Persöhnliche Worte…..

Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt Euch sicher schon über die lange Funkstille hier gewundert und warum es keine neuen Beiträge mehr gab. Dies hatte gleich mehrerlei Gründe. Zum Ersten war ich mir nicht mehr sicher, ob meine Versuche die Wahrheit zu bekunden, überhaupt noch Sinn ergeben und letztlich auch zu einem Ergebnis führen. Dazu kamen dann auch noch ernsthafte Zweifel, an meiner bisherigen Vorgehensweise.

Ich musste schmerzlich erkennen, dass mir zumindest in Teilbereichen, derselbe Fehler unterlaufen ist, wie auch schon vielen anderen Christen vor mir und sicher auch noch Vielen nach mir.

Der innere Drang des Menschen, wirklich alles genau verstehen und erklären zu wollen (zu müssen), mündet oft unweigerlich in der Tatsache, dass wir nur mit Mühe Wissenslücken akzeptieren bzw. auch erst einmal nur so stehen lassen können und sie aus diesem Grund mit Theorien, Spekulationen und Eigeninterpretationen zu stopfen gewillt sind, obwohl uns die klaren Fakten und Tatsachen hierbei bisher noch gänzlich fehlen.

Es ist dasselbe Vorgehen, wie es auch in vielen Bereichen der Wissenschaft betrieben wird. Der Stolz des Menschen verhindert es oft, einfach sagen zu können „ich weiß das nicht“ oder „Wir haben darüber bisher noch kein fundiertes Wissen“. Anstatt dessen präsentiert man viel lieber „irgendeine Lösung“, verschweigt hierbei jedoch, dass es sich ausschließlich um eigene Annahmen handelt, welche absolut unbewiesen bzw. gar unbeweisbar sind.

Und in gleicher Art, wird ebenso oft mit Gottes Wort umgegangen. Was man bisher selbst noch nicht verstanden hat oder worüber uns die Bibel, teilweise von Gott auch so gewollt, keine erfüllende Auskunft gibt, versucht man daraufhin mit Eigenauslegungen und rationaler Interpretation auszugleichen, um diese Leerbereiche zu füllen.

Ich habe mich zwar stets bemüht, es immer dort zu kennzeichnen, wo es sich um meine persönliche Meinung und Einschätzung handelte, kann jedoch ebenfalls nicht ausschließen, dass mir dieser Fehler nicht trotzdem ab und an selbst unterlaufen ist. Dazu müsste ich alle bisherigen Beiträge (vor 2017) noch einmal Korrektur lesen, was ich nach und nach wohl auch tun und dahingehend berichtigen oder zumindest neu kennzeichnen werde.

Der nächste Punkt, welcher mir deutlich bewusst geworden ist, ist jener, dass ich in vielen Gesprächen der letzten Monate festgestellt habe, weshalb es dem Menschen in unserer heutigen Zeit so unglaublich schwer fällt an Gottes Wort glauben zu können und welche Barrieren und Schranken es ihm schier unmöglich machen, solange diese nicht beräumt sind.

Niemand wird als Christ geboren….dasselbe gilt auch für meine Wenigkeit. 🙂 Also muss es andere gewichtige Gründe dafür geben, wie man persönlich zu Jesus und zum Glauben findet.

Dies hat mich wiederum dazu veranlasst, auch noch einmal ein rückführendes Resümee meines ganz eigenen Werdeganges zu ziehen und gleichermaßen, meinen Gesprächspartnern der letzten Monate, sehr aufmerksam zu lauschen und mir alle ihre Vorbehalte anzuhören und zu notieren, so dass letztlich eine konkrete Auflistung der wichtigsten Hauptgründe gegen den Glauben daraus hervorgegangen ist und diesem unmittelbar im Wege steht und ihn verhindert.

Dass die Wahrheit ein gewaltiges Puzzle ist und kein Mensch auf der Welt hier alle Teile beieinander hat, ist wohl auch für jeden Ungläubigen kein Geheimnis mehr und auch nichts wirklich Neues. Von Geburt an, werden wir mit Halbwahrheiten und kompletten Lügen nur so umspült, dass einem schwindlig dabei wird und es uns letztlich den Boden unter den Füßen wegreißt, falls wir dagegen nicht etwas unternehmen.

Es liegt auch in der vollen Absicht des „Verursachers“, in wirklich „allen“ Lebensbereichen die totale Verwirrung zu stiften, so dass ein Großteil der Menschen, die Hoffnung längst aufgegeben hat, dieses Knäuel jemals wieder aufdröseln und entwirren zu können bzw. zu wollen. Aber mit dieser Einstellung, ist uns leider auch nicht geholfen.

