis überhaupt, welches einzig das Kern-Thema des NT`s darstellt….

….und sie somit auch nichts von Gottes Sohn und seiner Welt einschließenden und übergreifenden Erlösungstat für jeden einzelnen Menschen auf diser Erde dann mehr mitbekommen haben….

…..bis auf wenige Christen natürlich, welche bis heute dort auch noch zu finden sind und deren Glauben, die Jahrtausende tatsächlich bis heute auch überlebt hat.

Es sind wirklich sehr spannende Einblicke in diese zwei Kulturen der Inder und Tibeter und auch sehr inspiriert und von einem Kenner der Materie vermittelt, dessen Familie, über mehrere Generationen hinweg, sehr eng mit Tibet und Indien verankert und verbunden war und etliche Lebensjahre in diesen beiden Ländern verbracht und dort gearbeitet hat.

Ich denke ein unbedingtes Muss für Jeden sein, der sich wahrhaft mit diesen beiden Religionen auseinander setzen und sie wirklich näher kennen lernen bzw. ihre Herkunft und ihre Hintergründe verstehen möchte….denn allein nur Bücher, sind nicht in der Lage dazu, uns auch den Alltag und die Denke der Menschen dort, besser zu vermitteln und näher zu bringen, als vielmehr die Berichte von Denjenigen, welche mittendrin und unter ihnen gelebt und verbrecht haben….

….danach ließen sich viele und grundsätzliche….heute doch sehr verbreitete Diskussions-Duelle, einfach nur in Luft auslösen….und man könnte bezüglich unseres Sein`s….zu weitaus wichtigeren Themen übergehen…. J

Viel Spaß beim anhören !…..

….und ich verspreche….auch wenn es alles zusammen schon recht lang erscheint….sich diese Zeit zu nehmen, ist keinesfalls Vergeudung….und bestenfalls, die Geburt einen veränderten, aber der Wahrheit näher gerückten eigenen Weltbildes, im Umgang mit unseren künstlich generierten und von Menschhand erschaffenen Weltreligionen…….

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Richard Wiskin – „Von Babel bis Tibet“ (Audio-Spur eines Dia-Vortrages)

Download:

http://hausbibelkreis.de/downloads/object_details.php?ucat_id=8&oid=87&id=531

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Richard Wiskin – „Der Geisterbaum“ (Audio-Aufzeichnung einer PowerPoint Präsentation in zwei Teilen:

Der Geisterbaum Teil 1:

http://dl.cgmm.de/Wiskin/Geisterbaum_MM_1.mp3

Der Geisterbaum Teil 2:

http://dl.cgmm.de/Wiskin/Geisterbaum_MM_2.mp3

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Roger Liebi – „Woher kommen die Religionen“

https://www.youtube.com/watch?v=6Sn4yAk0JHc

 

…liebe Grüße an Euch alle………johannes

Gottes Rollenverteilung für den Mann und die Frau !

Ich möchte heute ein paar kleine Gedanken zur Rollenverteilung aus biblischer Sicht anbringen, welche die totale Gleichberechtigung von Mann und Frau, aus dem göttlichem Willen unterstreicht…..und in welch` falscher Manie….hier mittels Patriarchat und Matriarchat, Gottes Wort letztlich übergangen und sträflich untergraben worden ist.

Ein Mann, welcher ein wahrhafter Christ im Herrn geworden ist, würde niemals die Autorität, welche Gott für ihn angedacht hat, in irgendeiner Weise missbrauchen oder versuchen, sich „über“ die Frau zu stellen. Die Bibel spricht von einer völlig gleichberechtigten Symbiose von Mann und Frau.

Gottes Aufgabenverteilung für den Mann und für die Frau, ist für nicht gläubige Menschen und gerade auch für die Frau, natürlich auch sehr unverständlich und nur schwer bzw. gar nicht nachvollziehbar, denn diese Anordnung Gottes, sich dem Manne zu unterstellen, bewirkt bei ihnen das Gefühl von minderer Wertigkeit gegenüber dem Manne zu sein und dass natürlich zu recht und gut nachvollziehbar, den sie kennen ja Gottes Plan nicht und weshalb er diese Aufgabenverteilung genau so verordnet und angedacht hat.

Gott hat den Mann so konstruiert, dass er der physisch stärkere Teil in der gleichberechtigten Zweiheit von Mann und Frau ist, so dass Gott ihm auch den Aufgabenbereich der körperlich schweren Tätigkeiten zugedacht und ihn somit beauftragt hat, alleinig für den Unterhalt der Familie zu sorgen.

Auch heute noch, gibt es Berufe wie z.B. Schmied oder Gruben- und Bergarbeiter, im Stahl- oder Gerüstbau oder Steinsetzer, welche 80kg Gehwegplatten tragen und verlegen müssen usw…..welche zu 99% alleinig von Männern ausgeübt werden, weil es einer zarten Frau, schon rein körperlich überhaupt nicht zuzumuten wäre und auch Gefahren, bei einer event. späteren Geburt der Frau, auf die Gesundheit des Kindes haben könnte.

Damals war fast jede Arbeit, welche getan werden musste, auch immer eine körperlich sehr schwere und anstrengende. Und selbst eine nicht-gläubige Frau hat verstanden, dass sie für diese Arbeiten, physisch gar nicht gerüstet und ausgestattet ist.

Es gab auch noch keine Computer-Tätigkeiten, leichtere Büroarbeiten u.ä…..so dass die Rolle der Frau in der Familie, mit wenigen, wenn auch schon früheren und vereinzelten Ausnahmen, bis vor ca. 200 Jahren, von ihnen aus rein Verstandesgründen, auch so akzeptiert, wie sie ursprünglich von Gott verteilt und vorgesehen war.

Es gibt auch heute noch bzw. schon wieder viele Frauen, welche sich ihrer zugedachten Aufgabe erneut bewusst werden und dabei nicht einmal gläubig sein müssen.

In den letzten zehn Jahren, z.B. eine fast schon Massenbewegung zu nennende Rückbesinnung der Frauen in Frankreich, von der nur sehr selten berichtet wird und bei der viele französische Frauen neu erfasst und erkannt haben, welche falsche Entwicklungsrichtung unsere Gesellschaft genommen hat und diese heute so schmerzlich prägt.

Wenn der Nachwuchs, also unsere Kinder, schon mit 6 Monaten oder ab einem Jahr, von der Mutter „weggerissen“ und in fremde Tagesobhut übergeben werden, weil die Mutter einem Beruf nachzugehen hat…..hat dies nachweißlich auch Folgen.

Eine der bekanntesten deutschen Vertreterinnen dieser Rück-Ansicht und Erkenntnis, war z.B. die ehem. Tagesschau-Sprecherin Eva Hermann, welche daraufhin von allen Seiten attackiert, sehr viel öffentliche Kritik und Anfeindung aufgrund dessen einzustecken hatte.

Dabei belegen themenbezüglich, selbst die neueren wissenschaftlichen Studien, dass eine Trennung von Mutter und Kind vor dem dritten Lebensjahr, gravierende Auswirkungen auf die Psyche des Kindes haben kann und seine gesamte weitere Entwicklung, bei zu frühem Geborgenheitsentzug durch die Mutter, nachhaltig und negativ beeinflusst werden kann.

Und Gott, welcher selbst den Menschen erschuf, sollte dies nicht ebenso gewusst….und genau aus diesem Grunde, so explizit seine Rollenverteilung von Mann und Frau als Maßgabe festgesetzt und vorgeschrieben haben ?

Wie kann es nun also dazu, dass „Frau“, sich diese, ihr von Gott zugedachte Rolle, immer weiter abzustreifen und sich mehr und mehr autark zu emanzipieren versucht hat ?

Es gibt dafür leider nur einen einzigen Grund und Schuldigen…….….den „Mann“ !!!

Damit ist bei Weitem und nicht nur einzig der „ungläubige“ Mann gemeint….nein selbst der gläubige Mann, pochte in völlig falscher und eigener Auslegung von Gottes Wort und Absicht, auf seine Vormachtstellung gegenüber der Frau…..welches mit der göttlichen Gleichberechtigung nun gar nichts mehr gemein hatte, sondern sich in stark diskriminierenden Zügen, bis hin zur totalen Unterdrückung der Frau hinein steigerte.

Und gerade auch die Kirchen, trifft hier und für diese Entwicklung, eine nicht zu unterschätzende Schuld…..indem sie Gottes Wort und Absicht dermaßen verdreht und fälschlich ausgelegt und propagiert….und somit auch einen weiteren eindeutigen Beweiß dafür erbracht…..wie weit sie sich von Gottes Wort und Wille verabschiedet und der Schrift und Gottes Vorgaben, ihren verlängerten Rücken zugekehrt haben.

Dies sind „keine“ Christen……diese nennt man „Zungen-Christen“ oder „Namens-Christen“, sie berufen sich zwar öffentlich auf die Bibel, aber verfälschen, das ihnen von Gott gegebene Wort, nach ihrem Gutdünken und dabei einzig auf ihre eigenen Vorteile bedacht. Der Grund, warum auch ich nicht müde werde, immer wieder betonen, dass alle Religionen, inkl. aller sich selbst als christliche Kirchen bezeichnende Organisationen, sich der Wahrheit verpflichtend fühlend, eigentlich als Sekten einzustufen sind.

Ich rede hier aber bitte auch nur von den lenkenden Vorständen dieser kirchlichen Konstrukte, keinesfalls von den Mitgliedern dieser Gemeinde….denn diese sind selbst nur das Opfer, dieser vehementen Irreleitung….in der Verbreitung der Schrift entgegen gesetzter Glaubensvorgaben und allein ihrem Machterhalt dienende und durch Menschen gemachte Gesetze.

Ein Mann und eine Frau, welche sich beiderseits bibeltreu und gläubig nach Gottes Wort ausrichten und sich ergänzend und absolut gleichberechtigt und auf selber Augenhöhe begegnen und akzeptieren, werden die Tiefe und den Sinn, der von Gott gewollten Rolle der Geschlechterverteilung, nicht nur in ihrer gesamten Genialität zu verstehen in der Lage sein…sie werden es auch in allen Belangen und größter Glückseeligkeit hierbei, tagtäglich auch authentisch „leben“……

Ich hätte an dieser Stelle sehr gern auch noch einige Auszüge aus der Schrift mit eingebracht, welche Gottes Ziele belegen und und auch mehrfach die absolute Gleichstellung von Mann und Frau untermauern….aber dies muss später vielleicht noch einmal detailliert von mir nachgeholt werden…..

Soweit also erstmal meine persönlichen Gedanken als kleine Einleitung für die nun folgende Betrachtung von Paul Washer zu dieser Thematik:

(Anm.: – ich weiß, es ist sehr lang….und darum zwingt Euch bitte nicht, nun alles in einem Rutsch lesen zu müssen….denn ein wenig Zeit haben wir nun doch schon noch…. 🙂 ).

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Ehe: Eine Predigt (nicht nur) für Ehefrauen – von Paul Washer

Wann immer man predigt, besteht eine der größten Bürden darin, dass man vor einer Versammlung steht, und so viele Nöte sind. Das weiß man, weil so viele Leute dort sind. Diese Leute sind Individuen und sie haben so viele individuelle Nöte. Das macht Predigen, sehr kraftraubend und schwierig. So ist das Predigen eine große Bürde.

Aber diese Erkenntnis wirft uns auch immer wieder auf die Tatsache zurück, dass wir einem souveränen Gott dienen, der den Menschen oder seine Hilfe nicht braucht, der aber danach verlangt, dass Menschen dem gehorsam sind, wozu sie berufen sind. Ich werde heute fortsetzen, was ich angefangen habe. Ich fühle mich so vom Herrn geführt. Gestern fing ich damit an, ein wenig über Ehe zu predigen und plane nun, dies heute Morgen fortzusetzen.

Aber bevor ich das tue, mag ich zwei Dinge mitteilen. Eines davon ist weniger heiter als es klingt. Heute habe ich mich durch die Schrift gegraben und schaute mir verschiedene Passagen an, die mir durch den Herrn in den Sinn kamen. Es war so, dass ich da fast schon zu schnell durchblätterte. Ich war im Neuen Testament und beim Umblättern rutschte ich zu weit und landete bei Jona 4 Vers 7.

Einen Teil dieses Verses hatte ich unterstrichen. Dies sprang mir ins Auge wie ein grelles Licht. Zu lesen waren da einfach nur ein paar Worte. Ich hatte herumgesucht und gebetet: „Herr, was soll ich predigen? Was soll ich sagen? Was soll ich heute Morgen tun“? Ich war mir da noch ziemlich unsicher und unterstrichen stand da in Jona 4,7: „da beorderte Gott einen Wurm…“

Ich kenne den Zusammenhang der Stelle und weiß, worum es ging und was dann mit Jona geschah, aber es war fast als ob der Herr mir dadurch zeigen wollte: „Paul, beruhige dich. Ich habe einen Wurm bestimmt. Du bist dieser Wurm und das ist o.k.. Es geht nicht um dich. Welchen Einfluss du heute auch haben solltest: Es geht nicht um dich. Es geht um mich. Es geht um die Not meines Volkes, dass ich so sehr liebe und ich habe Würmer dazu bestimmt, dass sie mir Ehre bringen. Ich erwähle keine großen Männer. Ich erwähle Würmer”.

Blind für die Realität

Das andere, was ich euch heute mitteilen mag, – und ich denke das muss ich euch sagen – es ist in dem Sinn kein prophetisches Wort sondern eine Beobachtung der Realität: Es gibt hier heute Menschen, die einfach blind sind. Man kann es nicht anders sagen, als dass sie blind sind und in Finsternis wandeln. Die einzige andere Möglichkeit, wäre zu sagen: Sie sind schlicht wahnsinnig. Worauf beziehe ich mich?

Nehmen wir ein, ein Mann läuft durch den Wald. Er genießt dort die Blätter, die Bäume, den Klang der Natur um sich herum und den Geruch frischer Luft. Er läuft achtlos herum, er summt vor sich hin, freut sich, nimmt die Umgebung in sich auf. Daran ist an und für sich nichts falsch. Der Mann verhält sich so wie ein vernünftiger, bedächtiger Mann. Aber er verhält sich im Moment nur deshalb so ruhig, weil er nicht weiß, dass ein 600 Kilo-Grizzly-Bär ihn verfolgt. Ihm ist diese Wirklichkeit nicht klar und so schlendert er durch den Wald und nimmt Eindrücke und Geräusche in sich auf.

Nun lasst uns sagen, dass wir ein wenig weiter von diesem Mann wegstehen und das größere Bild sehen. Lasst uns sagen, wir sind so weit von ihm entfernt, dass er unsere Stimmen nicht hören kann. Wir schreien wie Wahnsinnige: „Dein Leben ist in Gefahr! Dir sitzt ein Bär im Nacken. Du bist in Lebensgefahr und du weißt es nicht”! Vielleicht sieht er uns, wie wir in der Entfernung herumspringen und mit den Armen rudern. Viel zu lässig winkt er uns zurück.

Das mag eine Beschreibung von vielen jungen, aber auch älteren Menschen hier sein. Es mag dich beschreiben. Du hörst Menschen. Du hörst Prediger. Du hörst Familienmitglieder, die nach dir rufen und nach dir schreien und mit beiden Händen an die zwischen euch stehende Fensterscheibe schlagen. Die einzige Hoffnung besteht darin, dass dir deine Blindheit genommen wird, bevor es zu spät ist und, dass du die nahende Gefahr siehst.

Aber, mein lieber Freund: dieser Bär ist so wild und so schnell, dass viele zu lange gewartet haben und als ihnen die Augen geöffnet wurden, war es zu spät. Manche von euch sind blind. Wie kann es sein, dass manche Menschen die Echtheit des christlichen Glaubens erkennen und doch nur Außenstehende bleiben, obwohl sie sehen müssten, dass ein toter Glaube wertlos ist.

Wie kann es sein, dass manche Menschen denselben Glauben sehen und er von nun an jeden Herzschlag und jeden Gedanken in Beschlag nimmt? Der Unterschied besteht nicht darin, dass der eine Mensch besser ist als der andere, sondern, dass der eine etwas erkannt hat, was der andere nicht erkannt hat. Manche von euch hier heute sind blind.

Wenn dir das Angst macht, was solltest du dann tun? Bitte Gott, dass er dir deine Blindheit nimmt. Taste dich durch die Dunkelheit. Hab dabei Angst: Aber suche nach Gott! Es gab nie einen Mann, eine Frau oder ein Kind auf der Erde, die ernstlich den Herrn gesucht haben und nicht von ihm gefunden worden sind. Das ist eine der größten Aussagen: Niemals gab es jemanden, der wirklich gerettet werden wollte, den der Herr nicht gerettet hat. Niemals hat jemand ernsthaft ihn angerufen, ohne, dass Gott mit Erlösung geantwortet hat.

Unterordnung? Ich mag dieses Wort nicht!

Das gesagt habend, möchte ich mich Epheser Kapitel 5 zuwenden. Gestern auf der Hochzeit, habt ihr viel über die Aufgaben des Mannes gehört. Ich habe die Predigt so gehalten, weil eine Ehe nur gut funktionieren kann, wenn der Mann seine Verantwortung übernimmt. Männer mögen sich darin gefallen, dass sie die Autorität zu Hause sein sollen, dabei wissen sie eigentlich nicht so recht, was eigentlich ihre Aufgaben sind.

Männer, es ist eine richtige Sache, zu verstehen, dass ihr zu Hause Autorität habt, aber es ist auch gefährlich. Von dieser Autorität Gebrauch zu machen ist gefährlich, denn diese Autorität ist euch gegeben um dessen Willen, der euch berufen hat (Gott) und für die, die euch anvertraut sind als eure Familie. Autorität muss immer für die gebraucht werden, für die man Verantwortung trägt. Und letztlich müsst ihr dafür Verantwortung tragen.

In Epheser 5, 22 steht: „Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan, als dem Herrn;“

Wenn wir diesen Text betrachten, finden wir im heutigen Amerika zwei Extreme. Das eine besteht darin, dass man den Text einfach wegerklärt. Eine Art, auf die das geschieht, ist, dass man sich auf eine Lehre Namens „gegenseitige Unterordnung“ beruft. Diese Lehre basiert auf Epheser 5 Vers 21. Dort steht: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi“.

In einem gewissen Sinne sollten Frau und Mann sich einander unterordnen, weil sie ja letztlich beide unter der Autorität Gottes stehen und unter dem, was er in seinem Wort offenbart hat. Aber es kann nicht geleugnet werden und es ist falsch zu leugnen, dass es beim verheirateten Paar so ist, dass der Mann dort die Autorität übernimmt. Dies ist seine Bestimmung und die Frau ordnet sich dieser Autorität des Mannes unter.

Die Bibel argumentiert dafür, dass der Ehemann eine gewisse Autorität ausübt. Aber ich mag euch noch auf etwas anderes hinweisen. Das andere Extrem besteht darin, dass der Ehemann diese Autorität beansprucht und sie zu seinem eigenen Vorteil ausspielt. Ein Mann, der das tut, reißt diesen Text an sich und gebraucht ihn, um über seine Frau und Familie zu seinem eigenen Vorteil zu herrschen und beweist damit, dass er nicht gesetzlich ist, sondern tatsächlich auch kein wirklicher Christ.

Autorität darf nicht missbraucht werden

Wenn es darum geht, dass Frauen sich ihren Ehemännern unterordnen sollen, müsst ihr verstehen: Es spricht davon, sich allgemein in der Ehe unterzuordnen, sich in einer normalen Ehe, mit all ihren Konflikten und Problemen unterzuordnen. Es geht um Unterordnung im Kontext der Kirche und mit Kontext all der Familien in der Kirche und im Kontext, dessen, was es bedeutet, eine normale Familie zu haben. Dabei sollte die Frau sich ihrem Mann unterordnen.

Dieses Gebot ist weniger für die Frau bestimmt, die von ihrem Mann beinahe zu Tode geprügelt wird. Diese Unterordnung gilt nicht für die Frau, die einen gottlosen Mann hat, der sündige Dinge von ihr fordert und sie dazu zwingen will, Gott ungehorsam zu sein. Und obschon ich keine sieben Tage-Vorlesung halte um alles und alle Ausnahmen im Detail zu erklären, möchte ich, dass ihr seht: Wir reden von der Unterordnung der Frau unter ihren Mann.

Wir reden hier von einer normalen, halbwegs gesunden Ehe, in der zwei Leute leben, die immer noch sündigen können, die beide Fehler machen, die beide Gottes Gnade brauchen, aber gleichzeitig Menschen sind, die den Herrn suchen und ihm gehorchen. Seht ihr, wenn es um Unterordnung geht, werden sofort all die Fälle aufgezählt, wo Unterordnung so nicht gilt.

