Der Sinn des Lebens – ist die Vorbereitung auf den Tod ?….

…als ich diese Worte zum ersten Male in noch sehr jugendlichem Alter hörte, überkam mich hauptsächlich nur Mitleid und Trauer, mit diesem, aus meinen Augen, erbarmungswürdigem Mann. Was musste er alles im Leben erlebt und ertragen haben, um zu einem solch grausigen Lebens-Fazit gekommen zu sein.

Allein nur, dass er mich dabei auch noch überaus sanftmütig anlächelte, passte so gar nicht, zu dieser trübsinnigen Aussage…..war er schon geistig umnachtet oder gar wahnsinnig geworden….denn es ergab überhaupt keinen Sinn….

….letzteren….hatte ich damals rein gedanklich, zwar auch schon öfter hinterfragt, da ich erstmalig, schon mit 4 Jahren, auch mit dem Tod der ältesten Schwester meiner Mutter in Berührung gekommen bin….und schon damals, wochenlang abends in meinem Bett über den Tod nachdachte….und ob dann alles aus wäre oder doch nicht….

Da dieses „Ereignis“ jedoch und ausschließlich, jeden Menschen gleichermaßen ereilen und treffen wird…..und Niemand, ob nun schon morgen (Unfall) oder erst in 40 Jahren….ist es umso erstaunlicher, wie wenig Gedanken, der Durchschnitts-Mensch, sich um diese Tatsache macht bzw. nicht macht und keinerlei Vorbereitungen für notwendig erachtet….um noch zu Lebzeiten, sein weiteres Schicksal, in die gewollten Bahnen zu lenken und sich danach auszurichten.

Stattdessen wird dies als dass „No Go“ – Thema überhaupt, privat sowie gesellschaftlich, permanent ausgeblendet und verdrängt.

„Gott tritt keine Türen ein“

….aber er klopft an….und dass mindestens dreimal im Leben, eines jeden einzelnen Menschen, so heißt es oft…..ich denke eher, dass es wohl weitaus öfter, vielleicht sogar mehrere hundert Male geschehen kann…..aber eines zeichnet sich vergleichend und fast immer in großer Übereinstimmung, aus vielen nahezu identisch lautenden Berichten ab.

Er tut es, oft noch ein letztes Mal, kurz vor dem Tode eines Menschen…..als allerletzte Chance und Rettungsmöglichkeit…..wobei man sich hierauf, nicht wirklich auch 100% verlassen sollte und kann…..man weiß nur, dass es recht oft geschieht.

…..heute würde ich den Sinn des Lebens nicht mehr als die Vorbereitung auf den Tod….sondern die Vorbereitung auf „Leben“ bezeichnen….auf das wahre und ewige Leben, nach dem irdischen Leben….und hat man diese Vorbereitung abgeschlossen und in Sack und Tüten sicher….dann erst beginnt, auch dieses derzeitige Leben, endlich auch einen Sinn zu ergeben und Spaß und übergroße –Lebens-Freude zu bereiten….denn es gibt nun keine Ungewissheiten mehr….und selbst wenn es morgen schon vorüber wäre

 

Und so möchte ich heute einmal von zwei Männern der Weltgeschichte berichten, von welchen ich als allerletztes vermutet hätte, dass sie am Ende ihrer Zeit, noch zu Jesus und Gott finden würden…..seine Wege, sind für uns zuweilen wahrhaft unergründlich…. 🙂

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Kann ein Diktator in den Himmel kommen ?….Napoleon – vom Saulus zum Paulus ?

Starb Napoleon Bonaparte als gläubiger Katholik?

War Napoleon Bonaparte Atheist oder gottgläubig? War er “Papist” oder Jakobiner? Freimaurer oder Katholik? Die Antwort scheint auf den ersten Blick nicht schwer zu fallen. Als „grausam, antiklerikal, abergläubisch“ charakterisierte Lewis Goldsmith den Korsen. Doch Giacomo Kardinal Biffi stellte nun ein Buch mit Memoiren vor, die am Ende seines Lebens einen ganz anderen Mann zeigen.

“Nie hat man in einem Mann eine solche Kombination aus Grausamkeit, Tyrannei, Unverschämtheit, Lasterhaftigkeit, Luxus und Geiz gesehen, wie in Napoleon“.

Bonaparte hatte die Krätze, er weinte wie ein Mädchen, litt an häufigen Ohnmachtsanfällen, warf die Geliebten mit Fußtritten aus seinem Bett, exilierte die Freunde seiner Kindheit und jubelte, weil er einen Brief vom Zaren erhielt.