Wie kann man sich der Wahrheit nun aber effektiv nähern ? Wie lässt sich etwas erkennen, was für uns Menschen in unserem dreidimensionalen Frequenzbereich weder sichtbar noch greibar ist ? Wenn man auf dem Wege der positiven Beweisführung scheitert und nicht mehr vorwärts kommt, hilft uns vielleicht die Umkehr zur negativen Beweisführung, sprich uns der Wahrheit mit dem Ausschlussverfahren zu nähern…..getreu dem Motto der weltbekannten Hauptfigur von Arthur Conan Doyle:

„Wenn man alles Unmögliche ausgeschlossen hat…..muss „DAS“…..was am Ende übrig bleibt, unweigerlich die Wahrheit sein, egal wie unmöglich sie uns auch erscheinen mag“

Und so habe ich die letzten Monate außerdem auch noch damit zugebracht, ganz gezielt nach solchen Informationen zu suchen und sie zusammenzutragen, welche die Schranken und Barrieren in den Köpfen aufheben könnten oder zumindest doch in der Lage sind, sie arg ins Trudeln zu bringen.

Dass hierbei natürlich auch der Wille des Suchenden „die“ entscheidende Voraussetzung ist, versteht sich von selbst, denn es ist weder meine Aufgabe, noch die eines jeden anderen Christen, Menschen gewaltsam missionieren zu wollen, wie es die Katholiken leider absolut unbiblisch in der Vergangenheit vollzogen haben.

Macht ein Mensch gleich von Anfang an dicht, verschließt sich und schottet sich ab, so ist dies sein gutes Recht und Niemand hat sich über seinen freien Willen hinwegzusetzen. Die Weitergabe von Informationen, sowie Aufklärung oder Erklärung des Evangeliums, beruhen einzig auf freiwilliger Basis und beziehen sich auch nur auf Jene, die von sich aus bereit sind, dies in ihre Überlegungen mit einzubeziehen.

Sowie auch Gott Niemanden zum Leben zwingt, gebührt es dem Menschen ebenfalls nicht.

Ich habe mich nun also doch dafür entschieden, diese konkret erkannten Hindernisse, welche dem Glauben so permanent im Wege stehen, Step by Step anzugehen und dabei auch einige sehr schlagkräftige Argumente vorzubringen, deren Widerlegung zumindest schwer werden dürfte….aber wir wissen ja….dem Menschen ist nichts unmöglich…. 🙂

Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr, auf Eure Reaktionen darauf und hoffe Euch damit auch das eine oder andere Staunen entlocken zu können, wie es auch mir in den letzten Monaten widerfahren ist….und ich erneut einige Male, wieder kräftig umdenken musste.

Es ist mir übrigens noch etwas sehr Bemerkenswertes aufgefallen. In der Regel ist es um einiges leichter, einen eingefleischt-überzeugten Atheisten dahin zu bewegen, teils offensichtliche Ungereimtheiten auch einmal näher zu bedenken und diese zu hinterfragen, als dies bei einen Christen, der selbst schon über 30 Jahre gläubig ist (bzw. Jemand, der sich selbst als Christ bezeichnet) der Fall ist.

Warum dies so ist, versuche ich im Verlauf der Abhandlung auch noch konkret zu beleuchten.

Das neue Projekt wird also der Versuch sein, einen Rahmen zu schaffen, in dessen Begrenzung, Punkt für Punkt und Thema für Thema, ein strukturiertes Grundgerüst aufgebaut werden soll, um weitergehend und „innerhalb“ dieses Rahmens, zu den weiteren Aspekten der Wahrheit vorzudringen.

Es ist wie mit dem Beispiel des Puzzles. Wie fängt man an, bei einem 1000 oder gar 3000 Teile umfassenden Puzzle. Man sucht sich doch auch zuerst alle Teile mit den glatten Kanten heraus und beginnt mit dem Rand. Und hat man dann den Rahmen komplett, arbeitet man sich nur noch innerhalb dieses Rahmens weiter voran, immer weiter zur Mitte hin.

Und mit der Wahrheit ist es ebenso. Hat man sich hierbei, durch das Ausschlussverfahren einen entsprechenden Rahmen erarbeitet und gesetzt, geht die weitere Suche nachfolgender und noch fehlender Wahrheiten, dann auch nur noch innerhalb dieses Rahmens vonstatten.

Ein paar kurze Beispiele hierzu:

Uns wurde in der Schule gelehrt, dass Braunkohle und Steinkohle Tausende bis gar Millionen Jahre benötigt, um sich so zu formen und zu bilden, wie wir sie heute im Kohle-Abbau vorfinden.

Die Wissenschaft ist sich aber absolut und auch einstimmig einig darüber, dass mit ihrer C14 Meßmethode, max. bis zu 57.000-60.000 Jahre retour gemessen werden kann und danach kein messbares Resultat mehr auszulesen ist, weil das C14 dann komplett seinen Zerfall erlebt hat.

