Eine kleine Perle….

Hallo liebe Freunde,

Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass ich momentan sehr viel Zeit für´s Innen, aber auch „leider“  immernoch „zuviel“  auch für`s Außen aufbringen muss.

Ich möchte Euch daher zwischenzeitlich…..einen kleinen Schatz, den ich vor kurzem entdeckt habe, ans Herz legen!

…..und bin schon sehr neu- und wissbegierig, auf Eure Reaktionen darauf….

….und sage bitte Keiner mehr…..Christen hätten keinen Humor !!!

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Die Bibel nach Biff

Erster Satz:

„Der Engel war gerade dabei, seine Schränke zu entstauben, als ihn der Ruf ereilte“.

Klappentext zum Buch:

Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel:

Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus‘ bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken …

Im Neuen Testament ist nichts über das Leben Jesu zwischen dessen Geburt und der späten Taufe mit 30 Jahren durch Johannes den Täufer zu finden. Die höchste Stelle möchte dies geändert wissen und so wird der Engel Raziel damit beauftragt, Levi aus seinem 2000 Jahre währenden Todesschlaf zu wecken, denn Levi „Biff“ muss es schließlich als Jesu bester Freund ganz genau wissen.

Im Hotelzimmer mit dem fernsehsüchtigen Engel, der gerne Spiderman wäre und alles für bare Münze hält, was in Soap Operas geschieht, eingesperrt, beginnt Biff die gemeinsame Geschichte aufzuschreiben, die beginnt, als die beiden sechs Jahre alt waren.

Biff und Josua „Josh“ – später auch „Jesus“ genannt – sind zwei fast normale, oft nervtötende, Kinder aus Nazareth – bis auf die Tatsache, dass ein Engel bei Joshs Geburt die Ankuft von Gottes Sohn weissagte. Mit dieser Bürde umzugehen ist oft nicht einfach, doch in seinem besten Freund Biff hat Josh Hilfe in allen Lebenslagen gefunden und so gehen die beiden Freunde unzertrennlich ihres Weges.

Schon früh zeichnet sich ab, dass Josh sich in einigen Dingen von anderen Kindern seines Alters unterscheidet: Er ist von klein auf in der Lage, die zermatschten Eidechsen wieder zum Leben zu erwecken, deren Schädel sein Bruder mit einem Stein eingeschlagen hat. Die Jungen werden älter und Josua hadert mit seinem Schicksal: er weiß nicht, wie er der Messias sein soll und zieht – natürlich mit Biff – in die Welt, um zu lernen.

Auf der Suche nach den drei Heiligen aus dem Morgenland verschlägt es die beiden auf die Seidenstraße, sie sehen die Chinesische Mauer, treffen den Yeti und lernen Kung-Fu. So gerüstet kehren sie zurück, um das Wort Gottes zu verkünden.

Viele streng Gläubige werden in der „Bibel nach Biff“ schlimmste Ketzerei sehen, doch weder wird Jesu hier glorifiziert, noch ernsthaft diffamiert. Vielmehr ist Jesu hier ein ganz normaler Junge, oft ein nervtötender Klugscheißer, von Zweifeln geplagt, der letzten Endes aber doch noch an sich selbst glaubt.

Die Witze des Buches reichen von Schenkelklopfer bis platt, es gibt vor allem in der Mitte einige Längen und zum Ende hin hat das Buch sogar immer mehr ernstere Einschläge. Kein Wunder, wissen doch selbst die Pharisäer, wie das Leben Jesu endet. Keine Sorge:

Der Humor überwiegt bei weitem und die Dialoge zwischen Jesu und Biff (der seinem besten Freund eindeutig die Show stiehlt) reizen so oft zum laut herauslachen, dass man dieses Buch nach Möglichkeit nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte.

Christopher Moore gibt in einem ausführlichen Nachwort an, dass er diese Geschichte natürlich so erfunden hat, dass er jedoch viele Monate recherchierte und sogar Israel besuchte. Viele beschriebene Szenen sind also durchaus den Evangelien entnommen und es wäre interessant, die Reaktionen der Bibelfesten zu testen.

Ein wunderbares Gute Laune Buch, das sich besonders zum Lesen in der vorweihnachtlichen Zeit empfiehlt.

