Sind alle Wege auch Gottes Wege ? – Unter der Lupe…“Der Hinduismus“

Nur ein Weg zur Wahrheit ?..….und der Rest alles Lüge ?……….

….als ich dieses zum ersten Mal hörte, glaubte ich wahrhaft, mich jetzt wirklich auch schwer „verhört“ zu haben…..so ich doch derzeit gerade noch…..auch sehr intensiv im Studium der indischen Veden steckte….und auch sehr begeistert und überaus fasziniert davon war.

Und dann kommt plötzlich „etwas“ daher und behauptet, es gäbe nur einen „einzigen“ Weg, sowohl der Erkenntnis und Erleuchtung, als auch der Errettung, eines jeden Menschen hier auf dieser Erde…..

…..ein nur sehr, sehr kleiner und schmaler Weg, der sich in allem, von dem sehr „breiten“ Weg, der großen Verirrung….und auch alle Welt gleichsam betreffend….in so gut wie allen Punkten, unterscheidet…..und vor allem auch ausschlaggebend….für jeden Menschen allein, über sein Schicksal nach dem Tode entscheidend ist und dies einzig bestimmen würde ?

Wer sollte und wollte so etwas „Abgefahrenes“ auch nur ansatzweise glauben, so man doch eine halbwegs intelligente Erziehung und Ausbildung genossen hat…..und diese zugegebener Maßen und durchweg verruchte Welt, doch zumindest in den Ansätzen und in Teilbereichen zu erkennen und zu durchschauen glaubte…..ich konnte es jedenfalls damals nicht und habe mich dem auch strikt verweigert.

….und es sollten noch so einige an weiteren Jahren vergehen…..bis ich an gleich lautendem Punkt und Ergebnis, erneut wieder ankommen sollte…..und mich wiederholt damit zu befassen und zu beschäftigen hatte…..

….in meiner damaligen Eso-Szene und Bekanntschaft, ging es immer offiziell sehr gemütsam zu, mit viel „gelebter“ Toleranz und allem drum herum….alle Wege wären doch letztlich gleich…..und wir suchen doch auch alle dasselbe (und dies ist wahrhaftig auch wahr)…..aber würden es auch alle gleichsam finden, egal auf welchem Wege….und würden uns alle, in der Mitte eines großen Labyrinthes wiedersehen….wo wir dann alle gemeinsam auch Gott treffen würden….

……nur dass der Eine von Norden aus….und der Andere eben vom Osten, Süden oder Westen, diesen Weg beschreiten, aber letztlich alle am selben Ziele ankommen würden….und wir uns dort alle und in vertrauter Freude wieder sehen würden…..obgleich jeder von uns….einen gänzlich anderen Weg, zu seinem Ziele gewählt und eingeschlagen hatte.

Aber ist dem „wirklich“ so ??? Spielt es tatsächlich überhaupt keine Rolle, welchen Weg wir beschreiten ?…..und führen wirklich alle Glaubensrichtungen und Religionen, tatsächlich auch an das gleiche Ziel ?

Die Esoterik zumindest glaubt fest daran und propagiert dementsprechend auch eine gleich berechtige Toleranz, gegenüber allen „Wege-Lagerern“ 🙂 , welche dort oder hier, noch ganz unterschiedlich auf ihrer Suche und dem Wege, zu ihrem erwünschten Ziele sind.

Nur gibt es hierbei ein wirklich großes Problem…..und ich möchte auch wirklich Niemandem zu nahe treten oder mich gar abwertend oder verurteilend über andere Denkmuster erheben oder äußern,…..nur hat mir meine eigene Praxis der Suche, überdeutlich gezeigt, dass ich viel zu wenig Ahnung und viel zu geringe Kenntnisse, über alle diese verschiedenen Glaubensrichtungen besaß, um auch darüber mitreden zu können.

…….obwohl ich mich doch schon derart lange, auch damit befasst hatte……aber für die Erkenntnis nur von „einer“ der großen Religionen, reicht max. auch nur ein Menschenleben aus….so komplex, wie diese jeweils sind…..

…..und somit ist es auch kaum möglich….bzw. nur ansatzweise, dies auch in kompletter Form, in allen Einzel-Unterschieden und Belangen, abgleichend gegenüber zu stellen…..aber Gott sei Dank….auch gar nicht nötig, sobald man nur die Kernpunkte gefunden und miteinander zu vergleichen im Stande ist.

Und wer kann dies wohl besser, als Jemand, der sich sein ganzes Leben lang und von Geburt und Kindesbeinen an….nur einzig damit zu beschäftigen hatte….da er als armer Kerl  (Mensch), genau in diese „Kasten-Form“ (nicht selbst gewählt) hinein geboren wurde.

Solch` ein Mensch, hat natürlich auch eine viel höhere Kompetenz in diesen Fragen, als ein West-Europäer, der sich unter großer Anstrengung, erst einmal intensiv in diese Thematik einarbeiten muss…..denn hierbei bleibt es ausreichend, diese Aussagen, einzig nur auf ihren Wahrheitsgehalt gegen-zuprüfen, was um ein Vielfaches zeitsparender ist, um sich eine Bestätigung dafür zu holen, dass es auch der Wahrheit entspricht.

Das Gefühl von uns Menschen ist auch mir überaus wichtig…..aber es steht erst an zweiter Stelle….die „Wahrheit“ hingegen, so schmerzhaft sie letztlich auch sei…..muss das „Primäre“ und die totale Nr. 1 sein !!!…..

…..auch wenn ich sie selbst in Teilbereichen überhaupt nicht mag…..muss ich mich ihr, dann doch irgendwann….und in allen ihren erdenklichen Formen stellen…..und dann lieber auch „früher“;……als letztlich am Ende verpasst und „zu spät“ !

Und so überlasse ich dieses Thema heute, auch einem wahren Fachmann und gebürtigem Inder, aus einer der „höchsten“ Kasten heraus geboren und ihn zu Worte kommen, denn viel mehr an Wissen und Klärung, über die „wahren“ Ziele der vielen „Götter?“ im Hinduismus, ist mir als westeuropäischer Eingeborener auch an kaum möglich.

Was nicht heißt, dass es dazu nicht auch noch so Einiges mehr zu berichten gibt….aber es geht ja letztlich um die Quintessenz der Unterscheidung….

……und diese ist allemal und auf den Punkt genau erbracht, worum es sich im Hinduismus, Buddhismus (wird noch eigenes Thema), Yoga usw. handelt…..und dass es keinesfalls mit dem einzigen und einen Gott der Bibel…….in einen Konsens zu bringen ist…..sondern sich eher 180° gegenlastig zueinander verhält !

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Meine Suche nach Wahrheit
– von Rabindranath –

Nachfolgend finden Sie die schriftliche Zusammenfassung eines Vortrages von Rabindranath R. Maharaj in der Schweiz.

Er ist der Verfasser des bekannten Buches „Tod eines Guru“. Der Autor war hinduistischer Brahmanen-Priester und wurde von den Hindus als Gottheit verehrt. Doch irgendwann merkte er, dass etwas nicht stimmt.

Er möchte die Wahrheit finden. Das führt zu einer entscheidenden Wende in seinem Leben.

(Da es sich um die Wiedergabe eines Vortrages von Rabindranath R. Maharaj handelt, wird die Ich-Form beibehalten. – Der komplette Vortrag, kann am Ende des Beitrages auch als Audio-MP3 oder auf Youtube abgerufen werden).

Guten Abend. Es freut mich sehr, hier zu sein. Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, wir haben ein volles Haus. Ich bin Inder, ich habe eine ganz andere Art des Sprechens, eine andere Art des Lebens, aber ich bin doch ganz froh, Inder zu sein.

Wir sind sehr unterschiedlich, aber jeder hat seine Stärke, die Chinesen haben ihre Stärken, die Afrikaner haben ihre Stärken, die Inder haben ihre Stärken. Wir sitzen z.B. gerne auf dem Boden, ein Stuhl ist uns fremd. In Indien sitzen wir stundenlang auf dem Boden. Die Schweizer haben ihre Stärken, z.B. eure Ordnung und Zuverlässigkeit.

Ich reise viel, habe in vielen dutzend Ländern gearbeitet, und ich habe etwas Wichtiges gelernt: Die Menschen sind überall auf der Welt doch in vielem gleich. Gut und Böse gibt es überall. Es gibt kein Volk, das besser als ein anderes ist. Das ist eine Tatsache, die wir akzeptieren sollten. Aber ich bin froh, Inder zu sein, sage aber nicht, dass die Inder das beste Volk der Welt sind.

Wir wohnen nun in Kalifornien, weil wir von dort am besten unsere Arbeit tun können. Wir arbeiten häufig in Asien und Kalifornien ist eine Art Hauptstadt des pazifischen Kreises. Dazu gehören Japan, Korea, Indonesien, die Philippinen, Hongkong, Taiwan, Thailand und sogar China. Das sind alles viele Millionen und Abermillionen Menschen. Von Los Angeles fliege ich oft nach Asien, es geht alle 14 Minuten ein Maschine nach Asien.

Und das schwierigste an meiner Arbeit ist es, weg von Frau und Kindern zu sein. Manchmal kommen sie mit, manchmal kommt eines unserer vier Kinder mit. Und meine Frau hat nach 24 Jahren Ehe kein einziges Mal geklagt. Wenn ihr jungen Männer hier eine Frau sucht, dann sucht eine Frau wie meine (lacht).

In Kalifornien finden sich alle möglichen Kulturen, die Weißen sind dort inzwischen die Minderheit. Und die vielen Menschen aus anderen Ländern bringen ihre Kultur und auch ihre Religion mit nach Kalifornien. Es ist eine sehr pluralistische Gesellschaft dort. Es gibt jede Menge Buddhisten, Hindus oder Moslems. Es finden sich dort viele Hindu-Tempel, buddhistische Pagoden und Moscheen.

Und viele der weißen Minderheit bekennen sich zu Esoterik und östlichen Religionen: Mystizismus, Dalai Lama, Buddhismus, Gurus, Yogis usw. Alles, nur nicht das Christentum. Es gibt geistlich echte Not dort, es gibt dort so viele Jugendreligionen und Sekten. Es gibt dort bald mehr Sekten als Insekten (lacht).

Vor kurzem war ich in Deutschland, speziell in Ostdeutschland, wo es noch so viele Atheisten gibt. Die Kirche hat wohl wenig anzubieten. Die Menschen sind hungrig, geistig hungrig und suchend. Leider wenden sich daher auch in Ostdeutschland Tausende zu Buddhismus, Hinduismus, Yoga, Meditation, östlichem Mystizismus und Okkultismus und Spiritismus. Daher haben wir bei Vorträgen dort immer volle Häuser, weil die Menschen am suchen sind.

Auch heute sind unter uns sicher viele Christen, aber auch Esoteriker, Newager, Meditierende. Seid herzlich willkommen. Ich bin froh, dass ihr hier seid, denn ich habe etwas Wichtiges mitzuteilen. Das Thema ist sehr wichtig, denn wir leben in einer Welt des Wandels, vor allem im religiösen Bereich. Technologisch sind wir eine sehr fortgeschrittene Welt.

Interessanterweise ist der moderne Mensch immer noch am Suchen. Er sucht im religiösen Bereich, um Zufriedenheit zu finden. Denn die Unzufriedenheit ist überall sehr groß, ob im Westen oder in Asien. Der Mensch ist am Suchen, als ob er etwas verloren hat.

Arme Menschen und reiche Menschen sind am Suchen. Gerade in reichen Ländern ist die Selbstmordrate sehr hoch. Die Schweiz hat prozentual eine sehr hohe Selbstmordrate. Russland hatte zur Zeit des Kommunismus neben der Schweiz die höchste Selbstmordrate der Welt.

Der kulturelle Pluralismus ist sehr bereichernd. Als ich in der Mongolei war, habe ich eine völlig andere Kultur erlebt, die mich sehr bereichert hat. Daneben gibt es den religiösen Pluralismus. Den bringen die Menschen aus ihren Ländern mit und Millionen von Menschen im Westen wenden sich zu den östlichen Religionen, gut ausgebildete Menschen mit Diplomen oder auch Wissenschaftler.