Er war witzig, ohne Religion, aber „extrem abergläubisch“, ebenso „frech und beleidigend in privaten Unterhaltungen“. Mit diesen Worten leitete Lewis Goldsmith in The Secret History of the Cabinet of Bonaparte 1811 eine britische Kampagne gegen den Kaiser der Franzosen und damals mächtigsten Mann auf dem europäischen Kontinent ein, um die öffentliche Meinung gegen den französischen Machthaber aufzubringen.

Goldsmith war ein Propagandist, seine Absicht durchsichtig, und doch stimmte grundsätzlich alles, was er über den unbesiegten General schrieb. Es war aber nicht alles.

Nach dem Tod des Korsen auf einer Insel weit entfernt von seiner Heimat erschienen eine Reihe von biographischen Notizen seiner engsten Gefährten, die ihn bis zum Tod begleitet hatten. Es war nicht mehr die Zeit des mächtigsten Mannes der Welt.

Es war die Zeit eines Exilanten auf einem fernen Eiland, umgeben nur mehr von wenigen Menschen, die dem Machtlosen nicht schmeicheln mußten. Eine der interessantesten dieser Schriften erschien 1840 in Paris auch in gedruckter Fassung unter dem Titel Sentiment de Napoléon sur le christianisme, Conversations religieuses. Darin finden sich Zeugnisse über die letzte Zeit vor dem Tod und über seinen Tod.

„Aus diesen Seiten tritt uns ein frommer Mann entgegen“, der Katholik war, so Kardinal Biffi. Für den sterbenden Napoleon „waren der Glauben und die Religion nicht eine Theorie oder eine Ideologie, sondern der überzeugte Glauben an eine lebende Person, an Jesus Christus“, so der frühere Erzbischof von Bologna (1984-2003),

Auf der Insel Sankt Helena vor der Küste Angolas mußte Bonaparte die letzten sechs Jahre seines Lebens in der Verbannung verbringen. Die Zeugnisse aus jener Zeit stammen von drei Männern, von den beiden Ärzten, die mit Napoleon auf St. Helena lebten und von seinem Testamentsvollstrecker Charles Tristan de Montholon.

 

Jesus, „das unergründliche Geheimnis von überwältigender Größe“

Mit dem näher rückenden Tod wollte der Korse immer ein Neues Testament auf seinem Nachtkästchen haben. Über Gott und das Christentum sprach er ganz ruhig und nachdenklich. Zuvor hatte er das nie getan.

„Ich spüre diesen Gott, ich sehe ihn, ich brauch ihn, ich glaube an ihn“,…..sagte er zu de Motholon.

Jesus fasziniert den General, der Europa in Schrecken versetzte und Leid über viele Länder gebracht hatte. Geburt, Leben und Lehre Jesus bezeichnet er als „unergründliches Geheimnis“. „Dieses Geheimnis ist ständig vor meinen Augen, ich kann es weder leugnen und noch weniger erklären.

Je mehr ich mich annähere und es aus der Nähe prüfe, desto mehr entschwindet mir das Geheimnis und bleibt eine überwältigende Größe; und je mehr ich darüber nachdenke, um so weniger fassbar wird das Geheimnis.“

Bis dahin kannte man den Erben der jakobinischen Revolution und ihrer antichristlichen neuen Ideologie, den nüchternen Rationalisten, der Religion nur als eine der zahlreichen Figuren auf seinem Schachbrett zur Kenntnis nahm, weil sie eine Realität in der Gesellschaft darstellte. Einen Transzendenzglauben konnten seine Zeitgenossen nicht ausmachen.

„Gottes Wille geschehe“

Auf Sankt Helena ist ihm bewußt, daß es keine Rückkehr nach Frankreich gebe werde. Eine lange Krankheit setzt ein. Ein erstaunter General Henri-Gatien Bertrand, einer seiner engsten Vertrauten, bekommt von Napoleon zu hören: „Wenn Sie nicht verstehen, daß Jesus Christus Gott ist, dann habe ich einen Fehler gemacht, sie zum General zu ernennen.“ Da sein kleiner Hofstaat anfangs recht erstaunt über die zunehmende Frömmigkeit des Korsen ist, erklärt dieser, daß das den Werken seiner Mutter und des Bischofs von Nantes zuzuschreiben sei. Beide hätten ihm „dabei geholfen, die Katholizität ganz anzunehmen“. Er bittet seinen Onkel den Bischof um einen Priester.

