Lehrte die UR-Bibel Reinkarnation ?

Dieser Beitrag ist eigentlich eine Antwort auf einen Kommentar von stonebridge, aufgrund der Länge, wähle ich jedoch diesen Weg.

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Anfänglich, hier noch einmal der Kommentar:

Dass die Reinkarnationslehre im heutigen christlichen Glauben nicht mehr existiert, ist wahrscheinlich einer machthungrigen Frau, Kaiserin Theodora, zu verdanken. Sie ließ all jene Stellen, die in der frühen Bibel auf die Reinkarnation hinwiesen, entfernen.

Eine scheinbar kleine Tat mit epochalen Folgen: Wie anders wäre die Geschichte vielleicht verlaufen, hätten die Menschen immer gewusst, dass sie selbst es sind, die die Früchte ihrer (Misse-)Taten ernten werden und korrigieren müssen.

Am Anfang der Christenheit war die Reinkarnation eine der Säulen im ganzen Glaubensgebäude. Ohne sie hätte das Christentum jeder Logik entbehrt. Wie könnte ein gütiger Gott dem einen Menschen goldene Löffel und dem anderen nur das Hungertuch geben in seinem angeblich einzigen Erdenleben?

Frühe Kirchenfürsten und Theologen wie Origenes, Basilides oder der Heilige Gregor lehrten die Wiederverkörperung der Seele.

Blenden wir zurück ins 6. Jahrhundert n. Chr., wo sich am Hof des byzantinischen Kaisers Justinian jene Verschwörung ankündigte, die 1.400 Jahre lang die Menschen in falschen Vorstellungen über die Realität von Leben und Tod gefangen hielt.

Noch im Jahrhundert davor war die Reinkarnation unbestrittene Tatsache in der christlichen Kirche. Dafür stritt man sich darüber, wie sehr Jesus Mensch oder Gott gewesen sei. Nestorius, Abt von Antiochia, war der Ansicht, man dürfe Maria nicht ‚die Mutter Gottes’ nennen, schließlich habe sie nur den ‚menschlichen’ Jesus geboren.

Doch ein Konzil verurteilte Nestorius als Häretiker (Ketzer), schickte ihn in die Wüste und stellte fest, Jesus sei zur gleichen Zeit menschlich und göttlich gewesen. Einer von Nestorius erbittertsten Gegnern war Eutyches, der wiederum behauptete, Jesus sei nur von göttlicher Natur gewesen, weil seine Menschlichkeit in der Göttlichkeit aufgegangen sei.

Diese Lehre nennen wir heute Monophysitismus (also die Lehre, nach der die zwei Naturen Christi zu einer neuen gottmenschlichen verbunden sind.). 451 verurteilte dann das Vierte Allgemeine Konzil den Monophysitismus ebenfalls als Häresie und verfolgte seine Verfechter. Einer der eifrigsten Häscher war der spätere Kaiser Justinian.

Konzil von 451 n. Chr. unterstreicht die Wiedergeburt.

Wie schon erwähnt war während dieser religiösen Kontroversen die Wiedergeburt nie ein Diskussionsthema gewesen. Man hielt sie für ein fundamentales Dogma, das am Konzil von 451 sogar nochmals bekräftigt wurde. Wer hätte damals ahnen können, daß sich die christliche Theologie mit der Thronbesteigung Justinians (527) grundlegend ändern sollte und unter welch tiefgreifenden Auswirkungen die nachfolgenden Jahrhunderte deswegen zu leiden hatten.

Quelle und weiter…..
http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/eine-kleine-geschichte-ber-die-verbannung-der-reinkarnationslehre

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Ich bin in dieser Frage, selbst lange im Ungewissen, hin und her gerudert….und übernehme hierzu einmal, eine recht gute Zusammenfassung, welche auch meine bisherigen Recherchen diesbezüglich, fast identisch wiedergibt:

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Wurde die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel entfernt?

Es wird vielfach behauptet, dass die Lehre der Reinkarnation durch ein bestimmtes Konzil aus der Bibel entfernt wurde. Auch wenn viele gar nicht in der Lage sind, ein bestimmtes Konzil zu benennen, wird doch am häufigsten das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) oder das Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) genannt.

Zu der damaligen Zeit waren schon sehr viele Handschriften der Texte des Neuen Testaments im ganzen Römischen Reich (und darüber hinaus) verstreut. Daher ist es nur schwerlich vorstellbar, wie es möglich gewesen sein sollte, alle existierenden Manuskripte einzusammeln, um sie entsprechend zu „korrigieren“.

Es gibt auch heute noch eine große Anzahl von Handschriften aus der Zeit vor den Konzilien, deren Text mit dem der heutigen Bibel übereinstimmt. (Eine kleine Auswahl der wichtigsten dieser Handschriften: „Alte Handschriften des Neuten Testaments“) Dazu kommt, dass das Neue Testament von Schreibern vor dem vierten Jahrhundert reichlich zitiert wurde, sodass tausende Zitate des Neuen Testaments aus der Zeit vor dem ersten Konzil existieren.

Der Verlauf der beiden genannten Konzilien ist durch Historiker ausreichend dokumentiert. Die Frage der Reinkarnation wurde überhaupt nicht angesprochen. Das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) verurteilte zwar die von Origenes vertretene Lehre der Präexistenz der Seele vor der Empfängnis.

Die Lehre, dass die Seele immer wieder neu inkarniert, ist aber eine davon unterschiedene Lehre, die beim Konzil nicht besprochen wurde.

