Von Babylon nach Indien und Tibet….

 

Kinder….wisst Ihr,…was ich in letzter Zeit öfter mal so denke ?….ich denke schon auch oft daran, wie einfach und leicht unser Leben, ohne einen wahrhaft existenten Gott wäre.

Nicht dass es dadurch weniger Kriege, Verbrechen, Mord und Totschlag gäbe….oder weniger Lüge, Gier und Neid und Hass….dass wohl nicht….eher noch mehr davon, wenn auch noch die letzten Gläubigen, Gott aufgegeben und ihre Geschicke in ihr eigenes Vermächtnis und ihre Hände gelegt haben würden.

Und trotzdem wäre alles so viel leichter und einfacher…..denn man müsste sich um Niemanden mehr Sorge oder schlaflose Nächte bereiten, wenn jeder einzelne Mensch, alleinig und voll verantwortlich, für alle seine ethisch und moralisch verwerflichen Taten und in vollem Umfang haftbar zu machen wäre….und dann einfach „Aus“ das eigene menschliche Leben….und auch „fertig“ dann mit allem….

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(14 Stunden später……)

…..was bin ich doch froh, diesen Beitrag heute (gestern) Vormittag nicht schon fertig gestellt bekommen und öffentlich eingestellt zu haben…..denn er strotzt nur so von Überlegungen, die eigene Faulheit fördernd und von träger Unzulänglichkeit, sich meiner Aufgabe entziehen zu wollen….einem Jedem der da fragend kommt und ist….auch passend Antwort geben zu wollen/müssen….um der Unwissenheit nicht weiterhin Tür und Tor öffnend, nun nicht mehr entgegen zu treten und darauf reagieren bzw. angemessen, erklärend einwirken zu müssen…..

….sich also „sauber“ aus der Affäre ziehen zu können…..ohne die geringsten Selbstvorwürfe oder das eigene Schuldbekenntnis….dafür nun nicht mehr verantwortlich zu sein, dass soviel Unkenntnis und Irrglaube auf Erden Verbreitung findet….gegen welchen man eh` nie in der Lage sein wird, derart vorzugehen, jenen offen und verständlich darzulegen und aufzudecken, so dass er auch allseits erkannt und angenommen werden kann…..

….und es geht auch nicht darum, dass mich selbst nun neue Zweifel plagen würden, nein….es geht darum, mich aus der Verantwortung stehlen zu wollen, weiterhin dafür tätig zu sein und nicht aufzugeben, sich meiner Verantwortung dauerhaft zu stellen…..

……nur weil es für mich selbst sehr viel einfacher wäre….diesen leichten Weg des geringsten Widerstandes einzuschlagen und zu wählen…..und ich schäme mich richtiggehend, für meine derart egomanen und rein eigennützigen Gedanken von heute morgen…..und bin auch deshalb nun sehr froh….es eben noch nicht heraus gesandt…..und ohne darüber noch einmal sinniert und nachgedacht zu haben.

Soweit nur kurz….meine jetzt erst nachträglich eingeschobene Zwischenbemerkung…. 🙂

…..was jedoch meiner ursprünglichen Grundüberlegung, dass alles sehr viel einfacher, mit einer beweisbaren „Nicht-Existenz“ Gottes wäre, keinen Abriss tut…..sondern einzig meiner eigenen Verantwortung in diesem Zusammenhang der Gesamt-Komplexität geschuldet ist.

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Bei heute ca. 1,2 Milliarden Atheisten (weltweit),….plus den etwa 400 Millionen Buddhisten, welche ja ebenfalls zu einer atheistischen Glaubensrichtung mit gezählt werden können, nur halt, mit dem kleinen Unterschied, dass sie glauben immer wiederzukehren und sich Millionen von neuen Leben Zeit lassen zu können, ihre Ziele irgendwann dann auch zu erreichen….nach dem Motto:…“schaff` ich`s heut` nicht….schaff` ich`s morgen“….. 🙂

Wenn es also „keinen“ allwissenden und allmächtigen Schöpfergott gäbe…und selbst mit Reinkarnation…hin oder her….wäre so vieles dann auch völlig egal…

…..jeder könnte ganz nach eigenen Dünken walten und handeln und wäre auch alleinig für alle seine Taten verantwortlich und auch für die Konsequenzen, welche sich dann daraus ergeben….Keiner könnte mehr Mitleid oder Mitgefühl von einem Anderen erwarten, denn er hat sich ja alles….nur ganz allein und selbst eingebrockt…..

….Moment mal !….dass sind doch genau auch die Karma-Prinzipien des Hinduismus und des Buddhismus ?…..nur einmal so ganz ohne Gott und Götter….und einmal mit 330 Millionen verschiedenen Göttern (wie im Hinduismus)….

…..und dann gibt es ja auch noch diese unzähligen Vermischungen der unterschiedlichsten Glaubensmuster, wie z.B. im „tibetanischen Buddhismus“….einer Zusammenlegung von Buddhismus und Schamanismus…..also ein Buddhismus, welcher wiederum Millionen von Göttern anzubieten hat.

Ab und zu…..mache ich gern mal so ein paar Rechenübungen, welche „normalen Menschen“, in dieser Art, wohl nie freiwillig, auch in den Sinn kommen würden… 🙂

…und so habe ich mir auch einmal Folgendes durchgerechnet:

Wenn es, wie z.B. im Hinduismus, stolze 330 Millionen bekannte und benannte Götter gibt…und ich auf der Suche nach dem „Einen und Wahren“, dem „richtigen“ und nur zu mir passenden, also meinem ganz persönlichen Gott ginge…….wie viel Zeit ich dafür wohl investieren müsste…   um mir einen dieser „Götter“ zu erwählen….welchem ich dann dauerhaft dienen und ihn anbeten und verehren möchte…..

….müsste ich dazu, natürlich erst einmal, die gesamte Auswahlpalette auch kennen lernen…..also würde ich wohl einen „weisen“ Hindu fragen, ob er mir alle seine Götter, nun auch erst einmal vorstellen könnte.

….und angenommen, er würde sich darauf einlassen und mir als vorerst, nur einzig einmal ihre Namen bekannt geben und mir vorlesen….und er bräuchte vielleicht so ca. 3 Sekunden für jeden einzelnen dieser Namen….

…..so würde er allein nur dafür….in einer Stunde auf 1200 Götternamen kommen….an einem Tag dann also und bei täglich 12 Stunden angesetzt, kämen wir auf auf 14.400 (abzüglich der Schlafens- und Essenzeiten bzw. der körperlichen Hygiene)….in einem Monat dann auf 432.000….und in einem Jahr, könnte er mir schon 5.256.000 Götter-Namen verkündet haben….

…..in 10 Jahren dann 52.560.000….und in 62,7 Jahren, hätte er mir dann zumindest, tatsächlich auch alle seine Götter mit ihrem Namen nennen können…puhhh…..

……und angenommen, wir hätten diesen Kraftakt beide mit dem 18. Lebensjahr begonnen, so müssten wir also mindestens auch knapp 81 Jahre alt werden, um dies in einem Durchgang zu absolvieren und auch abschließen zu können….also weit über das Rentenalter hinaus und ohne auch nur einen einzigen Tag im Leben gearbeitet zu haben….denn dafür verbliebe uns ja auch gar keine freie und weitere Zeit… 🙂

 

….so….nun kenne ich zwar schon einmal „alle“ Namen der Hindu-Götter, aber habe noch immer so gar keine Ahnung davon, welcher Gott nun auch für „Was“ steht und welchen Charakter ihnen allen dann so innewohnt ?

Wie kann ich mich nun also, schon jetzt, für Einen von ihnen entscheiden ?

Da wir beide, der sehr geduldige und verständnisvolle Hindu und auch ich, nun schon sehr alt, gebrechlich und müde geworden sind und unsere Tage gezählt sind….bliebe uns wohl nichts anderes übrig, als uns für das „nächste“ Leben und wiederum mit Vollendung unseres 18. Lebensjahres, genau wieder hier und an diesem Ort zu verabreden und uns erneut zu treffen, um mit unserer Arbeit fortzufahren.

Allerdings verlöre diese unsere Verabredung ihre Gültigkeit….insofern denn Einer von uns, als Schnecke, Katze oder Wasserbüffel wiedergeboren und inkarniert werden sollte….denn diese Gefahr besteht ja noch zusätzlich…. 🙂

Aber gehen wir theoretisch einmal davon aus, dass wir Beide, nun auch wieder als Mensch inkarnieren und uns punktgenau an unserem 18. Geburtstag, hier wieder treffen sollten.

Nun möchte ich natürlich, auch noch so einiges mehr und näheres zu jedem dieser 330 Mill. Götter erfahren und wissen…..um mich dann endlich auch entscheiden zu können, welcher denn nun der richtige für mich ist ?

Darauf würde mir der Hindu dann vielleicht folgenden Vorschlag unterbreiten:…..

Entweder…ich erzähle Dir täglich und wiederum 12 Stunden/Tag, von jedem der Götter, eine Stunde lang, von seinen wichtigsten Eigenschaften und Eigenarten….dann können wir 12 Götter pro Tag abhandeln….das wären 360 im Monat….4380 pro Jahr….und 271.560 in diesem jetzigen Leben (wiederum bis zu unserem 80. Lebensjahr)…..wir bräuchten also gerade einmal 1215 weitere Leben und Inkarnationen, um alle Götter einzeln und für jeweils eine Stunde pro Gott näher zu beleuchten und kennen zu lernen….

….nun ist aber eine Stunde eigentlich viel zu wenig, um auch alle Facetten, eines Gottes komplett zu erfassen….und lediglich eine Art von Quick-Manual-Info….es müsste uns schon als absolutes Minimum, ein ganzer Tag pro Gott zur Verfügung stehen…

…..dann jedoch würden wir monatlich lediglich 30/31 Götter abhandeln können…..jährlich also 365….in einem Leben gerade einmal 22.630 von ihnen und….und für alle 330 M. zusammen, bräuchten wir dann 14.582 neue Leben und Reinkarnationen….und dann erst, hättest Du eventuell auch ausreichend genügende Informationen, um Dir „einen“ dieser Götter, für Dich zu erwählen…..

Also wähle bitte, wie wir jetzt weiter vorgehen wollen ?…..

Was ich daraufhin nun tun würde, dürfte wohl recht klar sein…..ich würde mich auf der Stelle, auf dem Absatz herumdrehen und mich offiziell und vor aller Augen zum überzeugtesten aller Atheisten weltweit taufen lassen…. 🙂

….und noch viel schlimmer, wenn es Reinkarnationen denn auch wirklich so geben würde, wäre es wohl, nach diesen 14.582 Leben dann letztlich festzustellen und zu erkennen, dass es sich hierbei wahrlich nicht um Götter, sondern um einzig um Dämonen, also selbst gefallene Engel handelt, welche sich nur zu Göttern erklärt und die Menschen schändlichst hinters Licht geführt haben.

Und doch….war dieses unsäglich, realitätsfremde Gedanken-Experiment, dann letztlich doch nicht so ganz umsonst und sinnfrei gewsen, wie Anfangs von mir angenommen….hat es mir doch überzeugend vor Augen gebracht und vermitteln können…..warum nun unbedingt diese s.g. Reinkarnations-Theorie mit „erfunden“ werden musste…..man wäre ja sonst, auch wirklich in arge Erklärungsnöte geraten….ohne diese „passende“ Antwort, auf all` die unzählig vielen Fragen nach diesen unzählig vielen „Göttern“….. 🙂

Und trotzdem, hat fast jedes Dorf in Indien und Tibet seinen ganz eigenen Götzen-Gott….und das Schlimmste daran, sie wissen es selbst sogar ganz genau, dass sie Götzen und Dämonen verehren und anbeten….