„Ich hätte mir gewünscht, meine Frau und meinen Sohn wiederzusehen, doch es geschehe Gottes Willen“. Mit diesen Worten nähert sich Napoleon dem Tod. Er bittet Abbé Ange Paul Vignali, der ihn als Priester begleitet, ihm die Beichte abzunehmen. Er gibt letzte Anweisungen für seine Aufbahrung und empfängt die Sterbesakramente. Napoleon stirbt am 15. Mai 1821, laut eigenem Testament versöhnt mit Gott und der römischen, katholischen und apostolischen Kirche.

Quelle des kompletten Artikels:

http://www.katholisches.info/2013/11/11/stichwoerter-der-geschichte-starb-napoleon-bonaparte-als-glaeubiger-katholik/

Napoleon: „Jesus war der größte Mensch auf Erden“

Napoleon Bonaparte, selbsternannter Kaiser der Franzosen und Feldherr, schreibt in seinen Memoiren:

„Alexander, Cäsar, Karl der Große und ich haben große Reiche gegründet. Aber worauf beruhen diese Schöpfungen unseres Genies? Auf Gewalt.

Jesus hingegen gründete sein Reich auf Liebe. Und zu dieser Stunde würden Millionen Menschen für ihn sterben. Ich habe zwar auch große Menschenmengen zu enthusiastischer Anhängerschaft bewegt:

Sie wären für mich gestorben. Aber hierzu musste ich präsent sein mit dem elektrisierenden Einfluss meiner Blicke, meiner Worte, meiner Stimme. Wenn ich die Menschen sah und zu ihnen sprach, entzündete ich in ihnen die Flamme der Hingabe.

Jesus Christus hingegen zieht durch einen gewissen mysteriösen Einfluss, auch wenn bereitsachtzehnhundert Jahre vergangen sind, so sehr die Herzen der Menschen zu sich hin, dass Tausende auf ein Wort hin für ihn durch Feuer und Flut gehen und dabei ihr eigenes Leben nicht wert erachten würden.“

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Bei dem zweiten Manne, handelt es sich um den wohl allergrößten Atheisten und schlimmstem Spötter und Verhöhner Gottes, zu seiner damaligen Lebezeit….

Heinrich Heine und seine Bekehrung

Heinrich Heine, einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Sprache, war ein Spötter und Religionshasser. Er hasste den Glauben und jegliche Form von Religion und wollte ganz bewusst den christlichen Glauben vernichten.

Er schrieb zum Beispiel: „Die Vernichtung des Glaubens an den Himmel hat nicht bloß eine moralische, sondern auch eine politische Wichtigkeit, die Massen tragen nicht mehr mit christlicher Geduld ihr irdisches Elend und lechzen nach Glückseligkeit auf Erden.“

Der Sozialismus schuf eine krasse Unterdrückungskultur gegenüber dem christlichen Glauben, was gleichermaßen schon das Eingeständnis der Unterlegenheit des Sozialismus war. Religion sollte ein Opium sein fürs Volk, so schrieb Marx und Heine postulierte die Vernichtung des „Glaubens an den Himmel.“

Heinrich Heine musste gegen Ende seines Lebens erkennen, dass die Religion kein Opium fürs Volk ist, sondern die einzige Alternative zu seinem sinnlosen Dasein. Man ist sich nicht sicher, ob die folgenden Verse von ihm selbst sind (weswegen ich eine Klammer darum setzen möchte), doch unten stehendes Zitat zementiert viel mehr seinen Sinneswandel vor seinem Tod:

[„Zerschlagen ist die alte Leier
Am Felsen , welcher Christus heißt!
Die Leier, die zur bösen Feier
Bewegt ward von dem bösen Geist,
Die Leier, die zum Aufruhr klang,
Die Zweifel, Spott und Abfall sang.
O Herr, o Herr, ich knie nieder,
Vergib, vergib mir meine Lieder!“]

Er rang darum, dass Gott ihm vergebe, und ihm seine Spottlieder auf den Glauben nicht anrechne. Als er auf dem Sterbebett lag, konnte er nicht mehr anders als zu sagen:

„Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt. Seit ich selber der Barmherzigkeit Gottes bedürftig bin, habe ich allen meinen Feinden Amnestie erteilt (vergeben). Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer den Flammen überliefert. Es ist besser, dass die Verse brennen als der Versemacher.
Ja, ich habe mit dem Schöpfer Frieden gemacht, zum größten Ärger meiner ‚aufgeklärten’ Freunde, die mir Vorwürfe machten über dieses Rückfallen in den „alten Aberglauben“, wie sie meine Heimkehr zu Gott zu nennen belieben. Ich bin zurückgekehrt zu Gott wie der verlorene Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die „Schweine gehütet“ habe. Das himmlische Heimweh überfiel mich. In der Theologie muss ich mich des Rückschreitens beschuldigen, indem ich zu einem persönlichen Gott zurückkehrte.“

Paris 1851 Heinrich Heine schreibt dies im Nachwort seiner Gedichtsammlung „Romanzero“.