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Auch wenn viele denken, dass Origenes an die Reinkarnation geglaubt hat, schreibt er selber in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium:

„Es könnte aber jemand sagen, dass Herodes und einige Leute aus dem Volke der irrigen Lehre von der Seelenwanderung anhingen, sodass sie meinten, derjenige, der einmal Johannes war, sei (neu) geboren worden und von den Toten als Jesus wieder ins Leben gekommen.“ (X,20)

„… Dabei scheint mir nicht die Seele Elias genannt zu werden; ich möchte nämlich nicht in die Lehrmeinung von der Wiedereinkörperung verfallen, welche der Kirche Gottes fremd ist und weder von den Aposteln überliefert ist, noch irgendwo in den Schriften erscheint. (XIII,1)“

(Origenes wird heute also ebenso falsch interpretiert – denn er sagte eindeutig: „ich möchte nämlich nicht in die Lehrmeinung von der Wiedereinkörperung verfallen, welche der Kirche Gottes fremd ist und weder von den Aposteln überliefert ist, noch irgendwo in den Schriften erscheint).
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Mehrere Kirchenväter und frühchristliche Autoren bestätigen diese Ansicht: (z. B.: Irenäus: Gegen die Häresien 2,33,1–2, Tertullian: Apologetikum 48, Gregor von Nyssa: Abhandlung über die Ausstattung des Menschen 28, etc.)

Wenn es so wäre, dass die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel herausgenommen wurde, dann hätte es nicht genügt, nur einige Teile aus der Bibel zu streichen. Das Neue Testament ist durchdrungen von der grundsätzlichen Lehre der Auferstehung Jesu und unserer Auferstehung.

Das hätte zur Folge, dass alle Stellen, die über die Auferstehung (z. B. Johannes 5,28-29), das letzte Gericht (z. B. 2. Korinther 5,10; Apostelgeschichte 24,15), ewiges Leben oder ewige Verdammnis (z. B. Matthäus 25,46) sprechen, nachträglich eingefügt worden wären. Die Lehre über das letzte Gericht widerspricht klar dem Gedanken, dass wir wiederholt verkörpert werden, oder immer wieder eine neue Chance erhalten.

Besonders Hebräer 9,27 schließt die Lehre der Reinkarnation ganz klar aus:

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal1 zu sterben, danach aber das Gericht, …

Die älteste Handschrift, die diese eindeutige Aussage enthält, ist der Papyrus 46, geschrieben im zweiten Jahrhundert, lange vor den Konzilien von Nizäa und Konstantinopel.

Seit der Zeit der Aufklärung ist die Bibel nicht mehr nur für den „Klerus“ da. Die moderne kritische Bibelwissenschaft (unter anderem Archäologie, Textkritik) hätte überhaupt kein Interesse daran, es zu verschweigen, wenn nur eine Spur der Lehre der Reinkarnation in alten Bibelhandschriften zu finden wäre. (Es gäbe genügend Forscher, die sich über den Ruhm freuen würden, den sie durch eine derartige Sensation erlangen könnten.)

Als die Handschriften vom Toten Meer (Qumran) entdeckt wurden, hofften viele Leute, dass die Lehre der Reinkarnation nun endlich bewiesen werden könnte. Die dort gefundenen Handschriften wurden in der Zwischenzeit schon alle veröffentlicht, und sind für jeden zugänglich.

Sie enthalten Schriften einer jüdischen Gemeinschaft, deren Jenseitsvorstellungen mit der Lehre des Alten Testaments übereinstimmen, wo das Leben auf der Erde klar mit dem Tod beendet wird (z. B. 2. Samuel 12,23; 1. Könige 2,1-2; 1. Mose 25,8), und die Gerechten auferstehen und zu Gott kommen werden (z. B. Daniel 12,2-3).

Wir möchten jeden, der die Wahrheit sucht, dazu ermuntern, die Bibel mit einem offenen Herzen zu lesen, auch dann, wenn er Zweifel an deren Echtheit hat. Wir glauben und haben es auch persönlich erfahren, dass die Worte Jesu sehr tief berühren und unser Leben und unser Denken erneuern, wenn wir uns für sie öffnen, und bereit sind, sie zu uns sprechen zu lassen.

Quelle: http://www.was-christen-glauben.info/reinkarnation-und-bibel/

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Zudem stellt sich die Frage, wäre eine Tausendfache Wiedergeburt, nun wirklich ein Seegen oder nicht eher ein Fluch für uns Menschen….und wäre dies mit einem Gott, welcher seine Geschöpfe über alles liebt, überhaupt und logisch vereinbar ?

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„Die Lehre von der Reinkarnation ist die Androhung eines tausendfachen Todes und des millionenfachen Leidens.“

Die Lehre von der Reinkarnation ist mit Sicherheit nicht biblisch.

Alle Versuche sie in die Bibel „hineinzulesen“ sind gescheitert. Die Bibel kennt nur eine Wiedergeburt: Die Wiedergeburt aus Wasser und Geist, die Taufe (Titus 3,5). Und als der Theologe Nikodemus (Johannes 3,3-10) dies im Sinne asiatischer Wiedergeburtsvorstellungen zu interpretieren versucht, rückt Jesus sofort das Bild zurecht.

Im Hebräer 9,27 wird klar gesagt, dass der Mensch nur einmal sterben wird und dass nach seinem Sterben nur noch das Gericht kommt. Hier – wie auch in anderen Texten – gibt es also keine zweite Möglichkeit, sich auf der Erde zu bewähren. Manche wünschen sich das, weil sie sich vielleicht nicht voll und ganz bewusst sind, was das für sie persönlich bedeuteten würde.

Die Lehre von der Reinkarnation ist nämlich eine völlig unmenschliche Lehre:

Der Mensch muss danach immer wieder neu auf diese von Tod, Krankheit, Ungerechtigkeit und Leid beherrschten Welt. Er muss tausendmal sterben; er wird immer wieder von Schwertern durchbohrt, von Henkern gefoltert, von Kugeln durchlöchert, von Granaten und Bomben zerfetzt, vom Feuer verbrannt, von Trümmern zerquetscht, von Krebsgeschwüren zerfressen, von Schmerzen in den Wahnsinn getrieben, von Ehepartnern betrogen, von Freunden verraten, von Depressionen geschüttelt, durch Unfälle zum Krüppel, …

Ein einziges Leben voller Leid ist doch mehr als genug! Die Lehre von der Reinkarnation ist eigentlich die Androhung der Hölle: Immer wieder leiden, immer neu verzweifeln, immer wieder sterben!? – Da ist die christliche Hoffnung überzeugender und schöner: Im zweiten Leben werden wir kein Leid und keinen Tod mehr erleben, denn Gott schafft eine neue und vollkommene Erde (Offenbarung 21,1-5).