….und sie haben derart Angst vor ihnen, dass es z.B. kaum einen Tibeter gibt, welcher sich getraut, des Nachts und beim Schlafen das Licht zu löschen….sie schlafen immer bei Licht, so wie wir es nur von Kindern oder früher auch von uns selbst kennen….aber geben trotz alledem, ihren Irrweg dieser Dämonen-Anbetung nicht auf……ob nun aus Dummheit, Ignoranz oder auch nur reiner Faulheit, entzieht sich leider unserem westlich geprägten Verständnis, bezüglich jener Kultur ?….

Sie alle wissen sehr genau und von ihren Ältesten und den noch erhaltenen Überlieferungen, dass es da draußen, höchstwahrscheinlich und tatsächlich diesen „Einen“ Gott geben muss, jenen Schöpfer, der „alles“ gemacht, erschaffen und hervorgebracht hat…..aber nur sehr Wenige, setzten sich ihren Religionen und Traditionen zum Trotz auch gegen ihre eigenen Familien durch und begeben sich…..selbst auf die Gefahr hin, für allezeit vom Dorf und der Familie verstoßen zu werden…..auf die Suche nach diesem „einen“ Schöpfergott, aus dem alles ist, was ist.

….und Wer da wahrhaft suchet……Ihn auch mit absoluter Sicherheit findet !…..was nun wiederum, mein „eigenes“ Zeugnis der Wahrheit ist….und nichts fremdes Übernommenes !

Was habe ich mich damals, doch selbst auch lange Zeit, mit den buddhistischen Schriften und auch Büchern der Veda befasst und sie förmlich verschlungen…..dabei jedoch das Wichtigste gänzlich vergessen und außer Acht gelassen…..nämlich….wie ein Leben in einer dieser Religionen, dann auch in der täglichen Praxis jener dort Menschen aussieht und welche authentischen Probleme und Hürden von ihnen dabei gemeistert werden müssen….bzw. welche Selbsteinschätzung, sie ihrem eigenen Glauben zugestehen…..denn erst dieses, wird dann zu einem wahren „Augen-Öffner“….und fegt einem, auch nun erst, die Blindheit vom eigenen Angesicht, für allezeit hinfort…!!!

Die nun folgenden 3 Beiträge, befassen sich einerseits sehr tiefgründig und auch sehr spannend mit dem tibetanischen Buddhismus….interessant dabei, auch das dem West-Europäer, sehr widersprüchlich erscheinende Rollenverständnis von Mann und Frau…

…..sowie im zweiten Vortrag („Der Geisterbaum“)…die Geschichte von je einem Inder und einem Tibeter und dessen Vater, welche sich eigenmächtig auf die Suche nach Gott begeben haben….und dabei auch fündig geworden sind….

…..und im dritten und letzten Vortrag erklärt auch Roger Liebi noch einmal und absolut gleich lautend wie auch im ersten Vortrag von „Tibet bis Babel“, wie sich die Quelle aller Religionen, bis nach Babylon zurück verfolgen lässt….und das weltweit….

…..und dass so gut wie jedes noch so weit entlegene und entfernte Volk, in seinen ältesten Überlieferungen, sehr wohl auch, von diesem einen Schöpfergott Kennmis hatte….ihn aber bewusst ablehnte und durch ihre babylonisch inspirierten Religionen und Götzen-Götter und durch Anbetung, der die Finsternis beherrschenden unreinen Geister ersetzte.

Auf jedem Kontinent, lässt sich auch heute noch dass alte Wissen wieder finden, wie es im ersten Buch der Bibel beschrieben steht….

…..als da wären….der komplette Schöpfungsbericht, von und durch den „einen“ Gott, aus dem alles ist, was ist…..das Wissen um den Abfall des Menschen durch seinen eigenen Ungehorsam verschuldet…..die Sinnflut und den Turmbau zu Babel….sowie auch die anschließende Zerstörung desselben, die Sprachenverwirrung und letztlich auch das Wissen um die Zerstreuung aller Völker über die gesamte Erde….

……also alle Beschreibungen von Mose 1-11, sind hier weltweit auch heute noch vertreten und wieder zu finden, wenn auch oftmals tief vergraben und im allgemeinen Volke, schon lange in Vergessenheit geraten bzw. absichtlich und vorrangig aus Machtinteressen von den Herrscher-Kasten, vor dem Volke fern gehalten und verheimlicht…..

Dann jedoch (nach Babylon), endet ihr Wissen abrupt und an genau derselben Stelle, da sie Babel damals verließen und keinen Zugang mehr zum weiteren Verlauf hatten…

….ganz zu schweigen natürlich, von dem wichtigsten Ereignis überhaupt, welches einzig das Kern-Thema des NT`s darstellt….

….und sie somit auch nichts von Gottes Sohn und seiner Welt einschließenden und übergreifenden Erlösungstat für jeden einzelnen Menschen auf diser Erde dann mehr mitbekommen haben….

…..bis auf wenige Christen natürlich, welche bis heute dort auch noch zu finden sind und deren Glauben, die Jahrtausende tatsächlich bis heute auch überlebt hat.

Es sind wirklich sehr spannende Einblicke in diese zwei Kulturen der Inder und Tibeter und auch sehr inspiriert und von einem Kenner der Materie vermittelt, dessen Familie, über mehrere Generationen hinweg, sehr eng mit Tibet und Indien verankert und verbunden war und etliche Lebensjahre in diesen beiden Ländern verbracht und dort gearbeitet hat.

Ich denke ein unbedingtes Muss für Jeden sein, der sich wahrhaft mit diesen beiden Religionen auseinander setzen und sie wirklich näher kennen lernen bzw. ihre Herkunft und ihre Hintergründe verstehen möchte….denn allein nur Bücher, sind nicht in der Lage dazu, uns auch den Alltag und die Denke der Menschen dort, besser zu vermitteln und näher zu bringen, als vielmehr die Berichte von Denjenigen, welche mittendrin und unter ihnen gelebt und verbrecht haben….

….danach ließen sich viele und grundsätzliche….heute doch sehr verbreitete Diskussions-Duelle, einfach nur in Luft auslösen….und man könnte bezüglich unseres Sein`s….zu weitaus wichtigeren Themen übergehen…. J

Viel Spaß beim anhören !…..

….und ich verspreche….auch wenn es alles zusammen schon recht lang erscheint….sich diese Zeit zu nehmen, ist keinesfalls Vergeudung….und bestenfalls, die Geburt einen veränderten, aber der Wahrheit näher gerückten eigenen Weltbildes, im Umgang mit unseren künstlich generierten und von Menschhand erschaffenen Weltreligionen…….

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Richard Wiskin – „Von Babel bis Tibet“ (Audio-Spur eines Dia-Vortrages)

Download:

http://hausbibelkreis.de/downloads/object_details.php?ucat_id=8&oid=87&id=531

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Richard Wiskin – „Der Geisterbaum“ (Audio-Aufzeichnung einer PowerPoint Präsentation in zwei Teilen:

Der Geisterbaum Teil 1:

http://dl.cgmm.de/Wiskin/Geisterbaum_MM_1.mp3

Der Geisterbaum Teil 2:

http://dl.cgmm.de/Wiskin/Geisterbaum_MM_2.mp3

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Roger Liebi – „Woher kommen die Religionen“

https://www.youtube.com/watch?v=6Sn4yAk0JHc

 

…liebe Grüße an Euch alle………johannes

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Gottes Rollenverteilung für den Mann und die Frau !

Ich möchte heute ein paar kleine Gedanken zur Rollenverteilung aus biblischer Sicht anbringen, welche die totale Gleichberechtigung von Mann und Frau, aus dem göttlichem Willen unterstreicht…..und in welch` falscher Manie….hier mittels Patriarchat und Matriarchat, Gottes Wort letztlich übergangen und sträflich untergraben worden ist.

Ein Mann, welcher ein wahrhafter Christ im Herrn geworden ist, würde niemals die Autorität, welche Gott für ihn angedacht hat, in irgendeiner Weise missbrauchen oder versuchen, sich „über“ die Frau zu stellen. Die Bibel spricht von einer völlig gleichberechtigten Symbiose von Mann und Frau.

Gottes Aufgabenverteilung für den Mann und für die Frau, ist für nicht gläubige Menschen und gerade auch für die Frau, natürlich auch sehr unverständlich und nur schwer bzw. gar nicht nachvollziehbar, denn diese Anordnung Gottes, sich dem Manne zu unterstellen, bewirkt bei ihnen das Gefühl von minderer Wertigkeit gegenüber dem Manne zu sein und dass natürlich zu recht und gut nachvollziehbar, den sie kennen ja Gottes Plan nicht und weshalb er diese Aufgabenverteilung genau so verordnet und angedacht hat.

Gott hat den Mann so konstruiert, dass er der physisch stärkere Teil in der gleichberechtigten Zweiheit von Mann und Frau ist, so dass Gott ihm auch den Aufgabenbereich der körperlich schweren Tätigkeiten zugedacht und ihn somit beauftragt hat, alleinig für den Unterhalt der Familie zu sorgen.

Auch heute noch, gibt es Berufe wie z.B. Schmied oder Gruben- und Bergarbeiter, im Stahl- oder Gerüstbau oder Steinsetzer, welche 80kg Gehwegplatten tragen und verlegen müssen usw…..welche zu 99% alleinig von Männern ausgeübt werden, weil es einer zarten Frau, schon rein körperlich überhaupt nicht zuzumuten wäre und auch Gefahren, bei einer event. späteren Geburt der Frau, auf die Gesundheit des Kindes haben könnte.

Damals war fast jede Arbeit, welche getan werden musste, auch immer eine körperlich sehr schwere und anstrengende. Und selbst eine nicht-gläubige Frau hat verstanden, dass sie für diese Arbeiten, physisch gar nicht gerüstet und ausgestattet ist.

Es gab auch noch keine Computer-Tätigkeiten, leichtere Büroarbeiten u.ä…..so dass die Rolle der Frau in der Familie, mit wenigen, wenn auch schon früheren und vereinzelten Ausnahmen, bis vor ca. 200 Jahren, von ihnen aus rein Verstandesgründen, auch so akzeptiert, wie sie ursprünglich von Gott verteilt und vorgesehen war.

Es gibt auch heute noch bzw. schon wieder viele Frauen, welche sich ihrer zugedachten Aufgabe erneut bewusst werden und dabei nicht einmal gläubig sein müssen.

In den letzten zehn Jahren, z.B. eine fast schon Massenbewegung zu nennende Rückbesinnung der Frauen in Frankreich, von der nur sehr selten berichtet wird und bei der viele französische Frauen neu erfasst und erkannt haben, welche falsche Entwicklungsrichtung unsere Gesellschaft genommen hat und diese heute so schmerzlich prägt.

Wenn der Nachwuchs, also unsere Kinder, schon mit 6 Monaten oder ab einem Jahr, von der Mutter „weggerissen“ und in fremde Tagesobhut übergeben werden, weil die Mutter einem Beruf nachzugehen hat…..hat dies nachweißlich auch Folgen.

Eine der bekanntesten deutschen Vertreterinnen dieser Rück-Ansicht und Erkenntnis, war z.B. die ehem. Tagesschau-Sprecherin Eva Hermann, welche daraufhin von allen Seiten attackiert, sehr viel öffentliche Kritik und Anfeindung aufgrund dessen einzustecken hatte.

Dabei belegen themenbezüglich, selbst die neueren wissenschaftlichen Studien, dass eine Trennung von Mutter und Kind vor dem dritten Lebensjahr, gravierende Auswirkungen auf die Psyche des Kindes haben kann und seine gesamte weitere Entwicklung, bei zu frühem Geborgenheitsentzug durch die Mutter, nachhaltig und negativ beeinflusst werden kann.