Quelle:

http://www.soulsaver.de/glaube/argumente-fur-gott/argument-13/

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Es ist sehr interessant, dass schon damals Heines Freunde, nach dieser seiner Bekehrung und Rückbesinnung auf und hin zu Jesus und Gott, ihm „alten Aberglauben“ aufzusitzen vorgeworfen haben.

Dass kommt mir selbst nicht nur sehr bekannt vor…..es hat sich bis heute, rein gar nichts daran verändert…..genau dieselben Sprüche heutiger Vollzeit-Atheisten, auf die Argumente biblischer Christen…..eigentlich witzig…..oder doch eher traurig ?…..dass hierbei so gar keine Weiterentwicklung stattgefunden hat.

Was hat nur diese beiden Männer, am Ende ihres Lebens dazu veranlasst, sich derart und um 180° zu wandeln ? Da kann man heute nur noch Vermutungen anstellen…..hat Gott ein letztes Mal bei ihnen angeklopft…..und war es nur die übergroße Angst, vielleicht doch ewiglich im feurigen Pfuhl zu landen, obwohl sie doch zeitlebens, weder an Gott noch Hölle geglaubt haben.

Im Himmel auf Napoleon und Heine zu stoßen, (so sie sich wirklich aufrichtig bekehrt haben), damit hätte wohl Niemand je gerechnet…..da werden Einige bestimmt noch große Augen machen, wenn es dann soweit ist….. 🙂

Die Menschheit eint, dass ihr Tod unumgänglich ist und wie eine Mauer unser kleines, junges Leben begrenzt. An diesen letzten Worten von zwei Männern, die die Geschichte und Denke vergangener Zeiten stark beeinflusst haben, wird deutlich, wie der Tod ihr Leben relativiert.

Dem Tod blicken sie entweder voller Angst oder voller Zuversicht entgegen. Das hängt maßgeblich davon ab, wie ihr Verhältnis zu ihrem Schöpfer war.

Deswegen konnten Jesus oder auch Stephanus, noch vergebende Worte gegenüber ihren Henkern aussprechen, während andere völlig verzweifelten.

Wie wirst du dem Tod ins Angesicht blicken? Wird es Angst sein, die dich um treibt in deinen letzten Stunden, oder doch die Zuversicht, die dir ein Strahlen ins Gesicht malt?

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Habe heute auch noch auf einen sehr interessanten Download gefunden:

NEUAUFLAGE: 33 Argumente für Gott:

Kann man heute noch an Gott glauben? Dieses Buch gibt 33 gute Gründe dafür. Darunter sind persönliche Erlebnisse, sowie Argumente aus den Bereichen der Wissenschaft, Logik und Geschichte.

Auch hieraus noch drei-vier kleine Anekdoten :

Im Jahr 1892 sitzt ein älterer Herr in einem Zug und liest in der Bibel. Neben ihm istein junger Student in eine wissenschaftliche Fachliteratur vertieft. Nach einiger Zeit fragt derjunge Mann seinen Nachbarn: „Glauben Sie etwa noch an dieses alte Buch voller Fabeln undMärchen?“

„Ja, natürlich. Aber es ist kein Fabelbuch, sondern das Wort Gottes!“ Der Student ereifert sich: „Sie sollten sich einmal ein wenig mit unserer Geschichte beschäftigen. Zur Zeit der französischen Revolution vor knapp 100 Jahren wurde die Religion als Illusion entlarvt! Nur Leute ohne Kultur glauben noch, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat. Sie müssten mal hören, was die Wissenschaft zu diesem Schöpfungsmärchen sagt.“

„Nun“, erwidert der ältere Herr, „was sagen denn die heutigen Wissenschaftler dazu?“

„Da ich sogleich aussteigen muss, habe ich keine Zeit, Ihnen das ausführlich zu erklären.Aber geben Sie mir doch bitte Ihre Karte, damit ich Ihnen wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema senden kann.“

Der alte Herr öffnet darauf seine Brieftasche und gibt dem jungen Mann seine Karte. Als der sie liest, fühlt er sich kleiner als eine Ameise. Mit gesenktem Haupt verlässt er den Zug.