Schaut man sich die Geschichte der Menschheit an, bekommt man weitere Zweifel an die Glaubhaftigkeit der Reinkarnation. Wir Menschen sollen uns durch die Erfahrungen vergangener Leben höherentwickeln. Aber davon ist keine Spur zu finden!

Die täglichen Nachrichten und unsere Erfahrungen mit den Mitmenschen widersprechen einer moralischen oder geistigen Höherentwicklung. Der Mensch ist genauso verlogen, grausam, brutal, rachsüchtig, egoistisch, faul, dumm, verantwortungslos, untreu oder genusssüchtig, wie damals, und er muss genauso durch das Wirken Gottes zur Liebe und Freude, zum Frieden, zur Vertrauenswürdigkeit oder Selbstbeherrschung verändert werden.

Auch die Berichte von Menschen, die früher einmal die Lehre der Reinkarnation vertreten haben, die meditierten, Yoga betrieben und Begegnungen mit angeblichen spirituellen Meistern hatten, zeigen, dass sie trotz aller Bemühungen der Selbsterlösung voller Angstgefühle waren und sich innerlich zerrissen fühlten.

Erst durch den Glauben an Jesus Christus, der ihnen ihre Schuld vergab, fanden sie inneren Frieden. Sie erkannten, dass der Weg der Selbsterlösung, den Theosophen, Anthroposophen oder Anhänger indischer Gurus und des New Age verkünden, nur eine Sackgasse war.

Wir können unsere Schuld nicht abdienen. Nur Gott kann uns erlösen, denn das ewige Leben ist – wie die Vergebung unserer Schuld – ein Geschenk Gottes. Wir brauchen es nur im Glauben anzunehmen. Jesus macht uns also den Rückweg zu Gott leicht. Wir müssen uns nicht abstrampeln und brauchen keine Angst zu haben.

Das zeigt mir, dass Gott wirklich Liebe ist. Weil er liebt, ist er auch ein persönlicher Gott.

Viele Vertreter der Reinkarnation leugnen gewöhnlich, dass Gott ein persönliches Wesen ist. Sie sprechen auch davon, dass der Mensch irgendwann so mit dem Universum eins wird, dass er eigentlich auch seine Identität verliert.

Auf der anderen Seite soll der Mensch Gott werden. All das ist eine Irrlehre, die auf die erste Lüge des Widersacher Gottes zurückgeht (1. Mose 3,4.5). Schon den ersten Menschen versuchte Satan weiszumachen, dass sie nicht sterben, sondern wie Gott werden würden.

Genau das behauptet die Reinkarnationslehre auch.

Sie ist demnach nicht biblisch, sondern will den Menschen täuschen, damit er nicht mehr über Jesus Christus den Rückweg zu Gott findet. Daran kann eben nur der Widersacher Gottes Interesse haben. Deswegen steckt er hinter der Lehre von der Reinkarnation.

Quelle:  http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/glaubensfragen/lehrt-die-bibel-die-reinkarnation/#.VuBMBdpEmCg

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Der Glaube an eine Reinkarnation, ist in jedem Falle ein sehr schönes Ruhepolster. Glaubt man jedoch der Bibel, ein überaus trügerisches. Ich persönlich empfand früher den Gedanken daran, gleichfalls als sehr beruhigend,…denn es ist schon entspannend und Stress abbauend, wenn man sich selbst gut zureden kann….

…“schaffe ich „mein Pensum“ in diesem Leben nicht mehr, na dann eben im nächsten oder übernächsten“….und ich kann mein Vorgehen, nun sehr viel gemäßigter und ohne übertriebene Eile angehen,…..eigentlich doch sehr schön, oder ?…. 🙂

Aber Gesetz den Fall, die Bibel hat doch recht, wenn sie sagt, wir hätten nur dieses „Eine“ Leben….und danach aber (dann) das Gericht (Hebräer 9, 27) und sie hätte dann auch ebenso damit recht, dass es danach nur die zwei, von ihr so deutlich beschrieben Wege für uns Menschen gibt….entweder das ewige Leben….oder das Gericht und die ewige Trennung von Gott……was dann ?

Und wie auch immer man darüber denkt, es könnte sich am Ende, eben auch als ein großer Irrtum….u.U. sogar als eine vorsätzlich aufgestellte Falle des Widersachers Gottes handeln, um Viele von ihrem Heil abzuhalten und mit hinunter in den Abgrund zu ziehen.

Man sollte es jedenfalls nicht von vorn herein gänzlich ausschließen, denn wissen werden wir es selbst erst…an dem Tage, wenn es dann auch soweit ist….

Der Sozialistenführer August Bebel soll einmal gesagt haben:

„Es gibt natürlich keinen Gott; aber wenn es einen gibt, dann sind wir die Lackierten“

(Quelle: „Sonntagsgruß“, 1932, Nr.5)…..es ist jedoch keine eindeutige Quelle zu finden, ob er es nun wirklich gesagt hat oder es ihm bis heute, nur zugeschrieben wird)

Und selbst falls nicht, ist es doch ein Wink dafür, dass wir uns hierüber nie wirklich sicher sein können….und so ähnlich, dachten ja auch Napoleon und Heinrich Heine, welche sich am Ende ihres Lebens, „vorsichtshalber“ !…dann doch noch für die „abgesicherte“ Variante entschieden und sich mit Jesus und somit auch mit Gott versöhnt haben…

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Ein Wort an die Gottesleugner

Ein deutscher Dichter unserer Tage erzählt, er habe einmal am gleichen Tisch mit einigen jungen Leuten gesessen, die sich über Gott und über andere religiöse Fragen unterhielten. Sie bezeichneten sich selbst als Gottesleugner. Als er eine Zeitlang ruhig zugehört hatte, sagte er endlich: „Meine Herren, es gibt drei Arten von Gottesleugnern:

Die einen sind tiefe Denker, die beim Studium der philosophischen Systeme alter und neuer Zeit auf Abwege geraten und endlich an Gott irre geworden sind. Ich weiß nicht, ob solche Studien Sie dahin gebracht haben.“

Sie verneinten schüchtern „Nun, die zweite Art bilden die, welche ohne jedes eigene Urteil, wie die Papageien, die Worte, die sie am meisten hören, nachplappern. Ich hoffe nicht, daß Sie zu diesen gehören.“ Sie verneinten mit lebhafter Entrüstung.