An der Harvard-Universität war ich zu einem Vortrag eingeladen mit dem Thema Herausforderung der östlichen Religionen. Der Saal war so voll, dass ich kaum hineinkam. Es waren so viele Interessierte da und es wurde ein stundenlanger Vortrag mit viel Diskussion und Rückfragen daraus. Im Publikum habe ich Menschen tatsächlich weinen gesehen. Weil die Menschen am Suchen sind.

Der westliche Mensch hat einen Riesen-Fehler gemacht. Durch das Christentum ist der Westen reich geworden. Doch die Menschen fingen an, den Wohlstand, statt dem Geber des Wohlstandes anzubeten. Daher gibt es so viel Uneinigkeit, Streit und Scheidung.

In Kalifornien scheitern 2 von 3 Ehen, in kürzester Zeit. In Europa kommen wir auch bald dorthin. In den 1950er Jahren haben im Westen 90% der Menschen geglaubt, dass der christliche Glaube der richtige Weg ist. Heute glaubt die Mehrheit, dass alle Wege gleich sind, dass der Mensch Gott in allen Religionen finden kann, dass alle Religionen zum gleichen Ziel führen.

Bei meinen Reisen habe ich mit tausenden von Menschen gesprochen. Acht von zehn Menschen sagen mir genau das: Gott wäre in allen Religionen zu finden. Das klingt sehr freundlich, friedlich und einheitlich und tolerant. Aber die Frage bleibt: Stimmt es, wenn wir so was sagen?

Wenn wir uns einmal die Zeit nehmen, die unterschiedlichen Religionen wirklich genau zu studieren, dann werden wir feststellen, dass es große Unterschiede gibt. Es gibt Ähnlichkeiten und es gibt gute Dinge in allen Religionen, das gebe ich sofort zu. Aber die Ähnlichkeiten betreffen Kleinigkeiten.

Wenn wir aber die Hauptlehren vergleichen, dann sehen wir große Unterschiede. Ich bin sehr für Frieden und Harmonie und Einheit und Toleranz, aber liebe Freunde ich bin auch sehr für Wahrheit. Mir ist die Wahrheit sehr sehr wichtig in einer Welt voller Unwahrheiten.

Unwahrheiten gibt es jeden Tag im Fernsehen oder in den Zeitungen. Unwahrheiten gibt es auch in den Religionen.

Ich bin in einer Weltreligion geboren. Eine sehr bekannte Religion, nämlich der Hinduismus. Ich bin in die höchste Kaste des Hinduismus hineingeboren, den Brahmanen. Im Hinduismus gibt es ein Kastensystem. Es ist kein soziales System, sondern ein religiöses System.

Das Kastensystem finden wir schon im beliebtesten Buch des Hinduismus, der Bhagavad Gita. Der beliebteste Gott im Hinduismus, Krishna, fordert das Kastensystem sehr stark.

Auch hier in der Schweiz ist Krishna ja bekannt durch die Hare Krishna Bewegung. Ich habe sie selbst hier gesehen, als sie Bhagavad Gitas verkauft haben. Das ist eine sehr reiche Bewegung, die Menschen sind am Suchen und spenden gerne.

Das Kastensystem ist sehr stark verankert im Hinduismus. Die Mehrheit gehört zu den niedrigen Kasten. Indien hat etwas mehr als 1 Milliarden Einwohner. Etwa ähnlich wie die Schweiz (lacht).

Dreiviertel dieser Milliarde gehören zu den niedrigen Kasten, die als nichts gelten. Ich möchte euch nun einladen mitzukommen nach Dharavi bei Bombay (dem heutigen Mumbai). Dharavi ist der größte Slum der Welt. Dort leben 1,5 Millionen Menschen, ohne Straße, ohne Elektrizität, ohne fließendes Wasser, ohne Toiletten. Sie bauen sich Hütten aus Blechen, Spitäler gibt es nicht.

Einen Arzt habe ich dort getroffen, für 1,5 Millionen Menschen. Es ist ein Christ, der sich dazu entschlossen hat, in diesem Elend zu wohnen. Das hat mich so stark angesprochen, dass dieser Arzt dies aus christlicher Nächstenliebe tut.

Es gibt in Indien natürlich viele Ärzte. Die meisten kommen aus den hohen Kasten, sind Brahmanen. Die sind nie an einem Ort wie diesem anzutreffen. Sie bleiben fern, weil sie Brahmanen sind. Dharavi existiert wegen des Kastensystems. 90% aller Slumbewohner sind im Slum, wegen ihrer Kaste. Sie sind Unberührbare. Sie haben keine Chance auf eine Verbesserung.

Offiziell wird oft gesagt, auch die Unberührbaren dürfen ihre Kinder in die Schulen schicken. Aber in der Praxis geht das nicht. Denn wenn in der Klasse ein Brahmane oder ein anderes hohes Kastenmitglied sitzt, dann können die Unberührbaren nicht dort hinein kommen und in der gleichen Klasse sitzen.

Wenn ein Kind der Unberührbaren, vielleicht mit 6 oder 7 Jahren am anderen Ende der Straße Schulkinder in Uniformen gehen sieht und im Slum zu seinem Papa sagt: „Papa, so eine Uniform möchte ich auch gerne haben, ich möchte auch zur Schule gehen“, dann wird der Vater seinem Sohn sagen: „Das geht nicht, du bist unberührbar“. Das prägt die Kinder schon von frühester Kindheit an. Das Kastensystem ist sehr stark.

Am anderen Ende stehen die Brahmanen, das ist die höchste Kaste, etwas Höheres gibt es nicht. Das sind die Menschen mit Macht und Geld und Einfluss. Der Premierminister ist immer ein Brahmane. Um Priester zu sein im Hinduismus muss man als Brahmane geboren sein. Nicht jeder kann Priester sein.

Hier in der Schweiz kann jeder Priester oder Pfarrer sein, der es will. Hier fragt niemand nach einer Kaste. Im Hinduismus ist das ganz anders. Auch um Guru zu werden muss man Brahmane sein, oder Yogi oder Swami. Guru bedeutet göttlicher Lehrer, göttlicher Meister. Guru ist mehr oder weniger Gott.

In den hinduistischen Schriften steht sogar geschrieben: Ein Guru ist größer als Gott. Und der Hindu glaubt an seinen Guru. Man kann sich auch nicht von einer Kaste zur anderen bekehren. Auch bei mir war schon der Urgroßvater Brahmane und Priester, so wie der Großvater und der Vater.

Im Hinduismus glaubt man auch an die Reinkarnation. Im Westen ist dieser Glaube auch in Mode gekommen. Im Westen wird die Reinkarnation manchmal als etwas positives, sinnvolles betrachtet. Nicht in Indien. Der Hindu möchte raus aus diesem Rad aus Leben, Tod und Wiedergeburt. Das Ziel des Hindu ist Moksha (Erleuchtung), etwas ganz anderes als die Erlösung im christlichen Glauben.

Ich bin nicht hier, um den Hinduismus schlecht zu machen. Ich bin hier um der Wahrheit willen, weil so viele am Suchen sind. Und ich bin sehr gerne ein Inder, wir haben viele wundervolle Sachen in Indien. Aber wie haben auch große Probleme. In Indien haben wir eine sehr große Armut und die Religion spielt dabei eine große Rolle.

Mein Vater war ein sehr religiöser Mann, der religiöseste Mann, den ich kannte. Mein Vater hatte sich schon kurz nach seiner Hochzeit entschieden, das höchste Ziel des Hinduismus zu erreichen. Das höchste Ziel ist Moksha, das bedeutet Befreiung von Zeit, Raum und den Elementen. Es bedeutet auch Selbstverwirklichung und Selbstverwirklichung bedeutet im Hinduismus Gottverwirklichung. In Europa ist Yoga sehr populär.

Viele Yoga-Lehrer sagen, dass Yoga nichts mit Religion zu tun hätte, es hätte nur mit Fitness und Gesundheit zu tun. Das stimmt nicht. Sie lügen. In aller Demut gesagt: Sie lügen, um Menschen zu gewinnen. Viele Menschen gehen in die Yoga-Zentren um schlank zu werden, um Entspannung zu finden, um ihre Probleme zu lösen.

Ich habe auch selbst die Beobachtung gemacht, dass in Yoga-Zentren der christliche Glaube schlecht gemacht wurde. Die Yoga-Lehrerin sagte, dass es wichtig ist, in sich selbst zu schauen, um das Selbst zu finden, um Gott zu finden. Also das hat doch etwas mit Religion zu tun. Und die Leute nehmen das auf, ohne zu überlegen. Und ohne es zu wissen, befinden sie sich schon im hinduistischen Lager. Sie nennen sich nicht Hinduisten.

Shirley MacLaine, die Schauspielerin, ist durch Yoga sehr hinduistisch geworden. Sie nennt sich aber nicht Hinduist. Das ist das allerhöchste Ziel des Hinduismus, die Gottverwirklichung.

Wir sind Gott, wir sind der Schöpfer, hätten es nur vergessen. Und nun müssten wir es wieder realisieren, uns wieder daran erinnern und erkennen, dass wir Gott sind. Das ist das höchste Ziel des Hinduismus. Und wenn man nun sagt, alle Religionen lehren das gleiche Ziel, so stimmt das einfach nicht.

Ich habe sehr viele Bücher über die Weltreligionen gelesen und die Ziele sind ganz andere. Wenn man z.B. in der Bibel liest, gleich den ersten Vers „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1 Mose 1,1). Hier sehen wir sofort einen Unterschied zwischen Schöpfer und der Schöpfung. In der Bibel sind sie nicht ein und dasselbe.

Der Schöpfer hat die Schöpfung gemacht. Aber im Hinduismus ist die Schöpfung gleichzeitig Schöpfer. Wie kann man da sagen, alle Religionen hätten den gleichen Gott und die gleichen Ziele? Es stimmt einfach nicht.

Doch wenn der Mensch Gott ist, wieso hat er vergessen, dass er Gott ist? Wenn ich Gott bin, wieso habe ich das vergessen? Dann bin ich ja ein sehr vergesslicher Gott. Gibt es das: Einen Gott mit Alzheimer?

Und das Ziel meines Vaters war Moksha, die Gottverwirklichung. Er wollte dieses Ziel unbedingt in diesem Leben erreichen. Er hat an die Reinkarnationslehre geglaubt, aber er wollte nicht zurückkehren. Gerade nach der Hochzeit legte mein Vater mehrere religiöse Gelübde ab. Er gelobte nicht mehr zu arbeiten, nirgendwo hinzugehen.

Er blieb im selben Raum, auf dem selben Bett, einem Holzbett, im Lotussitz, den ganzen Tag von morgens bis in die Nacht. Er gelobte, mit niemandem zu sprechen, ein Schweigegelübde. Auch mit meiner Mutter sprach er nicht. Er gelobte, sein Haar nicht schneiden zu lassen, das Haar ist für Hindus heilig.

Er lebte streng vegetarisch, er gelobte kein Fleisch zu essen, aß kein Fleisch, keine Meerestiere, keine Eier, auch keinen Kuchen mit Ei, absolut nichts. Er glaubte, dass diese Welt Maya sei. Maya ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Illusion. Er glaubte, dass diese ganze Welt eine Illusion sei, auch die Planeten und das ganze Universum.

Mein Vater nahm den Hinduismus sehr ernst und praktizierte ihn aufrichtig. Er gelobte, auf niemanden zu blicken, denn er wollte sich mit dieser Welt der Illusion nicht beschäftigen. Und in dieser Weise hat mein Vater acht Jahre lang kompromisslos gelebt. Acht Jahre lang, Tag für Tag. Auf eine gewisse Weise ist das bemerkenswert, dass Menschen sich so hingeben, diese Bereitschaft haben sich so zu opfern. Unglaublich.

Und hier im Westen nehmen wir alles sehr selbstverständlich, wir besitzen sehr viel und wenn wir krank werden, gehen wir ins Spital und dann beten wir zu Gott. Dann sind wir bereit, Tag und Nacht zu beten. Viele Christen beten nur drei Mal am Tag vor den Mahlzeiten.