Auf der Karte stand:

„Prof. Dr. Louis Pasteur

Generaldirektor des naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts

Nationale Universität Frankreich“

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Das „Cern“ in Genf ist hat das „Gottesteilchen“ gefunden. Wir versuchen die Natur zu rekonstruieren, treiben Kinder ab, die nicht unseren Gesundheitsvorstellungen entsprechen, selektieren Leben und halten uns für weise. Wir entwickeln Sonden, um nach außerirdischem Leben zu suchen. Wenn du dich für weise hältst, dann ist dies eine Geschichte für dich.

Nach einem internationalen Treffen kam eine Gruppe von Wissenschaftlern zu der Überlegung, dass der Mensch sich mittlerweile sehr weit entwickelt habe. So weit, dass Gott jetzt endgültig überflüssig sei.

Man traf die Wahl und sandte einen Kollegen zu Gott, um diesem mitzuteilen, dass man jetzt mit ihm fertig sei.

„Gott, wir haben erkannt und beschlossen, dass wir dich nicht länger brauchen. Wir sind soweit, dass wir Menschen klonen und eine Vielzahl anderer Wunder vollbringen können. Warum ziehst du dich nicht einfach diskret zurück?“

Geduldig hörte Gott dem Wissenschaftler zu, bis der seine Rede beendet hatte. Dann sagteer freundlich: „Einverstanden!

Aber wie wäre es, wenn wir vorher noch einen kleinen Wettbewerb im Erschaffen von Menschen veranstalten?“

„Klar doch! Prima!“ antwortete der Wissenschaftler, worauf Gott entgegnete: „Aber wir werden es genauso machen, wie ich es damals am Anfang der Zeit mit Adam und Eva getan habe.“

„Sicher!“ kam die Antwort des Menschen. „Damit haben wir kein Problem,“ – und erbückte sich, um eine Handvoll Erde aufzuheben.

„Halt, halt! Nein, nein, nein!“ ….sagte Gott und sah ihn an. „Du musst Dir schon Deine eigene Erde holen.“

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Der weit gereiste und hoch gebildete Arzt und Chinamissionar Hudson Taylor wurde von kritischen Studenten nach seinem schlichten Umgang mit der Bibel gefragt. Er antwortete:

„Meine Herren, wenn Sie morgen mit der Bahn nach Hause fahren wollen, dann schlagen Sie den Fahrplan auf. Darin steht Ihr Zug, der zu einer bestimmten Zeit abfährt. Was machen Sie nun?

Prüfen Sie nach, ob das einen historischen Kern hat? Fragen Sie nach, ob das literarische Zusätze eines Bahnoberinspektors sind? Fragen Sie nach, ob das für alle Zeiten so gilt? Gewiss nicht, meine Herren. Sie gehen doch zum Bahnhof. Sie finden Ihren Zug. Sie kommen ans Ziel.

So mache ich es mit der Bibel. Ich nehme ihre Anweisungen und Verheißungen ernst und merke: So geht es, so kann man fahren. So kommt man ans Ziel.“

 

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Christen haben Hoffnung über diese Welt hinaus

Christen dürfen über den Tod anders reden als andere Menschen. Sie haben Hoffnung für die Welt, und nicht nur das, sie haben Hoffnung für das Leben danach. Doch was wäre diese Hoffnung, wenn sie nicht unser Leben nachhaltig prägen würde?

Dietrich Bonhoeffer – Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet (Zitat Eric Metaxas) im 2. Weltkrieg – war so ein Mann, der mit einer unglaublichen Geschichte aufwartet. Sein Zeugnis begeisterte schon Millionen, sein Leben wurde verfilmt und seine überlieferten Texte zeugen von einer unglaublichen Tiefenschärfe.

Sein Lied „Von guten Mächten“ wird an Tausenden Gedenkgottesdiensten noch heute gesungen (folgende Strophen sind nur ein Ausschnitt):

 

„Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben, und mit euch gehen in ein neues Jahr“.

Refrain:

„Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag“ .

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Bono – Frontmann der Band „U2“:

„Du kannst Gott nicht neutral gegenüberstehen“

Viele Menschen meinen, Jesus sei nicht Gott gewesen, aber ein großer Lehrer. Seine Moralvorstellungen werden oft als einzigartig hervorgehoben, seine Ethik sei unvergleichbar und er war ein Großer unter den religiösen Führern. Doch er behauptete von sich etwas anderes.

Man muss sich einmal vorstellen, dass dieser Mann Jesus behauptete, er könne dir die Sünden vergeben. Nicht irgendwelche, sondern alle. Wie kann jemand so dreist sein und meinen, dass er wildfremden Menschen die Sünden vergeben kann? Das ist vielmehr arrogant als demütig.