Jugendliche sind darin ziemlich gut. Wenn ich sage: „Gehorcht euren Eltern“, dann kommen die oft zu mir und sagen: „Aber, was ist, wenn mein Vater mich bittet, eine Atombombe zu bauen und das Empire State Building in die Luft zu sprengen?“ Ich frage dann: „Wann hat dich dein Vater zuletzt um so was gebeten?“ Seht ihr, das ist nicht euer Problem. Euer Problem ist, wenn euer Vater sagt: „Erzähl mir von deinen Freunden, von diesen, wo ich denke, dass sie kein guter Umgang für dich sind“ oder, wenn er sagt: „Trag bitte den Müll raus.“

Es geht mir um den Kontext einer normalen Familie, einer normalen Ehe, mit ihren schönen und weniger schönen Seiten, mit ihren Segnungen und Problemen, in dem die Frau sich der Führung ihres Ehemannes unterordnen sollte. Ich will, dass wir uns ein paar Dinge anschauen, die sehr wichtig sind. Um das zu tun, lasst uns einen Moment den ersten Petrusbrief betrachten.

Wenn du gestern auf der Hochzeit nicht anwesend warst, denke ich, du kannst das Tonband oder die CD noch bekommen, was sehr hilfreich sein könnte. Wenn du eine Frau bist, bin ich mir sicher, dass du die Predigt für deinen Ehemann haben möchtest. Wenn du ein Mann bist, magst du die Predigt wahrscheinlich vor deiner Frau verstecken. Aber in 1. Petrus 3, sagt die Bibel: „Gleicherweise sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein…“

Die letzte Autorität hat Gott

Was meint hier “gleicherweise”? Petrus spricht von der im vorigen Kapitel angesprochenen Unterordnung. Er redet von Unterordnung unter die Regierung, Unterordnung unter Herrscher und Führer. Was wir verstehen müssen, ist, dass Gott verschiedene Autoritäten gesetzt hat, um Menschen zu leiten. Er hat Autoritäten gesetzt, nicht nur, was den christlichen Glauben angeht, sondern was das Leben und zwischenmenschliche Beziehungen in dieser Welt an und für sich angeht.

Es ist toll, Amerikaner zu sein, den Unabhängigkeitstag zu feiern und von unserer Freiheit zu sprechen. In einem Sinne ist es schön keine Monarchie zu haben, sondern eine Demokratie. Aber in einem anderen Sinne muss man sagen, dass genau das es schwer für euch macht, Christentum zu verstehen. Wir sind ein Volk, das Autorität im Allgemeinen misstraut. Wir sind ein Volk, das Autorität nicht mag.

In den 70ern gab es diese Bewegung die forderte: „Stelle Autorität in Frage“. Wir als Volk wollen keinen König über uns, wir wollen keinen Herrn über uns. Wir wollen nicht, dass irgendjemand über uns herrscht. Wir gehören uns selbst. Wir tun, was wir wollen und niemand kann uns erzählen, was wir tun sollen. Das macht es so schwer, den christlichen Glauben zu verstehen. Das macht es so schwer, Kirche in Amerika zu leben. In Amerika werden Kirchen demokratisch gelenkt.

Und weil so ein oberflächliches Evangelium gepredigt wird in den meisten Kirchen in Amerika und weil keine Gemeindezucht praktiziert wird, bestehen große Teile einer lokalen Gemeinde aus fleischlichen, unbekehrten Menschen, die durch ihre Wahl bestimmen, in welche Richtung sich eine Kirche entwickelt. Eines müsst ihr verstehen: Wir sind ein Produkt unserer Kultur und manchmal legen wir – wie ein Theologe sagte – die Bibel entsprechend unserer eigenen Vorstellungen und Werte aus.

Wir müssen sehr vorsichtig sein. Die Bibel spricht von Autorität. Nun mögen manche sagen: „Schön, wenn man selbst die Autorität hat, aber, was wenn man sie nicht hat?“ Wenn ihr wirklich an Gott glaubt, dann ist es nicht so schön, die Autorität zu haben, denn Gott wird an jenem großen Tag Rechenschaft von uns fordern und es wird eine angstmachende Sache sein für alle Autorität, die abseits von oder gegen Gottes Autorität geherrscht hat. Frauen: Ihr solltet euch um eure Ehemänner sorgen.

Ehefrau, lass mich eine Frage stellen: “Wann hast du das letzte Mal Angst um deinen Ehemann gehabt? Hast du den Tag gefürchtet, an dem er eines Tages vor Gott stehen wird“?

Den Mann gewinnen OHNE Worte

Seht ihr, manchmal beachten wir nicht wirklich, was die Schrift sagt. Petrus sagt hier: „Gleicherweise sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein, damit, wenn auch etliche dem Worte nicht glauben, sie durch der Frauen Wandel ohne Wort gewonnen werden“. (1. Petrus 3,1)

Das eine, was ihr hier sehen müsst, ist, dass die Bibel, wenn sie über Autorität spricht, sehr realistisch davon spricht. Denn, wenn die Bibel von z.B. der Autorität der Regierung spricht, geht sie davon aus, dass diese nicht im Sinne des Christentums eingestellt ist, sondern eher dagegen. Dennoch gebietet die Bibel dem Christen, sich den Autoritäten unterzuordnen, die nicht dem Wort Gottes entsprechend eingestellt sind. Damit setzt das Christentum ein mächtiges Zeugnis.

Wenn Petrus also auf die Unterordnung in Kapitel 3 seines 1. Briefes kommt, dann sagt er nicht in idealistischer Weise: „Frauen, ordnet euch euren Ehemännern unter, weil sie immer richtig handeln werden und weil sie immer einen edlen und reinen Charakter haben und ihre Werke allezeit gut sein werden!“ – das sagt Petrus nicht. Er setzt voraus, dass manche Ehemänner überhaupt nicht gerettet werden. Er nimmt geradewegs an, dass andere nicht gut führen werden. Er nimmt an, dass selbst die Besten der Besten, die Vorzeige-Ehemänner Fehler machen werden und verborgene Schwächen haben.

Deswegen setzt eine Frau ihre Hoffnung letztlich auf Gott und den Gott ihres Ehemannes. Ein Problem beim Lehren über Autorität: Man erkennt nicht (weil es meistens die Männer sind, die lehren, dass Männern Autorität gegeben ist), dass menschliche Autorität immer mit Makel behaftet ist. Deshalb ist es so, dass der Mann trotz seiner Autorität Gott vertrauen muss, aber nicht nur er. Nicht nur der Mann muss Gott vertrauen, sondern auch die Frau auf den Gott ihres Mannes.

Nun steht da weiter: “sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein, damit, wenn auch etliche dem Worte nicht glauben…“ Inwiefern können Männer dem Wort nicht gehorsam sein? Es gibt viele Arten. Lasst uns diese auf zwei Kategorien herunterbrechen. Es scheint, dass diese Formulierung sich primär auf verlorene, unbekehrte Ehemänner bezieht, zieht man ähnliche Texte heran. Gleichzeitig handelt sich es aber wohl auch um eine allgemeine Aussage.

Lasst uns zuerst kurz über den verlorenen Mann reden und dann über den geretteten, ungehorsamen Mann. Denn, liebe Frauen, glaubt es oder nicht, auch dieser zweite Typus existiert. Es ist unglaublich, aber ich habe so oft Frauen gehört, die sagten, sie müssten sich ihren Männern nicht unterordnen, weil sie ungläubig seien. Ich habe so oft Männer gehört, die sagten: „Weißt du, ich muss nicht in einer bestimmten Art und Weise demütig sein, weil meine Frau ungläubig ist“. Ich habe Kinder gehört, die herrlicherweise in einer Familie gerettet wurden, in der weder Vater noch Mutter Christen waren, die sagten: „Ich muss nicht auf meine Eltern hören, weil sie keine Christen sind“.

Wir folgen primär Gottes Autorität

Aber das ist nicht, was die Bibel lehrt. Die Bibel lehrt, dass wir im Frieden mit allen Menschen leben sollten und dass wir danach trachten sollten, uns denen unterzuordnen, die uns zur Autorität gesetzt sind, selbst wenn sie ungläubig sind. Wir tun alles Mögliche, uns ihnen unterzuordnen und fangen nur dann damit an, darüber nachzudenken, ungehorsam zu sein, wenn sie uns direkt dazu bringen wollen zu sündigen, wir tun selbst gegenüber den ungläubigen Autoritäten alles uns Mögliche, um uns ihnen unterzuordnen. Später werden wir auch noch sehen, warum.

Wenn wir selbst die Sache in unsere Hand nehmen, dann bedeutet es, dass wir nicht länger Gottes Souveränität vertrauen und wir fangen damit an, gegen die über uns gesetzten Autoritäten anzukämpfen, etwa weil sie ungerecht gewesen sein mögen. Dann zieht sich Gott zurück und kämpft nicht an unserer statt. Aber wenn wir gehorchen und danach trachten in Frieden zu leben und uns der Autorität unterzuordnen, während die Autorität ungehorsam ist, dann greift Gott ein. Und wenn Gott eingreift, dann richtig.

Frauen, ich möchte das ihr das seht:  hier steht “…wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam, …damit sie gewonnen werden“. Wie viele Frauen wollen ihren Ehemann gewinnen? Ich meine nicht nur, einen ungläubigen Mann für Christus zu gewinnen, sondern einen gläubigen, aber ungehorsamen Mann zu gewinnen. Wie viele Frauen habe ich gesehen, die sich bemühen und an ihrem verlorenen Mann „arbeiten“, um ihn zu gewinnen? So viele.

Wie oft habe ich davon gehört und es in der Seelsorge gesehen, dass Frauen beteten und sich mühten, ihren Ehemann geistlicher zu machen, wenn er gerettet war, aber einfach im Eifer und der Geistlichkeit hinterherhinkte? So viele. Ich habe das oft gesehen, aber oftmals setzen Frauen da schon ganz falsch an. Sie wollen ihren Partner dahin führen, dass er selbst die Führungsrolle übernimmt.

Er kann dann „leiten“, aber nur entsprechend ihren Vorstellungen. Die Frau versucht ihn dahin zu führen, ein Führer zu werden, und dann kann sie es nicht verstehen, warum er nicht endlich führt. Oft kommt es so: Wenn er dann eine Entscheidung fällt, die offensichtlich falsch ist, weil er ja offensichtlich nicht so geistlich ist wie sie (was wahr sein kann), dann korrigiert sie ihn und zeigt ihm den „rechten“ Pfad, auf dem er sie führen soll. Schaut, was im Text steht: „so dass sie ohne Worte gewonnen werden mögen“.

Warum, glaubt ihr, sagt Petrus das? Ich will euch sagen, warum: Gott kennt Frauen besser als Frauen sich selbst kennen. Gott weiß, dass Frauen Macht haben und dass sie in ihrer Zunge besteht. Wenn es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Ehemann und Frau kommt, kannst du fast immer davon ausgehen, dass die Frau gewinnt.

Sie kann ihre Zunge gebrauchen und ihren Mann völlig zusammenstauchen. Ich mag euch dazu etwas sagen mit einer Illustration. Missversteht diese Illustration nicht und schlussfolgert daraus nicht: „Paul Washer hat gesagt, es sei in Ordnung, wenn Männer ihre Frauen schlagen“. Ich möchte sie euch dennoch geben. Was dieser Mann tat, war eine schreckliche Sünde. Man sollte einen Mann ins Gefängnis sperren, wenn er jemals seine Hand gegen seine Frau erhebt.

Die Macht der Zunge

In Peru habe ich einmal seelsorgerisch gearbeitet und da war eine Frau und es war klar, dass ihr Ehemann sie ein paar Mal geschlagen hatte, sie ein paar Mal zusammengeschlagen hatte, was schrecklich ist. Wir sagten ihr sofort, sie solle sich von ihm trennen, wir sollten die Polizei rufen, wir sollten hier Schritte einleiten. Aber als ich mit ihr sprach und sie uns diese Dinge mitteilte, stellte ich mich auf ihre Seite und tat, was man in Gesprächen bei der Seelsorge getan werden muss.

Der andere Pastor, der dabei saß, war ein Peruaner, wartete, bis ich fertig war und sagte dann zu der Frau: „Ich möchte dich etwas fragen. Kommt es bei euch vor, dass du und dein Ehemann streiten?“ Sie sagte: „Nun ja, das ist ständig so!“ Er: „Kommt es vor, dass er sagt, wir müssen links gehen und du sagst, wir müssen rechts gehen?“ Sie: „Ja, er hat keinen Schimmer, wo es im Leben lang geht!“ Er: „Nun, wenn ihr in diese Wortgefechte geratet, wer gewinnt dann in der Regel die Auseinandersetzung?“ Sie sagt: „Nun, ich gewinne“.

Der peruanische Pastor schaute sie an und was er dann tat, machte mich wütend. Er erklärte mir erst später, warum er das tat. Jedenfalls wollte ich dabei echt aus der Haut fahren. Er schaute sie also an und sagte ihr: „Wenn du deinen Mund halten würdest, würdest du wahrscheinlich deutlich weniger Schläge einstecken müssen“.

Ich schaute ihn dann an und dachte: Was ist dein Problem? Er kannte aber diese Frau um einiges besser als ich. Nun, wir mussten bezüglich des Mannes handeln. Wir mussten alles Mögliche tun. Wir wollten, dass sie aus dieser Situation heraus kommt. Es war schrecklich. Aber dieser Pastor sagte mir: „Paul, wenn eine Frau und ein Mann in ein Wortgefecht geraten, dann ist es meist so, dass eine Frau ihn richtiggehend zusammenfalten kann, ihn so in die Enge treiben kann und das Einzige, was dem Mann bleibt, wenn er keine Gottesfurcht hat, ist, auf eine andere Art und Weise zurück zu schlagen“. Er sagte: „Ich habe das so oft gesehen!“

Nun, das ist eine extreme und schreckliche Illustration, aber worauf ich hinaus möchte, ist folgendes: Die Bibel lehrt, dass ihr als Frauen keinen Erfolg dabei haben werdet, eure Probleme zu lösen, euren Ehemann zu verbessern, eure Ehe besser zu gestalten, wenn ihr versucht, das durch die Worte zu tun, die aus eurem Mund kommen.

Und doch ist das das Mittel, zu dem ihr oftmals gegriffen habt. Ihr werdet euren Ehemann nicht durch eure Worte gewinnen. Ich meine, wenn ihr wollt, setzt eure Worte ein. Ihr könnt das alles tun. Ihr könnt das alles durchprobieren. Ich sage euch aber, dass es nicht funktionieren wird und ich kann es beweisen.

Wie oft hat es denn funktioniert? Wie oft habt ihr es vergeblich versucht? Ich erinnere mich, als ich eines Tages jemandem vom Evangelium erzählte. Ich hatte einen Freund bei mir, der sehr jung, aber auch weise war, der mich beim Zeugnis geben begleitete. Als wir davonzogen sagte er: „Nun, Paul, du hast jeden argumentativ besiegt, aber du hast ihn nicht gewonnen“. Mein Freund lag richtig. Der Typ, mit dem ich da diskutierte, verstand sich selbst als einen atheistischen Apologeten und alles, was er vorbrachte, schlug ich argumentativ in Stücke. Das war alles, was ich tat. Ich hatte das Wortgefecht gewonnen. Aber ich hatte mein Gegenüber nicht gewonnen.

Menschen gewinnen durch respektvolles Verhalten

Die Bibel weist meines Erachtens besonders darauf hin, dass eine Frau ihren Ehemann nicht durch Worte gewinnen kann, weil diese genau das Mittel sind, zu dem die Frau greift, um ihren Standpunkt zu festigen und zu verteidigen. Letztlich funktioniert dieser Weg nicht. Es wie ein Teufelskreis. Wenn du in dieses Fahrwasser hineingerätst, kommst du nicht mehr raus und es verschlechtert den Zustand der Ehe. Die Ehemänner wollen da ausbrechen.

Der Mann sagt etwas. Die Frau sagt das Gegenteil, widerspricht ihm. Es fängt an, dass das so oft geschieht, dass immer, wenn der Ehemann leiten will, und die Frau dann ihren Mund öffnet, er nicht mehr hören will, selbst, wenn sie richtig liegt, weil das Einzige, was sie jemals tut, darin besteht, ihm zu sagen, was er tun soll. Hier braucht es viel Weisheit.

Nun, Frauen, lasst mich euch was sagen. Ihr solltet euren Ehemännern nicht das zurückgeben, was sie verdienen, genauso wie eure Ehemänner nicht so eingestellt sein sollten, dass sie euch geben, was ihr verdient. Ihr solltet so eingestellt sein, dass ihr tut, was immer notwendig ist, ihn dabei zu unterstützen, ein besserer Mann zu werden. Und manchmal besteht das auch darin, ihm manchmal zu erlauben, euch zu führen, selbst, wenn ihr denkt, dass er falsch liegt.

Als Mann oder als Frau mit der Zunge zu agieren kann manchmal sehr gefährlich sein. Und wie gewinnt man Menschen in Beziehungen? Besonders hier: Wie gewinnt eine Frau ihren Ehemann? Der Text sagt: „damit Männer gewonnen werden ohne Wort durch das Verhalten ihrer Frauen“. Das ist etwas, was in einem größerem Kontext gilt. Nicht nur auf die Familie, auf die Ehe bezieht es sich, sondern auch auf den Umgang mit Ungläubigen.

Sollten wir das nicht so sehen? So viele Male haben wir Leute versucht durch Worte zu gewinnen, nicht aber durch unser Verhalten. Früher bin ich oft geflogen. Ich setzte mich auf meinen Platz und dann empfand ich es als meine Aufgabe, der Person neben mir Zeugnis zu geben, ob sie es nun wollte oder nicht. Ich setzte mich neben jemanden und wenn er allem gegenüber verschlossen war, was ich sagte, verließ ich danach das Flugzeug mich gerechtfertigt fühlend: „Nun, immerhin weiß er jetzt, wo er im jüngsten Gericht eines Tages landen wird“.

Mit der Zeit dämmerte mir, dass ich eigentlich tatsächlich ein Diener Jesu Christ sein sollte, mein Verhalten aber weit davon entfernt war. Heute ist es so: Wenn ich in ein Flugzeug einsteige, setze ich mich hin. Ich werde mit jemandem sprechen, nach einer offenen Tür zum Gespräch schauen. Wenn keine offene Tür kommt, frage ich direkt: „Schauen Sie, ich bin ein Christ und würde es sie stören, wenn ich ihnen ein paar Minuten lang vom christlichen Glauben erzählen würde“? Wenn dann jemand ja sagt, danke ich Gott.

Einmal saß ich im Flugzeug mit einem Mann, der wohl einmal ein Berater von Georg Bush Senior war. Ich saß mit ihm in einer Maschine, die von Europa nach Amerika flog und ich fragte ihn: „Könnte ich Ihnen etwas vom christlichen Glauben erzählen“? Er sagte: „Nun, ich bin niederländisch reformiert, aber ich weiß nicht wirklich viel übers Christentum. Könnten Sie mir einen Gefallen tun? Wir haben 6 Stunden, könnten Sie mir einfach einen Gesamtüberblick verschaffen“ Ich sagte: „Ich bin froh, dass sie das fragen…“

Aber manchmal sitze ich neben jemandem, der auf mein Zeugnis-Geben-Wollen sofort verschlossen reagiert. Wisst ihr, was ich dann tue? Ich höre damit auf und lasse sie über das sprechen, worüber sie sprechen wollen, so dass ich durch meine Freundlichkeit und Rücksicht und meine Fragen über ihr Leben und den Freiraum, mir zu erzählen, was sie mir erzählen wollen, so vielleicht feurige Kohlen auf ihr Haupt sammle und sie von meinem Verhalten beschämt werden, anstatt dass sie am Ende aus dem Flugzeug zu steigen und ihren Freunden in der Bar am Flughafen zu erzählen: „Ich wurde im Flugzeug von so einem fanatischen Christen belästigt“.

Man kann viel sagen, wichtiger ist, was dahinter steht

Seht ihr? Es geht immer auch um unser Verhalten. Es ist erstaunlich, wie wenig Jesus sagte, auch, dass er selbst nie etwas aufschrieb. Sein Leben strahlt etwas aus. Speziell heute, wo es viele Redeführer in der evangelikalen Gemeinschaft gibt, so viele Prediger, so viel Rufen, so viele tun so viele Dinge und manchmal sagt man sich: „ich will einfach jemanden sehen, der all das auslebt. Ich will sehen, wie diese Prediger das, was sie sagen, auch leben“.

Im 1. Petrus-Brief lesen wir dasselbe. Es ist die Rede an die Ehefrau: Gewinne deinen Ehemann ohne Wort durch dein Verhalten als Frau. Was für ein Verhalten ist hier gemeint? Deftige Gesetzlichkeit? Super-Geistlichkeit? Welches Verhalten? Ein herablassender Blick? Nun, nein. “Durch euer tugendhaftes und respektvolles Verhalten“. (1. Petrus 3,2)

Es ist also von einem respektvollem Verhalten die Rede. Was ihr tut, tut ihr auf Gottes Gebot hin. Frauen. Ihr müsst etwas verstehen. Es gibt einen Grund dafür, weshalb Epheser 5 einer Frau niemals gebietet, ihren Ehemann zu lieben, obschon sie an anderer Stelle angewiesen wird, ihren Ehemann zu lieben. Epheser 5 sagt der Frau an keiner Stelle ihren Ehemann zu lieben, denn diese romantische, emotionale Liebe ist nicht, was der Ehemann primär benötigt. Seht, was der Text sagt: Er redet davon Respekt oder gar Ehrfurcht vor dem Ehemann zu haben.