Und Gott, welcher selbst den Menschen erschuf, sollte dies nicht ebenso gewusst….und genau aus diesem Grunde, so explizit seine Rollenverteilung von Mann und Frau als Maßgabe festgesetzt und vorgeschrieben haben ?

Wie kann es nun also dazu, dass „Frau“, sich diese, ihr von Gott zugedachte Rolle, immer weiter abzustreifen und sich mehr und mehr autark zu emanzipieren versucht hat ?

Es gibt dafür leider nur einen einzigen Grund und Schuldigen…….….den „Mann“ !!!

Damit ist bei Weitem und nicht nur einzig der „ungläubige“ Mann gemeint….nein selbst der gläubige Mann, pochte in völlig falscher und eigener Auslegung von Gottes Wort und Absicht, auf seine Vormachtstellung gegenüber der Frau…..welches mit der göttlichen Gleichberechtigung nun gar nichts mehr gemein hatte, sondern sich in stark diskriminierenden Zügen, bis hin zur totalen Unterdrückung der Frau hinein steigerte.

Und gerade auch die Kirchen, trifft hier und für diese Entwicklung, eine nicht zu unterschätzende Schuld…..indem sie Gottes Wort und Absicht dermaßen verdreht und fälschlich ausgelegt und propagiert….und somit auch einen weiteren eindeutigen Beweiß dafür erbracht…..wie weit sie sich von Gottes Wort und Wille verabschiedet und der Schrift und Gottes Vorgaben, ihren verlängerten Rücken zugekehrt haben.

Dies sind „keine“ Christen……diese nennt man „Zungen-Christen“ oder „Namens-Christen“, sie berufen sich zwar öffentlich auf die Bibel, aber verfälschen, das ihnen von Gott gegebene Wort, nach ihrem Gutdünken und dabei einzig auf ihre eigenen Vorteile bedacht. Der Grund, warum auch ich nicht müde werde, immer wieder betonen, dass alle Religionen, inkl. aller sich selbst als christliche Kirchen bezeichnende Organisationen, sich der Wahrheit verpflichtend fühlend, eigentlich als Sekten einzustufen sind.

Ich rede hier aber bitte auch nur von den lenkenden Vorständen dieser kirchlichen Konstrukte, keinesfalls von den Mitgliedern dieser Gemeinde….denn diese sind selbst nur das Opfer, dieser vehementen Irreleitung….in der Verbreitung der Schrift entgegen gesetzter Glaubensvorgaben und allein ihrem Machterhalt dienende und durch Menschen gemachte Gesetze.

Ein Mann und eine Frau, welche sich beiderseits bibeltreu und gläubig nach Gottes Wort ausrichten und sich ergänzend und absolut gleichberechtigt und auf selber Augenhöhe begegnen und akzeptieren, werden die Tiefe und den Sinn, der von Gott gewollten Rolle der Geschlechterverteilung, nicht nur in ihrer gesamten Genialität zu verstehen in der Lage sein…sie werden es auch in allen Belangen und größter Glückseeligkeit hierbei, tagtäglich auch authentisch „leben“……

Ich hätte an dieser Stelle sehr gern auch noch einige Auszüge aus der Schrift mit eingebracht, welche Gottes Ziele belegen und und auch mehrfach die absolute Gleichstellung von Mann und Frau untermauern….aber dies muss später vielleicht noch einmal detailliert von mir nachgeholt werden…..

Soweit also erstmal meine persönlichen Gedanken als kleine Einleitung für die nun folgende Betrachtung von Paul Washer zu dieser Thematik:

(Anm.: – ich weiß, es ist sehr lang….und darum zwingt Euch bitte nicht, nun alles in einem Rutsch lesen zu müssen….denn ein wenig Zeit haben wir nun doch schon noch…. 🙂 ).

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Ehe: Eine Predigt (nicht nur) für Ehefrauen – von Paul Washer

Wann immer man predigt, besteht eine der größten Bürden darin, dass man vor einer Versammlung steht, und so viele Nöte sind. Das weiß man, weil so viele Leute dort sind. Diese Leute sind Individuen und sie haben so viele individuelle Nöte. Das macht Predigen, sehr kraftraubend und schwierig. So ist das Predigen eine große Bürde.

Aber diese Erkenntnis wirft uns auch immer wieder auf die Tatsache zurück, dass wir einem souveränen Gott dienen, der den Menschen oder seine Hilfe nicht braucht, der aber danach verlangt, dass Menschen dem gehorsam sind, wozu sie berufen sind. Ich werde heute fortsetzen, was ich angefangen habe. Ich fühle mich so vom Herrn geführt. Gestern fing ich damit an, ein wenig über Ehe zu predigen und plane nun, dies heute Morgen fortzusetzen.

Aber bevor ich das tue, mag ich zwei Dinge mitteilen. Eines davon ist weniger heiter als es klingt. Heute habe ich mich durch die Schrift gegraben und schaute mir verschiedene Passagen an, die mir durch den Herrn in den Sinn kamen. Es war so, dass ich da fast schon zu schnell durchblätterte. Ich war im Neuen Testament und beim Umblättern rutschte ich zu weit und landete bei Jona 4 Vers 7.

Einen Teil dieses Verses hatte ich unterstrichen. Dies sprang mir ins Auge wie ein grelles Licht. Zu lesen waren da einfach nur ein paar Worte. Ich hatte herumgesucht und gebetet: „Herr, was soll ich predigen? Was soll ich sagen? Was soll ich heute Morgen tun“? Ich war mir da noch ziemlich unsicher und unterstrichen stand da in Jona 4,7: „da beorderte Gott einen Wurm…“

Ich kenne den Zusammenhang der Stelle und weiß, worum es ging und was dann mit Jona geschah, aber es war fast als ob der Herr mir dadurch zeigen wollte: „Paul, beruhige dich. Ich habe einen Wurm bestimmt. Du bist dieser Wurm und das ist o.k.. Es geht nicht um dich. Welchen Einfluss du heute auch haben solltest: Es geht nicht um dich. Es geht um mich. Es geht um die Not meines Volkes, dass ich so sehr liebe und ich habe Würmer dazu bestimmt, dass sie mir Ehre bringen. Ich erwähle keine großen Männer. Ich erwähle Würmer”.

Blind für die Realität

Das andere, was ich euch heute mitteilen mag, – und ich denke das muss ich euch sagen – es ist in dem Sinn kein prophetisches Wort sondern eine Beobachtung der Realität: Es gibt hier heute Menschen, die einfach blind sind. Man kann es nicht anders sagen, als dass sie blind sind und in Finsternis wandeln. Die einzige andere Möglichkeit, wäre zu sagen: Sie sind schlicht wahnsinnig. Worauf beziehe ich mich?

Nehmen wir ein, ein Mann läuft durch den Wald. Er genießt dort die Blätter, die Bäume, den Klang der Natur um sich herum und den Geruch frischer Luft. Er läuft achtlos herum, er summt vor sich hin, freut sich, nimmt die Umgebung in sich auf. Daran ist an und für sich nichts falsch. Der Mann verhält sich so wie ein vernünftiger, bedächtiger Mann. Aber er verhält sich im Moment nur deshalb so ruhig, weil er nicht weiß, dass ein 600 Kilo-Grizzly-Bär ihn verfolgt. Ihm ist diese Wirklichkeit nicht klar und so schlendert er durch den Wald und nimmt Eindrücke und Geräusche in sich auf.

Nun lasst uns sagen, dass wir ein wenig weiter von diesem Mann wegstehen und das größere Bild sehen. Lasst uns sagen, wir sind so weit von ihm entfernt, dass er unsere Stimmen nicht hören kann. Wir schreien wie Wahnsinnige: „Dein Leben ist in Gefahr! Dir sitzt ein Bär im Nacken. Du bist in Lebensgefahr und du weißt es nicht”! Vielleicht sieht er uns, wie wir in der Entfernung herumspringen und mit den Armen rudern. Viel zu lässig winkt er uns zurück.

Das mag eine Beschreibung von vielen jungen, aber auch älteren Menschen hier sein. Es mag dich beschreiben. Du hörst Menschen. Du hörst Prediger. Du hörst Familienmitglieder, die nach dir rufen und nach dir schreien und mit beiden Händen an die zwischen euch stehende Fensterscheibe schlagen. Die einzige Hoffnung besteht darin, dass dir deine Blindheit genommen wird, bevor es zu spät ist und, dass du die nahende Gefahr siehst.

Aber, mein lieber Freund: dieser Bär ist so wild und so schnell, dass viele zu lange gewartet haben und als ihnen die Augen geöffnet wurden, war es zu spät. Manche von euch sind blind. Wie kann es sein, dass manche Menschen die Echtheit des christlichen Glaubens erkennen und doch nur Außenstehende bleiben, obwohl sie sehen müssten, dass ein toter Glaube wertlos ist.

Wie kann es sein, dass manche Menschen denselben Glauben sehen und er von nun an jeden Herzschlag und jeden Gedanken in Beschlag nimmt? Der Unterschied besteht nicht darin, dass der eine Mensch besser ist als der andere, sondern, dass der eine etwas erkannt hat, was der andere nicht erkannt hat. Manche von euch hier heute sind blind.

Wenn dir das Angst macht, was solltest du dann tun? Bitte Gott, dass er dir deine Blindheit nimmt. Taste dich durch die Dunkelheit. Hab dabei Angst: Aber suche nach Gott! Es gab nie einen Mann, eine Frau oder ein Kind auf der Erde, die ernstlich den Herrn gesucht haben und nicht von ihm gefunden worden sind. Das ist eine der größten Aussagen: Niemals gab es jemanden, der wirklich gerettet werden wollte, den der Herr nicht gerettet hat. Niemals hat jemand ernsthaft ihn angerufen, ohne, dass Gott mit Erlösung geantwortet hat.

Unterordnung? Ich mag dieses Wort nicht!

Das gesagt habend, möchte ich mich Epheser Kapitel 5 zuwenden. Gestern auf der Hochzeit, habt ihr viel über die Aufgaben des Mannes gehört. Ich habe die Predigt so gehalten, weil eine Ehe nur gut funktionieren kann, wenn der Mann seine Verantwortung übernimmt. Männer mögen sich darin gefallen, dass sie die Autorität zu Hause sein sollen, dabei wissen sie eigentlich nicht so recht, was eigentlich ihre Aufgaben sind.

Männer, es ist eine richtige Sache, zu verstehen, dass ihr zu Hause Autorität habt, aber es ist auch gefährlich. Von dieser Autorität Gebrauch zu machen ist gefährlich, denn diese Autorität ist euch gegeben um dessen Willen, der euch berufen hat (Gott) und für die, die euch anvertraut sind als eure Familie. Autorität muss immer für die gebraucht werden, für die man Verantwortung trägt. Und letztlich müsst ihr dafür Verantwortung tragen.

In Epheser 5, 22 steht: „Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan, als dem Herrn;“

Wenn wir diesen Text betrachten, finden wir im heutigen Amerika zwei Extreme. Das eine besteht darin, dass man den Text einfach wegerklärt. Eine Art, auf die das geschieht, ist, dass man sich auf eine Lehre Namens „gegenseitige Unterordnung“ beruft. Diese Lehre basiert auf Epheser 5 Vers 21. Dort steht: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi“.

In einem gewissen Sinne sollten Frau und Mann sich einander unterordnen, weil sie ja letztlich beide unter der Autorität Gottes stehen und unter dem, was er in seinem Wort offenbart hat. Aber es kann nicht geleugnet werden und es ist falsch zu leugnen, dass es beim verheirateten Paar so ist, dass der Mann dort die Autorität übernimmt. Dies ist seine Bestimmung und die Frau ordnet sich dieser Autorität des Mannes unter.