Deswegen bleibt bei der Begegnung mit Jesus nur eins:

Wir können ihm nicht neutral gegenüber stehen. Wenn du also meinst, dass in der Bibel viele schöne Dinge stehen, die dir im Leben weiterhelfen können, dann liegst du im Kern damit falsch. Jesus hat das nicht für sich beansprucht. Er sagte:

Ich bin gekommen, um Sünder zu erretten. Sein Anspruch war nicht, Menschen ein wenig

Weisheit zu vermitteln. Oder als ein vorbildhaftes Opfer zu sterben. Nein, sein Anspruch war nichts anderes, als Gott selbst zu sein.

Deswegen macht die Denke unserer heutigen Zeit, Jesus sei ein großer Lehrer und mehr nicht gewesen, keinen Sinn. Er war entweder Gott oder ein totaler arroganter Spinner und Fanatiker.

Bono – Sänger von U2 – hat das einmal sehr treffend ausgedrückt:

„Die säkulare Antwort auf die Christus-Geschichte fällt immer in etwa so aus: Er war ein großer Prophet, offensichtlich ein sehr interessanter Typ, hatte neben anderen großen Propheten viel zu sagen (sei es Elia, Mohammed, Buddha oder Konfuzius).

Aber Christus lässt das eigentlich nicht zu. Christus sagt: Nein. Ich sage nicht, dass ich ein Lehrer bin, nennt mich nicht einen Lehrer. Ich sage nicht, dass ich ein Prophet bin. Ich sage: Ich bin der Messias. Ich sage: Ich bin der fleischgewordene Gott !

…..damit sind wir vor die Entscheidung gestellt: Entweder ist Christus der Messias wie er gesagt hat oder ein totaler Spinner. Ich meine, wir reden hier über eine Art Spinner wie Charles Manson. Die Ansicht, dass die Entwicklung der Zivilisation von über der Hälfte unseres Globes von einem Spinner auf den Kopf gestellt und verändert wurde ist für mich weit hergeholt! …

Wenn wir nur ein bisschen mehr wie Er sein könnten, würde die Welt verändert werden.

Wenn ich das Kreuz von Christus anschaue, dann sehe ich dort oben meine ganze Scheiße – und die von jedem anderen auch. Also stelle ich mir die Frage, die schon viele Menschen gefragt haben: Wer ist dieser Mann?

Und war Er der, der Er behauptete zu sein oder war er nur ein religiöser Spinner? Und darum gehts, das ist die Frage. Und niemand kann dich da rein- oder rausreden.“

Soweit seine Aussage…

Jesus war entweder der Gott, von dem er selbst redete, oder er war ein Lügner. Du kannst nicht sagen, dass seine Moralvorstellungen groß waren, und dann darüber hinwegsehen, dass er über sich selbst lügt. Denn wenn er nur ein Lehrer war, ein Mensch der sich opferte und mehr nicht, dann hat er in Bezug auf sich selbst gelogen.

Oder wie Bono es sagt: „Entweder er war Gott oder ein totaler Spinner“

…………………………………………………………………………………………………………………………….

 

Soweit diese kleinen Auszüge….vielleicht Lust auf mehr bekommen ? 🙂 , hier der Download-Link der kompletten PDF:

33 Argumente für Gott :

http://www.soulsaver.de/impuls/33-argumente-fuer-gott/

 

Soweit für heute………und Euch allen noch einen schönen und erholsamen Abend !

 

….liebe Grüße….johannes

 

 

 

 

 

 

 

 

18 Kommentare zu “Der Sinn des Lebens – ist die Vorbereitung auf den Tod ?….

  1. hallo Johannes “ liebe alte Seele “ 🙂

    sehr gutes und wichtiges, sehr wichtiges Thema im Leben eines jeden Menschen…….so sollte man meinen, gar annehmen ! – Und doch ist es vielerlei Menschen dieser Welt “ ein greußliches überhaupt darüber zu reden „…..nein wir wollen DAS LEBEN genießen im hier und jetzt, auch wenn die Welt um uns herum “ wirre “ ist und ich will alles mitnehmen was mit zu nehmen ist…Konsum a la Carte….Materialismus PUR…..Philospohisch/esoterisches/religiöses/wissenschaftliches “ Gedankengut “ (Außnahmen von Menschen deren Geistig-gesinntsein hoch erfreulich ist, sind leider in der Minderheit )………….und MIT-NEHMEN beim Todes-erlebnis/er-fahrung von alledem in der Materie “ Ver-hafteten “ ? – NICHTS…außer dem Stande des Geistigen wo ein jeder sich befindet beim “ Tod „…..