„Nun denn, die dritte Art besteht aus solchen, die kein gutes Gewissen haben, in deren Leben etwas faul ist, so daß sie wünschen müssen, daß es keinen Gott der Heiligkeit und Gerechtigkeit gebe. Darum trösten sie sich mit der Behauptung: ,Nein, es gibt keinen Gott; sündige nur weiter nach Herzenslust!‘ Meine Herren, eine vierte Art gibt es nicht …

“ Und damit erhob er sich und ließ die Gottesleugner mit langen Gesichtern sitzen.

Quelle: http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/BuchGanzSicher2.php

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Ein Wort an die Spötter

Ein junger Mann schrieb mir einen Brief. In jenem Brief kam sein Spott in bezug auf göttliche Dinge zum Ausdruck. Auch hatte er ein Spottgedicht von Heinrich Heine angeführt. Ich schrieb ihm daraufhin sinngemäß folgendes:

Lieber Wolfgang,

Deinen Brief habe ich erhalten, und ich freue mich, daß es Dir in Deinem Beruf gefällt … Das Gedicht von Heinrich Heine, das Du beigefügt hast, gefällt mir gar nicht. Heinrich Heine war in der Tat lange Zeit seines Lebens ein großer Spötter. Aber er hat es später bitter bereut.

„Alles, was aus der früheren gotteslästernden Periode noch vorhanden war“, schrieb er an seinen Verleger Campe, „wurde den Flammen übergeben.“ Und im Nachwort zu seinem Gedichtband Romanzero lesen wir: „Ja, ich bin zurückgekehrt zu Gott, wie der verlorene Sohn, nachdem ich lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe.“

Auch wissen wir, daß er sich von seinem letzten Sekretär täglich aus der Bibel vorlesen ließ. Und dieses Buch brachte ihn „auf den Weg des Heils“, wie er es ausdrückt. Der Bibel verdankte er seine Erleuchtung.“ Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift.

Wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buch wiederfinden. Und wer ihn nie gekannt hat, dem weht hier der Odem des göttlichen Wortes entgegen.“

In seinem Testament schließlich ist uns von ihm überliefert:“ Ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, dessen Erbarmen ich anflehe für meine unsterbliche Seele. Ich bedaure, in meinen Schriften zuweilen von heiligen Dingen ohne die ihnen schuldige Ehrfurcht gesprochen zu haben …“ [ Anmerkung: Zitiert wurden der wohl beste, weil am wenigsten tendenziöse, Heine-Biograph Max J. Wolff, der die erste Gesamtdarstellung des Lebens von Heinrich Heine vorlegte. Max J Wolff, Heinrich Heine, 657 Seiten, München, Beck’sche Verlagsbuchhandlung, 1922 (s. dort bes. die Seiten 577 ff. und 620 ff.). Außerdem wurde der für seine Akribie bekannte Historiker Karl Kupisch zitiert. Karl Kupisch, Durch den Zaun der Geschichte, 547 Seiten, Lettner-Verlag Berlin, 1963 (s. dort Seiten 360-364). ]

Aber nur sehr wenige Menschen sind noch kurz vor ihrem Tode umgekehrt. Einer der größten Atheisten und Spötter war der französische Philosoph Voltaire. Über sein Ende und seinen Todeskampf gibt es erschütternde Berichte. Selbst seine Ärzte konnten diesen Kampf, in dem sich schon der Flammenschein der Hölle abzeichnete, nicht mehr mit ansehen.

Voltaire, der zeit seines Lebens ein ungläubiger Spötter war, wollte noch kurz vor seinem Ende alles widerrufen und sich bekehren …, aber es war für ewig zu spät!

Deshalb ist es so unendlich wichtig, nicht die Bekehrung aufzuschieben, sondern jetzt und heute Jesus Christus als Herrn und Heiland in Herz und Haus aufzunehmen. Für unsere Sünden und unsere Schuld hat er am Kreuz auf Golgatha sein teures Blut vergossen und das furchtbare Gericht erduldet, das ich und Du verdient hatten.

Aber das Erlösungswerk Jesu muß ganz persönlich angenommen sein. Anders geht es nicht. „Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle allenthalben Buße tun sollen, weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann (d. i. der Herr Jesus!), den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten“ (Apostelgeschichte 17, 30.31).

Aus Liebe, aber auch aus großer Sorge um Dich, muß ich Dir das ganz ernst vorhalten. Gott ist bis jetzt mit jedem Spötter fertig geworden. Und er ruft jedem in heiligem Ernst zu: „Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!“ (Gal. 6, 7).

Und daß Du „nicht an Gott glaubst“ – wie Du schreibst -, kann ich Dir kaum abnehmen. Die Bibel sagt, daß selbst die Teufel an Gott glauben – und zittern (vgl. Jak. 2, 19).

Aber um diesen Kopfglauben, um dieses Fürwahrhalten, daß es einen Gott gibt, darum geht es auch letztlich gar nicht. Das errettet den Menschen nicht vor dem ewigen Gericht. Sondern es geht darum, Jesus Christus alle Sünden und alle Schuld zu bringen, ihn ins Herz aufzunehmen und mit diesem herrlichen Herrn ein neues Leben zu beginnen.

Das ist wunderbar, das kann ich Dir bezeugen. Und daß auch Du diesen Schritt tun mögest, das wünsche ich Dir von Herzen …

Soweit dieser Brief.