Worauf das abzielt, ist, dass die Frau ihren Ehemann respektiert, ihm Ehre erweist. Seht, eine Frau muss wissen, dass sie geliebt ist. Sie muss es sehen. Sie muss es hören. Sie braucht so viele Dinge. Sie braucht Liebe. Diese Liebe muss einen Ausdruck finden. Ein Mann, obschon er auch Liebe benötigt, benötigt sie im Großen und Ganzen nicht im selben Maß wie die Frau. Er braucht etwas anderes. Er braucht Respekt.

Wenn nein Mann nicht glaubt, dass seine Frau ihn respektiert, dann lähmt ihn das total. Aber wenn er weiß, dass seine Frau ihn respektiert, kann er es mit der ganzen Welt aufnehmen. Mir haben Frauen erzählt: „Mein Ehemann gibt mir das Gefühl, dass ich hässlich bin. Ich weiß, dass es all diese wunderschönen Supermodells im Fernsehen gibt und in den Medien allgemein. Ich meine diese Frauen, die 1,85m groß sind, 30 Kilo wiegen etc.. Und hier bin ich mit meinem Ehemann und ich fühle mich so, dass ich ihm nicht hübsch bin“.

Liebe, die nicht an Bedingungen geknüpft ist

Nun, das ist ein Trugbild, aber lass mich dir etwas sagen, wenn du eine Ehefrau bist. So viele Männer erzählen mir: „Meine Frau gibt mir das Gefühl unbedeutend und wertlos zu sein“. Seht ihr, es gibt beiderseitige Klagen. Die Männer sagen oft: „Meine Frau gibt mir das Gefühl, unbedeutend, leer, machtlos und kümmerlich zu sein. Sie sagt, ich sei wie ein kleiner Junge“.

Wenn man dann in der Seelsorge sich mit den Klagen der Männer an die Frau wendet, kommt dann gewöhnlich die Antwort: „Nun, wenn er aufhören würde, sich wie ein kleiner Junge zu benehmen, dann würde ich ihn auch anders behandeln!“ Die Ehemänner sagen auf die Klagen der Frauen: „Wenn sie sich ein wenig hübscher anziehen würde, ein wenig Gewicht verlieren würde und dies und das, dann würde ich sie als schön empfinden!“

Seht ihr, wohin so eine Argumentation führt? Letztlich ist es eine Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist. Du rechtfertigst deine Sünde mit dem Verhalten einer anderen Person und das wird dir vor Gottes Richterstuhl wenig bringen, denn du rebellierst mit deiner Sünde nicht zuerst gegen einen ungehorsamen Ehepartner. Du rebellierst damit gegen den Herrn der Herrlichkeit, der dir niemals eine Ausrede gegeben hat, so zu handeln. Außer dieser Ausrede, die schon Adam vorbrachte: „Das ist passiert wegen der Frau, die du mir gegeben hast“.

Und dann kommst du an den Punkt, wo du realisieren musst: „Gott hat dir in seiner Vorsehung eine bestimmte Person gegeben, die dein Partner sein soll und er hat das nicht getan, damit du ein Buch über die sorglose Glückseligkeit der Ehe schreiben kannst.“ Er gab dir einen Partner um mehr zu lernen, so wie Jesus gesinnt zu sein – was ihr als Christen ja auch wollt. Und der einzige Grund, warum ihr so sein wollt, ist, weil ihr nicht wisst, was es bedeutet, wie Jesus zu sein. Es meint zu lieben.

Was ist bedingungslose Liebe? Es ist, jemanden zu lieben, auch wenn der andere nicht die Bedingungen erfüllt. Bei mir war es so: Ich weiß nicht, was ich im Kopf hatte, als ich im College war, gerettet wurde und dann anfing zu beten: „Herr, mache mich wie Jesus“. Wenn du wie Jesus sein willst, dann, weil du auf dem Wasser laufen können willst? Willst du Tote auferwecken?

Wir haben manchmal keine Ahnung, wovon wir reden, wenn wir bestimmte Ausdrücke verwenden. Zu beten wie Jesus zu sein, bedeutet, zu beten: „Herr, gib mir selbst dann die Kraft, meine Mitmenschen zu lieben, wenn sie gerade absolut nicht liebenswürdig sind“. Ich sage immer: Das Gefährlichste, was du beten kannst, ist: „Herr mach mich wie Jesus!“

Tatsächlich sollte es eine Regel geben, die besagt: Niemand kann dieses Gebet beten, bevor er wenigstens 10 Jahre lang Christ ist, weil er sonst keine Ahnung hat, worum er da bittet. John Newton hat das einmal erklärt. Vor ein paar Monaten hat ein mir lieber Mann darüber in Zambia gesprochen. Es ging darum, wie John Newton betete.

Es gab eine Zeit in seinem Leben, als er betete, wie Jesus gemacht zu werden und es geschahen ihm so erschreckende und schreckliche Dinge. Er schrieb in einem seiner Lieder, dass er dachte, wenn er dies beten würde, dass sich in seinem Leben einfach diese größere Heiligkeit manifestieren würde, dass Gott einfach etwas durch seinen Geist tun würde, in Sekundenschnelle, um ihn dazu zu befähigen, jemand anders zu sein. Er wusste nicht, dass Gottes Wege durch großes Leiden in seinem ganzen Leben führen würden, um für die Erhörung dieses Gebetes zu sorgen.

„Die Männer sollen euren reines und ehrfurchtsvolles Verhalten sehen.“ (1. Petrus 3, 2)

Ein paar Worte zum Äußeren einer Frau

In 1. Petrus 3, 3 heißt es zu den Frauen: „Euer Schmuck soll nicht einfach nur äußerlich sein“ (New American Standard Übersetzung). Ich mag euch sagen, dass das „einfach nur“ gar nicht im Grundtext steht und ich bin mir nicht sicher, ob das in die Übersetzung gehört. Wir müssen so vorsichtig sein, da nicht Regeln daraus abzuleiten, die Gott so nicht gegeben hat, in dem Sinn, dass wir sagen, dass man als Frau generell keinen Schmuck wie eine Kette oder einen Ring tragen soll.

Ich denke nicht, dass der Text uns dies sagen will. Aber sehr wohl sagt der Text, dass das nicht euer eigentlicher Schmuck sein sollte, wenn euer Mann euch anschaut. Es gibt für uns ein Problem mit diesem Text. Wir leben in einer Kultur, die sehr auf das Äußere fixiert ist. Und so verteidigen wir unser Recht, äußerliche Dinge zu tragen, um uns schöner darzustellen und manche von uns brauchen eine Menge mehr an äußerlichen Dingen als andere.

Das ist eine Seite, die bedacht werden muss. Die andere ist – (und dafür werde ich vermutlich gesteinigt, deshalb bitte ich einige von euch stärkeren Männern, mir schon mal die Türe zu öffnen): Ich habe ein wenig Angst vor Homschooler-Müttern. Ich und meine Frau wir wollen homeschoolen. Wir wollen das wirklich. Aber ich mag euch etwas sagen: Es ist kein Unterschied zwischen einer Frau, die sehr kunstvoll geflochtenes Haar hat, das ausschaut wie im Circus, mit riesigen Ohrringen, die ich als Fischköder verwenden könnte und z.B. einer Homeschoolerin, die ihre „religiöse Tracht“ trägt.

Es gibt so viele verschiedene Arten uns anzuziehen und dahinter kann oftmals einfach Stolz stecken, sowohl nach dem Motto „Ich bin hübscher als die anderen“, als auch nach dem Motto: „Ich bin frommer als die anderen“. In unserer Kultur neigt es sich eher in Richtung, der Dame mit den Fischköder-Ohrringen. Aber das andere Extrem ist diese sehr traditionelle Kleidung, die einem vielleicht eher Angst macht. Wenn du „normal“ gekleidet an ihnen vorbeiläufst, fühlst du dich gemustert und dadurch fast schon bedroht.

Was ich sagen will: Seid beiderseitig vorsichtig. Es geht nicht so sehr ums Äußere, sei es, dass man die Haare total extravagant flechtet und färbt, sei es, dass man sich besonders traditionell und keusch kleiden und aufmachen will und den Anschein erweckt, man sei gerade durch eine Autowaschanlage spaziert. Beides ist falsch. Hasst mich nicht, weil ich euch die Wahrheit erzähle. Man kann auf verschiedene Weisen falsch gehen. Das ist wirklich so und man muss vorsichtig sein.

Ich kann euch auch kein spezifisches Vorbild geben, denn dann müsste ich ein Bild zeichnen und ich würde genau das gleiche machen wie es die tun, die ich kritisiere. Es gäbe dann die „Paul Washer-Art“, sich zu kleiden und zu schminken, die Richtlinie dafür ist, was „geistlich“ ist. Ich würde einfach sagen: Manche Leute sollten sich abschminken, anderen würde ein wenig mehr Make Up und Schmuck sehr gut stehen. Ihr müsst dabei wirklich vorsichtig sein.

Ich erinnere mich als ich in Rumänien war. Ich ging dort hin, predigte und Gott wirkte. Die Leute dachten, ich sei ein Mann Gottes. Aber dann machte ich den größten Fehler meines Lebens. Ich brachte meine Frau mit an diesen Ort. Mir passierte folgendes zweimal. Einzelne Leute kamen zu mir und sagten: „Bruder Paul, wirklich, weißt du, ich liebe dein Predigen und wenn du predigst, predigst du in der Kraft Gottes, aber wie kannst du mit einer Frau wie dieser verheiratet sein?“

Nun, das Haar meiner Frau war damals nicht so sehr lang wie dort vorgeschrieben und jetzt ist meine Frau noch häretischer, weil es noch kürzer ist. Eigentlich durften Haare nicht geschnitten werden. Zudem hatte meine Frau noch dezent Make Up aufgetragen. Jemand fragte mich einmal: „Ist es Sünde, Make Up zu tragen?“ Ich sagte: „Für manche Frauen ist es Sünde, kein Make Up zu tragen. Ein wenig Farbe an einer alten Scheune hat noch nie geschadet“.

Jedenfalls kam zu uns immer diese junge Frau und meine Frau Charo war immer sehr weise in diesen Dingen. Sie setzte sich mit diesem Mädchen hin, das wirklich sehr traditionell und z.B. gegen Make Up eingestellt war und Charo sagte zu ihr: „Du bist ein sehr hübsches Mädchen. Ich mag dir eine Frage stellen. Hast du irgendeine Freude in deinem Leben? Hast du Freude? Ich hab dich nicht von unserem Erlöser sprechen hören“. So ging Charo mit ihr durch einige Punkte.

Dann zeigte das Mädchen Charo und mir ein Foto von sich, dass sie zeigte, bevor sie bestimmte Traditionen übernommen hatte, wie eine Frau “geistlich” auszusehen habe. Sie sah dort so glücklich aus. Charo sagte: „Schau dir dieses Bild an. Du schaust darauf so glücklich aus. Schau dich jetzt an”. Das ist Gesetzlichkeit.

Aber, meine Damen, lasst mich auf das andere zu sprechen kommen. Auf der einen Seite ist die extravagante, üppig geschmückte Frau, die im Luxus lebt und sinnlich eingestellt ist. Gott hasst all das wegen seiner Maßlosigkeit. Aber auf der anderen Seite liegt die Gesetzlichkeit, die auch töten kann. Es ist aus diesem Grund so schwer, das christliche Leben zu leben. Du magst sagen: „Warum hat Gott dann nicht einfach ganz klare Regeln festgesetzt?“

Nun, wir wären dann jeder einzelnen Regel ins Detail gefolgt, hätten es vielleicht durch zusätzliche Regeln einzurichten versucht zu bewerkstelligen, dass wir all diesen Regeln folgen und wären nichts anderes als letztlich verlorene Pharisäer geworden. Und so müssen wir einerseits sehr vorsichtig sein in Bezug auf unsere Kultur, wenn wir sagen. „Nicht nur äußerlich“, weil es scheint, dass wir dadurch primär unser Recht schützen wollen, uns äußerlich zu schmücken. Gleichzeitig mag es gut sein zu übersetzen „nicht nur äußerlich“, weil wir auch die Tendenz bei uns sehen zu versuchen, uns wie Puritaner zu kleiden. Und wir müssen hier sehr vorsichtig sein.

Dann möchte ich euch sagen: manchmal ist es auch so – und ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum das funktioniert – aber manchmal, wenn man jemanden anschaut, hat man sofort den Eindruck: „Diese Person ist sinnlich eingestellt“. Manchmal schaut man bestimmte Frauen an und denkt: „Ich hoffe, sie stellen mir keine Fragen über Gott, sonst wird es eher nicht schön“. Dann schaut man aber manche Frauen an und Kleidung, Haare usw.. werden unwichtig, weil man an ihrer Ausstrahlung Jesus wahrnimmt.

Ich weiß nicht, wie das funktioniert, aber das ist so und man kann das nicht vortäuschen. Versuche einfach nicht, bestimmte äußerliche Dinge als Kennzeichen von Geistlichkeit miss zu deuten. Der Nachweis von Geistlichkeit ist Geistlichkeit. Sie definiert sich selbst und braucht keine religiöse Tracht. Gleichzeitig, gibt es Leute, die sich tatsächlich sittsamer kleiden sollten. Während andere das Gegenteil hören müssen. Und manche Leute brauchen gar nichts hören, weil sie sich vernünftig kleiden.

Das Hindernis eines kritischen und unzufriedenen Geistes

Um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Wie gewinnen wir unseren Ehemann? Manche Frauen kommen zum Glauben und nehmen ihren Glauben ernst und machen in fast allen Lebensbereichen ernst. Ich habe mal eine Geschichte gehört, die sich um einen Trinker dreht, den alle in der Nachbarschaft kannten. Er war sehr freundlich. Er spielte mit den Kindern. Er schnitzte für sie kleine Tiere aus Holz. Er ging die Straße pfeifend und fröhlich entlang. Er war einfach ein alter Trinker.

Eines Tages kommt er zum Glauben. Er spielt nicht mehr mit den Kindern. Er singt nicht mehr. Er läuft nicht länger fröhlich und pfeifend durch die Straßen. Er ist gemein. Er ist kritisch. Er läuft zu einigen seiner alten Freunden, die trinkend um ein Fass stehen, in das sie ein wenig Holz getan hatten um ein kleines Lagerfeuer zu machen. Er versucht ihnen vom Glauben zu erzählen. Sie sagen „Oh, wir fanden dich viel netter als du ein Trinker warst”.

Ich bin unter Christen solchen Leuten begegnet. Im Christentum geht’s nicht darum, prüde zu sein. Es geht nicht darum, verschlossen, gemein und kritisch zu sein. Es geht um das innere Wesen eines Christen, von dem wir in 1. Petrus 3,4 lesen. „sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes“ (1. Petrus 3,4).

Hier ist nicht die Rede von einem rechteeinforderndem und kritischen Geist. Vergesst nicht. Das Reich Gottes und seine Ausbreitung geschieht nie durch Inquisitionsmethoden, Kriege, Bedrängen, Manipulation und diesem enttäuschten Blick, den du deinem Partner gegenüber auflegst. Das Reich Gottes ist wie ein Same. Stellen wir uns den Samen einer Wassermelone vor. Wenn du deine Wassermelone isst, kannst du da das Fenster aufreißen. Ich bin von Alabama, ich kann das.

Du reißt also das Fenster auf und spuckst den Samen aus. Und du vergisst, dass du das gemacht hast. Und eines Tages läufst du raus und du entdeckst eine Wassermelonenpflanze und Wassermelonen daran. Und du weißt nicht mehr, wie die Pflanze da hinkam. So ist es, wie das Reich Gottes sich ausbreitet.

Als Frau ist es nicht deine Aufgabe, deinen Ehemann zu verändern. Deine Aufgabe ist es, vor ihm mit einem sanften und stillen Geist zu leben. Ebenso hat ein Mann nicht die Aufgabe, sich seine Frau zu unterwerfen. Das kannst du nicht. Genauso wenig kannst du, Frau, deinen Mann ändern. Aber deine Aufgabe ist es, vor ihm in solch einer Weise zu leben, dass wenn er ungehorsam ist, es sofort erkennen wird.

Er flüchtet ins Obergeschoss

Hier ist der Punkt, den ich machen will. Dieser Punkt ist sehr wichtig. Ich habe immer Burgen geliebt und obwohl es da erstaunliche Bauten gibt und ich in Rumänien ein paar besichtigen konnte, sah ich auch ein paar Arten von Burgen in Südamerika. An solchen Burgen ist etwas ziemlich erstaunlich und ich möchte, dass ihr Frauen das seht. Das Tor zum Erdgeschoss ist gigantisch. Ich wollte das Wort dafür (humongous) schon immer in einer Predigt verwenden. Dieses Tor ist einfach riesig.

Vermutlich könnten 30 Männer – oder vielleicht 20 der 15 nebeneinander durch so ein Tor gehen. Aber oftmals sind die Burgen so gebaut, dass in das Obergeschoss eine Treppe führt, die so eng ist, dass gerade mal einer Platz hat. Die Tür zum Obergeschoss am Ende der Treppe ist ebenso ziemlich eng. Das scheint so unsinnig.

Wenn die Reisegruppe dann den Reiseleiter fragt, warum das so ist, sagt der: „Nun, das ist sehr einfach. Wenn die Burg belagert wird, dann greifen die Feinde an. Und ganz offensichtlich brechen die dann zur Tür ein. Sie brechen durch das große Tor ein. Und dann drängen sie herein. Alle im Schloss rennen in das Obergeschoss. Sagen wir, es sind nur 35 Leute in der Burg und 350 wirklich fiese Typen, die die Tür einschlagen. Aber wenn die 35 in das Obergeschoss laufen, verändert sich alles. Warum?

Nun, der Feind kann die Treppe nur Mann für Mann hochlaufen. Einer nach dem anderen. Und so kann ein einziger mit einer Lanze in der Tür stehen und die Burg gegen 350 verteidigen, weil nur einer nach dem anderen hoch kann. Oft bist du, Ehefrau, in genau dieser Lage. Du hast bereits das Haupttor deines Mannes eingeschlagen. Er ist total eingeschüchtert. Er ist ins Obergeschoss gerannt. Du musst die Treppe hochlaufen in voller Montur, weil du ihn verändern willst. Du willst ihn korrigieren.

Du willst ihn zu dem Mann machen, der er sein sollte und er hält dich fern. Du sitzt da, kämpfst und kämpfst und kämpfst. Und die ganze Zeit über fragst du dabei: „Gott, warum tust du nichts? Warum hilfst du mir nicht? Warum veränderst du ihn nicht”? Gott sagt dir: “Geh aus dem Weg. Geh aus dem Weg, denn nur ein Mann kann auf einmal die Treppe hochlaufen. So lang wie du weiterkämpfen willst, werde ich hinter dir stehen und dir sagen: „Geh mir aus dem Weg. Wenn du aus dem Weg gehst, dann werde ich kämpfen!“. Habt ihr jemals im Römerbrief gehört? „Gebt Raum dem Zorn Gottes und rächt euch nicht selbst?“

Ehemann, lass mich dir eines sagen. Wenn du jemals siehst, dass deine Frau diese Treppe wieder herunterläuft um Gott Platz zu machen, dann ergib dich besser. Das Gefährlichste, was ein Mann haben kann, ist eine sich unterordnende Frau mit einem sanften und stillen Geist. An die Ehefrau gerichtet: Das hat nichts mit deinem Ehemann zu tun. Er kann so schlimm sein wie du sagst, dass er es ist, aber so lang du gegen ihn kämpfst, empfängst auch du Gottes Erziehung und Zurechtweisung und vielleicht besteht Gottes Erziehung darin, dass er gerade nicht eingreift um deinen Ehemann zu ändern, weil du Gott, der hinter dir auf der Treppe steht, nicht gehorchen willst und ihm keinen Raum geben willst.

„Mein Mann ist inkompetent“

Jetzt mag ich noch etwas Weiteres sagen. Es ist so, dass viele Frauen denken, dass ihre Männer inkompetent sind. So wollen sie ihren Ehemann trainieren und so aus ihm den Mann machen, der er sein sollte. Frau, das ist wie wenn ich eine Ballerina trainiere, damit sie die Ballerina wird, die sie sein sollte. Ich bin keine Ballerina.

Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber ich habe nicht den Körper einer Ballerina. Du willst deinen Mann trainieren, dass er der Mann wird, der er sein sollte. Du bist kein Mann. Du kannst nicht nachempfinden, wie ein Mann tickt. Du bist nicht dazu berufen, ein Mann zu sein. Du bist kein Mann. Du kannst ihn nicht trainieren, ein Mann zu sein. Lass ihn los und lass Gott ihn trainieren.