    1. Die Menschheit eint, dass ihr Tod unumgänglich ist und wie eine Mauer unser kleines, junges Leben begrenzt.

    2. Dem Tod blicken sie entweder voller Angst oder voller Zuversicht entgegen. Das hängt maßgeblich davon ab, wie ihr Verhältnis zu ihrem Schöpfer war.

    Deswegen konnten Jesus oder auch Stephanus, noch vergebende Worte gegenüber ihren Henkern aussprechen, während andere völlig verzweifelten.

    Wie wirst du dem Tod ins Angesicht blicken? Wird es Angst sein, die dich um treibt in deinen letzten Stunden, oder doch die Zuversicht, die dir ein Strahlen ins Gesicht malt?

    das ist und wird der “ Gradmesser “ sein oder auch die Waage auf der jeder einzelne Mensch
    “ gemessen “ wird.

    zum zweiten Absatz von dir …33 Gründe…von mit dann später die Tage.

    gutes nächtle mein Freund 🙂

    • Wie schon eben gesagt….Gottes „Antwort“ darauf……kam keine 8 Stunden später nach dem Einstellen dieses Beitrags hier…..und auch völlig unvermittelt und unerwartet……lass uns dann Mitte der Woche weiter schauen, wie dies zu bewerten ist….und wie Du selbst, dies jetzt einordnen würdest……denn ganz ohne eine Reflexion, ist es doch recht mühselig 🙂

      ….lg….johannes 🙂

  2. Guten Morgen, da es für mich den Tod ja nicht gibt, stimmt natürlich die Aussage in der Überschrift.
    Hab den Artikel nur überflogen……habe morgen mehr Zeit dazu. 🙂

    • Liebe Stony…

      Zum ersten: Niemand „hetzt“ uns hier ! 🙂 ….und wie Du heute siehst (oder eben noch „nicht“ siehst), brauche ich auch noch etwas länger 🙂 ….weshalb ich auch immer mehr zum „Gegner“ von überstürzten Reaktionen (Antworten) geworden bin…..sondern heute viel mehr Wert, auf runde und letztlich auch schlüssig-verständliche Aussagen lege, nachdem man sich auch einen Gesamt-Rundum-Blick verschaffen konnte.

      Ich denke, dies ist für alle Beteiligten, von einem größeren, konstruktivem Vorteil…. 🙂

      Also bitte auch stets besonnen bleiben……geht immer vor Eigendruck- und Stress, sich hierbei selbst gesetzte Fristen und Zeiten aufzubürden….oder ?…. 🙂

      …ganz liebe Grüße…und bis dann halt….wenn es gut und reif und soweit ist !!!….johannes 🙂

  3. Hallo Johannes, schau mal ich hab heute diesen wunderbaren Text gefunden, der mich sehr an die Versuchungen von Jesus erinnert …….

    Wenn ein Yogi nicht aufpasst, wenn er nicht fest verankert in den vorausgehenden Yama– und Niyama– (ethisch-moralische Regeln) Praktiken steht, wird er unbewusst durch Versuchungen – Maya – von seinem Ideal abgebracht. Er benutzt dann seine Kräfte für selbstsüchtige Ziele und wird hoffnungslos zu Fall kommen. Sein Intellekt erblindet, sein Verständnis wird vernebelt. Er ist nicht länger ein göttlicher Yogi. Er wird zu einem schwarzen Magier, einem Yogi-Scharlatan. Er ist ein schwarzes Schaf im Schoß der Yogifamilie.

    Swami Sivananda

    und überhaupt an das System Erdenwelt. 😉

    Alles LIebe 🙂

    • Nochmal kurz…..

      „Wenn ein Yogi nicht aufpasst, wenn er nicht fest verankert in den vorausgehenden Yama– und Niyama– (ethisch-moralische Regeln) Praktiken steht, wird er unbewusst durch Versuchungen – Maya – von seinem Ideal abgebracht“

      Auch hierzu gibt es auf den ersten Blick, ein recht ähnlich lautendes biblisches Pendant…..aber auch dazu dann und im Zusammenhang, demnächst noch Weiteres und mehr dazu ! 🙂

      lg Joe

      • 🙂 Johannes ich habe bei dem Kommentar an satsadhu auch schon ein Beispiel eingefügt, ich freu mich schon auf dein Beispiel.