Mein Wunsch und Gebet ist, daß dieser junge Mann sich aufmacht, den Herrn Jesus zu suchen, der auch ihn liebt und hier sein Herr und Heiland werden möchte. Denn auch er wird nicht an ihm vorbeikommen.

Ja, es ist wahr: Gott wird mit allen Spöttern fertig. Der schon erwähnte Franzose Voltaire sagte im Jahre 1778, daß er das Gebäude des Christentums, zu dessen Aufbau die Hände der zwölf Apostel nötig gewesen seien, mit einer Hand abbrechen werde. Er prophezeite, die Bibel werde in Kürze nicht mehr gelesen werden. Zu diesem Zweck gab er viele Lästerschriften heraus, die in eigener Druckerei hergestellt wurden.

Voltaire starb mit den Worten: „Jetzt werde ich in die Hölle geworfen!“ Der große Gott lenkte es später so, daß in Voltaires Druckerei Bibeln gedruckt wurden. –

Auch die Engländer Gibbon und Hume, ebenfalls Zeitgenossen Voltaires, versuchten, das Christentum auszurotten. Edward Gibbon verdiente durch seine Bücher viel Geld. Er konnte sich ein großes Landgut erwerben. Als er 1794 starb, wurde dieses Gut verkauft und der Erlös zur Verbreitung des Evangeliums verwandt.

Als David Hume 1776 in Edinburgh starb, gab Gott dieser Stadt eine große Erweckung. Eine bedeutende Gesellschaft zur Verbreitung der Bibel wurde gegründet, und die erste Besprechung fand in dem Zimmer, in dem Hume gestorben war, statt.

Wunderbar, großer Gott! Die Bibel sagt von ihm: „Fürwahr, der Spötter spottet er“ (Spr. 3, 34). „Der im Himmel thront‘ lacht, der Herr spottet ihrer“ (Ps. 2, 4).

Unsere Zeit ist in besonderer Weise eine Zeit der Spötter. Die Bibel hat es vorausgesagt: „Und wisset zuerst dieses, daß in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln (2. Petr. 3, 3; vgl. auch Judas 18). Ihr Spott richtet sich auch sehr gegen die Bibel.

Aber wir brauchen die Bibel nicht zu verteidigen. Ein Löwe verteidigt sich selbst.

Ja, die Bibel greift die Menschen an. Sie sagt ihnen, wie schlecht sie sind. Darum fürchten sich so viele vor ihr. Weil Gottes Wort die Wahrheit ist, die Menschen tief in ihrem Gewissen packt, weil es ihnen keine Ruhe läßt, deshalb möchten sie die Bibel loswerden, so wie ein Gammler den Spiegel zertrat, weil dieser ihm zeigte, wie ungepflegt und schmutzig er war.

Lege alle Bücher, die schon gegen die Bibel geschrieben wurden, aufeinander, und du hast einen Stapel, höher als der Eiffelturm.

Lege dann die Bibel daneben! Sie ist Sieger und überlebt alle ihre Feinde.

Die Bibel kennt keine Widersprüche. Kein Ergebnis der Wissenschaft, weder der Archäologie noch der Physik, noch der Geologie steht im Widerspruch zur Bibel. Könnte es anders sein? Sollte der, der das ganze Weltall und alle Weisheit gebildet hat, sich selbst widersprechen? Die Bibel ist vollkommen. Echtes Gold wird nicht vergoldet, und Rubinen werden nicht angemalt. So gibt es auch an der Bibel nichts zu verbessern.

Du brauchst keine Lampe anzuzünden, um die Sonne zu sehen. Die Sonne braucht auch nicht zu beweisen, daß sie die Sonne ist; sie ist es. So ist es auch mit der Bibel. Sie trägt den Stempel Gottes. Und diese Bibel mahnt dich eindringlich:

Begegne Jesus Christus hier und heute! Sonst mußt du ihm im Gericht begegnen und wirst keine Gnade mehr finden. Denn es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht (Hebr. 9, 27). Entscheide dich rechtzeitig! Vorbei kommst du nicht.

Quelle: http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/BuchGanzSicher3.php

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Wenn wir vom Wahrheitsgehalt der göttlichen Warnungen ausgehen, welche uns Jesus immer wieder so eindringlich gepredigt und ans Herz gelegt hat, dass es da einen Verführer gibt, dessen einziges Ziel es ist, auch den Menschen ewiglich von Gott zu trennen, wäre die Proklamierung einer Reinkarnationstheorie, auf jeden Fall ein sehr effektives und schlaues….und mal wieder auch ein sehr hinterlistiges Mittel, sein so bösartiges Spiel mit uns zu treiben….

Aber auch hier, obliegt die Abschätzung und Risikobewertung, natürlich wiederum nur Jedem selbst und ganz allein…aber sollte die Bibel wirklich recht haben, kommt tatsächlich „Niemand“ an Jesus vorbei !

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14.6, Luth. 1912)

Bei Interesse, noch einige weiterführende Gedanken hierzu:

Niemand kommt an Jesus vorbei:

http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/BuchGanzSicher1.php

 

……liebe Grüße Euch allen…..johannes

6 Kommentare zu “Lehrte die UR-Bibel Reinkarnation ?

  1. hallo Johannes 🙂

    werde erst später auf deine neuen Themen eingehen können, bemerke aber jetzt schon mal:

    Vergangenheit “ Gegenwart “ und Zukunft = was ist der wahre Ursprung der Menschheit
    steht und fällt mit den Pyramiden weltweit !!!