Die Bibel argumentiert dafür, dass der Ehemann eine gewisse Autorität ausübt. Aber ich mag euch noch auf etwas anderes hinweisen. Das andere Extrem besteht darin, dass der Ehemann diese Autorität beansprucht und sie zu seinem eigenen Vorteil ausspielt. Ein Mann, der das tut, reißt diesen Text an sich und gebraucht ihn, um über seine Frau und Familie zu seinem eigenen Vorteil zu herrschen und beweist damit, dass er nicht gesetzlich ist, sondern tatsächlich auch kein wirklicher Christ.

Autorität darf nicht missbraucht werden

Wenn es darum geht, dass Frauen sich ihren Ehemännern unterordnen sollen, müsst ihr verstehen: Es spricht davon, sich allgemein in der Ehe unterzuordnen, sich in einer normalen Ehe, mit all ihren Konflikten und Problemen unterzuordnen. Es geht um Unterordnung im Kontext der Kirche und mit Kontext all der Familien in der Kirche und im Kontext, dessen, was es bedeutet, eine normale Familie zu haben. Dabei sollte die Frau sich ihrem Mann unterordnen.

Dieses Gebot ist weniger für die Frau bestimmt, die von ihrem Mann beinahe zu Tode geprügelt wird. Diese Unterordnung gilt nicht für die Frau, die einen gottlosen Mann hat, der sündige Dinge von ihr fordert und sie dazu zwingen will, Gott ungehorsam zu sein. Und obschon ich keine sieben Tage-Vorlesung halte um alles und alle Ausnahmen im Detail zu erklären, möchte ich, dass ihr seht: Wir reden von der Unterordnung der Frau unter ihren Mann.

Wir reden hier von einer normalen, halbwegs gesunden Ehe, in der zwei Leute leben, die immer noch sündigen können, die beide Fehler machen, die beide Gottes Gnade brauchen, aber gleichzeitig Menschen sind, die den Herrn suchen und ihm gehorchen. Seht ihr, wenn es um Unterordnung geht, werden sofort all die Fälle aufgezählt, wo Unterordnung so nicht gilt.

Jugendliche sind darin ziemlich gut. Wenn ich sage: „Gehorcht euren Eltern“, dann kommen die oft zu mir und sagen: „Aber, was ist, wenn mein Vater mich bittet, eine Atombombe zu bauen und das Empire State Building in die Luft zu sprengen?“ Ich frage dann: „Wann hat dich dein Vater zuletzt um so was gebeten?“ Seht ihr, das ist nicht euer Problem. Euer Problem ist, wenn euer Vater sagt: „Erzähl mir von deinen Freunden, von diesen, wo ich denke, dass sie kein guter Umgang für dich sind“ oder, wenn er sagt: „Trag bitte den Müll raus.“

Es geht mir um den Kontext einer normalen Familie, einer normalen Ehe, mit ihren schönen und weniger schönen Seiten, mit ihren Segnungen und Problemen, in dem die Frau sich der Führung ihres Ehemannes unterordnen sollte. Ich will, dass wir uns ein paar Dinge anschauen, die sehr wichtig sind. Um das zu tun, lasst uns einen Moment den ersten Petrusbrief betrachten.

Wenn du gestern auf der Hochzeit nicht anwesend warst, denke ich, du kannst das Tonband oder die CD noch bekommen, was sehr hilfreich sein könnte. Wenn du eine Frau bist, bin ich mir sicher, dass du die Predigt für deinen Ehemann haben möchtest. Wenn du ein Mann bist, magst du die Predigt wahrscheinlich vor deiner Frau verstecken. Aber in 1. Petrus 3, sagt die Bibel: „Gleicherweise sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein…“

Die letzte Autorität hat Gott

Was meint hier “gleicherweise”? Petrus spricht von der im vorigen Kapitel angesprochenen Unterordnung. Er redet von Unterordnung unter die Regierung, Unterordnung unter Herrscher und Führer. Was wir verstehen müssen, ist, dass Gott verschiedene Autoritäten gesetzt hat, um Menschen zu leiten. Er hat Autoritäten gesetzt, nicht nur, was den christlichen Glauben angeht, sondern was das Leben und zwischenmenschliche Beziehungen in dieser Welt an und für sich angeht.

Es ist toll, Amerikaner zu sein, den Unabhängigkeitstag zu feiern und von unserer Freiheit zu sprechen. In einem Sinne ist es schön keine Monarchie zu haben, sondern eine Demokratie. Aber in einem anderen Sinne muss man sagen, dass genau das es schwer für euch macht, Christentum zu verstehen. Wir sind ein Volk, das Autorität im Allgemeinen misstraut. Wir sind ein Volk, das Autorität nicht mag.

In den 70ern gab es diese Bewegung die forderte: „Stelle Autorität in Frage“. Wir als Volk wollen keinen König über uns, wir wollen keinen Herrn über uns. Wir wollen nicht, dass irgendjemand über uns herrscht. Wir gehören uns selbst. Wir tun, was wir wollen und niemand kann uns erzählen, was wir tun sollen. Das macht es so schwer, den christlichen Glauben zu verstehen. Das macht es so schwer, Kirche in Amerika zu leben. In Amerika werden Kirchen demokratisch gelenkt.

Und weil so ein oberflächliches Evangelium gepredigt wird in den meisten Kirchen in Amerika und weil keine Gemeindezucht praktiziert wird, bestehen große Teile einer lokalen Gemeinde aus fleischlichen, unbekehrten Menschen, die durch ihre Wahl bestimmen, in welche Richtung sich eine Kirche entwickelt. Eines müsst ihr verstehen: Wir sind ein Produkt unserer Kultur und manchmal legen wir – wie ein Theologe sagte – die Bibel entsprechend unserer eigenen Vorstellungen und Werte aus.

Wir müssen sehr vorsichtig sein. Die Bibel spricht von Autorität. Nun mögen manche sagen: „Schön, wenn man selbst die Autorität hat, aber, was wenn man sie nicht hat?“ Wenn ihr wirklich an Gott glaubt, dann ist es nicht so schön, die Autorität zu haben, denn Gott wird an jenem großen Tag Rechenschaft von uns fordern und es wird eine angstmachende Sache sein für alle Autorität, die abseits von oder gegen Gottes Autorität geherrscht hat. Frauen: Ihr solltet euch um eure Ehemänner sorgen.

Ehefrau, lass mich eine Frage stellen: “Wann hast du das letzte Mal Angst um deinen Ehemann gehabt? Hast du den Tag gefürchtet, an dem er eines Tages vor Gott stehen wird“?

Den Mann gewinnen OHNE Worte

Seht ihr, manchmal beachten wir nicht wirklich, was die Schrift sagt. Petrus sagt hier: „Gleicherweise sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein, damit, wenn auch etliche dem Worte nicht glauben, sie durch der Frauen Wandel ohne Wort gewonnen werden“. (1. Petrus 3,1)

Das eine, was ihr hier sehen müsst, ist, dass die Bibel, wenn sie über Autorität spricht, sehr realistisch davon spricht. Denn, wenn die Bibel von z.B. der Autorität der Regierung spricht, geht sie davon aus, dass diese nicht im Sinne des Christentums eingestellt ist, sondern eher dagegen. Dennoch gebietet die Bibel dem Christen, sich den Autoritäten unterzuordnen, die nicht dem Wort Gottes entsprechend eingestellt sind. Damit setzt das Christentum ein mächtiges Zeugnis.

Wenn Petrus also auf die Unterordnung in Kapitel 3 seines 1. Briefes kommt, dann sagt er nicht in idealistischer Weise: „Frauen, ordnet euch euren Ehemännern unter, weil sie immer richtig handeln werden und weil sie immer einen edlen und reinen Charakter haben und ihre Werke allezeit gut sein werden!“ – das sagt Petrus nicht. Er setzt voraus, dass manche Ehemänner überhaupt nicht gerettet werden. Er nimmt geradewegs an, dass andere nicht gut führen werden. Er nimmt an, dass selbst die Besten der Besten, die Vorzeige-Ehemänner Fehler machen werden und verborgene Schwächen haben.

Deswegen setzt eine Frau ihre Hoffnung letztlich auf Gott und den Gott ihres Ehemannes. Ein Problem beim Lehren über Autorität: Man erkennt nicht (weil es meistens die Männer sind, die lehren, dass Männern Autorität gegeben ist), dass menschliche Autorität immer mit Makel behaftet ist. Deshalb ist es so, dass der Mann trotz seiner Autorität Gott vertrauen muss, aber nicht nur er. Nicht nur der Mann muss Gott vertrauen, sondern auch die Frau auf den Gott ihres Mannes.

Nun steht da weiter: “sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein, damit, wenn auch etliche dem Worte nicht glauben…“ Inwiefern können Männer dem Wort nicht gehorsam sein? Es gibt viele Arten. Lasst uns diese auf zwei Kategorien herunterbrechen. Es scheint, dass diese Formulierung sich primär auf verlorene, unbekehrte Ehemänner bezieht, zieht man ähnliche Texte heran. Gleichzeitig handelt sich es aber wohl auch um eine allgemeine Aussage.

Lasst uns zuerst kurz über den verlorenen Mann reden und dann über den geretteten, ungehorsamen Mann. Denn, liebe Frauen, glaubt es oder nicht, auch dieser zweite Typus existiert. Es ist unglaublich, aber ich habe so oft Frauen gehört, die sagten, sie müssten sich ihren Männern nicht unterordnen, weil sie ungläubig seien. Ich habe so oft Männer gehört, die sagten: „Weißt du, ich muss nicht in einer bestimmten Art und Weise demütig sein, weil meine Frau ungläubig ist“. Ich habe Kinder gehört, die herrlicherweise in einer Familie gerettet wurden, in der weder Vater noch Mutter Christen waren, die sagten: „Ich muss nicht auf meine Eltern hören, weil sie keine Christen sind“.

Wir folgen primär Gottes Autorität

Aber das ist nicht, was die Bibel lehrt. Die Bibel lehrt, dass wir im Frieden mit allen Menschen leben sollten und dass wir danach trachten sollten, uns denen unterzuordnen, die uns zur Autorität gesetzt sind, selbst wenn sie ungläubig sind. Wir tun alles Mögliche, uns ihnen unterzuordnen und fangen nur dann damit an, darüber nachzudenken, ungehorsam zu sein, wenn sie uns direkt dazu bringen wollen zu sündigen, wir tun selbst gegenüber den ungläubigen Autoritäten alles uns Mögliche, um uns ihnen unterzuordnen. Später werden wir auch noch sehen, warum.

Wenn wir selbst die Sache in unsere Hand nehmen, dann bedeutet es, dass wir nicht länger Gottes Souveränität vertrauen und wir fangen damit an, gegen die über uns gesetzten Autoritäten anzukämpfen, etwa weil sie ungerecht gewesen sein mögen. Dann zieht sich Gott zurück und kämpft nicht an unserer statt. Aber wenn wir gehorchen und danach trachten in Frieden zu leben und uns der Autorität unterzuordnen, während die Autorität ungehorsam ist, dann greift Gott ein. Und wenn Gott eingreift, dann richtig.

Frauen, ich möchte das ihr das seht:  hier steht “…wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam, …damit sie gewonnen werden“. Wie viele Frauen wollen ihren Ehemann gewinnen? Ich meine nicht nur, einen ungläubigen Mann für Christus zu gewinnen, sondern einen gläubigen, aber ungehorsamen Mann zu gewinnen. Wie viele Frauen habe ich gesehen, die sich bemühen und an ihrem verlorenen Mann „arbeiten“, um ihn zu gewinnen? So viele.