Du magst sagen: „Ich glaube einfach nicht, dass Gott das tun wird“. Nun, lass mich es so sagen. In der gleichen Weise sagte Adam zu Gott: „Die Frau, die du mir gegeben hast, die hat das mit angezettelt“. Adam machte nicht Eva, sondern Gott Vorwürfe. Auf dieselbe Weise, wenn du sagst: „Ich vertraue nicht darauf, dass mein Mann sich ändern wird“, dann sagst du, du traust Gott nicht zu, dass er ihn verändert. Entweder kann er es nicht und hat keine Kraft dazu, oder er will es nicht, weil er seine Verheißungen nicht hält. Nun lasst mich etwas in Vers 4 vorlesen. „sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott wertvoll ist.“ (1. Petrus 3,4)

Paul Washer rockt!

Eines Tages predigte ich und alle wurden ziemlich wütend auf mich und ich kam von der Kanzel herunter und mir kam dieser Typ entgegen, der in seinem Jugend-Slang sagte: „Hey, Mr. Washer, du rockst“! Ich sagte: „Ich rolle mehr, oder?“ Er: „Nein, Mann, du rockst!“ Ich: „Oh, wie rocke ich denn?“ Er sagte: „Nun, du hast vor niemandem hier Angst”.

Ich sagte: „Ich bin vermutlich der ängstlichste Mann in diesem Raum. Ich habe wahrscheinlich mehr Angst vor Menschen und bin unsicherer als jeder andere in diesem Raum“. Er antwortete: „Das kann nicht sein. Eben hast du alle hier im Raum ziemlich wütend gemacht“. Ich: „Ja, aber“ so sagte ich: „es ist alles relativ“. Er: „Was meinst du damit?“

Ich antwortete darauf: „Lass uns annehmen, dass das, was ich dir sage, wahr ist, dass ich mehr als jeder andere hier im Raum mich vor Menschen fürchte. Aber es sind nicht nur Menschen im Raum. Gleichzeitig ist hier jemand anders im Raum, nämlich Gott und ich muss mich entscheiden, junger Mann, vor wem ich mehr Furcht habe. Ich wähle Gott. Dann habe ich zwar vor Menschen Angst, aber ich habe mehr Gottesfurcht als Menschenangst und daher wird mein Predigen so. Würdest du mich bitte durchlassen, denn ich will so schnell als möglich in mein Auto“.

Wertvoll in Gottes Augen

Nun, was bedeutet euch das? Schaut euch das an: Wenn dein verborgener Mensch des Herzens so ist, dass du einen sanften und stillen Geist hast, was sorgst du dich, ob dein Ehemann das bemerken wird oder nicht? Nun, natürlich sollte dein Mann es erkennen und es wird ihm zum Segen, wenn er es tut, aber schaut, was der Text sagt. Er sagt hier nicht, dass dieser sanfte und stille Geist wertvoll im Auge deines Ehemanns sein wird. Dieser Geist wird aber wertvoll im Auge Gottes sein.

Eines der Dinge, auf die die meisten von uns sich besinnen sollten, ist, dass es im Glauben nicht so sehr um uns geht. Ich weiß, dass viel davon die Rede ist, alles zur Ehre Gottes zu tun, aber oft ist das im Grund keine Realität und unsere Leben bezeugen dies täglich. Die meisten wollen um ihrer selbst willen gerettet werden. Die meisten gehorchen Gott, weil sie davon selbst etwas haben. Die meisten tun Dinge, weil damit auch eine Belohnung verbunden ist.

Eines der Dinge, die wir realisieren müssen, ist, dass dieser Geist und diese Einstellung völlig falsch sind. Wir tun das nicht primär, um zeitliche Segnungen davon zu tragen. Wir tun es, weil es vor Gott wertvoll ist. Ihm ist es kostbar. Ob meine Kinder nun positiv auf meine Gottesfurcht reagieren oder nicht, oder ob mein Partner darauf positiv reagiert oder nicht, ob meine Freunde positiv darauf reagieren ist nicht entscheidend. Ich sollte die Charakteristika und diese Eigenschaften haben, weil ich weiß, dass dann Gottes Angesicht über mir leuchtet. Er steht dann hinter mir. Ich gefalle ihm. Das ist das, wonach wir schauen sollten.

Wenn wir Gottes Gefallen über uns haben, brauchen wir nichts anderes. Das ist so wertvoll für Gott. Ich habe seine Freude und seinen Gefallen, wenn ich so handle. Wisst ihr, die meisten Ehefrauen und die meisten Ehemänner werden das versuchen während den ersten Stunden des Morgens. Aber warum hält das nicht den ganzen Tag an? Weil niemand angemessen auf das reagiert, was sie tun. So ziehen sie ihre Zuneigung wieder zurück. Genau wie wir uns da verhalten, das sagt uns dann, warum wir alles so tun.

Du siehst, es gibt für dich als Ehemann und für dich als Ehefrau eines zu realisieren. Du kannst immer den anderen als eine Ausrede nehmen, als eine Ausrede für Sünde. Immer. Das wird nie enden. Du kannst den anderen immer als Ausrede dafür nehmen, warum du sündigst. Aber das Problem ist, dass du Gott nicht als Grund für deine Sünde heranziehen kannst, weil er dir nie eine Ausrede gegeben hat. Er war immer gut. Er lag immer richtig. Er hat nie versagt. Wenn du an ihm versagst, dann tust du das ohne Ausrede. Du versagst ihm gegenüber als selbstsüchtiger Rebell.

Eines der besten Bücher, das über das Ehemann-Sein spricht, das jemals geschrieben wurde, heißt „The Exemplary Husband“ (von Stuart Scott) – und ich habe schon ein paar gelesen, weil ich es brauchte – Ich empfehle dieses Buch. Warum? Im Buch geht es nicht primär darum, ein Ehemann zu sein, sondern es dreht sich um das größte Problem dabei, nicht wie Jesus Christus zu sein. Und seht ihr, das ist das Ding. Lebest du als ein Mensch, der wertvoll in Gottes Augen sein möchte?

Ihn mit Freuden führen lassen

Ich möchte kurz noch auf eine Sache eingehen. Wir gehen zu Hebräer 13, Vers 17: „Gehorcht euren Leitern und ordnet ihnen euch unter. Denn sie wachen über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen müssen. Lasst sie das mit Freuden und nicht betrübt tun, denn das wäre nicht gut für euch“. Schaut. Er muss wirklich leiten, was wirklich auch bedeutet, dass er Entscheidungen fällen muss. Ihr könnt ihn nicht einfach nur leiten lassen. Hört euch diese Formulierung an.

Ihr könnt ihn nicht nur leiten lassen, wenn ihr übereinstimmt. Ihr solltet nicht jedes Mal, wenn er etwas sagt, selbst wenn er bei etwas falsch liegt oder zumindest ein wenig falsch, ihn korrigieren und ihm jedes Mal widersprechen. Denn letztlich werdet ihr euch dadurch selbst Schaden zufügen, weil er an den Punkt kommen wird, an dem, wann auch immer du anfängst, deinen Mund zu öffnen, er bereits eine Mauer aufgebaut hat, weil er weiß, dass du jetzt auf ihn losgehst.

Manchmal ist es besser, ihn leiten zu lasse und dann, wenn er geradewegs auf die Nase fliegt, nicht dazustehen und zu sagen: „Ich hab’s dir doch vorher schon gesagt!“ Lasst es ihm eine Freude sein. Ich möchte, dass ihr zwei Dinge versteht. Zuerst einmal: Tut das alles mit Freude. Lasst in mit Freude führen. Früher war mein Führungsstil bei der Missionsgesellschaft so: „Die Prügel halten an, bis sich die Einstellung verbessert“. Ich bin ein Perfektionist.

Mit der Zeit tat Gott ein Werk in meinem Herzen und dann entdeckte ich, dass es z.B. sinnvoll ist, jemanden mit bestimmten Begabungen einfach arbeiten zu lassen und ihm nicht bei jedem Schritt auf die Finger zu schauen. Er soll selbst handeln, selbst entscheiden. Es ist erstaunlich, wie viele Entscheidungen da gefällt wurden, mit denen wir als Leitung nicht übereinstimmten, die sich aber letzten Endes als besser herausstellten. Es gab aber auch Zeiten, wo sie Entscheidungen fällten, die falsch waren und die uns zugesetzt haben.

Wenn du der Boss bist, und du Autorität im Geschäft hast, ist es oft so: beim Militär lehren sie euch Autorität und ihr stellt nicht die Frage: „Warum?“ Denn, wenn jemand mit Autorität dir zuruft: „Auf den Boden!“ und du dann fragst: „Warum?“, dann wird dir dein Kopf weggeblasen. Das ist so ähnlich wie damals, als ich studierte um Anwalt für Gas- und Öl-Industrie zu werden. Ich wollte also Antwalt werden und daher besuchten wir diese Orte, wo nach Öl und Gas gebohrt wurde.

Sie sagten uns: „Regel Nummer 1 ist: Schaut immer nach dem ältesten Arbeiter auf der Bohrinsel. Wenn er springt, dann springt ihr. Tut es einfach. Egal, ob die Plattform 10 Meter hoch ist. Wenn er wie Peter Pan von der Plattform springt, springt ihr direkt hinterher. Ihr bleibt direkt hinter ihm!”

Es gibt diese Geschichte von einem Missionar in Afrika, dessen Sohn unter einem Baum spielte. Der Vater kam aus dem Haus und stand auf der Veranda und beobachtete seinen Sohn und plötzlich schrie er wie ein Wahnsinniger zu seinem Sohn: „Auf den Boden!“ Sein Sohn ging runter. Der Vater rief: „Krabble zu mir“ und der Sohn tat es. Er rief: „Steh auf und renne!“. Da stand er auf und rannte geradewegs zu seinem Vater. Eine gefährliche Schlange war hinter den Kopf des Jungen gelangt.

Hätte er gesagt: „Warum“? Oder „Ich hab keine Lust“, dann wäre er tot. (Selbst blinder) Gehorsam kann eine gute Sache sein. Etwas anderes, was ich euch zeigen möchte: Wenn ein Geschäftsmann Autorität hat, hat er keine Zeit. Ja, manchmal wird er schlechte Entscheidungen fällen. Aber er hat nicht immer die Zeit, alle anzurufen und um Rat zu fragen. Manchmal muss der Mann einfach direkt vor Ort eine Entscheidung fällen und sagen: „Lasst uns das tun. Wir müssen es tun und zwar jetzt und wir werden es tun. Es ist mein Anruf. Ich werde ihn machen. Wir müssen los”.

Manchmal muss das so laufen und wenn er jemand unter seinen Leuten hat, der jedes Mal, wenn er eine Entscheidung fällt, ins Büro kommt, um einen gegenteiligen Vorschlag zu machen, dann wird es auf Dauer alles ins Stocken bringen und alles ruinieren. Nun, der Ehemann soll mit seiner Frau sprechen. Sie sollen sich zusammen treffen und zusammen beten. Wenn die Frau denkt, dass es ein Problem gibt, sollte das bei ihm die Alarmglocken läuten lassen. Aber Frauen: Missbraucht das nicht eurem Ehemann gegenüber, wenn er eine Entscheidung fällen muss. Lasst ihn leiten.

Oft beschweren sich Frauen heute, dass, wenn ein männerfressender Löwe in Amerika frei gelassen würde, er verhungern würde, weil es keine echten Männer gibt. Aber Teil des Problems besteht darin: Ihr wollt einen Mann, so wie er in Filmen dargestellt wird. Wenn er dann auf die Familie zugeht um zu leiten, wollt ihr vielleicht wieder einen Jungen.

Vielleicht sagt ihr: „Lass ihn mit Freude leiten“. Nun. Ich weiß, wie manche Frauen sind. Sie sagen: „Ich hab die Botschaft heute gehört. O.k.“? Ihr geht nach Hause und redet mit eurem Ehemann: „Ich habe die Botschaft gehört. Ich lasse dich mit Freude führen, aber ich beobachte dich. Ich hab meine Augen auf dich gerichtet, Junge!“

Nein, wieder stellst du dich an Gottes Stelle. Gott kann so nicht deinen Ehemann, nicht deine Familie kontrollieren. Sei vorsichtig, sei einfach vorsichtig. Gestern habe ich die ganze Zeit über Männer und ihre Verantwortung gesprochen. Bitte holt euch diesen Vortrag, ich habe sehr ernsthaft gepredigt, viel ernster als heute zu den Frauen. Aber das ist sehr wichtig.

Lasst uns beten: „Vater, ich habe diese Wahrheiten heute nur gepredigt, weil sie mein Herz wärmen und weil sie mir eine große Hilfe sind. Sie waren mir eine große Hilfe. Herr, bitte hilf, dass wir die Schrift ernst nehmen und uns nicht über sie stellen. Sie soll letztlich uns bezwingen. Herr, mache dein Volk zu dem, was dir am meisten Ehre bringt. In Jesu Namen, Amen.“

(Quelle: unwisesheep.org)

„Wer ist weise und verständig unter euch? Der zeige durch einen guten Wandel seine Werke in Sanftmütigkeit, die aus der Weisheit kommt! Wenn ihr aber bitteren Neid und Selbstsucht in euren Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische. Denn wo Neid und Selbstsucht ist, da ist Unordnung und jede böse Tat.

Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedfertig, gütig; sie lässt sich etwas sagen, ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und frei von Heuchelei. Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden denen gesät, die Frieden stiften.“ (Jak. 3,13-18)

Quelle:

http://www.glaube-aktiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1379:ehe-eine-predigt-nicht-nur-fuer-frauen&catid=17:predigt-a-lehre&Itemid=29

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Ich wünsche Euch allen ein wundervolles, sonniges Wochenende…….johannes

(bis 28°C angesagt…..und ich hoffe, da hält`s Keinen von Euch mehr in der Hütte….viel Friede und Ruhe in der Natur sei Euch allen vergönnt….denn das „Netz“ ist eher was für Regentage… 🙂 ).

Finde „ALLES“ heraus über Golgatha….

….den Tag bzw. die Nacht….als mir diese Worte im Traum mehrfach und eindringlich zugesprochen wurden, weiß ich nicht mehr genau.

Ich weiß nur noch, dass es etwa Mitte Dezember 2007 gewesen sein muss und auch nur sehr kurz…nach meiner Taufe mit dem heiligen Geist (der gleichartige Ablauf, wie im Beitrag „Es waren doch nur 5 Sekunden“ – https://johannes0702.wordpress.com/2016/02/18/es-waren-doch-nur-5-sekunden/comment-page-1/ – von einem Freund beschrieben).

Es war einer dieser Nachtträume, welche ich gern als HD-Träume bezeichne (abgeleitet von HD-TV). Man kennt dies sicher selbst….da gibt es diese Nächte, in denen träumt man rein gar „nichts“, zumindest hat man beim Erwachen, keine direkte Erinnerung mehr daran, etwas geträumt zu haben.

Dann gibt es jene Träume, an die man sich kurz nach dem Aufwachen zwar noch gut erinnern kann, so man sie sofort und auf der Stelle noch einmal rück-reflektiert….versäumt man dieses „sofortige“ Rück-Erinnern jedoch, ist spätestens beim ersten Kaffee, meist sogar schon beim Zähne putzen, jeglicher Versuch vergebens und man bekommt den Trauminhalt einfach nicht mehr vollständig zusammen, gegebenenfalls noch einige Fragmente davon.

Und dann gibt es….früher meist als seltene Ausnahme….heute jedoch sehr viel öfter….meine s.g. HD-Träume (HD = High Definition = hoch-auflösende Träume). Diese unterscheiden sich, von allen anderen darin, dass sie erstens ein viel umfangreicheres Farbspektrum zu bieten haben, welches dass uns bekannte und mit den Augen „sichtbare“ Farb-Frequenzspektrum um ein Vielfaches an Schönheit übersteigt….und man sich auch Stunden und sogar Tage später, an jede noch so kleine Einzelheit daraus erinnern kann.

Es sind fast komplette „Spielfilme“….manchmal sogar mit „Überlänge“, wollte man diese niederschreiben und als Kino-Film auf die Leinwand bringen….wobei es egal ist, ob man jene in der kompletten Nacht oder auch nur in einer halben Stunde geträumt hat.

Es würde bestimmt jeden Kino-Besitzer erfreuen und letztlich auch sehr reich machen, wenn es möglich wäre, einen über 3 Stunden-Film, a la „Titanic“, dem Zuschauer in nur 30 min….aber trotzdem mit allen wichtigen Einzelheiten und Details zu vermitteln…so er bis zu 6x mehr Vorführungen/Tag veranschlagen könnte. 🙂

Wie dem auch sei….so Mitte Dezember 2007, gab es da also wieder einmal einen solchen Traum….der zwar diesmal ohne entsprechendes Bildmaterial daher kam, dafür aber als eindrückliches Hörspiel, an dessen Ende, ein einziger Satz und bestehend aus 5 Worten, immer wieder und mehrfach wiederholt wurde….er lautete:

„Finde „alles“ heraus über Golgatha“ !!!

Ich war zu dieser Zeit schon mittendrin in meiner „Suche“ das Leben und seinen Sinn ergründend und querbeet am durchforsten und vergleichen aller Angebote, welche uns diese Welt so zu bieten hat….und dann kam nun diese Aufforderung….“finde alles heraus über Golgatha“…..

…..Ich erwachte damals….und sprach diesen Satz, immer wieder und wieder murmelnd vor mir her….und sinnierte darüber, was das nun bedeuten könnte und welch` seltsamer Traum dies nun wieder einmal gewesen ist, zumal auch noch so unglaublich real erscheinend.

Es dauerte jedoch, bis weit nach der Morgentoilette, ehe mir der Gedanke kam, diesbezüglich doch einfach mal das Google-Monster anzuwerfen und danach zu befragen…..denn ich hatte dieses Wort, in meinem Leben zuvor noch nie gehört…..und trotzdem kam es mir, so merkwürdig-seltsam, auch sehr vertraut vor.

Also gab ich es in die Suchleiste ein…..und kurioser Weise sogar richtig geschrieben, also mit „h“ nach dem „t“…..und siehe da…..das Wort gab es tatsächlich….bzw. einen Ort, der gleichlautend hieß.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt zwar noch nie eine Bibel in der Hand gehabt, die Geschichte von Jesus, war mir in groben Zügen jedoch bekannt, so wie jedem Nicht-Bibelleser sie auch bekannt sein dürfte…..und so erkannte ich recht schnell, dass Golgatha besagter Ort gewesen ist, an dem Jesus gekreuzigt wurde.

Was sollte ich da nun aber noch heraus finden ?……dass wusste ich doch zuvor auch schon, dass er am Kreuz sterben musste…..und so geriet dieser Traum…..und diese Botschaft….auch recht schnell wieder in Vergessenheit….und ich kümmerte mich dann weiterhin….um alle diese noch offenen und so überaus spannenden Themen des Paranormalen….von Ufo`s über Geister…den Religionen und den Außerirdischen usw.

Es sollte fast ganze 7 Jahre andauern, bis mir dieser Traum, dann wieder ins Gedächtnis rückte….nachdem ich schon überall gesucht und jeden Stein umgedreht hatte, ohne auch nur das Geringste darunter finden zu können, was mir meine vielen Fragen hätte beantworten können.

Aber auch dies bedurfte noch eines weiteren Impulses und „Anstubser`s“……welcher jedoch im Wachzustand auf mich traf…..“wolltest Du nicht „alles“ prüfen ?…..und hast Du nicht auch noch etwas vergessen dabei ?“….

…..ja….ich weiß….die Bibel zu lesen…..aber wie soll „die“ mir jetzt noch weiter helfen….da „Draußen“ ist einfach „nix“……nix zu finden….weil da einfach „nichts“ ist…..alles nur Schall und Rauch….aber keine Lösung im Angebot…..

…so dachte ich….und begann daher auch nur sehr widerwillig, mich mit dem s.g. „Buch der Bücher“…..der s.g. „heiligen Schrift“, also der Bibel zu beschäftigen….

…es war nicht gleich das erste Wort, was mir beim ersten Zufalls-Aufschlagen der Bibel ins Antlitz fiel….aber auf der dritten oder vierten Seite, da war es wieder und stand in gedruckten Lettern, ganz fett vor mir…..“Golgatha“ !

Sofort fiel mir auch wieder dieser intensive Traum, von vor sieben Jahren ein und auch dieser Satz darin…..“Finde alles heraus über Golgatha“ !

Aber diesmal hatte er eine ganz andere „Betonung“…..denn diese lag nun auf dem Wort „Alles“ !!!

Dass Jesus dort am Kreuze starb, wusste ich ja bereits…..aber dass war ja nur „Eines“….was also bedeutete das jetzt…….finde „ALLES“ heraus ?…..gab es da noch mehr ?…..den „eines“ ist ja nicht „alles“…..und die Botschaft war ja….“finde „alles“….es musste also noch mehr darüber heraus zu finden sein.

Und so konzentrierte ich mich anfangs auch hauptsächlich darauf, was es damit nun auf sich hatte…..und wurde dabei auch recht schnell fündig…..