Es gibt Hindus, die meditieren stundenlang, Tag für Tag. Das ist eine Herausforderung für westliche Menschen. Und mein Vater lebte auch so, um sein Ziel zu erreichen. Er hatte nach der Hochzeit nur einen Tag Kontakt mit meiner Mutter, so dass ich überhaupt gezeugt werden konnte.

Die Brahmanen sagten, mein Vater sei ein Avatar, eine Fleischwerdung Gottes. Das ist eine sehr hohe Stellung. Nur wenige Leute erreichen diese. Der Brahmane ist schon Gott, aber der Avatar ist etwas noch Höheres. Täglich kamen Menschen zu uns, knieten vor meinem Vater nieder und haben ihn angebetet.

Ich habe ihn selbst auch angebetet. Ich war stolz auf ihn. Tag für Tag ging ich zu meinem Vater und versuchte mit ihm zu sprechen, als 5-jähriger, als 6 und 7-jähriger. Ich habe aber seine Stimme nie gehört. Ich habe aber davon geträumt, eines Tages mit meinem Vater rauszugehen, vielleicht Fußball zu spielen oder einen Ausflug ans Meer zu machen.

Eines Tages kam ein Arzt und sagte, das Haar meines Vaters sollte abgeschnitten werden. Mein Vater war aber nicht krank, aber der Arzt war dieser Meinung. Mein Vater hatte aber gelobt, nicht zu sprechen, er konnte sich nicht verteidigen. In dem Moment aber, als sie meines Vaters Haar abgeschnitten haben, fiel er rücklings und war auf der Stelle tot.

In meinem Buch „Tod eines Guru“ habe ich dies etwas ausführlicher beschrieben.
Das war für mich ein riesiger Schock und Verlust. Mein Vater, der Gott, war tot. Und ich habe nicht einmal seine Stimme gehört, alle Träume waren vorbei. Als einziger Brahmanen-Sohn musste ich nach hinduistischer Vorschrift das Feuer entzünden und seinen Leichnam verbrennen. Ich sehe das heute noch vor mir, ich werde das nie vergessen.

Mein Vater war gestorben durch dämonische Aktivitäten des Hinduismus. Das ist kein Schwarzmalen des Hinduismus, sondern eine Tatsache. Hindus beten Götter sowie Dämonen an. Wir als Hindus haben Dämonen angebetet. Es war normal.

Wir haben Shiva angebetet. Shiva ist der Satan des Hinduismus. Hindu-Schriften bezeichnen Shiva als den Zerstörer. Er trägt eine giftige Kobra, um zu töten, er möchte töten und zerstören. Und alle Hindus haben Angst vor Shiva. Sie haben Angst, dass Shiva sie schlägt oder zerstört.

Es gibt mehrere Götzen im Hinduismus, aber Shiva ist der zentrale Gott, der Satan der Hindus. Und wir haben Shiva täglich angebetet. Wir haben Satan angebetet. Wir haben auch Totengeister angebetet, Urgroßvater oder Großvater z.B. Wir betrieben Spiritismus.
Und Krishna, der beliebteste Gott im Hinduismus, sagt in der Bhagavad Gita: „Ich bin der Fürst der Dämonen“. Das steht dort schwarz auf weiß. Und Millionen beten Krishna an.

Es gibt tausende Hindus, die Gelübde gegenüber irgendeinem Gott abbrechen. Sie erleben dann oft eine Tragödie. Sie verlieren ein Auge, oder einen Arm oder die Beine. Ein enger Verwandter von mir verunglückte tödlich, das Haus wurde abgebrannt. In manchen Fällen ist das vielleicht Zufall, das gebe ich sofort zu. Aber nicht immer. Das ist nicht immer Zufall. Und so was gibt es wirklich. Es gibt eine Welt des Übernatürlichen. Ich habe als Hindu das Übernatürliche selber erlebt.

Und wenn eine dieser Tragödien passiert, dann laufen die Hindus in die Ashrams und spenden noch mehr Geld, damit kein weiteres Unglück passiert. Diese Menschen leben in täglicher Angst. Und das wegen der Religion.

Nach dem Tode meines Vaters trat ich in seine Fußstapfen. Mir wurde prophezeit, dass ich ein weltberühmter Guru werden würde. Ich wurde von meiner Mutter, Hindupriestern und Gurus darauf vorbereitet. Ich war selbst auch hundertprozentig dafür, ich wollte wie mein Vater werden.

Ich hatte ja mit Yoga, Meditation und Götzendienst schon im Alter von drei oder vier Jahren angefangen und drang immer tiefer in diese Praktiken ein. Täglich hatte ich Krishna, Rama, Shiva, Vishnu und andere Götzen angebetet. Offiziell gibt es im Hinduismus 330 Millionen Götter.

(Da habe ich mich letztens wohl geirrt als ich von „nur“ 33 Millionen sprach 🙂 )

Tag für Tag entwickeln wir neue Namen, neue Götter, neue Formen, neue Größen. Daran sehen wir schon unter den Religiösen die Unzufriedenheit. Wären tausend Götter nicht genug? Warum die 330 Millionen? Das ist ein Ausdruck der Unzufriedenheit. Der Mensch möchte immer mehr und mehr und bleibt dennoch unzufrieden. Zudem betete ich die heiligen Tiere an.

Wir hatten eine Kuh gekauft, nur um sie anzubeten. Wir beteten die Affen und die Schlange und die Elefanten an. Tag für Tag stand ich stundenlang vor der Kuh und betete sie an, von ganzem Herzen. Ich glaubte wirklich daran. Könnt ihr euch einen Schweizer Bauern vorstellen, der seine Kuh anbetet? (lacht). In Yoga und Meditation gab ich mich völlig hin. Ich begann, den Mystizismus zu erleben, schon mit 11 Jahren.

Yoga ist das Herz des Hinduismus. Es gibt keinen Hinduismus ohne Yoga. Beim Yoga kann man das körperliche nicht von dem geistigen trennen. Das ist unmöglich. Von der selben Sanskrit-Wurzel wie beim Yoga kommt das deutsche Wort Joch. Yoga bedeutet Joch. Und wenn der Europäer sagt, dass er Yoga nur wegen der Fitness macht und um gesund zu bleiben, dann ist das für einen Hindu eine Beleidigung.

Wenn der Hindu Yoga macht, dann denkt er an Heil. Denn Yoga ist das Hauptfahrzeug des Heils im Hinduismus. Es gibt natürlich verschiedenen Arten von Yoga, Hatha-Yoga, Karma-Yoga, Bhakti-Yoga, Jnana-Yoga usw. Yoga ist Anbetung, Krishna-Anbetung. Es geht um die Vereinigung mit Brahman, durch Krishna-Anbetung.

Ich habe Yoga als junger Hindu selbst sehr intensiv praktiziert. Und östliche Meditation gehört zum Yoga, sie gehen Hand in Hand. Meditation kann auch zur Sucht werden. Je mehr man meditiert, desto mehr will man noch mehr meditieren und erleben. Der Hindu versucht zuerst seine Gedanken zu entleeren, so dass er an nichts mehr denkt. Das dauert manchmal Jahre, bis man es schafft. Ich schaffte es ziemlich schnell.

Und erst wenn man diesen Zustand erreicht, wo man an gar nichts mehr denkt, dann fängt man an, die mystischen Dinge zu erleben. Das Gehirn ist dann neutralisiert, passiv. Durch Meditation habe ich so Astralreisen erlebt, Trancezustände, Raumreisen.

In den Trancezuständen erlebte ich Begegnungen mit übernatürlichen Wesen. Einerseits war es beeindruckend, andererseits sah ich furchtbare, dämonische Wesen. Aber das wollte ich nicht erleben. Das andere schon. Aber immer wieder erlebte ich bei Meditationen diese Finsternis und diese dämonischen Wesen. Schon damals dachte ich, dass da irgendwas nicht in Ordnung sein kann.

Es kamen Hindus zu mir, verbeugten sich vor mir und beteten mich an, genau so wie bei meinem Vater. Als Brahmane war ich natürlich stolz. Die Hindus glauben an Karma. Sie wollen ihr Karma aufbauen. Die Reinkarnationslehre hat mit der Karmalehre zu tun. Als Hindu glaubte ich selbst daran.

Ich wollte nie ein Insekt oder eine Ameise oder so töten. Wenn ein Moskito auf meinem Arm landete, dann tat ich nichts. Ich hatte Angst, wenn ich ihn töte, dass ich dann selbst als Moskito wiedergeboren werden würde. Die Hindus glauben fest daran.

Trotz meiner Stellung war ich innerlich leer und unzufrieden. Durch die Meditation entwickelte sich bei mir ein großes Problem: Der Jähzorn. Ich habe so viele Yoga-Praktizierende in Europa kennen gelernt. Meistens sind sie sehr stolz. Je tiefer sie beim Yoga vorankommen, desto arroganter sind sie. Das ist meine Beobachtung.

Aber sie werden auch schnell jähzornig. Sie reden viel von Frieden, brechen aber schnell in Ärger aus. Sobald man nicht mit ihnen einverstanden ist, beginnt schon Unruhe bei ihnen. Ich kenne solche Menschen persönlich. Meine eigene Mutter ist heute noch Guru, wird von Menschen in vielen Ländern verehrt, auch in der Schweiz hat sie Anhänger. Sie ist eine anständige Frau, doch sie ärgert sich schnell, wenn man nicht mit ihr übereinstimmt.

Auch ich hatte ein Problem mit dem Jähzorn. Ich wollte einerseits nicht einmal auf eine Ameise treten. Aber ich hatte immer Angst, dass ich eines Tages jemanden ermorden würde, aufgrund meines Jähzornes. Und ich wollte unbedingt Befreiung davon. Yoga und Meditation haben mir nicht geholfen. Ich war verzweifelt und sehr frustriert. Ich hatte immer Angst.

Eines Tages war meine Tante zu Gast. Sie sagte irgendeine Kleinigkeit, die mich zum Jähzorn brachte. Ich liebte diese Tante, aber ich bin in Wut über sie ausgebrochen. Und ich schäme mich, euch das zu erzählen. Aber ich nahm eine Hantelstange und war bereit dazu, der Tante damit auf den Kopf zu schlagen. Tatsächlich. Zum Glück stand mein Cousin hinter mir, und die Stange fiel nach unten auf den Boden.

Vor zwei Monaten erst war ich wieder zu Hause zu Besuch und sah die Spuren im Betonboden von der Stange. Die Stelle ist immer noch da, unrepariert nach mehreren Jahrzehnten. In dem Moment, wo das passierte, war ich so schockiert, so erschüttert, ich war wie gelähmt. Ich konnte nicht glauben, dass das passieren konnte.

Und das ist durch eine übernatürliche Macht passiert, eine böse Macht. Ich ging dann in mein Zimmer, warf mich auf mein Bett und fing furchtbar an zu weinen. Ich fragte mich „Wie kann das sein?“. Nicht einmal einen Moskito wollte ich töten, aber ich hätte beinahe meine eigene Tante umgebracht.

Meine Schlussfolgerung war, dass es in unserer Welt zwei Quellen von Macht gibt: Gott und Satan. Mir wurde klar, dass ich von letzterem kontrolliert wurde. Und das hat mich gestört. Ich ging auf die Suche. Ich wollte Befreiung davon.

Eines Tages ging ich in mein Zimmer, schloss die Tür und blieb dort vier Tage lang, ohne Essen und trinken und ohne mit jemandem zu sprechen. Ich hatte immer ein Bewusstsein, dass Gott existiert. Doch das wurde mir im Hinduismus nicht beigebracht. Ich kannte diesen Gott persönlich nicht.

Aber mehr als alles andere in dieser Welt wollte ich diesen Gott persönlich kennen lernen. Ich hatte den tiefen Wunsch, ein festes Verlangen, diesen Gott kennen zu lernen, egal was es mich kostete. Aber ich wollte diesen Gott im Hinduismus treffen und nicht außerhalb davon. Und tief im Inneren wusste ich, dass ich ein Sünder bin. Wie alle Menschen, wir haben alle gesündigt.