Wie oft habe ich davon gehört und es in der Seelsorge gesehen, dass Frauen beteten und sich mühten, ihren Ehemann geistlicher zu machen, wenn er gerettet war, aber einfach im Eifer und der Geistlichkeit hinterherhinkte? So viele. Ich habe das oft gesehen, aber oftmals setzen Frauen da schon ganz falsch an. Sie wollen ihren Partner dahin führen, dass er selbst die Führungsrolle übernimmt.

Er kann dann „leiten“, aber nur entsprechend ihren Vorstellungen. Die Frau versucht ihn dahin zu führen, ein Führer zu werden, und dann kann sie es nicht verstehen, warum er nicht endlich führt. Oft kommt es so: Wenn er dann eine Entscheidung fällt, die offensichtlich falsch ist, weil er ja offensichtlich nicht so geistlich ist wie sie (was wahr sein kann), dann korrigiert sie ihn und zeigt ihm den „rechten“ Pfad, auf dem er sie führen soll. Schaut, was im Text steht: „so dass sie ohne Worte gewonnen werden mögen“.

Warum, glaubt ihr, sagt Petrus das? Ich will euch sagen, warum: Gott kennt Frauen besser als Frauen sich selbst kennen. Gott weiß, dass Frauen Macht haben und dass sie in ihrer Zunge besteht. Wenn es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Ehemann und Frau kommt, kannst du fast immer davon ausgehen, dass die Frau gewinnt.

Sie kann ihre Zunge gebrauchen und ihren Mann völlig zusammenstauchen. Ich mag euch dazu etwas sagen mit einer Illustration. Missversteht diese Illustration nicht und schlussfolgert daraus nicht: „Paul Washer hat gesagt, es sei in Ordnung, wenn Männer ihre Frauen schlagen“. Ich möchte sie euch dennoch geben. Was dieser Mann tat, war eine schreckliche Sünde. Man sollte einen Mann ins Gefängnis sperren, wenn er jemals seine Hand gegen seine Frau erhebt.

Die Macht der Zunge

In Peru habe ich einmal seelsorgerisch gearbeitet und da war eine Frau und es war klar, dass ihr Ehemann sie ein paar Mal geschlagen hatte, sie ein paar Mal zusammengeschlagen hatte, was schrecklich ist. Wir sagten ihr sofort, sie solle sich von ihm trennen, wir sollten die Polizei rufen, wir sollten hier Schritte einleiten. Aber als ich mit ihr sprach und sie uns diese Dinge mitteilte, stellte ich mich auf ihre Seite und tat, was man in Gesprächen bei der Seelsorge getan werden muss.

Der andere Pastor, der dabei saß, war ein Peruaner, wartete, bis ich fertig war und sagte dann zu der Frau: „Ich möchte dich etwas fragen. Kommt es bei euch vor, dass du und dein Ehemann streiten?“ Sie sagte: „Nun ja, das ist ständig so!“ Er: „Kommt es vor, dass er sagt, wir müssen links gehen und du sagst, wir müssen rechts gehen?“ Sie: „Ja, er hat keinen Schimmer, wo es im Leben lang geht!“ Er: „Nun, wenn ihr in diese Wortgefechte geratet, wer gewinnt dann in der Regel die Auseinandersetzung?“ Sie sagt: „Nun, ich gewinne“.

Der peruanische Pastor schaute sie an und was er dann tat, machte mich wütend. Er erklärte mir erst später, warum er das tat. Jedenfalls wollte ich dabei echt aus der Haut fahren. Er schaute sie also an und sagte ihr: „Wenn du deinen Mund halten würdest, würdest du wahrscheinlich deutlich weniger Schläge einstecken müssen“.

Ich schaute ihn dann an und dachte: Was ist dein Problem? Er kannte aber diese Frau um einiges besser als ich. Nun, wir mussten bezüglich des Mannes handeln. Wir mussten alles Mögliche tun. Wir wollten, dass sie aus dieser Situation heraus kommt. Es war schrecklich. Aber dieser Pastor sagte mir: „Paul, wenn eine Frau und ein Mann in ein Wortgefecht geraten, dann ist es meist so, dass eine Frau ihn richtiggehend zusammenfalten kann, ihn so in die Enge treiben kann und das Einzige, was dem Mann bleibt, wenn er keine Gottesfurcht hat, ist, auf eine andere Art und Weise zurück zu schlagen“. Er sagte: „Ich habe das so oft gesehen!“

Nun, das ist eine extreme und schreckliche Illustration, aber worauf ich hinaus möchte, ist folgendes: Die Bibel lehrt, dass ihr als Frauen keinen Erfolg dabei haben werdet, eure Probleme zu lösen, euren Ehemann zu verbessern, eure Ehe besser zu gestalten, wenn ihr versucht, das durch die Worte zu tun, die aus eurem Mund kommen.

Und doch ist das das Mittel, zu dem ihr oftmals gegriffen habt. Ihr werdet euren Ehemann nicht durch eure Worte gewinnen. Ich meine, wenn ihr wollt, setzt eure Worte ein. Ihr könnt das alles tun. Ihr könnt das alles durchprobieren. Ich sage euch aber, dass es nicht funktionieren wird und ich kann es beweisen.

Wie oft hat es denn funktioniert? Wie oft habt ihr es vergeblich versucht? Ich erinnere mich, als ich eines Tages jemandem vom Evangelium erzählte. Ich hatte einen Freund bei mir, der sehr jung, aber auch weise war, der mich beim Zeugnis geben begleitete. Als wir davonzogen sagte er: „Nun, Paul, du hast jeden argumentativ besiegt, aber du hast ihn nicht gewonnen“. Mein Freund lag richtig. Der Typ, mit dem ich da diskutierte, verstand sich selbst als einen atheistischen Apologeten und alles, was er vorbrachte, schlug ich argumentativ in Stücke. Das war alles, was ich tat. Ich hatte das Wortgefecht gewonnen. Aber ich hatte mein Gegenüber nicht gewonnen.

Menschen gewinnen durch respektvolles Verhalten

Die Bibel weist meines Erachtens besonders darauf hin, dass eine Frau ihren Ehemann nicht durch Worte gewinnen kann, weil diese genau das Mittel sind, zu dem die Frau greift, um ihren Standpunkt zu festigen und zu verteidigen. Letztlich funktioniert dieser Weg nicht. Es wie ein Teufelskreis. Wenn du in dieses Fahrwasser hineingerätst, kommst du nicht mehr raus und es verschlechtert den Zustand der Ehe. Die Ehemänner wollen da ausbrechen.

Der Mann sagt etwas. Die Frau sagt das Gegenteil, widerspricht ihm. Es fängt an, dass das so oft geschieht, dass immer, wenn der Ehemann leiten will, und die Frau dann ihren Mund öffnet, er nicht mehr hören will, selbst, wenn sie richtig liegt, weil das Einzige, was sie jemals tut, darin besteht, ihm zu sagen, was er tun soll. Hier braucht es viel Weisheit.

Nun, Frauen, lasst mich euch was sagen. Ihr solltet euren Ehemännern nicht das zurückgeben, was sie verdienen, genauso wie eure Ehemänner nicht so eingestellt sein sollten, dass sie euch geben, was ihr verdient. Ihr solltet so eingestellt sein, dass ihr tut, was immer notwendig ist, ihn dabei zu unterstützen, ein besserer Mann zu werden. Und manchmal besteht das auch darin, ihm manchmal zu erlauben, euch zu führen, selbst, wenn ihr denkt, dass er falsch liegt.

Als Mann oder als Frau mit der Zunge zu agieren kann manchmal sehr gefährlich sein. Und wie gewinnt man Menschen in Beziehungen? Besonders hier: Wie gewinnt eine Frau ihren Ehemann? Der Text sagt: „damit Männer gewonnen werden ohne Wort durch das Verhalten ihrer Frauen“. Das ist etwas, was in einem größerem Kontext gilt. Nicht nur auf die Familie, auf die Ehe bezieht es sich, sondern auch auf den Umgang mit Ungläubigen.

Sollten wir das nicht so sehen? So viele Male haben wir Leute versucht durch Worte zu gewinnen, nicht aber durch unser Verhalten. Früher bin ich oft geflogen. Ich setzte mich auf meinen Platz und dann empfand ich es als meine Aufgabe, der Person neben mir Zeugnis zu geben, ob sie es nun wollte oder nicht. Ich setzte mich neben jemanden und wenn er allem gegenüber verschlossen war, was ich sagte, verließ ich danach das Flugzeug mich gerechtfertigt fühlend: „Nun, immerhin weiß er jetzt, wo er im jüngsten Gericht eines Tages landen wird“.

Mit der Zeit dämmerte mir, dass ich eigentlich tatsächlich ein Diener Jesu Christ sein sollte, mein Verhalten aber weit davon entfernt war. Heute ist es so: Wenn ich in ein Flugzeug einsteige, setze ich mich hin. Ich werde mit jemandem sprechen, nach einer offenen Tür zum Gespräch schauen. Wenn keine offene Tür kommt, frage ich direkt: „Schauen Sie, ich bin ein Christ und würde es sie stören, wenn ich ihnen ein paar Minuten lang vom christlichen Glauben erzählen würde“? Wenn dann jemand ja sagt, danke ich Gott.

Einmal saß ich im Flugzeug mit einem Mann, der wohl einmal ein Berater von Georg Bush Senior war. Ich saß mit ihm in einer Maschine, die von Europa nach Amerika flog und ich fragte ihn: „Könnte ich Ihnen etwas vom christlichen Glauben erzählen“? Er sagte: „Nun, ich bin niederländisch reformiert, aber ich weiß nicht wirklich viel übers Christentum. Könnten Sie mir einen Gefallen tun? Wir haben 6 Stunden, könnten Sie mir einfach einen Gesamtüberblick verschaffen“ Ich sagte: „Ich bin froh, dass sie das fragen…“

Aber manchmal sitze ich neben jemandem, der auf mein Zeugnis-Geben-Wollen sofort verschlossen reagiert. Wisst ihr, was ich dann tue? Ich höre damit auf und lasse sie über das sprechen, worüber sie sprechen wollen, so dass ich durch meine Freundlichkeit und Rücksicht und meine Fragen über ihr Leben und den Freiraum, mir zu erzählen, was sie mir erzählen wollen, so vielleicht feurige Kohlen auf ihr Haupt sammle und sie von meinem Verhalten beschämt werden, anstatt dass sie am Ende aus dem Flugzeug zu steigen und ihren Freunden in der Bar am Flughafen zu erzählen: „Ich wurde im Flugzeug von so einem fanatischen Christen belästigt“.

Man kann viel sagen, wichtiger ist, was dahinter steht

Seht ihr? Es geht immer auch um unser Verhalten. Es ist erstaunlich, wie wenig Jesus sagte, auch, dass er selbst nie etwas aufschrieb. Sein Leben strahlt etwas aus. Speziell heute, wo es viele Redeführer in der evangelikalen Gemeinschaft gibt, so viele Prediger, so viel Rufen, so viele tun so viele Dinge und manchmal sagt man sich: „ich will einfach jemanden sehen, der all das auslebt. Ich will sehen, wie diese Prediger das, was sie sagen, auch leben“.

Im 1. Petrus-Brief lesen wir dasselbe. Es ist die Rede an die Ehefrau: Gewinne deinen Ehemann ohne Wort durch dein Verhalten als Frau. Was für ein Verhalten ist hier gemeint? Deftige Gesetzlichkeit? Super-Geistlichkeit? Welches Verhalten? Ein herablassender Blick? Nun, nein. “Durch euer tugendhaftes und respektvolles Verhalten“. (1. Petrus 3,2)

Es ist also von einem respektvollem Verhalten die Rede. Was ihr tut, tut ihr auf Gottes Gebot hin. Frauen. Ihr müsst etwas verstehen. Es gibt einen Grund dafür, weshalb Epheser 5 einer Frau niemals gebietet, ihren Ehemann zu lieben, obschon sie an anderer Stelle angewiesen wird, ihren Ehemann zu lieben. Epheser 5 sagt der Frau an keiner Stelle ihren Ehemann zu lieben, denn diese romantische, emotionale Liebe ist nicht, was der Ehemann primär benötigt. Seht, was der Text sagt: Er redet davon Respekt oder gar Ehrfurcht vor dem Ehemann zu haben.