Wenn ich mir heute so vorstelle, dass es tatsächlich Menschen gibt, welche seit 30 Jahren, an jedem einzelnen Sonntag die Kirche besucht haben….und auch völlig egal, ob nun die katholische, evangelische, neuapostolische, orthodoxe und wie sie alle auch heißen mögen….und bis heute noch s.g. „Heilige“ anrufen (Maria z.B.) und noch nie etwas davon gehört haben, dass es nur einen Weg und auch nur einen „Ansprechpartner“ gibt, welcher alles Leid und alle Qual in „diesem“ Leben von uns wegzunehmen…..sowie auch….und dies ist noch viel „bedeutsamer“, auch unser jenseitiges Leben abzusichern in der Lage ist…..so wird mir sehr traurig dabei im Herzen.

Aber ich kann es auch bestens verstehen……war ich doch selbst schon 7 Jahre lang mit dem heiligen Geist getauft…..und was tat ich ?……überall und in allen Religionen und mystischen, ja teils gar okkulten Bereichen habe ich mich noch jahrelang herumgetrieben…..und das Wesentliche, immer weiter von mir weg und auf die lange Bank geschoben.

Warum hat Gott hier nicht schon viel früher bei mir eingegriffen….und mir durch den heiligen Geist vermittelt, was nun wirklich wichtig ist ?

Ganz einfach:…..weil Gott dies nicht tut !…..er greift in meinen Willen „nicht“ ein….und in „Deinen“ auch nicht !!!

Gott streckt uns seine Hand entgegen…..und “jederzeit“….aber „ergreifen“ müssen wir sie schon selbst….es ist unser gutes Recht, sie auch abzulehnen….auch diese freie Wahl haben wir….aber Gott sagt uns auch klipp und klar, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, so dass Niemand sagen kann, er hätte davon nichts gewusst….diese Ausrede zählt am Ende nicht….für „Niemanden“…..selbst die abgelegendsten Busch-Männer und Frauen wissen heute darum.

Wie ist es nur möglich geworden, dass s.g. sich selbst „christlich“ bezeichnende Kirchen-Sekten, welche die Bibel als ihre Hauptgrundlage erachten…..die „Allerwichtigste und Lebensrettende“ Botschaft daraus, vor ihrer Gemeinde verbergen und sie stattdessen Gott oder „nur“ die s.g. Heiligen anbeten lassen….anstatt Denjenigen, welcher als Einziger, die „ewige“ Errettung zu erbringen in der Lage ist ???

Wie tief unterwandert sind doch die großen Kirchen….allesamt mittlerweile ?……berufen sich alle auf die heilige Schrift….aber „leben“ nach von Machtmenschen erstellten Dogmen, Sakrilegen und teil gar okkulten Ritualen, welche dem Wort der Bibel….und somit auch Gottes Wort, absolut widersprechen…..da setzt selbst meine Logik komplett aus…. 😦

Der folgende Audiobeitrag von Wilhelm Pahls, hat sich dieser Problematik und auch der großen Ängste, welche der Mensch vor einer Begegnung mit Gott im Allgemeinen hat, einmal etwas tiefer gehend gewidmet und versucht zu ergründen, was so viele Menschen davon abhält, Gottes Nähe durch den Herrn Jesus gezielt zu suchen.

https://www.youtube.com/watch?v=EzGWWzs5_cY

Ich hatte jetzt, auch fast eine Woche lang keinen Netzzugang….(wie in unserem Zeitalter der „totalen“ Vernetzung, eine Überweisung mehr als 5 Tage dauern kann, sollte mir auch mal Einer nachvollziehbar erklären?)….so dass auch noch einige Antworten ausstehen, entschuldigt dies bitte….ich werde es zeitnah noch nachholen….

Ein Gutes hatte diese unerwartete „Netz-(Be)Frei(t)heit jedoch auch…..ich konnte dieser Tage und bei diesem so wundervollen, sonnig-warmen Wetter, sehr unbeschwert, draußen in der Natur genießen und viel gute, neue Kraft dabei tanken… 🙂

Ein wunderschönes Wochenende Euch allen !!!…….ganz liebe Grüße johannes

 

 

 

 

 

 

 

 

Das große Missverständnis mit der „Erbsünde“ !

Zu Beginn heute ein Punkt, der immer wieder gern von Atheisten in den Raum geworfen wird:

„Warum lässt Gott das alles zu ?“

Wie kann es einen angeblich liebenden Gott geben, der all` dies Leid und Elend hier auf Erden zulässt ?…..dazu hörte ich letztens eine sehr gute Antwort, welche in etwa lautete:

„Ja dann lassen sie uns doch einmal kurz und auch logisch darüber nachdenken……was müsste Gott denn tun, um diesem Leid ein Ende zu bereiten ?…..genau !…..er müsste die „Ursache“ allen Leidens beseitigen und vernichten….richtig ?…..o.k…..

….was ist aber nun die Ursache allen Leides ?…..korrekt !…..er müsste „uns“ die Menschen beseitigen…..und wie wir wissen, hat er genau dies schon einmal so getan (durch die Sinnflut)…..aber hat es was genutzt ?….nein, hat es nicht….der heutige Mensch ist noch weitaus schlimmer….so „schlimm“, das sich Gott für Sodom und Gomorra eigentlich entschuldigen müsste“…..

Stattdessen aber, hat es ihn sehr gereut….und er hat sich einen „Heilsplan“ erdacht, um wenigstens Jene zu verschonen und zu erretten, welche sein großes Geschenk der Gnade auch annehmen und sich aus freiem Willen heraus, auch wieder zurück zu Ihm bekennen.

Und eines sollte uns ganz klar sein…..diese Erkenntnis ist auch mir erst vor kurzem aufgegangen bzw. eher eingegeben worden.

Ich habe nie richtig verstanden und es immer auch als sehr ungerecht empfunden, warum Menschen, welche ihr ganzes Leben lang, ihren Mitmenschen stets in Liebe und Hilfe begegnet sind und auch nie Jemandem geschadet haben, trotzdem die Hölle und ewige Trennung von Gott verdient haben sollten….Ist doch himmelschreiend ungerecht…oder ?

Betrachtet man sich diese Tatsache jedoch einmal ganz genau und verinnerlicht man sich, was auch geschrieben steht, ist eine Erklärung dafür und selbst nur rein logisch betrachtet, wieder einmal ganz simpel und einfach…..und hat einzig nur, mit einem völlig „falschen“ Verständnis der „Erbsünde“, wie auch den absolut verwässerten Fehlannahmen, vom „wahren“ Wesen Gottes zu tun.

Wir müssen uns vom Bild eines „lieben Gottes“…..dem alten Mann mit weißem Rauschebart, und auf Wolke sieben hockend, endlich und ein für allemal verabschieden.

Gott ist „nicht“ lieb !

Gott „IST“ die „LIEBE“ !….

….dass ist wohl wahr !….und dass hören wir auch sehr gern….aber dann lesen wir nicht weiter und beschränken ihn somit, alleinig auf diese „eine“ und einzige Eigenschaft….und weil er „so“ ist…..so hat er uns gefälligst auch alle unsere Vergehen und Taten zu vergeben und uns allen, ohne Ausnahme, auch den Himmel für unser ewiges Leben bei Ihm zu öffnen…..

….aber stand da nicht noch mehr über Ihn ?…..steht dort nicht auch geschrieben, Gott ist „gerecht“ !…….Uuiih….da bekommen die Meisten jetzt aber schon wieder Angst und Magendrücken…..denn was bedeutet dies nun, auch für „mich“ ganz persönlich ?…..bin ich vor Gott gerecht ?….oder eher doch nicht ?….

……am besten ist`s wohl, ich befasse mich damit gar nicht weiter….oder ich gehe ganz weit weg von Ihm und verstecke mich, so dass er mich nicht mehr finden kann…..ja vielleicht sogar in den Buddhismus…..der gefällt mir sehr gut….denn da gib es keinen Gott und keine Götter….also kann mir da auch kein Gott mehr für irgendwas böse sein oder mir etwas anhaben….geschweige denn, mich für etwas strafen…..

….und so handeln leider Viele in der Kleinkind-Manie, ich habe ja die Hände vorm Gesicht und sehe Dich nun nicht mehr….also kannst Du mich ab jetzt auch nicht mehr sehen….

Was hat es nun aber mit der Erbsünde „wahrhaft“ auf sich ? Das ist relativ einfach.

Niemand bei klarem Verstande, würde doch freiwillig die Vergehen eines Anderen auf die eigene Kappe nehmen und dafür auch büßen wollen…ganz klar….was habe „ich“ also mit den Verfehlungen von Adam und Eva zu tun ?

Vordergründig erst einmal gar nix, dass sagt uns schon die reine Logik….aber dieser „Fall“…..Fall im wahrsten Sinne des Wortes (Abfall), liegt doch noch etwas anders. Durch ihre Tat, nur ein einziges Gebot nicht halten zu können, haben sich Eva und Adam selbst aus den himmlischen Bereichen hinaus katapultiert.

Neben Gott und seiner Vollkommenheit, kann nicht auch nur die kleinste Notlüge bestehen (nur soviel dazu, ob der Mensch Sünder ist oder nicht)….er macht auch keinen Unterschied, zwischen s.g. kleinen und großen Sünden, wie Mord zum Beispiel…..

….Sünde ist Sünde bei Ihm und in ihrer Gewichtung auch immer gleichwertig und kann im Bereich der „Vollkommenheit“ (Himmel) weder zugelassen noch geduldet werden….und nur am Beispiel mit dieser „so“ kleinen Notlüge, kommt man schon zwangsläufig zu dem Schluss, dass dann wohl nicht ein einziger Mensch vor Gott gerecht dastehen kann….denn es gibt wohl Niemanden, der in seinem Leben, nicht auch schon einmal gelogen hätte….

….und genau „so !“ ist es leider auch….und die Bibel klärt uns auch mehrfach darüber auf….

…unter gewissen Gesichtspunkten wäre es vielleicht besser gewesen, Gott hätte uns keinen „freien Willen“ gegeben…..dann wäre auch dieser Ungehorsam und Abfall….diese Trennung von Ihm niemals so geschehen….

…..andererseits jedoch, hat weder Gott nur humanoide Roboter erschaffen wollen, sondern wollte unsere Liebe zu Ihm aus ganz freien Stücken und unserem freiem Willen heraus….und ehrlich gesagt, sind wir selbst doch auch recht froh darüber, dass wir uns selbst entscheiden dürfen, in wessen Dienste wir trten möchten, auch wenn dies ein unglaubliches Gefahrenpotential in sich birgt, so man sich ja auch selbst und zum eigenen Ungunsten, auch absolut „falsch“ entscheiden kann….

….aber zurück zu den Anfängen….und was da nun genau auch im Paradies passiert ist ?

Wir lesen in der Bibel eindeutig, dass wir zwar „in“ dieser Welt sind, jedoch nicht „von“ dieser Welt….wir lesen davon, dass wir die „weltlichen“ Dinge wohl auch benutzen, jenen jedoch nicht anhängen oder uns an sie binden sollen (Lola=Prinzip des Loslassens)….

….womit übrigens „Dinge“, Menschen, Tiere usw. gleichermaßen mit einbezogen sind….dann lesen wir auch davon, dass wenn wir der Welt dienen, nicht auch gleichzeitig Gott dienen können, weil man zwei Herren nicht gleichzeitig dienen kann.

…ja welche zwei Herren denn nun eigentlich ?….

Dazu wird ausführlich und wiederholt erklärt, dass es da einen „Herrn der Welt“ gibt (wird auch als „Fürst dieser Welt“ bezeichnet….aber „Wer“ ist das nun ?

Adam und Eva hatten, genau wie wir alle auch heute noch, natürlich ebenfalls einen freien Willen von Gott erhalten…..jedoch haben sie mit ihrer Tat des Ungehorsams, Gott das Vertrauen entzogen und abgesprochen….indem sie der „Schlange“ und ihren Einflüsterungen „mehr“ geglaubt haben, als ihrem, sie so sehr liebenden Schöpfer.

Es wird auch immer wieder betont das Gottes erlassene Gesetze in „Ewigkeit“ ihre Gültigkeit beibehalten….und sich jeder darauf auch verlassen kann, dass diese nicht geändert werden (im Gegensatz zu unseren weltlichen Gesetzen)….und Er selbst, hält sich natürlich auch an seine eigens von Ihm ergestellten und gültigen Gesetze.

Und da sich die Beiden nun entschieden hatten, der Schlange (dem Satan) mehr zu vertrauen und zu glauben als Gott, hat er, die nur einzig mögliche Konsequenz daraus gezogen und strikt sein eigenes Gesetz befolgt….

…..und dem Satan die „Herrschaft“ über den Menschen überlassen (wenn auch nur zeitlich befristet)….

…..im Himmel, war dies aus vorgenannten Gründen jedoch nicht mehr möglich….und so hat Gott sie auf die Erde gesetzt und unter den Herrschaftsanspruch des gefallenen Luzifer (Teufel, Satan), der somit zum „Herrn bzw. Fürst der Welt“ wurde, gesetzt und überlassen.

Und hier kommen „wir“ dann auch schon mit ins Spiel….wir können natürlich wahrlich rein gar nichts für diese allererste Sünde damals….jedoch unterliegen wir seitdem auch ganz „automatisch“ und ohne jegliches eigene Zutun, ab unserer Geburt (seit dem Abfall Adam und Eva`s), allesamt diesem Herrschaftsanspruch des gefallenen Widersachers.

Wir haben uns zwar ganz gewiss nicht selbst dafür entschieden, Satan auch freiwillig als unseren Herrn anzunehmen….sind jedoch trotzdem und alle zusammen, ganz unfreiwillig in „sein Königreich“ hinein geboren worden, so dass er auch seinen Anspruch vor Gott und ohne Ausnahme auch auf uns alle vor ihm geltend macht.

Bildlich gesprochen, sitzen wir alle, ab dem Tage unserer Geburt, auf einem (Lebens)-Fließband, ähnlich dem einer Müllverbrennungsanlage, welches uns und ganz ohne weiteres Zutun unsererseits, rein „automatisch“ am Ende unseres Lebens in das Feuer fallen lassen wird.

Menschen, welche sich schon selbst ganz freiwillig für die Hölle entschieden haben (man mag es kaum glauben, aber es gibt sie wirklich – kenne selbst zwei-drei davon), müssen also selbst, auch gar keinen Kontakt zum Teufel suchen, um ihr „Ziel?“ zu erreichen…..sie müssen eben „nur“….gar „Nichts“ weiter tun, absolut nichts !!!…..und haben sich ganz automatisch damit, dann schon „verwirklicht“….

….und nun erklärt sich auch endlich, warum auch jene Menschen dort landen, welche täglich und stets einzig nur gute Taten vollbracht haben…..nur eines haben sie eben nicht getan und unterlassen….sie haben sich nicht explizit und retour wieder für Gott entschieden….und verbleiben somit automatisch im Seelenbesitz von Jenem, welcher der Herr der Welt genannt wird….und gehen mit ihm, auch in dasselbe Schicksal am Ende mit ein…..und so wird er Viele, viele dann auch mit sich in den Abgrund reissen.

Woran erkennen wir nun, dass wir automatisch in den Herrschaftsanspruch des Teufels hinein geboren wurden…und somit die „Erbsünde“ tatsächlich auch ohne unsere eigene Schuld, trotzdem ganz unfreiwillig mit „geerbt“ haben ?…..

….und „Gott sah, dass es „gut“ war“….lesen wir mehrfach, was Er dabei empfand, als er sich seine Schöpfung, nach Fertigstellung, dann nachträglich so besah….und dies schloss auch den ersten Menschen mit ein, bis zu jenem verhängnisvollen Tage eben.

Man sagt gern und oft, dass jeder Mensch von Natur aus und am Anfang, erstmal noch nur „gut“ sei….und einzig sein Umfeld ihn später dann so oder so präge und ihn auch schlecht werden lassen könne…..Gott aber sagt…da ist kein einziger Gerechter (Guter)….nicht „ein Einziger“ unter ihnen zu finden…..

…und Er weiß auch genau weshalb….weil wir von Kleinkind-Beinen an, schon unter der Verführung und Versuchung des Herrn der Welt stehen…..besinnen wir uns einmal kurz zurück und versuchen uns zu erinnern, wann wir zum Beispiel auch  ersten Male gelogen haben…..

…..es war bestimmt auch nicht „mein“ erstes Mal, aber weiter kann ich heute nicht zurückdenken…ich wollte damals raus zum Spielen und alle meine Freunde waren schon da…..da kam der mütterliche Befehl…..ja gut….aber erst räumst Du Dein Spielzeug, was da überall in deinem Zimmer so rumliegt noch ordentlich auf….

…und nun musste alles sehr schnell gehen….ich wollte ja unbedingt raus, um nur ja nix „Wichtiges !“ da draußen zu verpassen….also kurzerhand den Bettkasten geöffnet….und all` den Krams dort hinein geschleudert….dann noch 5 Minuten Alibizeit abgewartet und verharrt…..mich dann angezogen und lauthals verkündet….“fertig“ Mama….ich bin dann mal unten…bis nachher….und die Tür  ins Schloss geworfen….

….aus heutiger Sicht wäre ich natürlich viel klüger….und hätte min. 15 min gewartet 🙂 ….denn auch Mutter kamen recht schnell arge Zweifel daran, wie dieses Chaos in meinem Zimmer, in „nur“ 5 min. , auf eine „ordentliche“ Art und Weise, zu bereinigen gewesen sein soll ?

Und so bekam ich dann…..und keine 10 min. später….auch unerwünschten Besuch auf dem Spielplatz…und befand mich umgehend wieder in meinem Zimmer vor dem geöffneten Bettkasten (schade dass er nicht verschließbar war 🙂 )….und auch mein rechtes Ohr, tat mir an diesem Tag, noch eine ganze Weile danach weh…. 🙂

….dies war noch lange vor meiner Schulzeit…..woher aber konnte ich das ?…..und wer hat mir das Lügen beigebracht ?…..meine Mutter ?…..Nein….ganz im Gegenteil…..ich konnte das von ganz alleine und ganz ohne, dass es mir ein Mensch hätte beibringen müssen… 🙂

Tja….ein „Mensch“ vielleicht nicht….aber gab es da event. Jemand „Anderen“, der mich diesen Unfug gelehrt und mich in meinem Verhalten gelenkt und geführt (verführt) hat ?

Aus heutiger Sicht ließe sich sagen, dass diese Wahrscheinlichkeit in hohem Maße auch bestehen könnte….zumal ich auch schon weitaus früher, immer mal wieder auch diverse Schreckenswesen zu sehen bekam, welche sich vor meinem Fenster oder nachts auch neben meinem Bett da so herum tummelten.

Wenn dem also wirklich so ist, dass unsere Gefolgschaft, auch ohne unser freiwilliges Zutun, dem Herrn der Welt unterstellt zu sein scheint…..wäre die nächste logische Schlussfolgerung daraus dann auch jene…..dass ich selbst etwas veranlassen und dafür tun muss, um diesen Zustand zu bereinigen und mich aus dieser nicht selbst gewollten „Obhut“ zu lösen und letztlich davon zu befreien…..nur wie ?

….und genau hierzu….ergibt dann auch der weitere Bericht der „Schrift“, wiederum einen gut nachvollziehbaren und tieferen Sinn….denn die Bibel sagt eindeutig, mit eigenen Taten (Selbsterlösung) ist es nicht möglich, sich dieser „Ketten“ zu entledigen und sich davon zu befreien

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Ein langjähriger Katholik, welcher ganz selbst zu einer neuen Erkenntnis für sich gelangte, schrieb dazu beispielsweise einmal folgendes:

(Anm: Katholiken beten normalerweise „nicht“ zu Jesus, sondern in der Regel zur Jungfrau Maria, als eine vom Papsttum ernannte Heilige)

Die zentrale Frage ist die: „Wird ein Mensch aus echtem Glauben allein gerettet? Oder wird er gerettet durch Glauben plus eigene Verdienste aus guten Werken?“ Die Antwort der Bibel war klar und überraschend:

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken.“ (Epheserbrief 2,8-10)

Errettet durch Glauben … nicht aus Werken! Es ist erstaunlich: die gleiche Bibel, die die Wichtigkeit eines heiligen Lebens und guter Werke betont, sagt auch, dass die Errettung nicht von eigenen Werken abhängig ist. Christ ist man nicht, weil man ein guter Mensch ist oder sich Mühe gibt, sondern wenn man sein Vertrauen ohne Einschränkung auf jemand anderen setzt, auf den Herrn Jesus Christus.

Wenn die Bibel sagt, dass wir ’nicht aus Werken‘ gerettet werden, meint sie damit unsere Werke und Anstrengungen und nicht, dass die Errettung eine einfache Sache sei.

Tatsächlich ist das Werk der Errettung so schwer, dass niemand es erfüllen konnte (Anm. – Das Halten aller Gesetze) – ausser Gott selbst durch seinen Sohn. Er, der ewige Sohn Gottes musste sich selbst erniedrigen, ein Mensch werden und am Kreuz sterben. „Christus hat uns losgekauft (befreit) von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde (denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Kreuz hängt).“ (Galaterbrief 3,13).

Langsam begann ich zu verstehen, dass es für die Gutmachung meiner Sünde das kostbare Blut Jesu Christi brauchte, das er vergoss, und dass meine Werke und Bußübungen dazu nichts taugten. Aus diesem Grund will Gott, dass wir an IHN (Jesus) glauben.