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Einige Besucherrezensionen:

Von Kara 27 Dezember 2007

Heute habe ich „Die Bibel nach Biff“ endlich zu Ende gelesen. Was heißt endlich? Ich habe nur etwa drei Tage dafür gebraucht, während ich mit Jesua und vor allem Biff lachte und litt. Diese wunderbar unterhaltsame Geschichte um Jesus‘ Jugendjahre bringen den Leser sowohl zum Lachen, als auch zum Nachdenken und Mitfühlen, teilweise sogar zum Trauern. So empfindet man nach einer gewissen Zeit zum Beispiel Mitleid für Biff, der stets im Schatten seines besten Freundes steht, aber trotzdem immer felsenfest zu ihm hält.

Doch hat dieses Buch noch etwas Anderes bewirkt. Ich wurde nicht religiös erzogen, wurde nicht einmal getauft und habe die (echte) Bibel noch nie in der Hand gehabt. Jetzt allerdings wurde mein Interesse geweckt und ich habe mir vorgenommen, die Bibel in den nächsten Tagen, passend zur Weihnachtszeit, zu lesen.

In keiner Weise wird Jesus in der „Bibel nach Biff“ lächerlich gemacht, zu ernst werden letzten Endes seine Lebensumstände behandelt. Daher kann ich jedem, gläubig oder nicht, dieses Buch wärmstens empfehlen!

Von Matthias 10 August 2005

Hey Leute! Kennt ihr das wenn man durch ein Buch die Welt um sich vergisst und mit den Personen der Handlung lacht und weint? Mich hat das Buch tief berührt und oftmals auflachen müssen, dabei sckenkten mir die Leute um mich herum verwunderte Blicke. Mit der Frage in den Augen: Wie kann ein Buch nur so lustig sein? Glaubt mir einfach: „Die Bibel nach Biff“ kann es!!!

Von Hans-Werner 27 Juli 2005

Der Knaller !!! Ich habe selten beim lesen eines Buches so laut lachen müssen. Menschen, die während der Zugfahrten um mich saßen, blickten mich nur verständnislos an … Für Freunde des subtilen Humors ein unbedingtes Muss! Es war ein Glücksgriff dass ich auf dieses Buch gestoßen bin – ein Schuss ins blaue, der voll ins schwarze traf. Ich werde dies zum Anlass nehmen, mir auch die anderen Bücher dieses Autors zu Gemüte zu führen …

Von Wendy 21 Juli 2004

Als überzeugte Atheistin habe ich dieses Buch mit dem Hintergedanken gekauft, dass Jesus und Co. ein wenig auf die Schippe genommen werden, ich aber trotzdem vielleicht ein BISSCHEN was dabei lernen kann. Und lachen natürlich 😉

Dass ich mich dabei in Jesus‘ besten freund Biff verlieben würde, wäre mir nie im Traum eingefallen. Und wie sympathisch (wenn auch etwas besserwisserisch) Jesus sein kann, wenn man ihn als ganz normalen Jungen darstellt, wusste ich auch nicht. Das heißt… so normal man eben sein kann, wenn man der Messias ist.

Seit diesem Buch steht Christopher Moore jedenfalls ganz oben auf meiner Lieblingsliste lustiger Autoren (noch vor Douglas Adams, der die geniale Anhalter-Reihe geschrieben hat) und wird solange da bleiben, bis sich jemand findet, der mich noch mehr und noch lauter zum Lachen bringen kann.

Von Manfred 28 Mai 2004

„Die Bibel nach Biff“ hat mich keine Spur meines Glaubens gekostet – im Gegenteil! Sie hat ihn wiedererweckt. „Lebendig gemacht“ , trifft es wohl eher. Ein Sakrileg ? Kein Stück. Biff zieht über jeden vom Leder aber auf Josh läßt er nichts kommen! Dessen Herkunft hält er ebenso rein, wie dessen Wissen um das Göttliche… Gott hat Humor ! Er hat ihn erfunden 🙂 Dieses Buch ist absolut empfehlenswert, für Christen und Nichtchristen !!!

Ende der Rezensionen

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Ich selbst habe teilweise, bei einigen Passagen, derartige Lachkrämpfe beim Hören bekommen, des übrigens total genialen Sprechers……dass ich echt froh war, dies nicht in der Öffentlichkeit gehört (bzw. gelesen) zu haben……denn die lieben netten Jungs mit der weißen „Nichtraucher-Jacke“…..hätten sonst bestimmt nicht lange auf sich warten lassen…lacht…

Ich wünsche Euch ein ebenso frohes Vergnügen dabei….u.U. sogar mit einer event. Teilerkenntnis, wie ich sie bestätigend allemal hatte…..und wer diesen Humor nicht versteht?….der hat leider auch keinen….