Worauf das abzielt, ist, dass die Frau ihren Ehemann respektiert, ihm Ehre erweist. Seht, eine Frau muss wissen, dass sie geliebt ist. Sie muss es sehen. Sie muss es hören. Sie braucht so viele Dinge. Sie braucht Liebe. Diese Liebe muss einen Ausdruck finden. Ein Mann, obschon er auch Liebe benötigt, benötigt sie im Großen und Ganzen nicht im selben Maß wie die Frau. Er braucht etwas anderes. Er braucht Respekt.

Wenn nein Mann nicht glaubt, dass seine Frau ihn respektiert, dann lähmt ihn das total. Aber wenn er weiß, dass seine Frau ihn respektiert, kann er es mit der ganzen Welt aufnehmen. Mir haben Frauen erzählt: „Mein Ehemann gibt mir das Gefühl, dass ich hässlich bin. Ich weiß, dass es all diese wunderschönen Supermodells im Fernsehen gibt und in den Medien allgemein. Ich meine diese Frauen, die 1,85m groß sind, 30 Kilo wiegen etc.. Und hier bin ich mit meinem Ehemann und ich fühle mich so, dass ich ihm nicht hübsch bin“.

Liebe, die nicht an Bedingungen geknüpft ist

Nun, das ist ein Trugbild, aber lass mich dir etwas sagen, wenn du eine Ehefrau bist. So viele Männer erzählen mir: „Meine Frau gibt mir das Gefühl unbedeutend und wertlos zu sein“. Seht ihr, es gibt beiderseitige Klagen. Die Männer sagen oft: „Meine Frau gibt mir das Gefühl, unbedeutend, leer, machtlos und kümmerlich zu sein. Sie sagt, ich sei wie ein kleiner Junge“.

Wenn man dann in der Seelsorge sich mit den Klagen der Männer an die Frau wendet, kommt dann gewöhnlich die Antwort: „Nun, wenn er aufhören würde, sich wie ein kleiner Junge zu benehmen, dann würde ich ihn auch anders behandeln!“ Die Ehemänner sagen auf die Klagen der Frauen: „Wenn sie sich ein wenig hübscher anziehen würde, ein wenig Gewicht verlieren würde und dies und das, dann würde ich sie als schön empfinden!“

Seht ihr, wohin so eine Argumentation führt? Letztlich ist es eine Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist. Du rechtfertigst deine Sünde mit dem Verhalten einer anderen Person und das wird dir vor Gottes Richterstuhl wenig bringen, denn du rebellierst mit deiner Sünde nicht zuerst gegen einen ungehorsamen Ehepartner. Du rebellierst damit gegen den Herrn der Herrlichkeit, der dir niemals eine Ausrede gegeben hat, so zu handeln. Außer dieser Ausrede, die schon Adam vorbrachte: „Das ist passiert wegen der Frau, die du mir gegeben hast“.

Und dann kommst du an den Punkt, wo du realisieren musst: „Gott hat dir in seiner Vorsehung eine bestimmte Person gegeben, die dein Partner sein soll und er hat das nicht getan, damit du ein Buch über die sorglose Glückseligkeit der Ehe schreiben kannst.“ Er gab dir einen Partner um mehr zu lernen, so wie Jesus gesinnt zu sein – was ihr als Christen ja auch wollt. Und der einzige Grund, warum ihr so sein wollt, ist, weil ihr nicht wisst, was es bedeutet, wie Jesus zu sein. Es meint zu lieben.

Was ist bedingungslose Liebe? Es ist, jemanden zu lieben, auch wenn der andere nicht die Bedingungen erfüllt. Bei mir war es so: Ich weiß nicht, was ich im Kopf hatte, als ich im College war, gerettet wurde und dann anfing zu beten: „Herr, mache mich wie Jesus“. Wenn du wie Jesus sein willst, dann, weil du auf dem Wasser laufen können willst? Willst du Tote auferwecken?

Wir haben manchmal keine Ahnung, wovon wir reden, wenn wir bestimmte Ausdrücke verwenden. Zu beten wie Jesus zu sein, bedeutet, zu beten: „Herr, gib mir selbst dann die Kraft, meine Mitmenschen zu lieben, wenn sie gerade absolut nicht liebenswürdig sind“. Ich sage immer: Das Gefährlichste, was du beten kannst, ist: „Herr mach mich wie Jesus!“

Tatsächlich sollte es eine Regel geben, die besagt: Niemand kann dieses Gebet beten, bevor er wenigstens 10 Jahre lang Christ ist, weil er sonst keine Ahnung hat, worum er da bittet. John Newton hat das einmal erklärt. Vor ein paar Monaten hat ein mir lieber Mann darüber in Zambia gesprochen. Es ging darum, wie John Newton betete.

Es gab eine Zeit in seinem Leben, als er betete, wie Jesus gemacht zu werden und es geschahen ihm so erschreckende und schreckliche Dinge. Er schrieb in einem seiner Lieder, dass er dachte, wenn er dies beten würde, dass sich in seinem Leben einfach diese größere Heiligkeit manifestieren würde, dass Gott einfach etwas durch seinen Geist tun würde, in Sekundenschnelle, um ihn dazu zu befähigen, jemand anders zu sein. Er wusste nicht, dass Gottes Wege durch großes Leiden in seinem ganzen Leben führen würden, um für die Erhörung dieses Gebetes zu sorgen.

„Die Männer sollen euren reines und ehrfurchtsvolles Verhalten sehen.“ (1. Petrus 3, 2)

Ein paar Worte zum Äußeren einer Frau

In 1. Petrus 3, 3 heißt es zu den Frauen: „Euer Schmuck soll nicht einfach nur äußerlich sein“ (New American Standard Übersetzung). Ich mag euch sagen, dass das „einfach nur“ gar nicht im Grundtext steht und ich bin mir nicht sicher, ob das in die Übersetzung gehört. Wir müssen so vorsichtig sein, da nicht Regeln daraus abzuleiten, die Gott so nicht gegeben hat, in dem Sinn, dass wir sagen, dass man als Frau generell keinen Schmuck wie eine Kette oder einen Ring tragen soll.

Ich denke nicht, dass der Text uns dies sagen will. Aber sehr wohl sagt der Text, dass das nicht euer eigentlicher Schmuck sein sollte, wenn euer Mann euch anschaut. Es gibt für uns ein Problem mit diesem Text. Wir leben in einer Kultur, die sehr auf das Äußere fixiert ist. Und so verteidigen wir unser Recht, äußerliche Dinge zu tragen, um uns schöner darzustellen und manche von uns brauchen eine Menge mehr an äußerlichen Dingen als andere.

Das ist eine Seite, die bedacht werden muss. Die andere ist – (und dafür werde ich vermutlich gesteinigt, deshalb bitte ich einige von euch stärkeren Männern, mir schon mal die Türe zu öffnen): Ich habe ein wenig Angst vor Homschooler-Müttern. Ich und meine Frau wir wollen homeschoolen. Wir wollen das wirklich. Aber ich mag euch etwas sagen: Es ist kein Unterschied zwischen einer Frau, die sehr kunstvoll geflochtenes Haar hat, das ausschaut wie im Circus, mit riesigen Ohrringen, die ich als Fischköder verwenden könnte und z.B. einer Homeschoolerin, die ihre „religiöse Tracht“ trägt.

Es gibt so viele verschiedene Arten uns anzuziehen und dahinter kann oftmals einfach Stolz stecken, sowohl nach dem Motto „Ich bin hübscher als die anderen“, als auch nach dem Motto: „Ich bin frommer als die anderen“. In unserer Kultur neigt es sich eher in Richtung, der Dame mit den Fischköder-Ohrringen. Aber das andere Extrem ist diese sehr traditionelle Kleidung, die einem vielleicht eher Angst macht. Wenn du „normal“ gekleidet an ihnen vorbeiläufst, fühlst du dich gemustert und dadurch fast schon bedroht.

Was ich sagen will: Seid beiderseitig vorsichtig. Es geht nicht so sehr ums Äußere, sei es, dass man die Haare total extravagant flechtet und färbt, sei es, dass man sich besonders traditionell und keusch kleiden und aufmachen will und den Anschein erweckt, man sei gerade durch eine Autowaschanlage spaziert. Beides ist falsch. Hasst mich nicht, weil ich euch die Wahrheit erzähle. Man kann auf verschiedene Weisen falsch gehen. Das ist wirklich so und man muss vorsichtig sein.

Ich kann euch auch kein spezifisches Vorbild geben, denn dann müsste ich ein Bild zeichnen und ich würde genau das gleiche machen wie es die tun, die ich kritisiere. Es gäbe dann die „Paul Washer-Art“, sich zu kleiden und zu schminken, die Richtlinie dafür ist, was „geistlich“ ist. Ich würde einfach sagen: Manche Leute sollten sich abschminken, anderen würde ein wenig mehr Make Up und Schmuck sehr gut stehen. Ihr müsst dabei wirklich vorsichtig sein.

Ich erinnere mich als ich in Rumänien war. Ich ging dort hin, predigte und Gott wirkte. Die Leute dachten, ich sei ein Mann Gottes. Aber dann machte ich den größten Fehler meines Lebens. Ich brachte meine Frau mit an diesen Ort. Mir passierte folgendes zweimal. Einzelne Leute kamen zu mir und sagten: „Bruder Paul, wirklich, weißt du, ich liebe dein Predigen und wenn du predigst, predigst du in der Kraft Gottes, aber wie kannst du mit einer Frau wie dieser verheiratet sein?“

Nun, das Haar meiner Frau war damals nicht so sehr lang wie dort vorgeschrieben und jetzt ist meine Frau noch häretischer, weil es noch kürzer ist. Eigentlich durften Haare nicht geschnitten werden. Zudem hatte meine Frau noch dezent Make Up aufgetragen. Jemand fragte mich einmal: „Ist es Sünde, Make Up zu tragen?“ Ich sagte: „Für manche Frauen ist es Sünde, kein Make Up zu tragen. Ein wenig Farbe an einer alten Scheune hat noch nie geschadet“.

Jedenfalls kam zu uns immer diese junge Frau und meine Frau Charo war immer sehr weise in diesen Dingen. Sie setzte sich mit diesem Mädchen hin, das wirklich sehr traditionell und z.B. gegen Make Up eingestellt war und Charo sagte zu ihr: „Du bist ein sehr hübsches Mädchen. Ich mag dir eine Frage stellen. Hast du irgendeine Freude in deinem Leben? Hast du Freude? Ich hab dich nicht von unserem Erlöser sprechen hören“. So ging Charo mit ihr durch einige Punkte.

Dann zeigte das Mädchen Charo und mir ein Foto von sich, dass sie zeigte, bevor sie bestimmte Traditionen übernommen hatte, wie eine Frau “geistlich” auszusehen habe. Sie sah dort so glücklich aus. Charo sagte: „Schau dir dieses Bild an. Du schaust darauf so glücklich aus. Schau dich jetzt an”. Das ist Gesetzlichkeit.