Eine Frage blieb: Warum sollte ich denn trotzdem gute Werke tun? Unmittelbar nachdem der Apostel Paulus klarstellt, dass wir nicht ‚aus Werken‘ errettet sind, schreibt er, dass wir errettet sind ‚zu guten Werken‘. Gute Werke sind also die Folge und nicht die Ursache der Errettung.

Quelle: http://www.justforcatholics.org/de8.htm

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….die Bibel) lässt uns jedoch nicht dumm sterben und nennt uns ganz detailliert den Weg, dieses erreichen zu können….und betont zudem noch dutzendfach, dass es sich hierbei um den „einzig“ nur möglichen Weg handelt…..

….wenn es irgendeine andere Religion oder Möglichkeit der Errettung gäbe, warum hätte Gott dann noch seinen eigenen Sohn dafür opfern und am Kreuz sterben lassen sollen/müssen ? Er hätte einfach in die Bibel hinein geschrieben….bekehrt Euch zum Islam oder zum Hinduismus oder Schamanismus…..dann seid ihr errettet und findet dort auch eure Erlösung…..hat Er aber nicht getan….und heute wissen wir ja auch warum nicht…..

…..stattdessen will Gott nicht, dass auch nur eines seiner Kinder verloren geht….und Er sich deshalb auch so etwas Großes ausgedacht hat, um diesem Verderben entgehen zu können…..so man die große Chance und Gnade, aus freiem Willen auch annehmen möchte…..

….wer nicht möchte, braucht natürlich auch nicht…Niemand wird dazu gezwungen….aber er darf sich am Ende, dann natürlich auch nicht darüber beschweren, dass ihm ein anderer „Ort“ zugewiesen wird….an welchen er eigentlich so gar nicht hin wollte….den auch dieser Ort, ist ausgiebig und in allen Einzelheiten beschrieben und dargelegt….so dass Niemand sagen könnte….ich trage hierbei keine Schuld…..ich habe davon nichts gewusst…..

Also als Schlussfazit und nochmal in aller Deutlichkeit ausgedrückt:

Wer „nichts“ unternimmt, hat sein SCHICKSAL hiermit automatisch schon festgesetzt und besiegelt…….man muss schon höchstselbst die Initiative und die ausgestreckte Hand ergreifen, um sich von dieser Gefangenschaft und der automatischen Geburts-Zugehörigkeit zum Widersacher Gottes zu befreien bzw. sich einzig nur davon befreien zu „lassen“…..und das Ganze auch noch als fertiges Geschenk überreicht, nur noch annehmen….ohne auch nur die geringsten eigenen Werke dafür erbringen zu müssen….

….also wer da nicht zugreift, na der „hat“ wohl schon 🙂 ……

….aber wie gesagt, ab dem Augenblick des (eigenen) irdischen Todes, schließt sich auch zeitgleich die „Beschwerdestelle“ und kein Ohr wird dann mehr sein, um nun noch erhört zu werden……es gibt absolut sicher auch ein „Zu spät“….lassen wir es besser, nun doch nicht wirklich soweit kommen !!!

 

…liebe Grüße Euch allen……johannes

Sind alle Wege auch Gottes Wege ? – Unter der Lupe…“Der Hinduismus“

Nur ein Weg zur Wahrheit ?..….und der Rest alles Lüge ?……….

….als ich dieses zum ersten Mal hörte, glaubte ich wahrhaft, mich jetzt wirklich auch schwer „verhört“ zu haben…..so ich doch derzeit gerade noch…..auch sehr intensiv im Studium der indischen Veden steckte….und auch sehr begeistert und überaus fasziniert davon war.

Und dann kommt plötzlich „etwas“ daher und behauptet, es gäbe nur einen „einzigen“ Weg, sowohl der Erkenntnis und Erleuchtung, als auch der Errettung, eines jeden Menschen hier auf dieser Erde…..

…..ein nur sehr, sehr kleiner und schmaler Weg, der sich in allem, von dem sehr „breiten“ Weg, der großen Verirrung….und auch alle Welt gleichsam betreffend….in so gut wie allen Punkten, unterscheidet…..und vor allem auch ausschlaggebend….für jeden Menschen allein, über sein Schicksal nach dem Tode entscheidend ist und dies einzig bestimmen würde ?

Wer sollte und wollte so etwas „Abgefahrenes“ auch nur ansatzweise glauben, so man doch eine halbwegs intelligente Erziehung und Ausbildung genossen hat…..und diese zugegebener Maßen und durchweg verruchte Welt, doch zumindest in den Ansätzen und in Teilbereichen zu erkennen und zu durchschauen glaubte…..ich konnte es jedenfalls damals nicht und habe mich dem auch strikt verweigert.

….und es sollten noch so einige an weiteren Jahren vergehen…..bis ich an gleich lautendem Punkt und Ergebnis, erneut wieder ankommen sollte…..und mich wiederholt damit zu befassen und zu beschäftigen hatte…..

….in meiner damaligen Eso-Szene und Bekanntschaft, ging es immer offiziell sehr gemütsam zu, mit viel „gelebter“ Toleranz und allem drum herum….alle Wege wären doch letztlich gleich…..und wir suchen doch auch alle dasselbe (und dies ist wahrhaftig auch wahr)…..aber würden es auch alle gleichsam finden, egal auf welchem Wege….und würden uns alle, in der Mitte eines großen Labyrinthes wiedersehen….wo wir dann alle gemeinsam auch Gott treffen würden….

……nur dass der Eine von Norden aus….und der Andere eben vom Osten, Süden oder Westen, diesen Weg beschreiten, aber letztlich alle am selben Ziele ankommen würden….und wir uns dort alle und in vertrauter Freude wieder sehen würden…..obgleich jeder von uns….einen gänzlich anderen Weg, zu seinem Ziele gewählt und eingeschlagen hatte.

Aber ist dem „wirklich“ so ??? Spielt es tatsächlich überhaupt keine Rolle, welchen Weg wir beschreiten ?…..und führen wirklich alle Glaubensrichtungen und Religionen, tatsächlich auch an das gleiche Ziel ?

Die Esoterik zumindest glaubt fest daran und propagiert dementsprechend auch eine gleich berechtige Toleranz, gegenüber allen „Wege-Lagerern“ 🙂 , welche dort oder hier, noch ganz unterschiedlich auf ihrer Suche und dem Wege, zu ihrem erwünschten Ziele sind.

Nur gibt es hierbei ein wirklich großes Problem…..und ich möchte auch wirklich Niemandem zu nahe treten oder mich gar abwertend oder verurteilend über andere Denkmuster erheben oder äußern,…..nur hat mir meine eigene Praxis der Suche, überdeutlich gezeigt, dass ich viel zu wenig Ahnung und viel zu geringe Kenntnisse, über alle diese verschiedenen Glaubensrichtungen besaß, um auch darüber mitreden zu können.

…….obwohl ich mich doch schon derart lange, auch damit befasst hatte……aber für die Erkenntnis nur von „einer“ der großen Religionen, reicht max. auch nur ein Menschenleben aus….so komplex, wie diese jeweils sind…..

…..und somit ist es auch kaum möglich….bzw. nur ansatzweise, dies auch in kompletter Form, in allen Einzel-Unterschieden und Belangen, abgleichend gegenüber zu stellen…..aber Gott sei Dank….auch gar nicht nötig, sobald man nur die Kernpunkte gefunden und miteinander zu vergleichen im Stande ist.

Und wer kann dies wohl besser, als Jemand, der sich sein ganzes Leben lang und von Geburt und Kindesbeinen an….nur einzig damit zu beschäftigen hatte….da er als armer Kerl  (Mensch), genau in diese „Kasten-Form“ (nicht selbst gewählt) hinein geboren wurde.

Solch` ein Mensch, hat natürlich auch eine viel höhere Kompetenz in diesen Fragen, als ein West-Europäer, der sich unter großer Anstrengung, erst einmal intensiv in diese Thematik einarbeiten muss…..denn hierbei bleibt es ausreichend, diese Aussagen, einzig nur auf ihren Wahrheitsgehalt gegen-zuprüfen, was um ein Vielfaches zeitsparender ist, um sich eine Bestätigung dafür zu holen, dass es auch der Wahrheit entspricht.

Das Gefühl von uns Menschen ist auch mir überaus wichtig…..aber es steht erst an zweiter Stelle….die „Wahrheit“ hingegen, so schmerzhaft sie letztlich auch sei…..muss das „Primäre“ und die totale Nr. 1 sein !!!…..

…..auch wenn ich sie selbst in Teilbereichen überhaupt nicht mag…..muss ich mich ihr, dann doch irgendwann….und in allen ihren erdenklichen Formen stellen…..und dann lieber auch „früher“;……als letztlich am Ende verpasst und „zu spät“ !

Und so überlasse ich dieses Thema heute, auch einem wahren Fachmann und gebürtigem Inder, aus einer der „höchsten“ Kasten heraus geboren und ihn zu Worte kommen, denn viel mehr an Wissen und Klärung, über die „wahren“ Ziele der vielen „Götter?“ im Hinduismus, ist mir als westeuropäischer Eingeborener auch an kaum möglich.

Was nicht heißt, dass es dazu nicht auch noch so Einiges mehr zu berichten gibt….aber es geht ja letztlich um die Quintessenz der Unterscheidung….

……und diese ist allemal und auf den Punkt genau erbracht, worum es sich im Hinduismus, Buddhismus (wird noch eigenes Thema), Yoga usw. handelt…..und dass es keinesfalls mit dem einzigen und einen Gott der Bibel…….in einen Konsens zu bringen ist…..sondern sich eher 180° gegenlastig zueinander verhält !

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Meine Suche nach Wahrheit
– von Rabindranath –

Nachfolgend finden Sie die schriftliche Zusammenfassung eines Vortrages von Rabindranath R. Maharaj in der Schweiz.

Er ist der Verfasser des bekannten Buches „Tod eines Guru“. Der Autor war hinduistischer Brahmanen-Priester und wurde von den Hindus als Gottheit verehrt. Doch irgendwann merkte er, dass etwas nicht stimmt.

Er möchte die Wahrheit finden. Das führt zu einer entscheidenden Wende in seinem Leben.

(Da es sich um die Wiedergabe eines Vortrages von Rabindranath R. Maharaj handelt, wird die Ich-Form beibehalten. – Der komplette Vortrag, kann am Ende des Beitrages auch als Audio-MP3 oder auf Youtube abgerufen werden).

Guten Abend. Es freut mich sehr, hier zu sein. Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, wir haben ein volles Haus. Ich bin Inder, ich habe eine ganz andere Art des Sprechens, eine andere Art des Lebens, aber ich bin doch ganz froh, Inder zu sein.

Wir sind sehr unterschiedlich, aber jeder hat seine Stärke, die Chinesen haben ihre Stärken, die Afrikaner haben ihre Stärken, die Inder haben ihre Stärken. Wir sitzen z.B. gerne auf dem Boden, ein Stuhl ist uns fremd. In Indien sitzen wir stundenlang auf dem Boden. Die Schweizer haben ihre Stärken, z.B. eure Ordnung und Zuverlässigkeit.

Ich reise viel, habe in vielen dutzend Ländern gearbeitet, und ich habe etwas Wichtiges gelernt: Die Menschen sind überall auf der Welt doch in vielem gleich. Gut und Böse gibt es überall. Es gibt kein Volk, das besser als ein anderes ist. Das ist eine Tatsache, die wir akzeptieren sollten. Aber ich bin froh, Inder zu sein, sage aber nicht, dass die Inder das beste Volk der Welt sind.

Wir wohnen nun in Kalifornien, weil wir von dort am besten unsere Arbeit tun können. Wir arbeiten häufig in Asien und Kalifornien ist eine Art Hauptstadt des pazifischen Kreises. Dazu gehören Japan, Korea, Indonesien, die Philippinen, Hongkong, Taiwan, Thailand und sogar China. Das sind alles viele Millionen und Abermillionen Menschen. Von Los Angeles fliege ich oft nach Asien, es geht alle 14 Minuten ein Maschine nach Asien.

Und das schwierigste an meiner Arbeit ist es, weg von Frau und Kindern zu sein. Manchmal kommen sie mit, manchmal kommt eines unserer vier Kinder mit. Und meine Frau hat nach 24 Jahren Ehe kein einziges Mal geklagt. Wenn ihr jungen Männer hier eine Frau sucht, dann sucht eine Frau wie meine (lacht).

In Kalifornien finden sich alle möglichen Kulturen, die Weißen sind dort inzwischen die Minderheit. Und die vielen Menschen aus anderen Ländern bringen ihre Kultur und auch ihre Religion mit nach Kalifornien. Es ist eine sehr pluralistische Gesellschaft dort. Es gibt jede Menge Buddhisten, Hindus oder Moslems. Es finden sich dort viele Hindu-Tempel, buddhistische Pagoden und Moscheen.

Und viele der weißen Minderheit bekennen sich zu Esoterik und östlichen Religionen: Mystizismus, Dalai Lama, Buddhismus, Gurus, Yogis usw. Alles, nur nicht das Christentum. Es gibt geistlich echte Not dort, es gibt dort so viele Jugendreligionen und Sekten. Es gibt dort bald mehr Sekten als Insekten (lacht).

Vor kurzem war ich in Deutschland, speziell in Ostdeutschland, wo es noch so viele Atheisten gibt. Die Kirche hat wohl wenig anzubieten. Die Menschen sind hungrig, geistig hungrig und suchend. Leider wenden sich daher auch in Ostdeutschland Tausende zu Buddhismus, Hinduismus, Yoga, Meditation, östlichem Mystizismus und Okkultismus und Spiritismus. Daher haben wir bei Vorträgen dort immer volle Häuser, weil die Menschen am suchen sind.

Auch heute sind unter uns sicher viele Christen, aber auch Esoteriker, Newager, Meditierende. Seid herzlich willkommen. Ich bin froh, dass ihr hier seid, denn ich habe etwas Wichtiges mitzuteilen. Das Thema ist sehr wichtig, denn wir leben in einer Welt des Wandels, vor allem im religiösen Bereich. Technologisch sind wir eine sehr fortgeschrittene Welt.

Interessanterweise ist der moderne Mensch immer noch am Suchen. Er sucht im religiösen Bereich, um Zufriedenheit zu finden. Denn die Unzufriedenheit ist überall sehr groß, ob im Westen oder in Asien. Der Mensch ist am Suchen, als ob er etwas verloren hat.

Arme Menschen und reiche Menschen sind am Suchen. Gerade in reichen Ländern ist die Selbstmordrate sehr hoch. Die Schweiz hat prozentual eine sehr hohe Selbstmordrate. Russland hatte zur Zeit des Kommunismus neben der Schweiz die höchste Selbstmordrate der Welt.

Der kulturelle Pluralismus ist sehr bereichernd. Als ich in der Mongolei war, habe ich eine völlig andere Kultur erlebt, die mich sehr bereichert hat. Daneben gibt es den religiösen Pluralismus. Den bringen die Menschen aus ihren Ländern mit und Millionen von Menschen im Westen wenden sich zu den östlichen Religionen, gut ausgebildete Menschen mit Diplomen oder auch Wissenschaftler.

An der Harvard-Universität war ich zu einem Vortrag eingeladen mit dem Thema Herausforderung der östlichen Religionen. Der Saal war so voll, dass ich kaum hineinkam. Es waren so viele Interessierte da und es wurde ein stundenlanger Vortrag mit viel Diskussion und Rückfragen daraus. Im Publikum habe ich Menschen tatsächlich weinen gesehen. Weil die Menschen am Suchen sind.

Der westliche Mensch hat einen Riesen-Fehler gemacht. Durch das Christentum ist der Westen reich geworden. Doch die Menschen fingen an, den Wohlstand, statt dem Geber des Wohlstandes anzubeten. Daher gibt es so viel Uneinigkeit, Streit und Scheidung.

In Kalifornien scheitern 2 von 3 Ehen, in kürzester Zeit. In Europa kommen wir auch bald dorthin. In den 1950er Jahren haben im Westen 90% der Menschen geglaubt, dass der christliche Glaube der richtige Weg ist. Heute glaubt die Mehrheit, dass alle Wege gleich sind, dass der Mensch Gott in allen Religionen finden kann, dass alle Religionen zum gleichen Ziel führen.

Bei meinen Reisen habe ich mit tausenden von Menschen gesprochen. Acht von zehn Menschen sagen mir genau das: Gott wäre in allen Religionen zu finden. Das klingt sehr freundlich, friedlich und einheitlich und tolerant. Aber die Frage bleibt: Stimmt es, wenn wir so was sagen?

Wenn wir uns einmal die Zeit nehmen, die unterschiedlichen Religionen wirklich genau zu studieren, dann werden wir feststellen, dass es große Unterschiede gibt. Es gibt Ähnlichkeiten und es gibt gute Dinge in allen Religionen, das gebe ich sofort zu. Aber die Ähnlichkeiten betreffen Kleinigkeiten.

Wenn wir aber die Hauptlehren vergleichen, dann sehen wir große Unterschiede. Ich bin sehr für Frieden und Harmonie und Einheit und Toleranz, aber liebe Freunde ich bin auch sehr für Wahrheit. Mir ist die Wahrheit sehr sehr wichtig in einer Welt voller Unwahrheiten.

Unwahrheiten gibt es jeden Tag im Fernsehen oder in den Zeitungen. Unwahrheiten gibt es auch in den Religionen.

Ich bin in einer Weltreligion geboren. Eine sehr bekannte Religion, nämlich der Hinduismus. Ich bin in die höchste Kaste des Hinduismus hineingeboren, den Brahmanen. Im Hinduismus gibt es ein Kastensystem. Es ist kein soziales System, sondern ein religiöses System.

Das Kastensystem finden wir schon im beliebtesten Buch des Hinduismus, der Bhagavad Gita. Der beliebteste Gott im Hinduismus, Krishna, fordert das Kastensystem sehr stark.

Auch hier in der Schweiz ist Krishna ja bekannt durch die Hare Krishna Bewegung. Ich habe sie selbst hier gesehen, als sie Bhagavad Gitas verkauft haben. Das ist eine sehr reiche Bewegung, die Menschen sind am Suchen und spenden gerne.

Das Kastensystem ist sehr stark verankert im Hinduismus. Die Mehrheit gehört zu den niedrigen Kasten. Indien hat etwas mehr als 1 Milliarden Einwohner. Etwa ähnlich wie die Schweiz (lacht).

Dreiviertel dieser Milliarde gehören zu den niedrigen Kasten, die als nichts gelten. Ich möchte euch nun einladen mitzukommen nach Dharavi bei Bombay (dem heutigen Mumbai). Dharavi ist der größte Slum der Welt. Dort leben 1,5 Millionen Menschen, ohne Straße, ohne Elektrizität, ohne fließendes Wasser, ohne Toiletten. Sie bauen sich Hütten aus Blechen, Spitäler gibt es nicht.

Einen Arzt habe ich dort getroffen, für 1,5 Millionen Menschen. Es ist ein Christ, der sich dazu entschlossen hat, in diesem Elend zu wohnen. Das hat mich so stark angesprochen, dass dieser Arzt dies aus christlicher Nächstenliebe tut.

Es gibt in Indien natürlich viele Ärzte. Die meisten kommen aus den hohen Kasten, sind Brahmanen. Die sind nie an einem Ort wie diesem anzutreffen. Sie bleiben fern, weil sie Brahmanen sind. Dharavi existiert wegen des Kastensystems. 90% aller Slumbewohner sind im Slum, wegen ihrer Kaste. Sie sind Unberührbare. Sie haben keine Chance auf eine Verbesserung.

Offiziell wird oft gesagt, auch die Unberührbaren dürfen ihre Kinder in die Schulen schicken. Aber in der Praxis geht das nicht. Denn wenn in der Klasse ein Brahmane oder ein anderes hohes Kastenmitglied sitzt, dann können die Unberührbaren nicht dort hinein kommen und in der gleichen Klasse sitzen.

Wenn ein Kind der Unberührbaren, vielleicht mit 6 oder 7 Jahren am anderen Ende der Straße Schulkinder in Uniformen gehen sieht und im Slum zu seinem Papa sagt: „Papa, so eine Uniform möchte ich auch gerne haben, ich möchte auch zur Schule gehen“, dann wird der Vater seinem Sohn sagen: „Das geht nicht, du bist unberührbar“. Das prägt die Kinder schon von frühester Kindheit an. Das Kastensystem ist sehr stark.

Am anderen Ende stehen die Brahmanen, das ist die höchste Kaste, etwas Höheres gibt es nicht. Das sind die Menschen mit Macht und Geld und Einfluss. Der Premierminister ist immer ein Brahmane. Um Priester zu sein im Hinduismus muss man als Brahmane geboren sein. Nicht jeder kann Priester sein.

Hier in der Schweiz kann jeder Priester oder Pfarrer sein, der es will. Hier fragt niemand nach einer Kaste. Im Hinduismus ist das ganz anders. Auch um Guru zu werden muss man Brahmane sein, oder Yogi oder Swami. Guru bedeutet göttlicher Lehrer, göttlicher Meister. Guru ist mehr oder weniger Gott.