    lg

  2. Lieber Jo,
    Beim Text „Die Lehre von der Reinkarnation ist die Androhung eines tausendfachen Todes und des millionenfachen Leidens.“ wird nach dem Strohmann-Argument Verfahren vorgegangen, was nicht lauter ist. Der Autor scheint sich keine Sekunde mit den Veden auseinander gesetzt zu haben, sondern will einzig seine (meiner Meinung nach unmenschliche) Heilslehre = Heilsleere unter die Leute bringen. Bei der Reinkarnation geht es eben nicht darum, tausendfach hier wiedergebohren zu werden, sondern die Lektionen auf diesem Planeten möglichst zügig und umfassend zu meistern, um seiner Entwicklung entsprechend auch schnell zu Gott zurückkehren zu können. Es ist zumindest für mich viel stimmiger und fairer, nach jedem Leben vom Schöpfer eine neue, massgeschneiderte Lebensaufgabe auf irgendeiner Lebenswelt in irgend einem Kosmos zu erhalten, als nach 70 Jahren aufgrund unterschiedlichster Lebensumstände wie alle anderen gleich abgeurteilt zu werden in ein Himmel-Hölle Dualismus. Und wer das Pecht hat, VOR Jesus auf die Welt gekommen zu sein, nach anderen Regeln abgeurteilt zu werden als die Nachfolgenden, die aufgrund eines magischen Sündenbefreiungs-Mantras Instant-Erlösung erhalten. Der Schöpfer hat Ewigkeit, und Christen denken, er gäbe ihnen nur 70 Jahre zur Entwicklung? Nee, nee, macht euch nicht selber so’n Stress…
    Herzlichst, der Chaukee

    • Servus lieber Chaukee,

      Ich kann Deine Überlegungen schon recht gut nachvollziehen……wenn ich mich jedoch einmal in die Rolle eines liebenden Vaters hinein versetze, ist es mir nur logisch, warum uns nur Leben gegeben ist…..und Du hast sogar recht, wenn wir davon ausgehen würden, dass wir nach diesem Leben, unsere bewusste Existenz ein für allemal und für ewiglich verlieren würden.

      Dafür wäre die Zeit von 70 Jahren wirklich zu knapp bemessen, aber wer sagt denn, dass unser Erkenntnisprozess hiernach aprupt endet und wir ab dato keine neuen und noch viel großere Erfahrungen mehr sammeln können. Denn auch wir sind so gestaltet, dass wir ewiglich mit unserem Bewusstsein weiterhin existieren werden und alle Erfahrungen behalten und mitnehmen werden.

      Wäre dem nicht so, was sollte man sich dann auch sorgen…..dann ist halt alles aus und Ende und finito…das war`s und endgültig fertig dann auch….man könnte dies für sich annehmen und es so akzeptieren und weiterhin tun und lassen, was man nur will.

      Es wäre mir auch lieber, wenn es hieße….entweder Himmel und auf einer neuen Ebene weiterleben…..oder ab in den Feuersee mit kompletter Auslöschung von Seele und Bewusstsein, also dass man wirklich für allezeit weg, tot und mit vollständiger Auslöschung vom Bewusstsein und der eigenen Persönlichkeit entsorgt wäre…..dann hätte man zwar die Niete gezogen und Pech gehabt, aber man würde davon nichts mehr mitbekommen….Ce la vie…..shit happens.

      Nur sieht es eben danach aus, dass dem nicht so ist und demnach sollte man sich auch ein paar Gedanken diesbezüglich machen. Ich weiß sehr wohl, wie schwer es einem fällt, sich seine eigenen Vergehen einzugestehen und dass ein Großteil dieses rigoros ablehnt und weit von sich schiebt…..auch ich habe mich früher, mehr oder weniger, für einen ansich doch recht „guten “ Menschen gehalten…..bis ich dann mal angefangen habe, all` mein unkorrektes Verhalten in meinem Leben zusammen zu addieren……und glaube mir, da ist mir regelrecht schlecht geworden bei……und dass nur bei den Verstößen, an die ich mich auch noch erinnern konnte.

      In einer Gemeinschaft, in welcher es keinerlei Vergehen mehr gibt, hätte ich ebenso, wie wir alle, dem Stempel „nicht gesellschaftsfähig“ auf der Stirn und man würde, ja müsste mich sogar von dieser unverdorbenen Gemeinschaft fernhalten und von ihr trennen, um sie nicht zu infizieren.

      Nun möchte Gott aber, weil er ein viel besseres Terrain für uns erbaut und in petto hat, wo ein absolut sorgenfreies, leidloses und überaus freud- und friedvolles Leben möglich ist, dass wir dieses leidenbehaftete Leben so schnell als möglich beenden…..und aus reiner Gnade heraus, hat er unsere Lebenszeit hier, sogar noch herabgesetzt auf 120 Jahre, wie es in der Schrift bezeugt ist, damit dieses Leid nicht noch länger ertragen werden muss.

      Warum sollte er nun also erst unsere Lebensspanne herabsetzten, hätte er doch das Ewigliche beibehalten können oder uns 2000 oder auch nur 800 Jahre an Lebenszeit zubilligen können…..um uns dann noch einmal und noch einmal für 70-120 Jahre hier zu inkarnieren ? Das ergäbe keinen erkennbaren Sinn.

      Ein liebender Vater, dessen Kind ein Vergehen begangen hat und dafür ins Gefängnis muss, fühlt sich ganz sicher nicht gut, wenn er mit ansehen muss, wie dieses dort leidet und schikaniert wird…..und wird alles versuchen, es zur Einsicht zu bringen, dass es sich so benehmen solle, um eine event. vorzeitige Entlassung zu erreichen, um recht bald wieder in den Schoß der Familie zurückkehren zu können.

      Und Gott will genau dies auch……es blutet ihm Herz und Seele, wenn er hier auf seine Geschöpfe herab blickt…..er will es beenden und er wird es auch beenden…..aber nicht ohne vorher ausnahmslos „Jedem“ auch eine komplette Begnadigung angeboten zu haben…..und dafür ist er selbst und in Form von Jesus Christus als Mensch gekommen und hat sich für unser Verhalten und unsere Vergehen ans Kreuz schlagen lassen……und damit unsere Schuld vollständig beglichen……so dass wir nichts weiter mehr tun müssen, dieses große Opfer, was er für uns erbracht hat auch anzunehmen……

      ….und Niemand muss oder wird „abgeurteilt“ werden, es sei denn, er entscheidet sich selbst und aus freiem Willen, ganz allein dafür……denn diesen hat er uns nicht genommen, was er ja auch hätte tun können, hat er aber nicht…..und so ist und bleibt auch selbst seines Glückes Schmied, wie man so schön sagt…..und ist letztlich alleinig dafür verantwortlich, welchen Weg er letztlich wählen wird…..und kann auch Niemand anderem dann dafür Vorwürfe machen, als nur sich selbst……was ist daran jetzt ungerecht ?……man hat ja die freie Wahl !