Aber, meine Damen, lasst mich auf das andere zu sprechen kommen. Auf der einen Seite ist die extravagante, üppig geschmückte Frau, die im Luxus lebt und sinnlich eingestellt ist. Gott hasst all das wegen seiner Maßlosigkeit. Aber auf der anderen Seite liegt die Gesetzlichkeit, die auch töten kann. Es ist aus diesem Grund so schwer, das christliche Leben zu leben. Du magst sagen: „Warum hat Gott dann nicht einfach ganz klare Regeln festgesetzt?“

Nun, wir wären dann jeder einzelnen Regel ins Detail gefolgt, hätten es vielleicht durch zusätzliche Regeln einzurichten versucht zu bewerkstelligen, dass wir all diesen Regeln folgen und wären nichts anderes als letztlich verlorene Pharisäer geworden. Und so müssen wir einerseits sehr vorsichtig sein in Bezug auf unsere Kultur, wenn wir sagen. „Nicht nur äußerlich“, weil es scheint, dass wir dadurch primär unser Recht schützen wollen, uns äußerlich zu schmücken. Gleichzeitig mag es gut sein zu übersetzen „nicht nur äußerlich“, weil wir auch die Tendenz bei uns sehen zu versuchen, uns wie Puritaner zu kleiden. Und wir müssen hier sehr vorsichtig sein.

Dann möchte ich euch sagen: manchmal ist es auch so – und ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum das funktioniert – aber manchmal, wenn man jemanden anschaut, hat man sofort den Eindruck: „Diese Person ist sinnlich eingestellt“. Manchmal schaut man bestimmte Frauen an und denkt: „Ich hoffe, sie stellen mir keine Fragen über Gott, sonst wird es eher nicht schön“. Dann schaut man aber manche Frauen an und Kleidung, Haare usw.. werden unwichtig, weil man an ihrer Ausstrahlung Jesus wahrnimmt.

Ich weiß nicht, wie das funktioniert, aber das ist so und man kann das nicht vortäuschen. Versuche einfach nicht, bestimmte äußerliche Dinge als Kennzeichen von Geistlichkeit miss zu deuten. Der Nachweis von Geistlichkeit ist Geistlichkeit. Sie definiert sich selbst und braucht keine religiöse Tracht. Gleichzeitig, gibt es Leute, die sich tatsächlich sittsamer kleiden sollten. Während andere das Gegenteil hören müssen. Und manche Leute brauchen gar nichts hören, weil sie sich vernünftig kleiden.

Das Hindernis eines kritischen und unzufriedenen Geistes

Um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Wie gewinnen wir unseren Ehemann? Manche Frauen kommen zum Glauben und nehmen ihren Glauben ernst und machen in fast allen Lebensbereichen ernst. Ich habe mal eine Geschichte gehört, die sich um einen Trinker dreht, den alle in der Nachbarschaft kannten. Er war sehr freundlich. Er spielte mit den Kindern. Er schnitzte für sie kleine Tiere aus Holz. Er ging die Straße pfeifend und fröhlich entlang. Er war einfach ein alter Trinker.

Eines Tages kommt er zum Glauben. Er spielt nicht mehr mit den Kindern. Er singt nicht mehr. Er läuft nicht länger fröhlich und pfeifend durch die Straßen. Er ist gemein. Er ist kritisch. Er läuft zu einigen seiner alten Freunden, die trinkend um ein Fass stehen, in das sie ein wenig Holz getan hatten um ein kleines Lagerfeuer zu machen. Er versucht ihnen vom Glauben zu erzählen. Sie sagen „Oh, wir fanden dich viel netter als du ein Trinker warst”.

Ich bin unter Christen solchen Leuten begegnet. Im Christentum geht’s nicht darum, prüde zu sein. Es geht nicht darum, verschlossen, gemein und kritisch zu sein. Es geht um das innere Wesen eines Christen, von dem wir in 1. Petrus 3,4 lesen. „sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes“ (1. Petrus 3,4).

Hier ist nicht die Rede von einem rechteeinforderndem und kritischen Geist. Vergesst nicht. Das Reich Gottes und seine Ausbreitung geschieht nie durch Inquisitionsmethoden, Kriege, Bedrängen, Manipulation und diesem enttäuschten Blick, den du deinem Partner gegenüber auflegst. Das Reich Gottes ist wie ein Same. Stellen wir uns den Samen einer Wassermelone vor. Wenn du deine Wassermelone isst, kannst du da das Fenster aufreißen. Ich bin von Alabama, ich kann das.

Du reißt also das Fenster auf und spuckst den Samen aus. Und du vergisst, dass du das gemacht hast. Und eines Tages läufst du raus und du entdeckst eine Wassermelonenpflanze und Wassermelonen daran. Und du weißt nicht mehr, wie die Pflanze da hinkam. So ist es, wie das Reich Gottes sich ausbreitet.

Als Frau ist es nicht deine Aufgabe, deinen Ehemann zu verändern. Deine Aufgabe ist es, vor ihm mit einem sanften und stillen Geist zu leben. Ebenso hat ein Mann nicht die Aufgabe, sich seine Frau zu unterwerfen. Das kannst du nicht. Genauso wenig kannst du, Frau, deinen Mann ändern. Aber deine Aufgabe ist es, vor ihm in solch einer Weise zu leben, dass wenn er ungehorsam ist, es sofort erkennen wird.

Er flüchtet ins Obergeschoss

Hier ist der Punkt, den ich machen will. Dieser Punkt ist sehr wichtig. Ich habe immer Burgen geliebt und obwohl es da erstaunliche Bauten gibt und ich in Rumänien ein paar besichtigen konnte, sah ich auch ein paar Arten von Burgen in Südamerika. An solchen Burgen ist etwas ziemlich erstaunlich und ich möchte, dass ihr Frauen das seht. Das Tor zum Erdgeschoss ist gigantisch. Ich wollte das Wort dafür (humongous) schon immer in einer Predigt verwenden. Dieses Tor ist einfach riesig.

Vermutlich könnten 30 Männer – oder vielleicht 20 der 15 nebeneinander durch so ein Tor gehen. Aber oftmals sind die Burgen so gebaut, dass in das Obergeschoss eine Treppe führt, die so eng ist, dass gerade mal einer Platz hat. Die Tür zum Obergeschoss am Ende der Treppe ist ebenso ziemlich eng. Das scheint so unsinnig.

Wenn die Reisegruppe dann den Reiseleiter fragt, warum das so ist, sagt der: „Nun, das ist sehr einfach. Wenn die Burg belagert wird, dann greifen die Feinde an. Und ganz offensichtlich brechen die dann zur Tür ein. Sie brechen durch das große Tor ein. Und dann drängen sie herein. Alle im Schloss rennen in das Obergeschoss. Sagen wir, es sind nur 35 Leute in der Burg und 350 wirklich fiese Typen, die die Tür einschlagen. Aber wenn die 35 in das Obergeschoss laufen, verändert sich alles. Warum?

Nun, der Feind kann die Treppe nur Mann für Mann hochlaufen. Einer nach dem anderen. Und so kann ein einziger mit einer Lanze in der Tür stehen und die Burg gegen 350 verteidigen, weil nur einer nach dem anderen hoch kann. Oft bist du, Ehefrau, in genau dieser Lage. Du hast bereits das Haupttor deines Mannes eingeschlagen. Er ist total eingeschüchtert. Er ist ins Obergeschoss gerannt. Du musst die Treppe hochlaufen in voller Montur, weil du ihn verändern willst. Du willst ihn korrigieren.

Du willst ihn zu dem Mann machen, der er sein sollte und er hält dich fern. Du sitzt da, kämpfst und kämpfst und kämpfst. Und die ganze Zeit über fragst du dabei: „Gott, warum tust du nichts? Warum hilfst du mir nicht? Warum veränderst du ihn nicht”? Gott sagt dir: “Geh aus dem Weg. Geh aus dem Weg, denn nur ein Mann kann auf einmal die Treppe hochlaufen. So lang wie du weiterkämpfen willst, werde ich hinter dir stehen und dir sagen: „Geh mir aus dem Weg. Wenn du aus dem Weg gehst, dann werde ich kämpfen!“. Habt ihr jemals im Römerbrief gehört? „Gebt Raum dem Zorn Gottes und rächt euch nicht selbst?“

Ehemann, lass mich dir eines sagen. Wenn du jemals siehst, dass deine Frau diese Treppe wieder herunterläuft um Gott Platz zu machen, dann ergib dich besser. Das Gefährlichste, was ein Mann haben kann, ist eine sich unterordnende Frau mit einem sanften und stillen Geist. An die Ehefrau gerichtet: Das hat nichts mit deinem Ehemann zu tun. Er kann so schlimm sein wie du sagst, dass er es ist, aber so lang du gegen ihn kämpfst, empfängst auch du Gottes Erziehung und Zurechtweisung und vielleicht besteht Gottes Erziehung darin, dass er gerade nicht eingreift um deinen Ehemann zu ändern, weil du Gott, der hinter dir auf der Treppe steht, nicht gehorchen willst und ihm keinen Raum geben willst.

„Mein Mann ist inkompetent“

Jetzt mag ich noch etwas Weiteres sagen. Es ist so, dass viele Frauen denken, dass ihre Männer inkompetent sind. So wollen sie ihren Ehemann trainieren und so aus ihm den Mann machen, der er sein sollte. Frau, das ist wie wenn ich eine Ballerina trainiere, damit sie die Ballerina wird, die sie sein sollte. Ich bin keine Ballerina.

Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber ich habe nicht den Körper einer Ballerina. Du willst deinen Mann trainieren, dass er der Mann wird, der er sein sollte. Du bist kein Mann. Du kannst nicht nachempfinden, wie ein Mann tickt. Du bist nicht dazu berufen, ein Mann zu sein. Du bist kein Mann. Du kannst ihn nicht trainieren, ein Mann zu sein. Lass ihn los und lass Gott ihn trainieren.

Du magst sagen: „Ich glaube einfach nicht, dass Gott das tun wird“. Nun, lass mich es so sagen. In der gleichen Weise sagte Adam zu Gott: „Die Frau, die du mir gegeben hast, die hat das mit angezettelt“. Adam machte nicht Eva, sondern Gott Vorwürfe. Auf dieselbe Weise, wenn du sagst: „Ich vertraue nicht darauf, dass mein Mann sich ändern wird“, dann sagst du, du traust Gott nicht zu, dass er ihn verändert. Entweder kann er es nicht und hat keine Kraft dazu, oder er will es nicht, weil er seine Verheißungen nicht hält. Nun lasst mich etwas in Vers 4 vorlesen. „sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott wertvoll ist.“ (1. Petrus 3,4)

Paul Washer rockt!

Eines Tages predigte ich und alle wurden ziemlich wütend auf mich und ich kam von der Kanzel herunter und mir kam dieser Typ entgegen, der in seinem Jugend-Slang sagte: „Hey, Mr. Washer, du rockst“! Ich sagte: „Ich rolle mehr, oder?“ Er: „Nein, Mann, du rockst!“ Ich: „Oh, wie rocke ich denn?“ Er sagte: „Nun, du hast vor niemandem hier Angst”.

Ich sagte: „Ich bin vermutlich der ängstlichste Mann in diesem Raum. Ich habe wahrscheinlich mehr Angst vor Menschen und bin unsicherer als jeder andere in diesem Raum“. Er antwortete: „Das kann nicht sein. Eben hast du alle hier im Raum ziemlich wütend gemacht“. Ich: „Ja, aber“ so sagte ich: „es ist alles relativ“. Er: „Was meinst du damit?“

Ich antwortete darauf: „Lass uns annehmen, dass das, was ich dir sage, wahr ist, dass ich mehr als jeder andere hier im Raum mich vor Menschen fürchte. Aber es sind nicht nur Menschen im Raum. Gleichzeitig ist hier jemand anders im Raum, nämlich Gott und ich muss mich entscheiden, junger Mann, vor wem ich mehr Furcht habe. Ich wähle Gott. Dann habe ich zwar vor Menschen Angst, aber ich habe mehr Gottesfurcht als Menschenangst und daher wird mein Predigen so. Würdest du mich bitte durchlassen, denn ich will so schnell als möglich in mein Auto“.