Nun wurde aber in verschiedenen Messproben weltweit, unter exakter Berücksichtigung jegliche äußere Verunreinigung zu vermeiden, sogar in allen Steinkohleproben, trotzdem noch allerhand C14 messtechnisch erfasst und nachgewiesen. Woraus sich nur der Schluss ziehen lässt, dass diese Steinkohle keinesfalls älter als 60.000 Jahre sein kann, aber niemals Millionen von Jahren.

Und genau hier, setze ich dann meinen begrenzenden Rahmen……(nicht älter als 60.000)

oder……

…..es wird behauptet, die Anden wären 140 Millionen Jahre alt (50er Jahre)….später wurden sie dann immer mehr verjüngt….erst herunter auf 80 Millionen….und heute auf 60 Millionen, glaube ich…..

…..aber….auf den Anden, ganz oben auf dem Pass, stehen Korallen, bis zu einem Meter Höhe, welche keine Urformen sind, sondern ganz genau dieselbe Art und Gattung, wie sie heute im Atlantik und Pazifik noch vorzufinden sind. Und Meeresbiologen sind sich einig darüber, dass diese Korallen, bei diesen Witterungsverhältnissen dort oben, in ca. 4000 m Höhe, nach 10.000, spätestens jedoch nach 30.000 Jahren, komplett erodiert und verschwunden sein müssten. Sie sind jedoch, fast noch völlig intakt. Was heißt das nun ? Dass die Anden keinesfalls älter als max. 30.000 Jahre alt sein können ? Und wahrscheinlich noch weitaus weniger, denn nach 10-30.000 sollten sie ja gar nicht mehr vorhanden sein.

…..und hier setzte ich wiederum meinen Rahmen…….

…ein letztes Beispiel für heute…..

Der Grand Canyon (bis zu 1800 m tief) soll durch Wasserausspülungen, Millionen von Jahre gebraucht haben, um zu dem zu werden, wie wir ihn heute kennen. Es sind jedoch komplette Bäume in seinem Querschnitt gefunden worden, welche nur so erhalten werden konnten, wenn alles absolut schnell mit Schlamm zugedeckt und luftdicht versiegelt worden ist, ansonsten wären sie schnellstens verrottet. Von den am Boden gefundenen Fußspuren von Dinosauriern und gleich daneben auch Fußabdrücke von Menschen, auf gleicher Schichthöhe, einmal ganz zu schweigen.

Beim Vulkanausbruch des Mount St. Helens (1980), hat die Lava damals innerhalb von nur wenigen Stunden (nach 3 Tagen war alles komplett vorüber), einen ganz ähnlichen kleinen Canyon geschlagen (bis zu 180 m tief)….und weitere 10 Jahre später, war dieser ebenso fest ausgehärtet, wie sein „großer Bruder“….und wiederum fand man später in seinem Querschnitt, komplette senkrecht stehende versteinerte Bäume……

……und auch hier setze ich wiederum meinen ganz persönlichen Rahmen…..

…ich könnte jetzt noch mit der Entstehung der Alpen oder des Himalaja fortfahren oder auch mit Zeugenberichten von lebendigen Dinosauriern, bis hinein ins 14. Jahrhundert oder dem Alter unseres Universums usw….usw…….aber davon später noch so einiges mehr…..

Wenn ich im TV also eine Doku sehe, in der mir erklärt wird, das die Dino`s vor 64 Mill. Jahren ausgestorben wären, oder man mir die Erde als 4,6 Milliarden und das Universum als 15,6 Milliarden Jahre alt verkaufen will, so sprengt dies meinen Rahmen. und ich schalte ab!

Denn in meinen erarbeiteten Wahrheitsrahmen und dies sogar allein nur mit rational wissenschaftlicher Unterstützung, passen solche und zudem noch völlig unbewiesenen Theorien einfach nicht mehr hinein.

Dies waren erst einmal nur 3 kleine Beispiele, um zu verdeutlichen, was ich mit „Rahmen setzen“ meine. Derer gibt es jedoch noch unzählig weitere, welche dann auch noch folgen werden.

Bis dahin (und ich denke so um Ostern herum wird es dann losgehen), Euch alles Liebe und Gute………johannes

P.S.

Mein E-Mail Postfach ist aufgrund einer Umstellung vorübergehend „Out of Order“ und wahrscheinlich erst wieder ab dem 06.04. auch für mich verfügbar. Ich bitte zu entschuldigen, dass deshalb vor diesem Termin, keine Freischaltungen von Erstkommentaren oder ähnlichem (wo WordPress es verlangt), von mir vorgenommen werden können…..Danke !…

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