      Jene…..die vor Christus lebten und gestorben sind, konnten sich natürlich auch noch nicht für ihn entscheiden, ganz klar…..und haben somit auch einen ganz entscheidenden Vorteil…..denn auch sie werden mit allen Verstorbenen am Tag des Gerichts erweckt werden und erhalten dann die Möglichkeit sich für ihn zu entscheiden oder nicht……der große Vorteil für sie ist, dass sie nicht mehr „glauben“ müssen, ob es ihn nun gibt oder nicht oder ob er Gottes Sohn ist oder nicht…..sie werden ihn sehen……und es ist kaum anzunehmen, dass dann noch Einer von ihnen zweifelt und sich gegen ihn entscheidet…..

      Ich kann jeden Zweifler natürlich auch bestens verstehen, habe doch selbst jahrelang damit gehadert, wie soll man auch glauben, dass es möglich sein, mit seinem Schöpfer tatsächlich in Kontakt zu treten und ihn in sein Leben aufzunehmen und ihm das Lebensruder zu übergeben und ihm allein die Lenkung aller Lebengeschicke anzuvertrauen.

      Ich bin damals nur immer wieder sehr stutzig und nachdenklich geworden, über die vielen Berichte von Menschen, welche aus anderen Religionen oder aus dem atheistischen Glauben über Jesus zu Gott gefunden haben und dann daraufhin über die massiven Veränderungen in ihrem Leben berichtet haben…..bei allen gleichlautend, war da nur noch die Rede von unglaublicher Freude, Geborgenheit, völliger Angstlosikkeit, weder vor der Zukunft noch vor dem Tod und wie sich alle Unpässlichkeiten in ihrem Leben, sei es in Beziehungen, dem Beruf oder gesundheitlichen Problemen, schlagartig verbessert und aufgelöst haben…….

      ……da waren Verbrecher darunter, Schwerstkranke und sehr oft auch Siuzidgefährdete, aber natürlich auch ganz normale Menschen……und alle, so unterschiedliche Charakertypen sie auch hatten…..hatten danach über dieselben Ehrfahrungen berichtet……

      …..allein ihnen dabei nur zuzuhören oder darüber zu lesen, hat mir schon das Herz dermaßen geöffnet, dass ich mir gesagt habe, „das will ich auch“…..dass will ich auch ausprobieren……

      …..und was war dann ?…..ich habe mich lange nicht getraut diesen Schritt zu gehen……warum ?…..weil mich mein schlechtes Gewissen überkan….und ich auch mit meinem derzeitigen Lebenswandel nicht zufrieden war…..und mich traute, so „unrein“ vor Gott zu treten und ich habe beschlossen, erst einmal alle diese Dinge zuvor zu klären und erst dann diesen Schritt zu wagen……

      ….aber wie fast immer, kam es mal wieder ganz anders und in einem Anfall von tiefem Weltschmerz und innerer Selbstverzweiflung, habe Jesus unter Träenen um Hilfe ersucht und ihm mein Leben anvertraut und übergeben und unter seine Lenkung und Fürung gegeben…..obgleich ich noch gar nichts von all` meinen Dingen zuvor schon geklärt hatte…..

      …..war aber auch gar nicht nötig…..denn schon ab dem nächsten Tage an, stellten sich alle diese Dinge ein, wovon diese vielen Menschen zuvor schon berichtet und gesprochen hatten und ich konnte kaum glauben, wie einfach und schnell das war und wie sich seitdem alle Dinge fast von selbst regeln oder wie schnell sich Probleme auflösten, wenn ich ihn nur darum bat……jetzt erst wusste ich selbst genau, wovon diese sprachen….jetzt erst konnte ich auch mitreden…..und ärgerte mich auch m Nachhinein, so lange damit gewartet zu haben…..

      ….ich hatte den heiligen Geist schon erstmalig im Dezember 2007 erhalten, als ich Jesus zum ersten Male etwas näher kam, jedoch nicht aus eigenem Bestreben heraus, sondern dem Tode meiner Mutter geschuldet und selbst nach 2 Jahren, der immer noch tiefen Trauer und meiner ständigen Frage, wo sie jetzt wohl sein würde ?

      …und so hatte ich einige Male schon zu Jesus und Gott gebetet, dass er sie doch bitte im Himmel aufnehmen solle (ich wusste damals noch nicht, dass man sich noch vor dem Tod für Christus entschieden haben und ihn als Gottes Sohn akzeptieren und annehmen muss)….und es hat wohl allein nur ausgereicht, dass ich in diesem an ihn geglaubt habe…..denn warum sollte ich jemanden um etwas bitten, an den ich gar nicht glaube……

      ….und ganz ebenso, wie ich es im Beitrag „es waren doch nur 5 Sekunden“ bei einem meiner Freunde beschrieben habe, hat er diesen kurzen Augenblick genutzt und mich mit dem heiligen Geist getauft….nur dass ich es damals völlig falsch interpretiert habe….

      ….ich glaubte derzeit ja noch, dass man mit Verstorbenen wirklich Kontakt aufnehmen könne…..und bei meinem Erlebnis, kam außer dieser alles umfassenden LIEBE; auch noch der Parfümduft meiner Mutter hinzu…..glasklar und deutlich, obgleich alle Fenster verriegelt waren….und so glaubte ich, dass es meine Mutter war, welche sich nun endlich von mir verabschiedet hätte und mir somit mitteilen wollte…..höre endlich auf zu trauern und mach` Dir keine weiteren Sorgen mehr, mir geht es bestens hier…..und just ab diesem Moment, war dann meine Trauer auch ein für allemal beendet, weil ich sie ja nun in Sicherheit wusste…..