Ich brauchte nicht unbedingt eine Bibel, um zu erkennen, dass ich ein Sünder war. Das Problem beim Hinduismus ist jedoch, dass es dort keine Vergebung der Sünde gibt. Auch im Buddhismus nicht, der ja so auf dem Vormarsch ist.

Der Gautama Buddha war übrigens auch hinduistischer Brahmane, wie ich es bin. Er lehnte den Hinduismus allerdings ab. Auch die Moslems kennen die Vergebung der Sünden nicht.

Ich sprach mit einem führenden Imam in der Al Aksha Moschee über dieses Thema. Er sagte mir, dass niemand wissen könne, ob er Vergebung bekommt, das sei allein die Sache von Allah. Und der Hinduismus kennt die Vergebung nicht, weil es dort das Karma gibt. Ich blieb also hoffnungslos. Sogar an Selbstmord dachte ich.

Ich wollte so gerne Gott finden und Vergebung erlangen. Doch dann passierte etwas Interessantes. Eine Inderin kam zu uns nach Hause, eine ehemalige Brahmanin. Sie erzählte mir zum allerersten Mal in meinem Leben die Botschaft der Bibel. Sie sagte mir: „Gott liebt dich und Jesus Christus ist an einem Kreuz für dich gestorben“.

So etwas hatte ich nie zuvor gehört. Millionen von Göttern und nie habe ich davon gehört, dass einer von ihnen mich liebte, oder für mich gestorben wäre.

Die Frau sagte mir, dass Gott in mein Leben hineinkommen möchte, aber er kommt allein durch Jesus, der sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“. So etwas hatte ich nie zuvor gehört. Und es hat mich sehr geärgert.

Ich war sehr gemein und sagte dieser Frau, dass ich alle Christen hasste, weil sie Rindfleisch aßen, also meinen Gott.

Ich sagte der Frau, dass ich nie Christ werden würde, selbst auf dem Sterbebett nicht. Doch die Frau blieb ruhig und geduldig. Das ärgerte mich noch mehr. Diesen Frieden und diese Liebe hatte ich als Hindu nicht gekannt. Die Frau ging dann und betete täglich für mich, was ich hinterher erfahren hatte.

Ich blieb zurück als elendster Mensch der Welt. Ich diskutierte mit dieser Frau. Und durch sie sprach mich der Geist Gottes an und überführte mich. Er zeigte mir mein Bedürfnis nach Vergebung, mein Verlangen und meine Verlorenheit. Und ich wollte die Wahrheit wissen. Aber ich wollte sie nur innerhalb des Hinduismus finden.

Ich dachte, die Christen wären so arm, geistlich gesehen, wir hingegen so reich mit unseren Millionen von Göttern. Doch ich musste eine Entscheidung treffen. Andere Priester sagten mir, ich solle stolz darauf sein, ein Brahmane zu sein.

Die Entscheidung war für mich sehr schwer. Auch weil ich die Lehre von der Reinkarnation aufgeben müsste. Aber ich bin Gott dankbar, dass es Gnade gibt und dass der Geist Gottes am Werken ist. Er hilft uns, wenn wir am Suchen sind. Und so kam es, dass ich auf die Knie ging und Jesus Christus bat, mir meine Sünden zu vergeben.

Ich bat Jesus Christus mich zu befreien und in mein Leben zu kommen und es zu verändern. Und das alles und viel mehr hat er tatsächlich getan. Ich habe durch Jesus Christus einen Frieden gefunden, den ich nie zuvor kannte. Ich bekam eine neue Freude, neue Liebe, neue Hoffnung, Heil und ewiges Leben. Ich fand den Sinn des Lebens.

Ich bekam eine innere Gewissheit, ich weiß, dass ich ein Kind Gottes bin, ich weiß, dass ich wiedergeboren bin. Ich weiß, dass ich, wenn ich heute sterben muss, dass ich zu Christus in die Ewigkeit gehen werde. Und das ist wunderbar.

Heute liebe ich alle Menschen Christen, Moslems, Buddhisten und Hindus und Menschen, die mich hassen. Durch die Liebe Jesu in mir. Es ist Christus, der in mir lebt. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden, so sagt es die Bibel.

Und in meiner Familie hat sich dadurch auch etwas Wunderbares ereignet. Bisher sind 13 Familienmitglieder auch zu Jesus Christus gekommen. Jeder hat seine eigene Geschichte.

Alles Religiöse, hinduistische Schriften und Götzen haben wir im Hinterhof verbrannt. Da kann man Halleluja sagen! Wir hatten so eine Angst vor den Göttern gehabt.

Den Shiva haben wir verbrannt. Gott befreite mich von dem Hass und auch von dem Jähzorn. Ich wurde nie wieder jähzornig. Ich bin Gott so dankbar, ich habe mich völlig Jesus Christus hingegeben. Und Jesus Christus ist für jeden Menschen gekommen. Er lebt heute noch.

Zehntausende von Hindus kommen zum Glauben, auch trotz Widerstandes. In Indien werden Christen verfolgt, aber trotzdem kommen immer wieder Menschen zum Glauben. Die christlichen Gemeinden in Indien sind voll.

Und ich glaube, dass Jesus Christus bald wiederkommt. Und in dieser hoffnungslosen Welt gibt es nur eine reale, echte Hoffnung: Jesus Christus.

„In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“ (Apostelgeschichte 4,12)

„Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist – Jesus Christus.“ (1. Korinther 3,11)

„Gott möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist.“ (1. Timotheus 2,4-5).

Rabindranath

 
Quelle: https://www.lichtarbeit-verführung.de/bericht146.html

Hier können Sie sich den Vortrag in ganzer Länge anhören: Vortrag

…oder:

 

Und hier steht das Buch „Tod eines Guru“ als PDF-Dokument zur Verfügung.

https://www.lichtarbeit-verführung.de/tod-eines-guru.pdf

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Ich fasse nochmal kurz die zwei wichtigsten Kernpunkte seiner Aussagen zusammen:

Mein Vater war gestorben durch dämonische Aktivitäten des Hinduismus. Das ist kein Schwarzmalen des Hinduismus, sondern eine Tatsache. Hindus beten Götter sowie Dämonen an. Wir als Hindus haben Dämonen angebetet. Es war normal.

Wir haben Shiva angebetet. Shiva ist der Satan des Hinduismus. Hindu-Schriften bezeichnen Shiva als den Zerstörer. Er trägt eine giftige Kobra, um zu töten, er möchte töten und zerstören. Und alle Hindus haben Angst vor Shiva. Sie haben Angst, dass Shiva sie schlägt oder zerstört.

Es gibt mehrere Götzen im Hinduismus, aber Shiva ist der zentrale Gott, der Satan der Hindus. Und wir haben Shiva täglich angebetet. Wir haben Satan angebetet. Wir haben auch Totengeister angebetet, Urgroßvater oder Großvater z.B. Wir betrieben Spiritismus.

Und Krishna, der beliebteste Gott im Hinduismus, sagt in der Bhagavad Gita: „Ich bin der Fürst der Dämonen“. Das steht dort schwarz auf weiß. Und Millionen beten Krishna an.

Yoga ist das Herz des Hinduismus. Es gibt keinen Hinduismus ohne Yoga. Beim Yoga kann man das körperliche nicht von dem geistigen trennen. Das ist unmöglich. Von der selben Sanskrit-Wurzel wie beim Yoga kommt das deutsche Wort Joch. Yoga bedeutet Joch.

Und wenn der Europäer sagt, dass er Yoga nur wegen der Fitness macht und um gesund zu bleiben, dann ist das für einen Hindu eine Beleidigung. Wenn der Hindu Yoga macht, dann denkt er an Heil. Denn Yoga ist das Hauptfahrzeug des Heils im Hinduismus. Es geht um die Vereinigung mit Brahman, durch Krishna-Anbetung.

In den Trancezuständen erlebte ich Begegnungen mit übernatürlichen Wesen. Einerseits war es beeindruckend, andererseits sah ich furchtbare, dämonische Wesen.

Aber immer wieder erlebte ich bei Meditationen diese Finsternis und diese dämonischen Wesen. Schon damals dachte ich, dass da irgendwas nicht in Ordnung sein kann.

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Und dann wiederfährt auch ihm genau dasselbe, was man von Jedem genauso vernehmen kann und wie ich es Euch….auch selbst schon so oft und hier geschildert habe:

„Ich bat Jesus Christus mich zu befreien und in mein Leben zu kommen und es zu verändern. Und das alles und viel mehr hat er tatsächlich getan. Ich habe durch Jesus Christus einen Frieden gefunden, den ich nie zuvor kannte. Ich bekam eine neue Freude, neue Liebe, neue Hoffnung, Heil und ewiges Leben. Ich fand den Sinn des Lebens.

Ich bekam eine innere Gewissheit, ich weiß, dass ich ein Kind Gottes bin, ich weiß, dass ich wiedergeboren bin. Ich weiß, dass ich, wenn ich heute sterben muss, dass ich zu Christus in die Ewigkeit gehen werde. Und das ist wunderbar“.

Und er hat so recht !!!….Das ist wirklich das absolut „Wunderbare“ daran…..egal welcher Mensch….egal welche nationalität auch…..welcher welcher große Glaube zuvor vorhanden war….dass ein Jeder und völlig identisch dasselbe erlebt, sobald er sein Leben, in die Hände von Jesus in übergeben hat…..und damit nicht nur in der Glückseligkeit und Freude darüber landet….sondern auf diesem einzigen Wege, Gott wirklich nahe kommen und ihn wahrhaft auch ganz persönlich kennen lernen kann…..zuzüglich dem Riesen-Bonus, nun nicht mehr „verloren“ gehen zu können !!!

Ich kann nur empfehlen….falls man wahrhaft Interesse daran hat, sich den kompletten Audiobeitrag (ist identisch mit dem youtube-Link) oder auch sein gesamtes Buch noch einmal zu Gemüte zu führen…..um ganz eindeutig zu erkennen, dass auch der Hinduismus aus babylonischer Abstammung kommt und absolut und auch nicht in einem Punkte…..gleichbedeutend mit dem uns bekannten und liebenden Gott ist……

….dass die römisch-katholische Kirche, sowie auch die „heutigen“ Protestanten (evangelische Kirche), sowie auch alle „Ableger-Kirchen“….welche sich angeblich auf Gottes Wort (Bibel) berufen….Neu-Apostolen und gar einschließlich der meisten s.g. „freien Kirchen-Gemeinden“, sowie auch der unbiblischen Pfingstgemeinden (Charismatiker) usw…usw….

…..sich heute in kaum einem Punkte, von der absoluten Trennung von Gott unterscheiden, ist eine ebensolche und unverrückbare Tatsache und einfach nur noch mit großem Schrecken und grausig mit anzusehen.

Ist jedoch ein eigenes und weiterführendes und ebenso sehr umfassendes Thema, welches einen eigenen Raum benötigt, um auch diese verruchten Irrlehren näher zu erläutern und aufzusplitten……

….früher sagte man, der Teufel stecke im Detail…..heute gibt es kaum noch eine „Insel“….wo er „nicht“ mit drin steckt…..

…..aber halt…….“EINE“ freie Zone….und ohne ihn…..gibt es ja doch noch….wo er nicht hin gelangen kann und auch keinen Einflussbereich mehr hat….. 🙂

…..und dies ist einzig die „Obhut“ unter dem Herrn Jesus und somit auch dem Vater (Gott) !!!

 

…ganz liebe Grüße und ein angenehmes WE Euch allen…….johannes

Wer der Bibel glaubt, muss doch Geistesgestört sein….oder etwa nicht ?