Wertvoll in Gottes Augen

Nun, was bedeutet euch das? Schaut euch das an: Wenn dein verborgener Mensch des Herzens so ist, dass du einen sanften und stillen Geist hast, was sorgst du dich, ob dein Ehemann das bemerken wird oder nicht? Nun, natürlich sollte dein Mann es erkennen und es wird ihm zum Segen, wenn er es tut, aber schaut, was der Text sagt. Er sagt hier nicht, dass dieser sanfte und stille Geist wertvoll im Auge deines Ehemanns sein wird. Dieser Geist wird aber wertvoll im Auge Gottes sein.

Eines der Dinge, auf die die meisten von uns sich besinnen sollten, ist, dass es im Glauben nicht so sehr um uns geht. Ich weiß, dass viel davon die Rede ist, alles zur Ehre Gottes zu tun, aber oft ist das im Grund keine Realität und unsere Leben bezeugen dies täglich. Die meisten wollen um ihrer selbst willen gerettet werden. Die meisten gehorchen Gott, weil sie davon selbst etwas haben. Die meisten tun Dinge, weil damit auch eine Belohnung verbunden ist.

Eines der Dinge, die wir realisieren müssen, ist, dass dieser Geist und diese Einstellung völlig falsch sind. Wir tun das nicht primär, um zeitliche Segnungen davon zu tragen. Wir tun es, weil es vor Gott wertvoll ist. Ihm ist es kostbar. Ob meine Kinder nun positiv auf meine Gottesfurcht reagieren oder nicht, oder ob mein Partner darauf positiv reagiert oder nicht, ob meine Freunde positiv darauf reagieren ist nicht entscheidend. Ich sollte die Charakteristika und diese Eigenschaften haben, weil ich weiß, dass dann Gottes Angesicht über mir leuchtet. Er steht dann hinter mir. Ich gefalle ihm. Das ist das, wonach wir schauen sollten.

Wenn wir Gottes Gefallen über uns haben, brauchen wir nichts anderes. Das ist so wertvoll für Gott. Ich habe seine Freude und seinen Gefallen, wenn ich so handle. Wisst ihr, die meisten Ehefrauen und die meisten Ehemänner werden das versuchen während den ersten Stunden des Morgens. Aber warum hält das nicht den ganzen Tag an? Weil niemand angemessen auf das reagiert, was sie tun. So ziehen sie ihre Zuneigung wieder zurück. Genau wie wir uns da verhalten, das sagt uns dann, warum wir alles so tun.

Du siehst, es gibt für dich als Ehemann und für dich als Ehefrau eines zu realisieren. Du kannst immer den anderen als eine Ausrede nehmen, als eine Ausrede für Sünde. Immer. Das wird nie enden. Du kannst den anderen immer als Ausrede dafür nehmen, warum du sündigst. Aber das Problem ist, dass du Gott nicht als Grund für deine Sünde heranziehen kannst, weil er dir nie eine Ausrede gegeben hat. Er war immer gut. Er lag immer richtig. Er hat nie versagt. Wenn du an ihm versagst, dann tust du das ohne Ausrede. Du versagst ihm gegenüber als selbstsüchtiger Rebell.

Eines der besten Bücher, das über das Ehemann-Sein spricht, das jemals geschrieben wurde, heißt „The Exemplary Husband“ (von Stuart Scott) – und ich habe schon ein paar gelesen, weil ich es brauchte – Ich empfehle dieses Buch. Warum? Im Buch geht es nicht primär darum, ein Ehemann zu sein, sondern es dreht sich um das größte Problem dabei, nicht wie Jesus Christus zu sein. Und seht ihr, das ist das Ding. Lebest du als ein Mensch, der wertvoll in Gottes Augen sein möchte?

Ihn mit Freuden führen lassen

Ich möchte kurz noch auf eine Sache eingehen. Wir gehen zu Hebräer 13, Vers 17: „Gehorcht euren Leitern und ordnet ihnen euch unter. Denn sie wachen über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen müssen. Lasst sie das mit Freuden und nicht betrübt tun, denn das wäre nicht gut für euch“. Schaut. Er muss wirklich leiten, was wirklich auch bedeutet, dass er Entscheidungen fällen muss. Ihr könnt ihn nicht einfach nur leiten lassen. Hört euch diese Formulierung an.

Ihr könnt ihn nicht nur leiten lassen, wenn ihr übereinstimmt. Ihr solltet nicht jedes Mal, wenn er etwas sagt, selbst wenn er bei etwas falsch liegt oder zumindest ein wenig falsch, ihn korrigieren und ihm jedes Mal widersprechen. Denn letztlich werdet ihr euch dadurch selbst Schaden zufügen, weil er an den Punkt kommen wird, an dem, wann auch immer du anfängst, deinen Mund zu öffnen, er bereits eine Mauer aufgebaut hat, weil er weiß, dass du jetzt auf ihn losgehst.

Manchmal ist es besser, ihn leiten zu lasse und dann, wenn er geradewegs auf die Nase fliegt, nicht dazustehen und zu sagen: „Ich hab’s dir doch vorher schon gesagt!“ Lasst es ihm eine Freude sein. Ich möchte, dass ihr zwei Dinge versteht. Zuerst einmal: Tut das alles mit Freude. Lasst in mit Freude führen. Früher war mein Führungsstil bei der Missionsgesellschaft so: „Die Prügel halten an, bis sich die Einstellung verbessert“. Ich bin ein Perfektionist.

Mit der Zeit tat Gott ein Werk in meinem Herzen und dann entdeckte ich, dass es z.B. sinnvoll ist, jemanden mit bestimmten Begabungen einfach arbeiten zu lassen und ihm nicht bei jedem Schritt auf die Finger zu schauen. Er soll selbst handeln, selbst entscheiden. Es ist erstaunlich, wie viele Entscheidungen da gefällt wurden, mit denen wir als Leitung nicht übereinstimmten, die sich aber letzten Endes als besser herausstellten. Es gab aber auch Zeiten, wo sie Entscheidungen fällten, die falsch waren und die uns zugesetzt haben.

Wenn du der Boss bist, und du Autorität im Geschäft hast, ist es oft so: beim Militär lehren sie euch Autorität und ihr stellt nicht die Frage: „Warum?“ Denn, wenn jemand mit Autorität dir zuruft: „Auf den Boden!“ und du dann fragst: „Warum?“, dann wird dir dein Kopf weggeblasen. Das ist so ähnlich wie damals, als ich studierte um Anwalt für Gas- und Öl-Industrie zu werden. Ich wollte also Antwalt werden und daher besuchten wir diese Orte, wo nach Öl und Gas gebohrt wurde.

Sie sagten uns: „Regel Nummer 1 ist: Schaut immer nach dem ältesten Arbeiter auf der Bohrinsel. Wenn er springt, dann springt ihr. Tut es einfach. Egal, ob die Plattform 10 Meter hoch ist. Wenn er wie Peter Pan von der Plattform springt, springt ihr direkt hinterher. Ihr bleibt direkt hinter ihm!”

Es gibt diese Geschichte von einem Missionar in Afrika, dessen Sohn unter einem Baum spielte. Der Vater kam aus dem Haus und stand auf der Veranda und beobachtete seinen Sohn und plötzlich schrie er wie ein Wahnsinniger zu seinem Sohn: „Auf den Boden!“ Sein Sohn ging runter. Der Vater rief: „Krabble zu mir“ und der Sohn tat es. Er rief: „Steh auf und renne!“. Da stand er auf und rannte geradewegs zu seinem Vater. Eine gefährliche Schlange war hinter den Kopf des Jungen gelangt.

Hätte er gesagt: „Warum“? Oder „Ich hab keine Lust“, dann wäre er tot. (Selbst blinder) Gehorsam kann eine gute Sache sein. Etwas anderes, was ich euch zeigen möchte: Wenn ein Geschäftsmann Autorität hat, hat er keine Zeit. Ja, manchmal wird er schlechte Entscheidungen fällen. Aber er hat nicht immer die Zeit, alle anzurufen und um Rat zu fragen. Manchmal muss der Mann einfach direkt vor Ort eine Entscheidung fällen und sagen: „Lasst uns das tun. Wir müssen es tun und zwar jetzt und wir werden es tun. Es ist mein Anruf. Ich werde ihn machen. Wir müssen los”.

Manchmal muss das so laufen und wenn er jemand unter seinen Leuten hat, der jedes Mal, wenn er eine Entscheidung fällt, ins Büro kommt, um einen gegenteiligen Vorschlag zu machen, dann wird es auf Dauer alles ins Stocken bringen und alles ruinieren. Nun, der Ehemann soll mit seiner Frau sprechen. Sie sollen sich zusammen treffen und zusammen beten. Wenn die Frau denkt, dass es ein Problem gibt, sollte das bei ihm die Alarmglocken läuten lassen. Aber Frauen: Missbraucht das nicht eurem Ehemann gegenüber, wenn er eine Entscheidung fällen muss. Lasst ihn leiten.

Oft beschweren sich Frauen heute, dass, wenn ein männerfressender Löwe in Amerika frei gelassen würde, er verhungern würde, weil es keine echten Männer gibt. Aber Teil des Problems besteht darin: Ihr wollt einen Mann, so wie er in Filmen dargestellt wird. Wenn er dann auf die Familie zugeht um zu leiten, wollt ihr vielleicht wieder einen Jungen.

Vielleicht sagt ihr: „Lass ihn mit Freude leiten“. Nun. Ich weiß, wie manche Frauen sind. Sie sagen: „Ich hab die Botschaft heute gehört. O.k.“? Ihr geht nach Hause und redet mit eurem Ehemann: „Ich habe die Botschaft gehört. Ich lasse dich mit Freude führen, aber ich beobachte dich. Ich hab meine Augen auf dich gerichtet, Junge!“

Nein, wieder stellst du dich an Gottes Stelle. Gott kann so nicht deinen Ehemann, nicht deine Familie kontrollieren. Sei vorsichtig, sei einfach vorsichtig. Gestern habe ich die ganze Zeit über Männer und ihre Verantwortung gesprochen. Bitte holt euch diesen Vortrag, ich habe sehr ernsthaft gepredigt, viel ernster als heute zu den Frauen. Aber das ist sehr wichtig.

Lasst uns beten: „Vater, ich habe diese Wahrheiten heute nur gepredigt, weil sie mein Herz wärmen und weil sie mir eine große Hilfe sind. Sie waren mir eine große Hilfe. Herr, bitte hilf, dass wir die Schrift ernst nehmen und uns nicht über sie stellen. Sie soll letztlich uns bezwingen. Herr, mache dein Volk zu dem, was dir am meisten Ehre bringt. In Jesu Namen, Amen.“

(Quelle: unwisesheep.org)

„Wer ist weise und verständig unter euch? Der zeige durch einen guten Wandel seine Werke in Sanftmütigkeit, die aus der Weisheit kommt! Wenn ihr aber bitteren Neid und Selbstsucht in euren Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische. Denn wo Neid und Selbstsucht ist, da ist Unordnung und jede böse Tat.

Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedfertig, gütig; sie lässt sich etwas sagen, ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und frei von Heuchelei. Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden denen gesät, die Frieden stiften.“ (Jak. 3,13-18)

Quelle:

http://www.glaube-aktiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1379:ehe-eine-predigt-nicht-nur-fuer-frauen&catid=17:predigt-a-lehre&Itemid=29

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Ich wünsche Euch allen ein wundervolles, sonniges Wochenende…….johannes

(bis 28°C angesagt…..und ich hoffe, da hält`s Keinen von Euch mehr in der Hütte….viel Friede und Ruhe in der Natur sei Euch allen vergönnt….denn das „Netz“ ist eher was für Regentage… 🙂 ).