Es ist eine solche Gratwanderung, die dem Autor hier gelungen ist, wie ich sie selten zuvor erlebt habe!!!…..ohne dabei wirklich diffamierend zu wirken…..wenn auch schon zwei-dreimal, doch einigermaßen hart an der Grenze balancierend! 🙂

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Die Bibel nach Biff_komplett: (ca.15 h, 870MB, mp3)

Download:

http://uploaded.net/file/7ii7ieei

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Buch und Hörbuch, gibt es selbstverständlich auch…..und sogar, für einen recht geringen Preis, neu oder auch gebraucht  im Handel zu erwerben!!!

Ich selbst werde mir beides auf jeden Fall noch, auch physisch-käuflich zulegen!!!

Alle liebe und gute Euch derweil…. und bis demnächst……lg johannes

 

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Ein kurzer Gedanke zur Interpretation der Bibel….

Hallo liebe Freunde,

Der eigentlich zunächst geplante Beitrag….„Für Wen von Uns, starb Jesus denn nun wirklich?“….ist noch in Arbeit und erweist sich in seinem Umfang, doch sehr komplexer als anfangs angenommen……daher heute zwischenzeitlich, nur diese kleine Überlegung, in Übernahme eines Fremdartikels.

Ein wundervolles Wochenende Euch allen!!!

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Es gibt so viele verschiedene Interpretationen der Bibel. Warum sollte ich an Ihre glauben?

Eine der Klagen, die wir oft hören, lautet, daß jeder eine andere Interpretation der Bibel hat. Da viele Leute zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen, wenn sie die Bibel lesen, kann es angeblich keine Übereinstimmung geben. Die Leute verweisen auf die Vielzahl von Bekenntnissen als ein Beispiel dafür, daß es unter den Bibelgläubigen keine Einmütigkeit geben könnte.

Diese Vorstellung läßt gewisse Tatsachen unberücksichtigt. Für die große Mehrzahl der Bibelleser ist es kein Problem, den zentralen Lehren der Bibel zuzustimmen. Selbst diejenigen, die nicht an die Wahrheit der Bibel glauben, haben keine Schwierigkeiten, die hauptsächliche Botschaft zu erkennen.

In allen Zweigen des Christentums finden wir dasselbe grundsätzliche Verständnis dessen, was die Bibel lehrt. Man akzeptiert allgemein dieselben Glaubensgrundsätze, die so grundlegende Wahrheiten beinhalten wie, Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, mit Freiheit der Entscheidung, und daß der Mensch beschloß, gegen Gott zu rebellieren, und so die Sünde in die Welt brachte.

In seiner ewigen Liebe wurde Gott in der Person Jesu Christi Mensch und starb stellvertretend für uns, als Sühnung der Sünde. Der Mensch kann durch den Glauben an Jesus Christus seine Beziehung zu Gott wiederherstellen.

Die Botschaft der Bibel ist klar für den, der sie liest und versucht, ihren Sinn zu verstehen. Probleme entstehen, wenn die Leute mit ihren vorgefaßten Meinungen an die Bibel herangehen und versuchen, das Wort ihren Vorstellungen anzupassen. Das ist nicht die Schuld der Bibel, sondern der Menschen, die die Bibel zwingen zu sagen, was sie hören wollen.

Was die verschiedenen Bekenntnisse betrifft, so muß betont werden, daß sie nicht durch Uneinigkeit über die zentralen Lehren des Christentums entstanden sind. Die Unterschiede sind das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren, darunter kulturelle, ethische und soziale. Wenn man sie genau miteinander vergleicht, dann sind die Unterschiede in der Doktrin nicht immer so entscheidend.

Manche Leute benutzen dieses Argument als Entschuldigung dafür, daß sie nicht an Jesus glauben, aber wie alle anderen erweist es sich als nicht stichhaltig. Jesus hat den entscheidenden Punkt kristallklar gemacht:

»Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm« (Joh. 3,36).

Oft betreffen die Meinungsverschiedenheiten nicht so sehr die Interpretation der Schrift als vielmehr ihre Anwendung.