Zweifel an Gott

Gehören Sie auch zu den Menschen, die an dem Gott der Bibel zweifeln und nicht an Gott glauben? Wenn dem so ist, gehören Sie zu einer immer größer werdenden Gruppe von Menschen in Europa. Nun können Sie denken, wenn so viele Menschen nicht mehr an einen allmächtigen Gott glauben, dann können Sie ja gar nicht so verkehrt liegen. Sie legen sich beruhigt zurück und führen Ihr Leben weiterhin in dem Bewusstsein es gäbe keinen Gott.
Woher beziehen so viele Menschen ihre Informationen darüber, um gewissenhaft entscheiden zu können, es gäbe keinen Gott? Wissen Sie eigentlich, dass sie unwissentlich entschieden werden. Schon in der Schule sagt man Ihnen es gibt keinen Gott. An der Uni wird das gleiche behauptet und bestätigt wird Ihnen das tagtäglich in den Medien. Ungeprüft übernehmen tagtäglich tausende von Menschen diese Meinung.
Seien Sie ehrlich, haben Sie sich jemals mit dem Wahrheitsgehalt dieser Meinung auseinandergesetzt?
Vor etwa 200 Jahren gab es kaum einen Menschen in Europa, der nicht an Gott geglaubt hat.
Wenn allerdings heute jemand sagt, er glaube an den allmächtigen Gott der Bibel, dann wird dieser in den meisten Fällen nur noch belächelt und wenn es richtig dick kommt, wird dieser auch noch als Geistesgestört hingestellt. Wissen Sie dass dieser Sachverhalt schon vor mehr als 2000 Jahren vorhergesagt worden ist.
Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. (Die Bibel 2. Timotheus 4,3)
Die angeführte Bibelstelle macht deutlich, dass eine Zeit in der Menschheitsgeschichte kommen wird, in der die Menschen alle möglichen Lehren, Theorien und Meinungen über den Menschen und das Leben aufstellen werden. An Gott und seine Lehren in der Bibel, werden die meisten Menschen nicht mehr glauben. Wenn Sie nicht an Gott glauben, müssen wir ihnen leider sagen, dass Sie diese Vorhersage erfüllen. Wie vorhergesagt werden Sie falsch über Gott informiert. Man erzählt Ihnen alles Mögliche, nur die Wahrheit über Gott und seinen Sohn Jesus Christus bekommen Sie nicht mehr zu hören.
Man sagt Ihnen, es gibt Gott nicht. Gott sei ein Produkt menschlichen Erfindungsgeistes. Somit ist Gott nicht der Schöpfer unserer Erde, und unsere Erde mit Menschen, Tieren und Pflanzen ist das Ergebnis von Zufall und Evolution.
Falsche Lehre Evolutionstheorie
Glauben Sie auch an die Evolutionstheorie? Wen sie auch fragen, kaum noch jemand zweifelt an der Evolutionstheorie, mit der die Entwicklung des Lebens vom Ursprung bis heute beschrieben wird. Hakt man bei den Menschen nach, so können diese in der Regel nicht viel zu dieser Theorie sagen. So intensiv hat man sich ja nicht mit der Evolutionstheorie auseinandergesetzt. Die meisten Menschen sind ja schließlich auch keine Biologen. Es wäre trotzdem allgemein bekannt und anerkannt dass die Evolutionstheorie bewiesen sei, so der Tenor.
Aber ist die Evolutionstheorie wirklich wissenschaftlich bewiesen?
Leider müssen wir Ihnen sagen, dass die Menschen heute zu weiten Teilen falsch informiert sind. Die Evolutionstheorie ist eine dieser falschen Lehren, wie es in der oben angeführten Bibelstelle beschrieben wird. Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Das sagt Ihnen aber heute keiner, da die einzige Alternative ein allmächtiger Schöpfergott ist, und das will man warum auch immer nicht wahr haben.
Der australische Biologe Michael Denton, ein ehemaliger Evolutionist und Autor des Buches Evolution: A Theory in Crisis, sagt folgendes: „Die Wissenschaft habe die darwinistische Evolution so gründlich entkräftet, dass man sie verwerfen sollte“
Der Mathematikprofessor Wolfgang Schmidt sagt: „Die Evolution sei ein metaphysischer Mythos ohne jegliche wissenschaftliche Zustimmung.“
Nach über 60 Jahren erkannte diese Wahrheit ebenso der ehemalige atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der folgendes sagt: „Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte.“
Der schottische Anatom und Anthropologe Dr. Arthur B. Keith sagt folgendes: „Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar.“
Der britische Astronom und Mathematiker Sir Fred Hoyle bestätigt: „Die wissenschaftliche Welt ist zu dem Glauben verführt worden, die Evolution sei bewiesen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein“
Viele Wissenschaftler bestätigen, dass die Evolutionstheorie nicht bewiesen werden kann. Wir sind der Überzeugung, dass nur ein geistig, planerisches, kreatives und allmächtiges Wesen wie Gott für die Entstehung unserer Erde mit allem was wir darauf finden in Frage kommt. Wir geben ihnen den Rat, wenn sie an die Evolutionstheorie glauben, diesen Glauben noch einmal grundlegend zu überprüfen.
Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, dann folgen Sie dem Link:
95 wissenschaftliche Argumente gegen die Evolutionstheorie
Falsche theologische Lehren
Wenn es um die Frage geht, ob es Gott nun gibt oder nicht, sollten man eigentlich erwarten können, dass Theologen und Pfarrer in den Kirchen eine eindeutige Antwort darauf geben können. Wussten Sie, dass nur noch ein geringer Teil genau dieser Leute an den allmächtigen Gott glauben, wie er sich in der Bibel darstellt?
Wie konnte es dazu kommen?
In der Zeit der Aufklärung, in der eben auch die Evolutionstheorie entstand, ist in der theologischen Forschung ebenso die Vernunft eingezogen. Wurde Gott bis dato noch als der Eingeber sämtlicher Bibeltexte verstanden, so wurde Gott im Sinne der natürlichen Vernunft, bei der wissenschaftlichen Bibelauslegung ausgeschlossen. An die Stelle des Glaubens rückte die wissenschaftlich rationale Vernunft. Ja Sie haben richtig gelesen. Man studiert die Bibel das Wort Gottes und klammert den Haupteingeber Gott einfach aus.
Die Bibel wurde nach und nach von modernen Theologen zerlegt. Nach der heutigen historisch kritischen Bibelauslegung waren beispielsweise die Worte und Taten Jesu einfach nur Legenden, die sich ein paar ungebildete Fischer ausgedacht haben. Wunder sind gar nicht passiert, Jesus war nicht Gottes Sohn, es gab keine Auferstehung und so weiter. Der Grundtenor lautet: Alles was in der Bibel steht ist gar nicht so passiert. Da man Wunder und sonstige überphysische Phänomene nicht mit physikalischen Mitteln erklären kann, haben sie dem entsprechend auch nicht stattgefunden.
An die Stelle des Heilsplanes Gottes und die ewige Erlösung in Jesus Christus, sind menschliche Ziele der Weltverbesserung getreten. Da ist es kein Wunder, dass heute in den meisten Kirchen nur noch über politische Themen wie Umwelt, Frieden und Gerechtigkeit gepredigt wird. Aber was Gott uns Menschen für die ganz persönlichen Lebenssituationen zu sagen hat, darüber weiß man nicht mehr viel zu sagen. Gott gibt es inoffiziell ja gar nicht mehr.
Dass es Menschen gibt, die ganz persönliche Erfahrungen mit Gott und seinem Sohn Jesus Christus gemacht haben, wird ignoriert. Und jeder der die Bibel als wahr glaubt, wird diffamiert und mitunter als Geistesgestört dargestellt.
Aber es gibt auch Theologen die gegen diesen Strom schwimmen. Wir empfehlen Ihnen das Buch von Professor Klaus Berger:
Die Bibelfälscher – Wie wir um die Wahrheit betrogen werden – München: Pattloch, 2013
Ebenso empfehlen wir Ihnen von der ehemaligen Theologieprofessorin Eta Linnemann das Buch:
Original oder Fälschung – Historisch-kritische Theologie im Licht der Bibel
Dass es sich bei der rationalen Bibelauslegung um eine große Irrlehre handelt, bestätigen ebenso tausende von Menschen, die nach wie vor an die Berichte der Bibel und damit an Gott und seinen Sohn Jesus Christus glauben, da sie ganz persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Dass es konkrete Hinweise auf Gott gibt, die man nicht wegdiskutieren kann, können Sie unter der folgenden Rubrik nachlesen: Beweise für Gott
Die Wahrheit
Wenn Sie weiterhin den falschen Lehren und nicht an Gott glauben, haben Sie irgendwann mal ein riesiges Problem. Sie werden nämlich nach ihrem irdischen Leben vor Gott erscheinen müssen, um für jede Sünde, die Sie in ihrem Leben begangen haben einmal Rechenschaft abzulegen. Gott wird dann zu Ihnen sagen: „Ich kenne dich nicht, da du nicht an mich und meinen Sohn Jesus Christus geglaubt hast.“ Das Ergebnis wird für Sie die Hölle bedeuten. Das ist leider die Wahrheit, die Ihnen tagtäglich von allen Seiten vorenthalten wird, wie es in der oben angeführten Bibelstelle schon vorhergesagt wurde
Die letzten Zeilen waren sehr harte Worte und sollen keine Drohung von unserer Seite an Sie darstellen. Wir möchten Sie nur ernsthaft davor warnen, was auf Sie zukommt, wenn Sie weiterhin den Lügen von Evolutionisten und modernen historisch kritischen Theologen glauben.
Warum muss jeder Mensch, wenn er während seines Lebens nicht an Gott geglaubt hat, nach seinem Leben vor Gott erscheinen, um Rechenschaft abzulegen?
Unsere weitesten Vorfahren, die ersten beiden Menschen Adam und Eva hatten gegen Gott gesündigt. Gegen eine direkte Anweisung von Gott widersetzten sie sich. Von einem bestimmten Baum im Garten Eden, in dem sie lebten, sollten sie nicht essen. Sie taten es trotzdem und wurden dadurch zu verlorenen sterblichen Sündern. (Die Bibel 1 Mose 3)
Seit dieser Auflehnung der ersten beiden Menschen gegenüber Gott, leben wir Menschen getrennt von Gott. Die Sünden in unserem Leben in Form von allen möglichen bösen Gedanken und Taten sind es, die zu dieser Trennung führen. Schauen Sie sich unsere Welt an. Jeden Tag begehen wir Menschen die schlimmsten Dinge. Wir belügen, betrügen, neiden, töten einander und begehen vieles mehr im Großen wie im Kleinen.
Gott unserem Schöpfer, der alle unsere Gedanken und Taten sieht, gefällt das nicht. Er wird alle diese bösen Dinge, die wir während unseres Lebens getan haben richten, weil er unser Schöpfer ist und Gerechtigkeit herstellen will. Deswegen muss jeder Mensch einmal vor Gott über sein Leben Rechenschaft ablegen.
Der Ausweg
Gott ist nicht nur ein Gott der richten wird. Ebenso ist er ein Gott der Liebe und Gnade. Gott hat in diesem ganzen Dilemma, in dem wir Menschen uns befinden einen Ausweg geschaffen.
Denn Gott gab seinen eigenen Sohn Jesus Christus für uns Menschen in den Tod. Jeder der an diesen Sohn Gottes, Jesus Christus glaubt und seine Vergehungen und Sünden vor ihm bekennt, kann dem drohenden Gericht Gottes entkommen. An Weihnachten feiern wir Christen, dass der Retter JesusChristus geboren worden ist. Der Sohn Gottes kam in unsere Welt, um letztlich für uns verlorene Sünder zu sterben. Er trug alle Schuld am Kreuz für die Menschen, die an ihn glauben.
Jeder Mensch also, der ernsthaft vor Gott tritt und um die Vergebung aller seiner Sünden bittet, wird gerecht gesprochen werden. Gott wird solche Menschen ab diesem Zeitpunkt behandeln, als hätten sie niemals etwas böses oder ungerechtes in ihrem Leben getan. Sie müssen nach ihrem Leben auch nicht mehr vor Gott erscheinen, um Rechenschaft abzulegen, denn Jesus Christus hat bereits alle Schuld am Kreuz bezahlt und die eigentlich verdiente Strafe auf sich genommen. Das Ergebnis wird für solche Menschen, nach ihrem irdischen Leben, der Himmel sein, wo sie in einer neuen, unvorstellbar traumhaften Welt ein absolut perfektes Leben führen werden.
Denn alle Menschen haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. (Die Bibel Römer 3, 23-24)
Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich nicht weiterhin blenden lassen, sondern sich auf den Weg zu Gottmachen, bevor es zu spät ist!