In den hinduistischen Schriften steht sogar geschrieben: Ein Guru ist größer als Gott. Und der Hindu glaubt an seinen Guru. Man kann sich auch nicht von einer Kaste zur anderen bekehren. Auch bei mir war schon der Urgroßvater Brahmane und Priester, so wie der Großvater und der Vater.

Im Hinduismus glaubt man auch an die Reinkarnation. Im Westen ist dieser Glaube auch in Mode gekommen. Im Westen wird die Reinkarnation manchmal als etwas positives, sinnvolles betrachtet. Nicht in Indien. Der Hindu möchte raus aus diesem Rad aus Leben, Tod und Wiedergeburt. Das Ziel des Hindu ist Moksha (Erleuchtung), etwas ganz anderes als die Erlösung im christlichen Glauben.

Ich bin nicht hier, um den Hinduismus schlecht zu machen. Ich bin hier um der Wahrheit willen, weil so viele am Suchen sind. Und ich bin sehr gerne ein Inder, wir haben viele wundervolle Sachen in Indien. Aber wie haben auch große Probleme. In Indien haben wir eine sehr große Armut und die Religion spielt dabei eine große Rolle.

Mein Vater war ein sehr religiöser Mann, der religiöseste Mann, den ich kannte. Mein Vater hatte sich schon kurz nach seiner Hochzeit entschieden, das höchste Ziel des Hinduismus zu erreichen. Das höchste Ziel ist Moksha, das bedeutet Befreiung von Zeit, Raum und den Elementen. Es bedeutet auch Selbstverwirklichung und Selbstverwirklichung bedeutet im Hinduismus Gottverwirklichung. In Europa ist Yoga sehr populär.

Viele Yoga-Lehrer sagen, dass Yoga nichts mit Religion zu tun hätte, es hätte nur mit Fitness und Gesundheit zu tun. Das stimmt nicht. Sie lügen. In aller Demut gesagt: Sie lügen, um Menschen zu gewinnen. Viele Menschen gehen in die Yoga-Zentren um schlank zu werden, um Entspannung zu finden, um ihre Probleme zu lösen.

Ich habe auch selbst die Beobachtung gemacht, dass in Yoga-Zentren der christliche Glaube schlecht gemacht wurde. Die Yoga-Lehrerin sagte, dass es wichtig ist, in sich selbst zu schauen, um das Selbst zu finden, um Gott zu finden. Also das hat doch etwas mit Religion zu tun. Und die Leute nehmen das auf, ohne zu überlegen. Und ohne es zu wissen, befinden sie sich schon im hinduistischen Lager. Sie nennen sich nicht Hinduisten.

Shirley MacLaine, die Schauspielerin, ist durch Yoga sehr hinduistisch geworden. Sie nennt sich aber nicht Hinduist. Das ist das allerhöchste Ziel des Hinduismus, die Gottverwirklichung.

Wir sind Gott, wir sind der Schöpfer, hätten es nur vergessen. Und nun müssten wir es wieder realisieren, uns wieder daran erinnern und erkennen, dass wir Gott sind. Das ist das höchste Ziel des Hinduismus. Und wenn man nun sagt, alle Religionen lehren das gleiche Ziel, so stimmt das einfach nicht.

Ich habe sehr viele Bücher über die Weltreligionen gelesen und die Ziele sind ganz andere. Wenn man z.B. in der Bibel liest, gleich den ersten Vers „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1 Mose 1,1). Hier sehen wir sofort einen Unterschied zwischen Schöpfer und der Schöpfung. In der Bibel sind sie nicht ein und dasselbe.

Der Schöpfer hat die Schöpfung gemacht. Aber im Hinduismus ist die Schöpfung gleichzeitig Schöpfer. Wie kann man da sagen, alle Religionen hätten den gleichen Gott und die gleichen Ziele? Es stimmt einfach nicht.

Doch wenn der Mensch Gott ist, wieso hat er vergessen, dass er Gott ist? Wenn ich Gott bin, wieso habe ich das vergessen? Dann bin ich ja ein sehr vergesslicher Gott. Gibt es das: Einen Gott mit Alzheimer?

Und das Ziel meines Vaters war Moksha, die Gottverwirklichung. Er wollte dieses Ziel unbedingt in diesem Leben erreichen. Er hat an die Reinkarnationslehre geglaubt, aber er wollte nicht zurückkehren. Gerade nach der Hochzeit legte mein Vater mehrere religiöse Gelübde ab. Er gelobte nicht mehr zu arbeiten, nirgendwo hinzugehen.

Er blieb im selben Raum, auf dem selben Bett, einem Holzbett, im Lotussitz, den ganzen Tag von morgens bis in die Nacht. Er gelobte, mit niemandem zu sprechen, ein Schweigegelübde. Auch mit meiner Mutter sprach er nicht. Er gelobte, sein Haar nicht schneiden zu lassen, das Haar ist für Hindus heilig.

Er lebte streng vegetarisch, er gelobte kein Fleisch zu essen, aß kein Fleisch, keine Meerestiere, keine Eier, auch keinen Kuchen mit Ei, absolut nichts. Er glaubte, dass diese Welt Maya sei. Maya ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Illusion. Er glaubte, dass diese ganze Welt eine Illusion sei, auch die Planeten und das ganze Universum.

Mein Vater nahm den Hinduismus sehr ernst und praktizierte ihn aufrichtig. Er gelobte, auf niemanden zu blicken, denn er wollte sich mit dieser Welt der Illusion nicht beschäftigen. Und in dieser Weise hat mein Vater acht Jahre lang kompromisslos gelebt. Acht Jahre lang, Tag für Tag. Auf eine gewisse Weise ist das bemerkenswert, dass Menschen sich so hingeben, diese Bereitschaft haben sich so zu opfern. Unglaublich.

Und hier im Westen nehmen wir alles sehr selbstverständlich, wir besitzen sehr viel und wenn wir krank werden, gehen wir ins Spital und dann beten wir zu Gott. Dann sind wir bereit, Tag und Nacht zu beten. Viele Christen beten nur drei Mal am Tag vor den Mahlzeiten.

Es gibt Hindus, die meditieren stundenlang, Tag für Tag. Das ist eine Herausforderung für westliche Menschen. Und mein Vater lebte auch so, um sein Ziel zu erreichen. Er hatte nach der Hochzeit nur einen Tag Kontakt mit meiner Mutter, so dass ich überhaupt gezeugt werden konnte.

Die Brahmanen sagten, mein Vater sei ein Avatar, eine Fleischwerdung Gottes. Das ist eine sehr hohe Stellung. Nur wenige Leute erreichen diese. Der Brahmane ist schon Gott, aber der Avatar ist etwas noch Höheres. Täglich kamen Menschen zu uns, knieten vor meinem Vater nieder und haben ihn angebetet.

Ich habe ihn selbst auch angebetet. Ich war stolz auf ihn. Tag für Tag ging ich zu meinem Vater und versuchte mit ihm zu sprechen, als 5-jähriger, als 6 und 7-jähriger. Ich habe aber seine Stimme nie gehört. Ich habe aber davon geträumt, eines Tages mit meinem Vater rauszugehen, vielleicht Fußball zu spielen oder einen Ausflug ans Meer zu machen.

Eines Tages kam ein Arzt und sagte, das Haar meines Vaters sollte abgeschnitten werden. Mein Vater war aber nicht krank, aber der Arzt war dieser Meinung. Mein Vater hatte aber gelobt, nicht zu sprechen, er konnte sich nicht verteidigen. In dem Moment aber, als sie meines Vaters Haar abgeschnitten haben, fiel er rücklings und war auf der Stelle tot.

In meinem Buch „Tod eines Guru“ habe ich dies etwas ausführlicher beschrieben.
Das war für mich ein riesiger Schock und Verlust. Mein Vater, der Gott, war tot. Und ich habe nicht einmal seine Stimme gehört, alle Träume waren vorbei. Als einziger Brahmanen-Sohn musste ich nach hinduistischer Vorschrift das Feuer entzünden und seinen Leichnam verbrennen. Ich sehe das heute noch vor mir, ich werde das nie vergessen.

Mein Vater war gestorben durch dämonische Aktivitäten des Hinduismus. Das ist kein Schwarzmalen des Hinduismus, sondern eine Tatsache. Hindus beten Götter sowie Dämonen an. Wir als Hindus haben Dämonen angebetet. Es war normal.

Wir haben Shiva angebetet. Shiva ist der Satan des Hinduismus. Hindu-Schriften bezeichnen Shiva als den Zerstörer. Er trägt eine giftige Kobra, um zu töten, er möchte töten und zerstören. Und alle Hindus haben Angst vor Shiva. Sie haben Angst, dass Shiva sie schlägt oder zerstört.

Es gibt mehrere Götzen im Hinduismus, aber Shiva ist der zentrale Gott, der Satan der Hindus. Und wir haben Shiva täglich angebetet. Wir haben Satan angebetet. Wir haben auch Totengeister angebetet, Urgroßvater oder Großvater z.B. Wir betrieben Spiritismus.
Und Krishna, der beliebteste Gott im Hinduismus, sagt in der Bhagavad Gita: „Ich bin der Fürst der Dämonen“. Das steht dort schwarz auf weiß. Und Millionen beten Krishna an.

Es gibt tausende Hindus, die Gelübde gegenüber irgendeinem Gott abbrechen. Sie erleben dann oft eine Tragödie. Sie verlieren ein Auge, oder einen Arm oder die Beine. Ein enger Verwandter von mir verunglückte tödlich, das Haus wurde abgebrannt. In manchen Fällen ist das vielleicht Zufall, das gebe ich sofort zu. Aber nicht immer. Das ist nicht immer Zufall. Und so was gibt es wirklich. Es gibt eine Welt des Übernatürlichen. Ich habe als Hindu das Übernatürliche selber erlebt.

Und wenn eine dieser Tragödien passiert, dann laufen die Hindus in die Ashrams und spenden noch mehr Geld, damit kein weiteres Unglück passiert. Diese Menschen leben in täglicher Angst. Und das wegen der Religion.

Nach dem Tode meines Vaters trat ich in seine Fußstapfen. Mir wurde prophezeit, dass ich ein weltberühmter Guru werden würde. Ich wurde von meiner Mutter, Hindupriestern und Gurus darauf vorbereitet. Ich war selbst auch hundertprozentig dafür, ich wollte wie mein Vater werden.

Ich hatte ja mit Yoga, Meditation und Götzendienst schon im Alter von drei oder vier Jahren angefangen und drang immer tiefer in diese Praktiken ein. Täglich hatte ich Krishna, Rama, Shiva, Vishnu und andere Götzen angebetet. Offiziell gibt es im Hinduismus 330 Millionen Götter.

(Da habe ich mich letztens wohl geirrt als ich von „nur“ 33 Millionen sprach 🙂 )

Tag für Tag entwickeln wir neue Namen, neue Götter, neue Formen, neue Größen. Daran sehen wir schon unter den Religiösen die Unzufriedenheit. Wären tausend Götter nicht genug? Warum die 330 Millionen? Das ist ein Ausdruck der Unzufriedenheit. Der Mensch möchte immer mehr und mehr und bleibt dennoch unzufrieden. Zudem betete ich die heiligen Tiere an.

Wir hatten eine Kuh gekauft, nur um sie anzubeten. Wir beteten die Affen und die Schlange und die Elefanten an. Tag für Tag stand ich stundenlang vor der Kuh und betete sie an, von ganzem Herzen. Ich glaubte wirklich daran. Könnt ihr euch einen Schweizer Bauern vorstellen, der seine Kuh anbetet? (lacht). In Yoga und Meditation gab ich mich völlig hin. Ich begann, den Mystizismus zu erleben, schon mit 11 Jahren.

Yoga ist das Herz des Hinduismus. Es gibt keinen Hinduismus ohne Yoga. Beim Yoga kann man das körperliche nicht von dem geistigen trennen. Das ist unmöglich. Von der selben Sanskrit-Wurzel wie beim Yoga kommt das deutsche Wort Joch. Yoga bedeutet Joch. Und wenn der Europäer sagt, dass er Yoga nur wegen der Fitness macht und um gesund zu bleiben, dann ist das für einen Hindu eine Beleidigung.

Wenn der Hindu Yoga macht, dann denkt er an Heil. Denn Yoga ist das Hauptfahrzeug des Heils im Hinduismus. Es gibt natürlich verschiedenen Arten von Yoga, Hatha-Yoga, Karma-Yoga, Bhakti-Yoga, Jnana-Yoga usw. Yoga ist Anbetung, Krishna-Anbetung. Es geht um die Vereinigung mit Brahman, durch Krishna-Anbetung.

Ich habe Yoga als junger Hindu selbst sehr intensiv praktiziert. Und östliche Meditation gehört zum Yoga, sie gehen Hand in Hand. Meditation kann auch zur Sucht werden. Je mehr man meditiert, desto mehr will man noch mehr meditieren und erleben. Der Hindu versucht zuerst seine Gedanken zu entleeren, so dass er an nichts mehr denkt. Das dauert manchmal Jahre, bis man es schafft. Ich schaffte es ziemlich schnell.

Und erst wenn man diesen Zustand erreicht, wo man an gar nichts mehr denkt, dann fängt man an, die mystischen Dinge zu erleben. Das Gehirn ist dann neutralisiert, passiv. Durch Meditation habe ich so Astralreisen erlebt, Trancezustände, Raumreisen.

In den Trancezuständen erlebte ich Begegnungen mit übernatürlichen Wesen. Einerseits war es beeindruckend, andererseits sah ich furchtbare, dämonische Wesen. Aber das wollte ich nicht erleben. Das andere schon. Aber immer wieder erlebte ich bei Meditationen diese Finsternis und diese dämonischen Wesen. Schon damals dachte ich, dass da irgendwas nicht in Ordnung sein kann.

Es kamen Hindus zu mir, verbeugten sich vor mir und beteten mich an, genau so wie bei meinem Vater. Als Brahmane war ich natürlich stolz. Die Hindus glauben an Karma. Sie wollen ihr Karma aufbauen. Die Reinkarnationslehre hat mit der Karmalehre zu tun. Als Hindu glaubte ich selbst daran.

Ich wollte nie ein Insekt oder eine Ameise oder so töten. Wenn ein Moskito auf meinem Arm landete, dann tat ich nichts. Ich hatte Angst, wenn ich ihn töte, dass ich dann selbst als Moskito wiedergeboren werden würde. Die Hindus glauben fest daran.

Trotz meiner Stellung war ich innerlich leer und unzufrieden. Durch die Meditation entwickelte sich bei mir ein großes Problem: Der Jähzorn. Ich habe so viele Yoga-Praktizierende in Europa kennen gelernt. Meistens sind sie sehr stolz. Je tiefer sie beim Yoga vorankommen, desto arroganter sind sie. Das ist meine Beobachtung.

Aber sie werden auch schnell jähzornig. Sie reden viel von Frieden, brechen aber schnell in Ärger aus. Sobald man nicht mit ihnen einverstanden ist, beginnt schon Unruhe bei ihnen. Ich kenne solche Menschen persönlich. Meine eigene Mutter ist heute noch Guru, wird von Menschen in vielen Ländern verehrt, auch in der Schweiz hat sie Anhänger. Sie ist eine anständige Frau, doch sie ärgert sich schnell, wenn man nicht mit ihr übereinstimmt.

Auch ich hatte ein Problem mit dem Jähzorn. Ich wollte einerseits nicht einmal auf eine Ameise treten. Aber ich hatte immer Angst, dass ich eines Tages jemanden ermorden würde, aufgrund meines Jähzornes. Und ich wollte unbedingt Befreiung davon. Yoga und Meditation haben mir nicht geholfen. Ich war verzweifelt und sehr frustriert. Ich hatte immer Angst.

Eines Tages war meine Tante zu Gast. Sie sagte irgendeine Kleinigkeit, die mich zum Jähzorn brachte. Ich liebte diese Tante, aber ich bin in Wut über sie ausgebrochen. Und ich schäme mich, euch das zu erzählen. Aber ich nahm eine Hantelstange und war bereit dazu, der Tante damit auf den Kopf zu schlagen. Tatsächlich. Zum Glück stand mein Cousin hinter mir, und die Stange fiel nach unten auf den Boden.

Vor zwei Monaten erst war ich wieder zu Hause zu Besuch und sah die Spuren im Betonboden von der Stange. Die Stelle ist immer noch da, unrepariert nach mehreren Jahrzehnten. In dem Moment, wo das passierte, war ich so schockiert, so erschüttert, ich war wie gelähmt. Ich konnte nicht glauben, dass das passieren konnte.

Und das ist durch eine übernatürliche Macht passiert, eine böse Macht. Ich ging dann in mein Zimmer, warf mich auf mein Bett und fing furchtbar an zu weinen. Ich fragte mich „Wie kann das sein?“. Nicht einmal einen Moskito wollte ich töten, aber ich hätte beinahe meine eigene Tante umgebracht.

Meine Schlussfolgerung war, dass es in unserer Welt zwei Quellen von Macht gibt: Gott und Satan. Mir wurde klar, dass ich von letzterem kontrolliert wurde. Und das hat mich gestört. Ich ging auf die Suche. Ich wollte Befreiung davon.

Eines Tages ging ich in mein Zimmer, schloss die Tür und blieb dort vier Tage lang, ohne Essen und trinken und ohne mit jemandem zu sprechen. Ich hatte immer ein Bewusstsein, dass Gott existiert. Doch das wurde mir im Hinduismus nicht beigebracht. Ich kannte diesen Gott persönlich nicht.

Aber mehr als alles andere in dieser Welt wollte ich diesen Gott persönlich kennen lernen. Ich hatte den tiefen Wunsch, ein festes Verlangen, diesen Gott kennen zu lernen, egal was es mich kostete. Aber ich wollte diesen Gott im Hinduismus treffen und nicht außerhalb davon. Und tief im Inneren wusste ich, dass ich ein Sünder bin. Wie alle Menschen, wir haben alle gesündigt.

Ich brauchte nicht unbedingt eine Bibel, um zu erkennen, dass ich ein Sünder war. Das Problem beim Hinduismus ist jedoch, dass es dort keine Vergebung der Sünde gibt. Auch im Buddhismus nicht, der ja so auf dem Vormarsch ist.

Der Gautama Buddha war übrigens auch hinduistischer Brahmane, wie ich es bin. Er lehnte den Hinduismus allerdings ab. Auch die Moslems kennen die Vergebung der Sünden nicht.

Ich sprach mit einem führenden Imam in der Al Aksha Moschee über dieses Thema. Er sagte mir, dass niemand wissen könne, ob er Vergebung bekommt, das sei allein die Sache von Allah. Und der Hinduismus kennt die Vergebung nicht, weil es dort das Karma gibt. Ich blieb also hoffnungslos. Sogar an Selbstmord dachte ich.

Ich wollte so gerne Gott finden und Vergebung erlangen. Doch dann passierte etwas Interessantes. Eine Inderin kam zu uns nach Hause, eine ehemalige Brahmanin. Sie erzählte mir zum allerersten Mal in meinem Leben die Botschaft der Bibel. Sie sagte mir: „Gott liebt dich und Jesus Christus ist an einem Kreuz für dich gestorben“.

So etwas hatte ich nie zuvor gehört. Millionen von Göttern und nie habe ich davon gehört, dass einer von ihnen mich liebte, oder für mich gestorben wäre.

Die Frau sagte mir, dass Gott in mein Leben hineinkommen möchte, aber er kommt allein durch Jesus, der sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“. So etwas hatte ich nie zuvor gehört. Und es hat mich sehr geärgert.

Ich war sehr gemein und sagte dieser Frau, dass ich alle Christen hasste, weil sie Rindfleisch aßen, also meinen Gott.

Ich sagte der Frau, dass ich nie Christ werden würde, selbst auf dem Sterbebett nicht. Doch die Frau blieb ruhig und geduldig. Das ärgerte mich noch mehr. Diesen Frieden und diese Liebe hatte ich als Hindu nicht gekannt. Die Frau ging dann und betete täglich für mich, was ich hinterher erfahren hatte.

Ich blieb zurück als elendster Mensch der Welt. Ich diskutierte mit dieser Frau. Und durch sie sprach mich der Geist Gottes an und überführte mich. Er zeigte mir mein Bedürfnis nach Vergebung, mein Verlangen und meine Verlorenheit. Und ich wollte die Wahrheit wissen. Aber ich wollte sie nur innerhalb des Hinduismus finden.

Ich dachte, die Christen wären so arm, geistlich gesehen, wir hingegen so reich mit unseren Millionen von Göttern. Doch ich musste eine Entscheidung treffen. Andere Priester sagten mir, ich solle stolz darauf sein, ein Brahmane zu sein.

Die Entscheidung war für mich sehr schwer. Auch weil ich die Lehre von der Reinkarnation aufgeben müsste. Aber ich bin Gott dankbar, dass es Gnade gibt und dass der Geist Gottes am Werken ist. Er hilft uns, wenn wir am Suchen sind. Und so kam es, dass ich auf die Knie ging und Jesus Christus bat, mir meine Sünden zu vergeben.