  4. RamRam tulacelinastonebridge

    das tut gut zu lesen …. da hat Shivananda mehr als wie recht ….

    allerdings gibt es noch eine weitere möglichkeit nicht im sein unterzugehen

    Bg 18.66

    sarva-dharmān parityajya
    mām ekaṁ śaraṇaṁ vraja
    ahaṁ tvāṁ sarva-pāpebhyo
    mokṣayiṣyāmi mā śucaḥ

    Abandon all varieties of religion and just surrender unto Me. I shall deliver you from all sinful reactions. Do not fear. ( ganz frech einfach schnell aus dem netz kopiert )

    man muss nicht unbedingt gut sein …. es ist zwar hilfreich und das leben ist um längen schöner und reichhaltiger … aber man kann eben sein seelenziel auch durch vertrauen und hingabe erreichen …

    diesen sloka aus der Gita wird im übrigen auch immer bei yoga vidya am ende des Pujas zitiert …

    für mich ist allerdings die sicht von Shivananda schon auch sehr reitzvoll und erstrebenswert … schön das du mich erinnert hast

    • satsadhu, ja das heißt, man kann sich nicht einfach auf seinen Lorbeeren ausruhen und für Johannes würde es die Lucifer-Geschichte erklären, auch so ein lichtvoller Engel kann schnell mal zum schwarzen Schaf werden. 😉

      und ja Vertrauen und Hingabe würde auch die Seherkinder von Lourdes oder anderswo erklären, die waren bestimmt nicht gut im Wissen, falls du jetzt gut mit viel Wissen gleichsetzt.
      Falls du gut als Eigenschaft meinst, erklärt sich mir der Spruch irgendwie nicht logisch????

      Lieben Gruß

      • RamRam tulacelinastonebridge

        gut ist für mich in dem fall der sich entwickelnde teil unserer polaren weltbetrachtung …. Satjagun

        vertrauen entfaltet sich in einer multipolaren weltsicht …. die lorbeeren gehören in die dipolare bzw lineare weltsicht …. was in dem Sloka 18:66 steht ist, dass man seinem ursprung vertrauen sollte und alles entwickelt sich von alleine …. das ist auch die kernaussage der Gita …. alles was du mit deines seiens arbeit erreichen kannst kann auch einfach durch glaube – vertrauen oder wie man es auch immer nennen mag erreicht werden …

        man sollte keine angst oder bedenken haben auch mal schlecht zu sein …. unyogisch sozusagen ….

        aber wie auch immer ….. mich hat die aussagen von Shivanander die du gepostet hast sehr gefreut – sie hat mich an das erinnert was ich recht gerne mache …. dran bleiben

        grüsse

      • Hi satsadhu…..der sich entwickelnde teil unserer polaren weltbetrachtung…..:-D was ist das nun wieder?????

  5. Wie ein kreativer Mensch stirbt

    Ein Mensch, der in seinem Leben kreativ ist, der sein Leben der Schönheit, der Liebe und der Freude gewidmet hat, der wird auch gleichermaßen sterben.

    Wie ein kreativer Mensch stirbt

    „Gehe mit allem kreativ um,
    mache das Beste aus dem Schlechtesten –
    das ist, was Kunst bedeutet.

    Wenn ein Mensch sein ganzes Leben lang
    das Beste aus dem Schlechtesten gemacht hat
    und aus jedem Moment und jeder Phase seines Lebens
    Meditation – Schönheit, Liebe und Freude – geworden ist,
    dann wird sein Tod ganz natürlich
    zum absoluten Höhepunkt seiner ganzen Kunst werden.
    Der letzte Schliff sozusagen…

    Der Tod eines solchermaßen kreativen und meditativen Menschen kann keinesfalls hässlich sein, so wie er für jeden normalerweise im täglichen Leben erscheint. Wenn der Tod hässlich ist, dann bedeutet das, dass das ganze Leben verschwendet wurde.

    Der Tod kann voller friedlicher Akzeptanz sein, ein liebevoller Schritt ins Unbekannte, ein freudiger Abschied von alten Freunden und der alten Welt.“

    Osho, Zitat – Auszug aus Beyond Enlightenment #28

  6. Pingback: Es waren doch nur 5 Sekunden…. – johannes0702

    • Elfe?…Engel?…Licht oder auch nur „Schein“-Lichtwesen…mmhhh??? 🙂 ….sieht trotzdem sehr schön aus, oder ?….selbst wenn äußere, nicht auch immer gleich innerer Schönheit entsprechen muss 🙂 ………lg johannes

      • Galaxie würd ich sagen, 🙂 viele Galaxien haben Formen von Wesen, vielleicht nicht so gut erkennbar wir hier auf diesem Bild aber mit Bemühen doch erkennbar. .

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