Quelle:  http://www.wo-ist-gott.info/sites/zweifel-an-gott.html

 

 

Welcher Geist „heilt?“ hinter Reiki ?

Aufgrund einer persönlichen Aktualität, möchte ich dieses, für mich bereits vor ein paar Jahren schon endgültig geklärte Thema, doch noch einmal kurz aufgreifen.

Dabei überlasse ich es einmal Jedem selbst, herauszufinden, welche Ziele hinter dieser Methode stehen….denn dies lässt sich sehr schnell selbst im Netz ergründen….sondern es geht mir darum, noch einmal sehr deutlich vor der Anwendung dieser Praktiken zu warnen !

So erfuhr ich vor kurzem, von einer Freundin, dass sie sich seit einiger Zeit schon, von einem Reiki-Praktizierenden (2. Grades), als auch noch relativer Anfänger, bezüglich ihrer chronischen Schmerzen und Krankheiten behandeln lässt.

Dass diese Methode natürlich auch ihre Wirkung hat/zeigt, ist erst einmal unbestritten, denn Energie, welcher Art sie auch sei…..bewirkt ganz allgemein natürlich auch immer etwas.

Größere Vorsicht und eine ausreichende Skepsis, sollte jedoch dann geboten sein, wenn diese Behandlungen,…..erstes nur kurze Linderung und Verbesserung bieten und man sie in sehr kurzen Zeiträumen, immer und immer wieder erneut anwenden und wiederholen muss…..

…..und man zweitens, starke Veränderungen an sich selbst feststellt (z.B. in Form von Depressionen, Wahnvorstellungen, übermäßig viele Alpträume, Paranoia bis hin zu Suizid Gedanken und ähnlichem, unter welchen man ab diesem Zeitpunkt, massiv verstärkt zu leiden hat)….oder auch ….

…..wenn man es selbst nicht einmal mehr richtig einschätzen oder hiermit in Verbindung zu setzen vermag, sondern dies nur noch von äußeren Kontakt-Personen deutlich auszumachen ist…..daraufhin auch sehr genau selbst zu überprüfen, ab welchem Zeitpunkt, diese neuen Probleme begonnen haben….und ob sie möglicherweise, damit in Zusammenhang stehen könnten ?

Ich hoffe sehr, Niemand von Euch nimmt solche „Heilbehandlungen ?“  in Anspruch, noch dass er selbst damit andere zu heilen versucht…..hiervon ist dringend abzuraten, will man sich nicht in Lebenssituationen hinein manövrieren, welche genau dass Gegenteil, von dem eigentlich als „gut“ inspiriertem Gewollten entpuppen können.

Dazu einmal zwei Beispiele von Ex-Reiki-Meister(n)/inen, welche dies aus einem absolut gutem und einzig nur Hilfe gebendem Wollen heraus, lange Zeit praktiziert haben….und sich dabei auch so sehr sicher waren, hier einzig und voll auch im Willen Gottes zu arbeiten und allein nur ihm behilflich zu agieren glaubten.

Fazit: Finger weg, von solchen Praktiken !!!…..ja selbst wenn es unendgeldlich ist…

und

Reiki bewirkt etwas

REIKI ist für mich ein System, welches nicht gänzlich ohne Funktion ist. Ich habe selber an einem REIKI-Kurs teilgenommen und auch körperlich gespürt, dass eine „Kraft“ fließt. Diese Tatsache ist nicht zu leugnen.

Wie man weiß, bekommt der Proband die Hände aufgelegt, er nimmt eine „demütige“ Haltung ein, schließt die Augen und erhält so den „Segen“ des Meisters. Dieser flüstert etwas (für mich) Unverständliches, öffnet durch sogenannte Mantras die Chakren und der „Strom“ fließt. Danach kommt es zu einer „Versiegelung“, die ein Leben lang anhalten soll (ein Zurück ist angeblich nicht mehr möglich). Jetzt sind die „Blockaden“ gelöst und man kann sich auf den Weg der „Heilung“ begeben.

Bei REIKI wird die Gutgläubigkeit Hilfe suchender Menschen ausgenutzt. Wenn Jesus heilte, dann auf keinen Fall so und schon gar nicht gegen Geld. REIKI mit der Kraft des Heiligen Geistes gleichzusetzen ist fast schon Gotteslästerung. Hier wird versucht, Christentum und Buddhismus im negativen Sinn zu vermischen. Im Endeffekt ist dies aber keine Heilmethode, sondern das Gegenteil.

Wenn gewisse Symptome auch verschwinden, so tauchen dafür andere, umso schlimmere auf.

Reiki als Einfallstor

Ein Beispiel: Durch Handauflegung ist es bei einer mir bekannten Person zu einer Embolie in der Herzgegend gekommen, die im Normalfall den sofortigen Tod verursacht hätte. Nicht REIKI, sondern der Glaube an Gott hat dies verhindert.

Der Gebrauch von bestimmten Mantras (heidnisch-buddhistische Symbole) ist das Einfallstor magischer, diabolischer Mächte und Einflüsse. Um es noch deutlicher zu sagen: Der Dämon benötigt diese Zeichen – vgl. Fetische, Karten, Pendel, Pentagramm etc. – um sein Wirken ausführen zu können. Er ist an diese „Medien“ gebunden.

Was die sog. Chakren betrifft, so frage ich mich, was das genau ist und ob man diese nachweisen kann. Vermutlich nicht. Man kann nicht Dinge behaupten, die nur im Kopf existieren. Andererseits funktioniert der „Stromfluss“. Dies gilt als Beweis für das Experiment.

Die Versiegelung möchte ich hier näher erwähnen. Diese kann aufgebrochen werden, nicht zuletzt durch die Möglichkeiten des christlichen Glaubens – und nur durch sie!

Was sich anfangs als Wärme (Strom) darstellt, wird schnell zu Kälte, einem untrüglichen Zeichen des Bösen.

Krankheit oder Wellness

Die üblichen Anzeichen diabolischer Einflüsse (Depressionen, Wahnvorstellungen, Hören von Stimmen, Selbstmordversuche, die Vorstellung, verdammt zu sein etc.) häufen sich.

Hier treten Kettenreaktionen auf, vor denen niemand sicher ist, weder Meister, noch Schüler, noch „Patient“. Außerdem gibt es keine Blockaden im Körper. Die Blockade ist hier im Kopf. Wie in vielen anderen Fällen wird der gutgläubige Klient einer Gehirnwäsche unterzogen. Der „Beweis“, dass es funktioniert, zeigt sich in anfänglichen Schein-Erfolgen.

Jesus sagt: „Die Kranken bedürfen des Arztes“ (Mt 9, 12).

Man muss hier ganz klar zwischen Krankheit und Sich-Wohlfühlen (wellness) unterscheiden.

Wenn Jesus geheilt hat, hat er Wunder gewirkt. REIKI ist das Gegenteil, es ist vom Bösen, und damit strikt abzulehnen. Wenn Jesus sagt, „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt. 7, 16.20), so kann es für den Betroffenen im Bereich der Esoterik schon zu spät sein. Hier hilft lediglich der Glaube an Gott und die damit verbundenen Konsequenzen (Umkehr). Dies setzt voraus, dass man sich auch wirklich heilen lassen will und dies von Jesus. Ansonsten bleibt man ein Opfer der dunklen Seite.
Winfried

Quelle: http://www.lichtarbeit.asia/reiki-bericht.html

 

..lg….johannes

Lehrte die UR-Bibel Reinkarnation ?

Dieser Beitrag ist eigentlich eine Antwort auf einen Kommentar von stonebridge, aufgrund der Länge, wähle ich jedoch diesen Weg.

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Anfänglich, hier noch einmal der Kommentar:

Dass die Reinkarnationslehre im heutigen christlichen Glauben nicht mehr existiert, ist wahrscheinlich einer machthungrigen Frau, Kaiserin Theodora, zu verdanken. Sie ließ all jene Stellen, die in der frühen Bibel auf die Reinkarnation hinwiesen, entfernen.

Eine scheinbar kleine Tat mit epochalen Folgen: Wie anders wäre die Geschichte vielleicht verlaufen, hätten die Menschen immer gewusst, dass sie selbst es sind, die die Früchte ihrer (Misse-)Taten ernten werden und korrigieren müssen.

Am Anfang der Christenheit war die Reinkarnation eine der Säulen im ganzen Glaubensgebäude. Ohne sie hätte das Christentum jeder Logik entbehrt. Wie könnte ein gütiger Gott dem einen Menschen goldene Löffel und dem anderen nur das Hungertuch geben in seinem angeblich einzigen Erdenleben?

Frühe Kirchenfürsten und Theologen wie Origenes, Basilides oder der Heilige Gregor lehrten die Wiederverkörperung der Seele.

Blenden wir zurück ins 6. Jahrhundert n. Chr., wo sich am Hof des byzantinischen Kaisers Justinian jene Verschwörung ankündigte, die 1.400 Jahre lang die Menschen in falschen Vorstellungen über die Realität von Leben und Tod gefangen hielt.

Noch im Jahrhundert davor war die Reinkarnation unbestrittene Tatsache in der christlichen Kirche. Dafür stritt man sich darüber, wie sehr Jesus Mensch oder Gott gewesen sei. Nestorius, Abt von Antiochia, war der Ansicht, man dürfe Maria nicht ‚die Mutter Gottes’ nennen, schließlich habe sie nur den ‚menschlichen’ Jesus geboren.

Doch ein Konzil verurteilte Nestorius als Häretiker (Ketzer), schickte ihn in die Wüste und stellte fest, Jesus sei zur gleichen Zeit menschlich und göttlich gewesen. Einer von Nestorius erbittertsten Gegnern war Eutyches, der wiederum behauptete, Jesus sei nur von göttlicher Natur gewesen, weil seine Menschlichkeit in der Göttlichkeit aufgegangen sei.

Diese Lehre nennen wir heute Monophysitismus (also die Lehre, nach der die zwei Naturen Christi zu einer neuen gottmenschlichen verbunden sind.). 451 verurteilte dann das Vierte Allgemeine Konzil den Monophysitismus ebenfalls als Häresie und verfolgte seine Verfechter. Einer der eifrigsten Häscher war der spätere Kaiser Justinian.

Konzil von 451 n. Chr. unterstreicht die Wiedergeburt.

Wie schon erwähnt war während dieser religiösen Kontroversen die Wiedergeburt nie ein Diskussionsthema gewesen. Man hielt sie für ein fundamentales Dogma, das am Konzil von 451 sogar nochmals bekräftigt wurde. Wer hätte damals ahnen können, daß sich die christliche Theologie mit der Thronbesteigung Justinians (527) grundlegend ändern sollte und unter welch tiefgreifenden Auswirkungen die nachfolgenden Jahrhunderte deswegen zu leiden hatten.

Quelle und weiter…..
http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/eine-kleine-geschichte-ber-die-verbannung-der-reinkarnationslehre

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Ich bin in dieser Frage, selbst lange im Ungewissen, hin und her gerudert….und übernehme hierzu einmal, eine recht gute Zusammenfassung, welche auch meine bisherigen Recherchen diesbezüglich, fast identisch wiedergibt:

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Wurde die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel entfernt?

Es wird vielfach behauptet, dass die Lehre der Reinkarnation durch ein bestimmtes Konzil aus der Bibel entfernt wurde. Auch wenn viele gar nicht in der Lage sind, ein bestimmtes Konzil zu benennen, wird doch am häufigsten das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) oder das Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) genannt.

Zu der damaligen Zeit waren schon sehr viele Handschriften der Texte des Neuen Testaments im ganzen Römischen Reich (und darüber hinaus) verstreut. Daher ist es nur schwerlich vorstellbar, wie es möglich gewesen sein sollte, alle existierenden Manuskripte einzusammeln, um sie entsprechend zu „korrigieren“.