Ich bat Jesus Christus mich zu befreien und in mein Leben zu kommen und es zu verändern. Und das alles und viel mehr hat er tatsächlich getan. Ich habe durch Jesus Christus einen Frieden gefunden, den ich nie zuvor kannte. Ich bekam eine neue Freude, neue Liebe, neue Hoffnung, Heil und ewiges Leben. Ich fand den Sinn des Lebens.

Ich bekam eine innere Gewissheit, ich weiß, dass ich ein Kind Gottes bin, ich weiß, dass ich wiedergeboren bin. Ich weiß, dass ich, wenn ich heute sterben muss, dass ich zu Christus in die Ewigkeit gehen werde. Und das ist wunderbar.

Heute liebe ich alle Menschen Christen, Moslems, Buddhisten und Hindus und Menschen, die mich hassen. Durch die Liebe Jesu in mir. Es ist Christus, der in mir lebt. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden, so sagt es die Bibel.

Und in meiner Familie hat sich dadurch auch etwas Wunderbares ereignet. Bisher sind 13 Familienmitglieder auch zu Jesus Christus gekommen. Jeder hat seine eigene Geschichte.

Alles Religiöse, hinduistische Schriften und Götzen haben wir im Hinterhof verbrannt. Da kann man Halleluja sagen! Wir hatten so eine Angst vor den Göttern gehabt.

Den Shiva haben wir verbrannt. Gott befreite mich von dem Hass und auch von dem Jähzorn. Ich wurde nie wieder jähzornig. Ich bin Gott so dankbar, ich habe mich völlig Jesus Christus hingegeben. Und Jesus Christus ist für jeden Menschen gekommen. Er lebt heute noch.

Zehntausende von Hindus kommen zum Glauben, auch trotz Widerstandes. In Indien werden Christen verfolgt, aber trotzdem kommen immer wieder Menschen zum Glauben. Die christlichen Gemeinden in Indien sind voll.

Und ich glaube, dass Jesus Christus bald wiederkommt. Und in dieser hoffnungslosen Welt gibt es nur eine reale, echte Hoffnung: Jesus Christus.

„In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“ (Apostelgeschichte 4,12)

„Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist – Jesus Christus.“ (1. Korinther 3,11)

„Gott möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist.“ (1. Timotheus 2,4-5).

Rabindranath

 
Quelle: https://www.lichtarbeit-verführung.de/bericht146.html

Hier können Sie sich den Vortrag in ganzer Länge anhören: Vortrag

…oder:

 

Und hier steht das Buch „Tod eines Guru“ als PDF-Dokument zur Verfügung.

https://www.lichtarbeit-verführung.de/tod-eines-guru.pdf

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Ich fasse nochmal kurz die zwei wichtigsten Kernpunkte seiner Aussagen zusammen:

Mein Vater war gestorben durch dämonische Aktivitäten des Hinduismus. Das ist kein Schwarzmalen des Hinduismus, sondern eine Tatsache. Hindus beten Götter sowie Dämonen an. Wir als Hindus haben Dämonen angebetet. Es war normal.

Wir haben Shiva angebetet. Shiva ist der Satan des Hinduismus. Hindu-Schriften bezeichnen Shiva als den Zerstörer. Er trägt eine giftige Kobra, um zu töten, er möchte töten und zerstören. Und alle Hindus haben Angst vor Shiva. Sie haben Angst, dass Shiva sie schlägt oder zerstört.

Es gibt mehrere Götzen im Hinduismus, aber Shiva ist der zentrale Gott, der Satan der Hindus. Und wir haben Shiva täglich angebetet. Wir haben Satan angebetet. Wir haben auch Totengeister angebetet, Urgroßvater oder Großvater z.B. Wir betrieben Spiritismus.

Und Krishna, der beliebteste Gott im Hinduismus, sagt in der Bhagavad Gita: „Ich bin der Fürst der Dämonen“. Das steht dort schwarz auf weiß. Und Millionen beten Krishna an.

Yoga ist das Herz des Hinduismus. Es gibt keinen Hinduismus ohne Yoga. Beim Yoga kann man das körperliche nicht von dem geistigen trennen. Das ist unmöglich. Von der selben Sanskrit-Wurzel wie beim Yoga kommt das deutsche Wort Joch. Yoga bedeutet Joch.

Und wenn der Europäer sagt, dass er Yoga nur wegen der Fitness macht und um gesund zu bleiben, dann ist das für einen Hindu eine Beleidigung. Wenn der Hindu Yoga macht, dann denkt er an Heil. Denn Yoga ist das Hauptfahrzeug des Heils im Hinduismus. Es geht um die Vereinigung mit Brahman, durch Krishna-Anbetung.

In den Trancezuständen erlebte ich Begegnungen mit übernatürlichen Wesen. Einerseits war es beeindruckend, andererseits sah ich furchtbare, dämonische Wesen.

Aber immer wieder erlebte ich bei Meditationen diese Finsternis und diese dämonischen Wesen. Schon damals dachte ich, dass da irgendwas nicht in Ordnung sein kann.

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Und dann wiederfährt auch ihm genau dasselbe, was man von Jedem genauso vernehmen kann und wie ich es Euch….auch selbst schon so oft und hier geschildert habe:

„Ich bat Jesus Christus mich zu befreien und in mein Leben zu kommen und es zu verändern. Und das alles und viel mehr hat er tatsächlich getan. Ich habe durch Jesus Christus einen Frieden gefunden, den ich nie zuvor kannte. Ich bekam eine neue Freude, neue Liebe, neue Hoffnung, Heil und ewiges Leben. Ich fand den Sinn des Lebens.

Ich bekam eine innere Gewissheit, ich weiß, dass ich ein Kind Gottes bin, ich weiß, dass ich wiedergeboren bin. Ich weiß, dass ich, wenn ich heute sterben muss, dass ich zu Christus in die Ewigkeit gehen werde. Und das ist wunderbar“.

Und er hat so recht !!!….Das ist wirklich das absolut „Wunderbare“ daran…..egal welcher Mensch….egal welche nationalität auch…..welcher welcher große Glaube zuvor vorhanden war….dass ein Jeder und völlig identisch dasselbe erlebt, sobald er sein Leben, in die Hände von Jesus in übergeben hat…..und damit nicht nur in der Glückseligkeit und Freude darüber landet….sondern auf diesem einzigen Wege, Gott wirklich nahe kommen und ihn wahrhaft auch ganz persönlich kennen lernen kann…..zuzüglich dem Riesen-Bonus, nun nicht mehr „verloren“ gehen zu können !!!

Ich kann nur empfehlen….falls man wahrhaft Interesse daran hat, sich den kompletten Audiobeitrag (ist identisch mit dem youtube-Link) oder auch sein gesamtes Buch noch einmal zu Gemüte zu führen…..um ganz eindeutig zu erkennen, dass auch der Hinduismus aus babylonischer Abstammung kommt und absolut und auch nicht in einem Punkte…..gleichbedeutend mit dem uns bekannten und liebenden Gott ist……

….dass die römisch-katholische Kirche, sowie auch die „heutigen“ Protestanten (evangelische Kirche), sowie auch alle „Ableger-Kirchen“….welche sich angeblich auf Gottes Wort (Bibel) berufen….Neu-Apostolen und gar einschließlich der meisten s.g. „freien Kirchen-Gemeinden“, sowie auch der unbiblischen Pfingstgemeinden (Charismatiker) usw…usw….

…..sich heute in kaum einem Punkte, von der absoluten Trennung von Gott unterscheiden, ist eine ebensolche und unverrückbare Tatsache und einfach nur noch mit großem Schrecken und grausig mit anzusehen.

Ist jedoch ein eigenes und weiterführendes und ebenso sehr umfassendes Thema, welches einen eigenen Raum benötigt, um auch diese verruchten Irrlehren näher zu erläutern und aufzusplitten……

….früher sagte man, der Teufel stecke im Detail…..heute gibt es kaum noch eine „Insel“….wo er „nicht“ mit drin steckt…..

…..aber halt…….“EINE“ freie Zone….und ohne ihn…..gibt es ja doch noch….wo er nicht hin gelangen kann und auch keinen Einflussbereich mehr hat….. 🙂

…..und dies ist einzig die „Obhut“ unter dem Herrn Jesus und somit auch dem Vater (Gott) !!!

 

…ganz liebe Grüße und ein angenehmes WE Euch allen…….johannes

Wer der Bibel glaubt, muss doch Geistesgestört sein….oder etwa nicht ?

Zweifel an Gott

Gehören Sie auch zu den Menschen, die an dem Gott der Bibel zweifeln und nicht an Gott glauben? Wenn dem so ist, gehören Sie zu einer immer größer werdenden Gruppe von Menschen in Europa. Nun können Sie denken, wenn so viele Menschen nicht mehr an einen allmächtigen Gott glauben, dann können Sie ja gar nicht so verkehrt liegen. Sie legen sich beruhigt zurück und führen Ihr Leben weiterhin in dem Bewusstsein es gäbe keinen Gott.
Woher beziehen so viele Menschen ihre Informationen darüber, um gewissenhaft entscheiden zu können, es gäbe keinen Gott? Wissen Sie eigentlich, dass sie unwissentlich entschieden werden. Schon in der Schule sagt man Ihnen es gibt keinen Gott. An der Uni wird das gleiche behauptet und bestätigt wird Ihnen das tagtäglich in den Medien. Ungeprüft übernehmen tagtäglich tausende von Menschen diese Meinung.
Seien Sie ehrlich, haben Sie sich jemals mit dem Wahrheitsgehalt dieser Meinung auseinandergesetzt?
Vor etwa 200 Jahren gab es kaum einen Menschen in Europa, der nicht an Gott geglaubt hat.
Wenn allerdings heute jemand sagt, er glaube an den allmächtigen Gott der Bibel, dann wird dieser in den meisten Fällen nur noch belächelt und wenn es richtig dick kommt, wird dieser auch noch als Geistesgestört hingestellt. Wissen Sie dass dieser Sachverhalt schon vor mehr als 2000 Jahren vorhergesagt worden ist.
Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. (Die Bibel 2. Timotheus 4,3)
Die angeführte Bibelstelle macht deutlich, dass eine Zeit in der Menschheitsgeschichte kommen wird, in der die Menschen alle möglichen Lehren, Theorien und Meinungen über den Menschen und das Leben aufstellen werden. An Gott und seine Lehren in der Bibel, werden die meisten Menschen nicht mehr glauben. Wenn Sie nicht an Gott glauben, müssen wir ihnen leider sagen, dass Sie diese Vorhersage erfüllen. Wie vorhergesagt werden Sie falsch über Gott informiert. Man erzählt Ihnen alles Mögliche, nur die Wahrheit über Gott und seinen Sohn Jesus Christus bekommen Sie nicht mehr zu hören.
Man sagt Ihnen, es gibt Gott nicht. Gott sei ein Produkt menschlichen Erfindungsgeistes. Somit ist Gott nicht der Schöpfer unserer Erde, und unsere Erde mit Menschen, Tieren und Pflanzen ist das Ergebnis von Zufall und Evolution.
Falsche Lehre Evolutionstheorie
Glauben Sie auch an die Evolutionstheorie? Wen sie auch fragen, kaum noch jemand zweifelt an der Evolutionstheorie, mit der die Entwicklung des Lebens vom Ursprung bis heute beschrieben wird. Hakt man bei den Menschen nach, so können diese in der Regel nicht viel zu dieser Theorie sagen. So intensiv hat man sich ja nicht mit der Evolutionstheorie auseinandergesetzt. Die meisten Menschen sind ja schließlich auch keine Biologen. Es wäre trotzdem allgemein bekannt und anerkannt dass die Evolutionstheorie bewiesen sei, so der Tenor.
Aber ist die Evolutionstheorie wirklich wissenschaftlich bewiesen?
Leider müssen wir Ihnen sagen, dass die Menschen heute zu weiten Teilen falsch informiert sind. Die Evolutionstheorie ist eine dieser falschen Lehren, wie es in der oben angeführten Bibelstelle beschrieben wird. Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Das sagt Ihnen aber heute keiner, da die einzige Alternative ein allmächtiger Schöpfergott ist, und das will man warum auch immer nicht wahr haben.
Der australische Biologe Michael Denton, ein ehemaliger Evolutionist und Autor des Buches Evolution: A Theory in Crisis, sagt folgendes: „Die Wissenschaft habe die darwinistische Evolution so gründlich entkräftet, dass man sie verwerfen sollte“
Der Mathematikprofessor Wolfgang Schmidt sagt: „Die Evolution sei ein metaphysischer Mythos ohne jegliche wissenschaftliche Zustimmung.“
Nach über 60 Jahren erkannte diese Wahrheit ebenso der ehemalige atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der folgendes sagt: „Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte.“
Der schottische Anatom und Anthropologe Dr. Arthur B. Keith sagt folgendes: „Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar.“
Der britische Astronom und Mathematiker Sir Fred Hoyle bestätigt: „Die wissenschaftliche Welt ist zu dem Glauben verführt worden, die Evolution sei bewiesen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein“
Viele Wissenschaftler bestätigen, dass die Evolutionstheorie nicht bewiesen werden kann. Wir sind der Überzeugung, dass nur ein geistig, planerisches, kreatives und allmächtiges Wesen wie Gott für die Entstehung unserer Erde mit allem was wir darauf finden in Frage kommt. Wir geben ihnen den Rat, wenn sie an die Evolutionstheorie glauben, diesen Glauben noch einmal grundlegend zu überprüfen.
Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, dann folgen Sie dem Link:
95 wissenschaftliche Argumente gegen die Evolutionstheorie
Falsche theologische Lehren
Wenn es um die Frage geht, ob es Gott nun gibt oder nicht, sollten man eigentlich erwarten können, dass Theologen und Pfarrer in den Kirchen eine eindeutige Antwort darauf geben können. Wussten Sie, dass nur noch ein geringer Teil genau dieser Leute an den allmächtigen Gott glauben, wie er sich in der Bibel darstellt?
Wie konnte es dazu kommen?
In der Zeit der Aufklärung, in der eben auch die Evolutionstheorie entstand, ist in der theologischen Forschung ebenso die Vernunft eingezogen. Wurde Gott bis dato noch als der Eingeber sämtlicher Bibeltexte verstanden, so wurde Gott im Sinne der natürlichen Vernunft, bei der wissenschaftlichen Bibelauslegung ausgeschlossen. An die Stelle des Glaubens rückte die wissenschaftlich rationale Vernunft. Ja Sie haben richtig gelesen. Man studiert die Bibel das Wort Gottes und klammert den Haupteingeber Gott einfach aus.
Die Bibel wurde nach und nach von modernen Theologen zerlegt. Nach der heutigen historisch kritischen Bibelauslegung waren beispielsweise die Worte und Taten Jesu einfach nur Legenden, die sich ein paar ungebildete Fischer ausgedacht haben. Wunder sind gar nicht passiert, Jesus war nicht Gottes Sohn, es gab keine Auferstehung und so weiter. Der Grundtenor lautet: Alles was in der Bibel steht ist gar nicht so passiert. Da man Wunder und sonstige überphysische Phänomene nicht mit physikalischen Mitteln erklären kann, haben sie dem entsprechend auch nicht stattgefunden.
An die Stelle des Heilsplanes Gottes und die ewige Erlösung in Jesus Christus, sind menschliche Ziele der Weltverbesserung getreten. Da ist es kein Wunder, dass heute in den meisten Kirchen nur noch über politische Themen wie Umwelt, Frieden und Gerechtigkeit gepredigt wird. Aber was Gott uns Menschen für die ganz persönlichen Lebenssituationen zu sagen hat, darüber weiß man nicht mehr viel zu sagen. Gott gibt es inoffiziell ja gar nicht mehr.
Dass es Menschen gibt, die ganz persönliche Erfahrungen mit Gott und seinem Sohn Jesus Christus gemacht haben, wird ignoriert. Und jeder der die Bibel als wahr glaubt, wird diffamiert und mitunter als Geistesgestört dargestellt.
Aber es gibt auch Theologen die gegen diesen Strom schwimmen. Wir empfehlen Ihnen das Buch von Professor Klaus Berger:
Die Bibelfälscher – Wie wir um die Wahrheit betrogen werden – München: Pattloch, 2013
Ebenso empfehlen wir Ihnen von der ehemaligen Theologieprofessorin Eta Linnemann das Buch:
Original oder Fälschung – Historisch-kritische Theologie im Licht der Bibel
Dass es sich bei der rationalen Bibelauslegung um eine große Irrlehre handelt, bestätigen ebenso tausende von Menschen, die nach wie vor an die Berichte der Bibel und damit an Gott und seinen Sohn Jesus Christus glauben, da sie ganz persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Dass es konkrete Hinweise auf Gott gibt, die man nicht wegdiskutieren kann, können Sie unter der folgenden Rubrik nachlesen: Beweise für Gott
Die Wahrheit
Wenn Sie weiterhin den falschen Lehren und nicht an Gott glauben, haben Sie irgendwann mal ein riesiges Problem. Sie werden nämlich nach ihrem irdischen Leben vor Gott erscheinen müssen, um für jede Sünde, die Sie in ihrem Leben begangen haben einmal Rechenschaft abzulegen. Gott wird dann zu Ihnen sagen: „Ich kenne dich nicht, da du nicht an mich und meinen Sohn Jesus Christus geglaubt hast.“ Das Ergebnis wird für Sie die Hölle bedeuten. Das ist leider die Wahrheit, die Ihnen tagtäglich von allen Seiten vorenthalten wird, wie es in der oben angeführten Bibelstelle schon vorhergesagt wurde
Die letzten Zeilen waren sehr harte Worte und sollen keine Drohung von unserer Seite an Sie darstellen. Wir möchten Sie nur ernsthaft davor warnen, was auf Sie zukommt, wenn Sie weiterhin den Lügen von Evolutionisten und modernen historisch kritischen Theologen glauben.
Warum muss jeder Mensch, wenn er während seines Lebens nicht an Gott geglaubt hat, nach seinem Leben vor Gott erscheinen, um Rechenschaft abzulegen?
Unsere weitesten Vorfahren, die ersten beiden Menschen Adam und Eva hatten gegen Gott gesündigt. Gegen eine direkte Anweisung von Gott widersetzten sie sich. Von einem bestimmten Baum im Garten Eden, in dem sie lebten, sollten sie nicht essen. Sie taten es trotzdem und wurden dadurch zu verlorenen sterblichen Sündern. (Die Bibel 1 Mose 3)
Seit dieser Auflehnung der ersten beiden Menschen gegenüber Gott, leben wir Menschen getrennt von Gott. Die Sünden in unserem Leben in Form von allen möglichen bösen Gedanken und Taten sind es, die zu dieser Trennung führen. Schauen Sie sich unsere Welt an. Jeden Tag begehen wir Menschen die schlimmsten Dinge. Wir belügen, betrügen, neiden, töten einander und begehen vieles mehr im Großen wie im Kleinen.
Gott unserem Schöpfer, der alle unsere Gedanken und Taten sieht, gefällt das nicht. Er wird alle diese bösen Dinge, die wir während unseres Lebens getan haben richten, weil er unser Schöpfer ist und Gerechtigkeit herstellen will. Deswegen muss jeder Mensch einmal vor Gott über sein Leben Rechenschaft ablegen.
Der Ausweg
Gott ist nicht nur ein Gott der richten wird. Ebenso ist er ein Gott der Liebe und Gnade. Gott hat in diesem ganzen Dilemma, in dem wir Menschen uns befinden einen Ausweg geschaffen.
Denn Gott gab seinen eigenen Sohn Jesus Christus für uns Menschen in den Tod. Jeder der an diesen Sohn Gottes, Jesus Christus glaubt und seine Vergehungen und Sünden vor ihm bekennt, kann dem drohenden Gericht Gottes entkommen. An Weihnachten feiern wir Christen, dass der Retter JesusChristus geboren worden ist. Der Sohn Gottes kam in unsere Welt, um letztlich für uns verlorene Sünder zu sterben. Er trug alle Schuld am Kreuz für die Menschen, die an ihn glauben.
Jeder Mensch also, der ernsthaft vor Gott tritt und um die Vergebung aller seiner Sünden bittet, wird gerecht gesprochen werden. Gott wird solche Menschen ab diesem Zeitpunkt behandeln, als hätten sie niemals etwas böses oder ungerechtes in ihrem Leben getan. Sie müssen nach ihrem Leben auch nicht mehr vor Gott erscheinen, um Rechenschaft abzulegen, denn Jesus Christus hat bereits alle Schuld am Kreuz bezahlt und die eigentlich verdiente Strafe auf sich genommen. Das Ergebnis wird für solche Menschen, nach ihrem irdischen Leben, der Himmel sein, wo sie in einer neuen, unvorstellbar traumhaften Welt ein absolut perfektes Leben führen werden.
Denn alle Menschen haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. (Die Bibel Römer 3, 23-24)
Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich nicht weiterhin blenden lassen, sondern sich auf den Weg zu Gottmachen, bevor es zu spät ist!

Quelle:  http://www.wo-ist-gott.info/sites/zweifel-an-gott.html