      Als ich dann 6-7 Jahre später erfuhr, dass man nur über Jesus zu Gott gelangen kann, und es nicht aureicht, allein nur ein durch und durch guter Mensch gewesen zu sein, kamen mir erneut dann Zweifel, weil ich nicht wusste, ob dies bei ihr zutraf…..sie wahr zwar streng kirchlich erzogen worden, ist aber später und völlig zu recht aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil sie Dogmen nicht mehr teilen und ertragen konnte…..und ich wurde von ihr ganzlich ohne Kirche oder Bibel erzogen (ausgenommen von 2-3 Weihnachtskonzert Besuchen).

      Hatte sie nun Jesus noch angenommen oder nicht ?…..oder hatte sie es vielleicht noch im Koma getan ?….denn wir wissen ja heute, das viele, später wieder Erwachte, davon berichten, alles um sie herum mitbekommen zu haben…..und ich glaube ganz sicher dass es so ist, denn sie hatte mehrfach auf reagiert und Tränen abgesondert, auch wenn keiner der Ärzte mir dies glauben wollte…..also hätte sie auch noch bewusst beten oder zu Jesus rufen und ihn finden können…..andersherum hört man sehr oft, dass Gott bei Schwerkranken und kurz vor ihrem Tode noch ein letztes Mal anklopft und sie so doch noch in letzter Sekunde buchstäblich, ihren Frieden mit Gott machen können und somit nicht verloren gehen……

      ….diese Frage bohrte nun wieder verstärkt an mir und da erinnerte ich mich, dass bei ihrer Wohnungsauflösung damals, ja auch 2 Bibel darunter waren und ich alles durchwühlte, um diese nun wiederzufinden…..und ich fand sie auch….ein neues und ein altes Testament….und es gibt keine Zufälle….schlug ich das neue Testament völlig willkürlich auf und traute meinen Augen kaum…..

      …..genau dort, wo ich es erstmals „zufällig“ aufschlug, war auf der einen Seite eine textstelle farbig markiert…..und ich las diese Stelle…..und mir kamen nur noch Tränen vor Freude….denn dort stand fett unterstrichen:

      „Sagt zu ihm Jesus: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“. (Johannes 14, 6)

      Sie hat es also gewusst und sogar auch noch dick angestrichen…..also hätte sie in dieser einen Woche im Koma, auch noch allezeit gehabt, ihn zu kontaktieren…..und nun kam mir auch wieder der Dezember 2007 in den Sinn…..nicht sie war es, die gekommen war, um sich von mir zu verabschieden, sondern der heilige geist war es……und weil meine brennendste Frage bzw. Bitte damals an Jesus ja jene war, ob sie auch wirklich bei Gott gelandet ist…..hat er dem heiligen Geist, auch gleich noch eine Parfümprobe von ihrem oft benutzen Rosenöl mit auf den Weg gegeben und mir während dieser 1-2 Minuten damals, um die Nase wehen lassen……was eigentlich nur einen Schluss zulässt, selbst wenn man rein logisch darüber nachdenkt……dass sie wahrhaftig an der richtigen „Adresse“ gelandet ist……denn Gott treibt diesbezüglich, ganz sicher keine Spiel`chen mit uns Menschen.

      Warum ich dies heute nun noch einmal so ausführlich dargelegt habe, liegt einfach nur daran, anderen diese nagende Ungewissheit zu ersparen……aber ich kann natürlich auch nur dass weitergeben, was ich selbst erlebt habe oder wessen Zeuge ich bei anderen war…..und allenfalls als eine weitere Ermutigung es einfach selbst auszuprobieren…..ihr könnt mir dann ja hier schreiben:……“Du….jetzt hast Du mich so oft damit genervt….und nun abe ich es auch einmal ausprobiert….aber nichts vergleichbares ist bei mir passiert“ 🙂

      …..Warum nur glaube ich……dass dies niemals so passieren wird…..vorausgesetzt man versucht es auch ernsthaft und nicht um an Wundern wie ein Gaukler zu profitieren, dies wird freilich dann nicht funktionieren……und man muss auch nicht wie ich Angst davor haben und abwarten bis man perfekt ist, den dass werden wir nie sein….und dann dürfte Gott auch keinen von uns wieder aufnehmen…..

      ….weiterhin noch ein schönes Wochende, Dir und Euch allen zusammen auch…..war schön Dich mal wieder zu erblicken… 🙂 …..liebe Grüße ins Switzerland…..johannes

      • …..noch vergessen….

        …..auch ich habe mich damals sehr sehr lange mit den Veden beschäftigt….und kaum etwas spannenderes gelesen….aber wichtig war mir ja die Wahrheit zu finden…..und da bin , zuminest ich, am Ende dann doch leer ausgegangen und konnte sie dort nicht finden.

        ….aber falls es Dich interessiert ?

        Veröffentlicht am 19.05.2014

        Sehr guter Vortrag von Dr.Roger Liebi, ich würde mir sehnlichst wünschen das mehr Menschen sich mit diesem Thema vertraut machen,die „Faszination“ die viele Menschen im Westen fühlen,wenn sie mit den östlichen Religionen/Phylosophien in berührung kommen ist aus meiner Sicht bedenklich.

        Auch ich hatte sehr viele Debatten mit Menschen die glauben das Yoga einfach nur der Entspannung dient, vor einigen Jahren war ich selbst Buddist,doch Gott bewegte mein Herz und ich fand JESUS,den Weg,die Wahrheit und das Leben.

        Aus dem Katholizismus bin ich geflüchtet,meiner Meinung nach zerstört dieser satanisch-babylonische Kult den Glauben an den einzig wahren GOTT und die reine Lehren unseres Hirten JESUS CHRISTUS.Es wäre schön wenn jemand dieses Video sinngeträu in andere Sprachen übersetzen könnte.

        …lg Joe

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