Es gibt auch heute noch eine große Anzahl von Handschriften aus der Zeit vor den Konzilien, deren Text mit dem der heutigen Bibel übereinstimmt. (Eine kleine Auswahl der wichtigsten dieser Handschriften: „Alte Handschriften des Neuten Testaments“) Dazu kommt, dass das Neue Testament von Schreibern vor dem vierten Jahrhundert reichlich zitiert wurde, sodass tausende Zitate des Neuen Testaments aus der Zeit vor dem ersten Konzil existieren.

Der Verlauf der beiden genannten Konzilien ist durch Historiker ausreichend dokumentiert. Die Frage der Reinkarnation wurde überhaupt nicht angesprochen. Das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) verurteilte zwar die von Origenes vertretene Lehre der Präexistenz der Seele vor der Empfängnis.

Die Lehre, dass die Seele immer wieder neu inkarniert, ist aber eine davon unterschiedene Lehre, die beim Konzil nicht besprochen wurde.

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Auch wenn viele denken, dass Origenes an die Reinkarnation geglaubt hat, schreibt er selber in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium:

„Es könnte aber jemand sagen, dass Herodes und einige Leute aus dem Volke der irrigen Lehre von der Seelenwanderung anhingen, sodass sie meinten, derjenige, der einmal Johannes war, sei (neu) geboren worden und von den Toten als Jesus wieder ins Leben gekommen.“ (X,20)

„… Dabei scheint mir nicht die Seele Elias genannt zu werden; ich möchte nämlich nicht in die Lehrmeinung von der Wiedereinkörperung verfallen, welche der Kirche Gottes fremd ist und weder von den Aposteln überliefert ist, noch irgendwo in den Schriften erscheint. (XIII,1)“

(Origenes wird heute also ebenso falsch interpretiert – denn er sagte eindeutig: „ich möchte nämlich nicht in die Lehrmeinung von der Wiedereinkörperung verfallen, welche der Kirche Gottes fremd ist und weder von den Aposteln überliefert ist, noch irgendwo in den Schriften erscheint).
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Mehrere Kirchenväter und frühchristliche Autoren bestätigen diese Ansicht: (z. B.: Irenäus: Gegen die Häresien 2,33,1–2, Tertullian: Apologetikum 48, Gregor von Nyssa: Abhandlung über die Ausstattung des Menschen 28, etc.)

Wenn es so wäre, dass die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel herausgenommen wurde, dann hätte es nicht genügt, nur einige Teile aus der Bibel zu streichen. Das Neue Testament ist durchdrungen von der grundsätzlichen Lehre der Auferstehung Jesu und unserer Auferstehung.

Das hätte zur Folge, dass alle Stellen, die über die Auferstehung (z. B. Johannes 5,28-29), das letzte Gericht (z. B. 2. Korinther 5,10; Apostelgeschichte 24,15), ewiges Leben oder ewige Verdammnis (z. B. Matthäus 25,46) sprechen, nachträglich eingefügt worden wären. Die Lehre über das letzte Gericht widerspricht klar dem Gedanken, dass wir wiederholt verkörpert werden, oder immer wieder eine neue Chance erhalten.

Besonders Hebräer 9,27 schließt die Lehre der Reinkarnation ganz klar aus:

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal1 zu sterben, danach aber das Gericht, …

Die älteste Handschrift, die diese eindeutige Aussage enthält, ist der Papyrus 46, geschrieben im zweiten Jahrhundert, lange vor den Konzilien von Nizäa und Konstantinopel.

Seit der Zeit der Aufklärung ist die Bibel nicht mehr nur für den „Klerus“ da. Die moderne kritische Bibelwissenschaft (unter anderem Archäologie, Textkritik) hätte überhaupt kein Interesse daran, es zu verschweigen, wenn nur eine Spur der Lehre der Reinkarnation in alten Bibelhandschriften zu finden wäre. (Es gäbe genügend Forscher, die sich über den Ruhm freuen würden, den sie durch eine derartige Sensation erlangen könnten.)

Als die Handschriften vom Toten Meer (Qumran) entdeckt wurden, hofften viele Leute, dass die Lehre der Reinkarnation nun endlich bewiesen werden könnte. Die dort gefundenen Handschriften wurden in der Zwischenzeit schon alle veröffentlicht, und sind für jeden zugänglich.

Sie enthalten Schriften einer jüdischen Gemeinschaft, deren Jenseitsvorstellungen mit der Lehre des Alten Testaments übereinstimmen, wo das Leben auf der Erde klar mit dem Tod beendet wird (z. B. 2. Samuel 12,23; 1. Könige 2,1-2; 1. Mose 25,8), und die Gerechten auferstehen und zu Gott kommen werden (z. B. Daniel 12,2-3).

Wir möchten jeden, der die Wahrheit sucht, dazu ermuntern, die Bibel mit einem offenen Herzen zu lesen, auch dann, wenn er Zweifel an deren Echtheit hat. Wir glauben und haben es auch persönlich erfahren, dass die Worte Jesu sehr tief berühren und unser Leben und unser Denken erneuern, wenn wir uns für sie öffnen, und bereit sind, sie zu uns sprechen zu lassen.

Quelle: http://www.was-christen-glauben.info/reinkarnation-und-bibel/

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Zudem stellt sich die Frage, wäre eine Tausendfache Wiedergeburt, nun wirklich ein Seegen oder nicht eher ein Fluch für uns Menschen….und wäre dies mit einem Gott, welcher seine Geschöpfe über alles liebt, überhaupt und logisch vereinbar ?

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„Die Lehre von der Reinkarnation ist die Androhung eines tausendfachen Todes und des millionenfachen Leidens.“

Die Lehre von der Reinkarnation ist mit Sicherheit nicht biblisch.

Alle Versuche sie in die Bibel „hineinzulesen“ sind gescheitert. Die Bibel kennt nur eine Wiedergeburt: Die Wiedergeburt aus Wasser und Geist, die Taufe (Titus 3,5). Und als der Theologe Nikodemus (Johannes 3,3-10) dies im Sinne asiatischer Wiedergeburtsvorstellungen zu interpretieren versucht, rückt Jesus sofort das Bild zurecht.

Im Hebräer 9,27 wird klar gesagt, dass der Mensch nur einmal sterben wird und dass nach seinem Sterben nur noch das Gericht kommt. Hier – wie auch in anderen Texten – gibt es also keine zweite Möglichkeit, sich auf der Erde zu bewähren. Manche wünschen sich das, weil sie sich vielleicht nicht voll und ganz bewusst sind, was das für sie persönlich bedeuteten würde.

Die Lehre von der Reinkarnation ist nämlich eine völlig unmenschliche Lehre:

Der Mensch muss danach immer wieder neu auf diese von Tod, Krankheit, Ungerechtigkeit und Leid beherrschten Welt. Er muss tausendmal sterben; er wird immer wieder von Schwertern durchbohrt, von Henkern gefoltert, von Kugeln durchlöchert, von Granaten und Bomben zerfetzt, vom Feuer verbrannt, von Trümmern zerquetscht, von Krebsgeschwüren zerfressen, von Schmerzen in den Wahnsinn getrieben, von Ehepartnern betrogen, von Freunden verraten, von Depressionen geschüttelt, durch Unfälle zum Krüppel, …

Ein einziges Leben voller Leid ist doch mehr als genug! Die Lehre von der Reinkarnation ist eigentlich die Androhung der Hölle: Immer wieder leiden, immer neu verzweifeln, immer wieder sterben!? – Da ist die christliche Hoffnung überzeugender und schöner: Im zweiten Leben werden wir kein Leid und keinen Tod mehr erleben, denn Gott schafft eine neue und vollkommene Erde (Offenbarung 21,1-5).

Schaut man sich die Geschichte der Menschheit an, bekommt man weitere Zweifel an die Glaubhaftigkeit der Reinkarnation. Wir Menschen sollen uns durch die Erfahrungen vergangener Leben höherentwickeln. Aber davon ist keine Spur zu finden!

Die täglichen Nachrichten und unsere Erfahrungen mit den Mitmenschen widersprechen einer moralischen oder geistigen Höherentwicklung. Der Mensch ist genauso verlogen, grausam, brutal, rachsüchtig, egoistisch, faul, dumm, verantwortungslos, untreu oder genusssüchtig, wie damals, und er muss genauso durch das Wirken Gottes zur Liebe und Freude, zum Frieden, zur Vertrauenswürdigkeit oder Selbstbeherrschung verändert werden.

Auch die Berichte von Menschen, die früher einmal die Lehre der Reinkarnation vertreten haben, die meditierten, Yoga betrieben und Begegnungen mit angeblichen spirituellen Meistern hatten, zeigen, dass sie trotz aller Bemühungen der Selbsterlösung voller Angstgefühle waren und sich innerlich zerrissen fühlten.

Erst durch den Glauben an Jesus Christus, der ihnen ihre Schuld vergab, fanden sie inneren Frieden. Sie erkannten, dass der Weg der Selbsterlösung, den Theosophen, Anthroposophen oder Anhänger indischer Gurus und des New Age verkünden, nur eine Sackgasse war.

Wir können unsere Schuld nicht abdienen. Nur Gott kann uns erlösen, denn das ewige Leben ist – wie die Vergebung unserer Schuld – ein Geschenk Gottes. Wir brauchen es nur im Glauben anzunehmen. Jesus macht uns also den Rückweg zu Gott leicht. Wir müssen uns nicht abstrampeln und brauchen keine Angst zu haben.

Das zeigt mir, dass Gott wirklich Liebe ist. Weil er liebt, ist er auch ein persönlicher Gott.

Viele Vertreter der Reinkarnation leugnen gewöhnlich, dass Gott ein persönliches Wesen ist. Sie sprechen auch davon, dass der Mensch irgendwann so mit dem Universum eins wird, dass er eigentlich auch seine Identität verliert.

Auf der anderen Seite soll der Mensch Gott werden. All das ist eine Irrlehre, die auf die erste Lüge des Widersacher Gottes zurückgeht (1. Mose 3,4.5). Schon den ersten Menschen versuchte Satan weiszumachen, dass sie nicht sterben, sondern wie Gott werden würden.

Genau das behauptet die Reinkarnationslehre auch.

Sie ist demnach nicht biblisch, sondern will den Menschen täuschen, damit er nicht mehr über Jesus Christus den Rückweg zu Gott findet. Daran kann eben nur der Widersacher Gottes Interesse haben. Deswegen steckt er hinter der Lehre von der Reinkarnation.

Quelle:  http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/glaubensfragen/lehrt-die-bibel-die-reinkarnation/#.VuBMBdpEmCg

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Der Glaube an eine Reinkarnation, ist in jedem Falle ein sehr schönes Ruhepolster. Glaubt man jedoch der Bibel, ein überaus trügerisches. Ich persönlich empfand früher den Gedanken daran, gleichfalls als sehr beruhigend,…denn es ist schon entspannend und Stress abbauend, wenn man sich selbst gut zureden kann….

…“schaffe ich „mein Pensum“ in diesem Leben nicht mehr, na dann eben im nächsten oder übernächsten“….und ich kann mein Vorgehen, nun sehr viel gemäßigter und ohne übertriebene Eile angehen,…..eigentlich doch sehr schön, oder ?…. 🙂

Aber Gesetz den Fall, die Bibel hat doch recht, wenn sie sagt, wir hätten nur dieses „Eine“ Leben….und danach aber (dann) das Gericht (Hebräer 9, 27) und sie hätte dann auch ebenso damit recht, dass es danach nur die zwei, von ihr so deutlich beschrieben Wege für uns Menschen gibt….entweder das ewige Leben….oder das Gericht und die ewige Trennung von Gott……was dann ?

Und wie auch immer man darüber denkt, es könnte sich am Ende, eben auch als ein großer Irrtum….u.U. sogar als eine vorsätzlich aufgestellte Falle des Widersachers Gottes handeln, um Viele von ihrem Heil abzuhalten und mit hinunter in den Abgrund zu ziehen.

Man sollte es jedenfalls nicht von vorn herein gänzlich ausschließen, denn wissen werden wir es selbst erst…an dem Tage, wenn es dann auch soweit ist….

Der Sozialistenführer August Bebel soll einmal gesagt haben:

„Es gibt natürlich keinen Gott; aber wenn es einen gibt, dann sind wir die Lackierten“

(Quelle: „Sonntagsgruß“, 1932, Nr.5)…..es ist jedoch keine eindeutige Quelle zu finden, ob er es nun wirklich gesagt hat oder es ihm bis heute, nur zugeschrieben wird)

Und selbst falls nicht, ist es doch ein Wink dafür, dass wir uns hierüber nie wirklich sicher sein können….und so ähnlich, dachten ja auch Napoleon und Heinrich Heine, welche sich am Ende ihres Lebens, „vorsichtshalber“ !…dann doch noch für die „abgesicherte“ Variante entschieden und sich mit Jesus und somit auch mit Gott versöhnt haben…

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Ein Wort an die Gottesleugner

Ein deutscher Dichter unserer Tage erzählt, er habe einmal am gleichen Tisch mit einigen jungen Leuten gesessen, die sich über Gott und über andere religiöse Fragen unterhielten. Sie bezeichneten sich selbst als Gottesleugner. Als er eine Zeitlang ruhig zugehört hatte, sagte er endlich: „Meine Herren, es gibt drei Arten von Gottesleugnern:

Die einen sind tiefe Denker, die beim Studium der philosophischen Systeme alter und neuer Zeit auf Abwege geraten und endlich an Gott irre geworden sind. Ich weiß nicht, ob solche Studien Sie dahin gebracht haben.“

Sie verneinten schüchtern „Nun, die zweite Art bilden die, welche ohne jedes eigene Urteil, wie die Papageien, die Worte, die sie am meisten hören, nachplappern. Ich hoffe nicht, daß Sie zu diesen gehören.“ Sie verneinten mit lebhafter Entrüstung.

„Nun denn, die dritte Art besteht aus solchen, die kein gutes Gewissen haben, in deren Leben etwas faul ist, so daß sie wünschen müssen, daß es keinen Gott der Heiligkeit und Gerechtigkeit gebe. Darum trösten sie sich mit der Behauptung: ,Nein, es gibt keinen Gott; sündige nur weiter nach Herzenslust!‘ Meine Herren, eine vierte Art gibt es nicht …

“ Und damit erhob er sich und ließ die Gottesleugner mit langen Gesichtern sitzen.

Quelle: http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/BuchGanzSicher2.php

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Ein Wort an die Spötter

Ein junger Mann schrieb mir einen Brief. In jenem Brief kam sein Spott in bezug auf göttliche Dinge zum Ausdruck. Auch hatte er ein Spottgedicht von Heinrich Heine angeführt. Ich schrieb ihm daraufhin sinngemäß folgendes:

Lieber Wolfgang,

Deinen Brief habe ich erhalten, und ich freue mich, daß es Dir in Deinem Beruf gefällt … Das Gedicht von Heinrich Heine, das Du beigefügt hast, gefällt mir gar nicht. Heinrich Heine war in der Tat lange Zeit seines Lebens ein großer Spötter. Aber er hat es später bitter bereut.

„Alles, was aus der früheren gotteslästernden Periode noch vorhanden war“, schrieb er an seinen Verleger Campe, „wurde den Flammen übergeben.“ Und im Nachwort zu seinem Gedichtband Romanzero lesen wir: „Ja, ich bin zurückgekehrt zu Gott, wie der verlorene Sohn, nachdem ich lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe.“

Auch wissen wir, daß er sich von seinem letzten Sekretär täglich aus der Bibel vorlesen ließ. Und dieses Buch brachte ihn „auf den Weg des Heils“, wie er es ausdrückt. Der Bibel verdankte er seine Erleuchtung.“ Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift.

Wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buch wiederfinden. Und wer ihn nie gekannt hat, dem weht hier der Odem des göttlichen Wortes entgegen.“

In seinem Testament schließlich ist uns von ihm überliefert:“ Ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, dessen Erbarmen ich anflehe für meine unsterbliche Seele. Ich bedaure, in meinen Schriften zuweilen von heiligen Dingen ohne die ihnen schuldige Ehrfurcht gesprochen zu haben …“ [ Anmerkung: Zitiert wurden der wohl beste, weil am wenigsten tendenziöse, Heine-Biograph Max J. Wolff, der die erste Gesamtdarstellung des Lebens von Heinrich Heine vorlegte. Max J Wolff, Heinrich Heine, 657 Seiten, München, Beck’sche Verlagsbuchhandlung, 1922 (s. dort bes. die Seiten 577 ff. und 620 ff.). Außerdem wurde der für seine Akribie bekannte Historiker Karl Kupisch zitiert. Karl Kupisch, Durch den Zaun der Geschichte, 547 Seiten, Lettner-Verlag Berlin, 1963 (s. dort Seiten 360-364). ]

Aber nur sehr wenige Menschen sind noch kurz vor ihrem Tode umgekehrt. Einer der größten Atheisten und Spötter war der französische Philosoph Voltaire. Über sein Ende und seinen Todeskampf gibt es erschütternde Berichte. Selbst seine Ärzte konnten diesen Kampf, in dem sich schon der Flammenschein der Hölle abzeichnete, nicht mehr mit ansehen.

Voltaire, der zeit seines Lebens ein ungläubiger Spötter war, wollte noch kurz vor seinem Ende alles widerrufen und sich bekehren …, aber es war für ewig zu spät!

Deshalb ist es so unendlich wichtig, nicht die Bekehrung aufzuschieben, sondern jetzt und heute Jesus Christus als Herrn und Heiland in Herz und Haus aufzunehmen. Für unsere Sünden und unsere Schuld hat er am Kreuz auf Golgatha sein teures Blut vergossen und das furchtbare Gericht erduldet, das ich und Du verdient hatten.

Aber das Erlösungswerk Jesu muß ganz persönlich angenommen sein. Anders geht es nicht. „Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle allenthalben Buße tun sollen, weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann (d. i. der Herr Jesus!), den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten“ (Apostelgeschichte 17, 30.31).

Aus Liebe, aber auch aus großer Sorge um Dich, muß ich Dir das ganz ernst vorhalten. Gott ist bis jetzt mit jedem Spötter fertig geworden. Und er ruft jedem in heiligem Ernst zu: „Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!“ (Gal. 6, 7).

Und daß Du „nicht an Gott glaubst“ – wie Du schreibst -, kann ich Dir kaum abnehmen. Die Bibel sagt, daß selbst die Teufel an Gott glauben – und zittern (vgl. Jak. 2, 19).

Aber um diesen Kopfglauben, um dieses Fürwahrhalten, daß es einen Gott gibt, darum geht es auch letztlich gar nicht. Das errettet den Menschen nicht vor dem ewigen Gericht. Sondern es geht darum, Jesus Christus alle Sünden und alle Schuld zu bringen, ihn ins Herz aufzunehmen und mit diesem herrlichen Herrn ein neues Leben zu beginnen.

Das ist wunderbar, das kann ich Dir bezeugen. Und daß auch Du diesen Schritt tun mögest, das wünsche ich Dir von Herzen …

Soweit dieser Brief.

Mein Wunsch und Gebet ist, daß dieser junge Mann sich aufmacht, den Herrn Jesus zu suchen, der auch ihn liebt und hier sein Herr und Heiland werden möchte. Denn auch er wird nicht an ihm vorbeikommen.

Ja, es ist wahr: Gott wird mit allen Spöttern fertig. Der schon erwähnte Franzose Voltaire sagte im Jahre 1778, daß er das Gebäude des Christentums, zu dessen Aufbau die Hände der zwölf Apostel nötig gewesen seien, mit einer Hand abbrechen werde. Er prophezeite, die Bibel werde in Kürze nicht mehr gelesen werden. Zu diesem Zweck gab er viele Lästerschriften heraus, die in eigener Druckerei hergestellt wurden.

Voltaire starb mit den Worten: „Jetzt werde ich in die Hölle geworfen!“ Der große Gott lenkte es später so, daß in Voltaires Druckerei Bibeln gedruckt wurden. –

Auch die Engländer Gibbon und Hume, ebenfalls Zeitgenossen Voltaires, versuchten, das Christentum auszurotten. Edward Gibbon verdiente durch seine Bücher viel Geld. Er konnte sich ein großes Landgut erwerben. Als er 1794 starb, wurde dieses Gut verkauft und der Erlös zur Verbreitung des Evangeliums verwandt.

Als David Hume 1776 in Edinburgh starb, gab Gott dieser Stadt eine große Erweckung. Eine bedeutende Gesellschaft zur Verbreitung der Bibel wurde gegründet, und die erste Besprechung fand in dem Zimmer, in dem Hume gestorben war, statt.

Wunderbar, großer Gott! Die Bibel sagt von ihm: „Fürwahr, der Spötter spottet er“ (Spr. 3, 34). „Der im Himmel thront‘ lacht, der Herr spottet ihrer“ (Ps. 2, 4).

Unsere Zeit ist in besonderer Weise eine Zeit der Spötter. Die Bibel hat es vorausgesagt: „Und wisset zuerst dieses, daß in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln (2. Petr. 3, 3; vgl. auch Judas 18). Ihr Spott richtet sich auch sehr gegen die Bibel.

Aber wir brauchen die Bibel nicht zu verteidigen. Ein Löwe verteidigt sich selbst.

Ja, die Bibel greift die Menschen an. Sie sagt ihnen, wie schlecht sie sind. Darum fürchten sich so viele vor ihr. Weil Gottes Wort die Wahrheit ist, die Menschen tief in ihrem Gewissen packt, weil es ihnen keine Ruhe läßt, deshalb möchten sie die Bibel loswerden, so wie ein Gammler den Spiegel zertrat, weil dieser ihm zeigte, wie ungepflegt und schmutzig er war.

Lege alle Bücher, die schon gegen die Bibel geschrieben wurden, aufeinander, und du hast einen Stapel, höher als der Eiffelturm.

Lege dann die Bibel daneben! Sie ist Sieger und überlebt alle ihre Feinde.

Die Bibel kennt keine Widersprüche. Kein Ergebnis der Wissenschaft, weder der Archäologie noch der Physik, noch der Geologie steht im Widerspruch zur Bibel. Könnte es anders sein? Sollte der, der das ganze Weltall und alle Weisheit gebildet hat, sich selbst widersprechen? Die Bibel ist vollkommen. Echtes Gold wird nicht vergoldet, und Rubinen werden nicht angemalt. So gibt es auch an der Bibel nichts zu verbessern.

Du brauchst keine Lampe anzuzünden, um die Sonne zu sehen. Die Sonne braucht auch nicht zu beweisen, daß sie die Sonne ist; sie ist es. So ist es auch mit der Bibel. Sie trägt den Stempel Gottes. Und diese Bibel mahnt dich eindringlich:

Begegne Jesus Christus hier und heute! Sonst mußt du ihm im Gericht begegnen und wirst keine Gnade mehr finden. Denn es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht (Hebr. 9, 27). Entscheide dich rechtzeitig! Vorbei kommst du nicht.

Quelle: http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/BuchGanzSicher3.php

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Wenn wir vom Wahrheitsgehalt der göttlichen Warnungen ausgehen, welche uns Jesus immer wieder so eindringlich gepredigt und ans Herz gelegt hat, dass es da einen Verführer gibt, dessen einziges Ziel es ist, auch den Menschen ewiglich von Gott zu trennen, wäre die Proklamierung einer Reinkarnationstheorie, auf jeden Fall ein sehr effektives und schlaues….und mal wieder auch ein sehr hinterlistiges Mittel, sein so bösartiges Spiel mit uns zu treiben….

Aber auch hier, obliegt die Abschätzung und Risikobewertung, natürlich wiederum nur Jedem selbst und ganz allein…aber sollte die Bibel wirklich recht haben, kommt tatsächlich „Niemand“ an Jesus vorbei !

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14.6, Luth. 1912)

Bei Interesse, noch einige weiterführende Gedanken hierzu:

Niemand kommt an Jesus vorbei:

http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/BuchGanzSicher1.php

 

……liebe Grüße Euch allen…..johannes